Die Puppenmacherin

Ein Fall für Nils Trojan 2
Psychothriller

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Er sucht Erlösung – sie findet den Tod …

Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot - kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um Hilfe, denn er ahnt, dass der Mörder in einen Wahn verstrickt ist, der sich seiner Vorstellungskraft entzieht - und dass das Töten noch lange kein Ende hat ...

„Raffinierte Geschichte, gruselig, überraschend – alles was ein Krimi braucht.“

Norddeutscher Rundfunk, NDR 2 (02. September 2012)

Originaltitel: Die Puppenmacherin
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-08059-4
Erschienen am  23. Juli 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolle Protagonisten & spannende Story

Von: black nd beautiful

21.05.2019

Max Bentow schreibt Psychothriller vom feinsten, die einen schocken, fesseln und miträtseln lassen. Definitiv eine neue Lieblingsreihe für mich. Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem wir hautnah miterleben wie eine Frau vom Täter überwältigt und eingesprüht wird. Doch wer ist sie? Die