Die Krone der Elemente

Roman

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Der Kaiser des ausgedehnten Salenreiches ist alt und wurde schon seit Wochen nicht mehr gesehen. Das Gerücht, er läge im Sterben, verbreitet sich unter den Landesfürsten, die nach mehr Einfluss am Hof streben. Gleichzeitig schürt eine junge Heerführerin den Grenzkonflikt im Westen zwischen Kaiserreich und benachbartem Herzogtum. Niemand ahnt, dass sie in Besitz eines sagenumwobenen Artefakts gelangt ist, mit dessen magischen Kräften sie Natur und Menschen gleichermaßen zu unterwerfen vermag: der Krone der Elemente. Schon bald setzt sie die Macht der Krone rücksichtslos ein, und ein gewaltiger Krieg entbrennt. Ein Krieg, der das Schicksal aller Menschen und das Antlitz der Welt für immer verändern wird …

»Leser, die nach Lesefutter a la Game of Thrones gieren werden hier stilistisch bestens bedient.«

phantastik-couch.de (10. Dezember 2018)

eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-22815-6
Erschienen am  10. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Große Lesefreude nach langwierigem Beginn

Von: Amene Melior

21.02.2019

„Die Krone der Elemente“ von Matthias Oden bildet das Auftaktwerk der „Chroniken der Träume“. Mosaikartig wird aus zwischen verschiedenen Protagonisten abwechselnden Sichtweisen die Geschichte um den sich entwickelnden Krieg zwischen dem Kaiserreich der Salen und dem Herzogtum Chimrien erzählt. Dabei stellen gerade die abwechselnden Sichtweisen eine gewisse Einstiegshürde dar. In einem länglichen Prolog werden, eingerahmt in den Kontext von den vier Jahreszeiten, vier Szenen beschrieben, die zunächst keinen erkennbaren Zusammenhang haben. Auch nach dem Prolog werden immer weiter neue Personen mit jeweils aus den eigenen Sichtweisen erzählten Kapiteln eingeführt, sodass ich zunächst das Gefühl hatte, von Informationen, Namen, Völkern, Begriffen und der Geschichte der jeweiligen Gebiete überfordert zu werden. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit sämtlichen vorkommenden Personen, das aber auch nur teilweise helfen kann. Dieses Gefühl der Überforderung und damit auch die fehlende Möglichkeit, alle Erzählstränge für mich zu einer großen Geschichte zu verbinden, hielt bei mir auch über relativ lang an. Erst spät haben sich durch einen Dialog für mich die Verhältnisse geklärt – es wäre sicherlich auch schon früher möglich gewesen, alle Zusammenhänge zu verstehen, aber die relevanten Informationen hierzu waren oft umgeben von weiteren Fakten, die zwar die Atmosphäre des Buches durch genauere Beschreibungen der Gebiete sehr dicht machen, aber eben auch zu viel sein können. Ab dem Moment, in dem mir die Zusammenhänge klar geworden sind, konnte ich das Buch aber kaum noch aus der Hand legen. Nach und nach kommen die Feinheiten der politischen Ränkespiele und die Bedeutung der Szenen aus dem Prolog zum Tragen. Stimmungsvolle Zwischenspiele für Szenen, die viel zur Geschichte beitragen, aber nicht aus der Sicht der etablierten Protagonisten erzählt werden können, verdichten das Buch auf eine sehr angenehme Art und Weise. Besonders positiv möchte ich herausheben, dass sich jeder der Protagonisten anders, aber in jedem Fall sehr angenehm liest. Die Charaktere sind mit ihren Motivationen und Zielen gut herausgearbeitet. Starke weibliche Charaktere sind hier ebenso selbstverständlich eingebaut wie männliche. Statt einer klassischen Magie wird das Konzept von Sehern eingeführt. Der Handlungsstrang eines Novizen der Akademie der Seher, der nicht direkt mit den weiteren Geschehnissen in Zusammenhang zu stehen scheint, bekommt Relevanz dadurch, dass fast alle anderen Charaktere regelmäßig mit Sehern zu tun haben und durch sie Traumbotschaften versenden können. Der Schreibstil insgesamt ist sehr flüssig und für ein Buch, das durchaus im High-Fantasy-Bereich anzusiedeln ist (auch ohne Drachen, Elfen, Zwerge und ähnliches), angenehm modern, ohne aufdringlich zu sein. Auch die Dialoge wirken nicht gestelzt, auch wenn sie zum Teil eindeutig dem Zweck dienen, dem Leser Informationen zu vermitteln. Durch kleine sprachliche Details, etwa dass einer der Protagonistin über seiner Oberbefehlshaberin nie mit Namen denkt, sondern sich immer nur mit der Ansprache „sie“ auf sie bezieht, werden die Beziehungen der Charaktere zueinander über die offensichtlichen Beschreibungen hinaus ausgearbeitet. Ein Satz muss natürlich auch zu der fantastischen Optik des Buches mit dem farblich zur Covergestaltung passendem Buchschnitt gesagt werden, im Regal macht es so sehr viel her! Insgesamt habe ich nach einem etwas länglichen und mühseligen Einstieg das Buch sehr gerne gelesen. Die Grundidee der Geschichte ist nicht neu, aber sie ist gut umgesetzt, ohne in Fantasy-Klischees zu verfallen. Die verschiedenen Charaktere an verschiedenen Orten vermitteln ein vielschichtiges und abwechslungsreiches Bild der neu erschaffenen Welt!

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Der Auftaktband des neues Fantasy-Epos von Matthias Oden

Von: Moni2506

12.01.2019

„Die Krone der Elemente“ von Matthias Oden ist im Dezember 2018 im Heyne-Verlag erschienen. In diesem High-Fantasy Roman geht es neben der sagenumwobenen Krone auch um Träume und einen Krieg zwischen zwei Reichen. Dies ist der Auftaktband zu „Die Chroniken der Träume“. Im Chimmgau an der Grenze zum Herzogtum Chimrien wird ein mächtiges Artefakt aus der Erde geborgen. Lange war die Krone der Elemente verschollen und wurde daher mittlerweile für eine Legende gehalten, doch nun ist seine Macht wieder in der Welt und die Hauptfrau Chimriens ist entschlossen seine Macht zu nutzen. Die Zunft der Seher befindet sich in einer schwierigen Zeit. Ihre Prophezeiungen sind unpräzise und so ist ihr Ansehen im Reich deutlich gesunken. Doch ein Zeitenwechsel kündigt sich an. Nur weiß niemand, was dieser bringen wird. Bricht ein neues goldenes Zeitalter an oder wird die Welt in Düsternis versinken? Der Frieden im Salenreich ist brüchig. Der Kaiser des Reiches ist alt geworden und wurde schon wochenlang nicht mehr gesehen und so sind Gerüchte im Umlauf geraten, dieser läge im Sterben. Reformen müssen auf den Weg gebracht werden, doch dies ist nicht so einfach, wenn einige Fürsten nach mehr Macht streben. Nach „Junktown“ wagt sich der Autor nun an ein Fantasy-Epos heran. Dies ist der erste Band einer Reihe. Wie viele Bücher es insgesamt werden sollen, konnte ich leider nicht herausfinden, aber ich bin definitiv sehr gespannt auf eine Fortsetzung. Der Roman beginnt spannend und geheimnisvoll, so dass man von Anfang an neugierig auf die Welt ist. Aus der Sicht verschiedener Personen lernt man im ersten Drittel des Buches erstmal die Welt und deren Ausgangssituation besser kennen. Dies war interessant mitzuverfolgen, hatte für mich aber auch die ein oder andere Länge. Erst zur Mitte des Buches fängt es an richtig spannend zu werden und auch erst dann entfaltet sich die Sogwirkung. Der Schreibstil war den gesamten Roman über gut und flüssig zu lesen. Es ist eine typische High Fantasy-Welt, die ans Mittelalter angelehnt ist. Es gibt verschiedene Reiche, einen Kaiser, Grafen und Fürsten. Verschiedene Völker treten in Erscheinung, u.a. ein Wüstenvolk, mit unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen. Etwas, dass als erstes mit auffiel, ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Dies gilt zumindest für die ersten Völker, die wir kennenlernen. Frauen können ein Heer führen, kämpfen oder auch die Macht in ihrer Grafschaft ausüben. Das fand ich positiv, ich habe aber dennoch auf den Haken gewartet, der dann auch kam. Wir befinden uns in diesem High Fantasy-Epos in keiner perfekten Welt. Der Konflikt, der in diesem ersten Band ausgelöst wird, führt zu Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung und dabei kommt es teilweise zu sehr brutalen Szenen. Auch typisch für High Fantasy, dass die wahre Gefahr noch im Verborgenen schlummert. Ich habe noch keine Ahnung, worauf das Ganze hinaus laufen soll und ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich das entwickeln wird. Gerade die Traumseher und ihre Traumfelder sind sehr geheimnisvoll, aber auch die sagenumwobene Krone der Elemente wird sicher noch eine wichtige Rolle spielen. Über die verschiedenen Elemente haben wir in diesem Roman noch nicht wirklich viel erfahren. Es sind eher die Handlungsstränge, die mich für sich einnehmen konnten, als die Personen. Am ehesten involviert war ich noch bei Grautwis, einem Novizen, der Seher werden möchte. Ich bin gespannt, ob sich das in den weiteren Romanen noch ändert. Ich war bei allen durchaus beteiligt, aber richtig mitgefiebert habe ich nicht und mich interessiert mehr das große Gesamtbild, dass sich zum Ende dieser Reihe entwickeln wird, als das Schicksal einzelner Personen. Fazit: Ein interessanter Auftakt für ein neues High Fantasy-Epos, das zu Beginn einige Längen hatte, aber durch das Geheimnisvolle doch noch eine Sogwirkung entwickeln konnte. Die Personen konnten mich eher weniger für sich einnehmen, aber ich möchte auf jeden Fall wissen, was es mit der Krone der Elemente und den Traumfeldern auf sich hat.

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Vita

Matthias Oden

Matthias Oden studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie. Nach einem Volontoriat bei der Financial Times Deutschland arbeitete er als Redakteur und übernahm anschließend die Redaktionsleitung des Lifestyle-Magazins Business Punk. Danach war er als stellvertretender Chefredakteur der Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen tätig. Er ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises.

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Events

23. März 2019

Die große Heyne und Penhaligon Fantasy-Nacht im Rahmen von "Leipzig liest"

18:00 Uhr | Leipzig | Lesungen & Events
Matthias Oden, Michael Hamannt, T. S. Orgel, Bernhard Hennen, Robert Corvus
Die Dämonenkriege - Dunkelkönig | Die Krone der Elemente | Die Phileasson-Saga - Rosentempel | Terra

24. März 2019

Matthias Oden bei der Leseinsel Phantastik im Rahmen von Leipzig liest

11:30 - 12:00 Uhr | Leipzig | Lesungen & Events
Matthias Oden
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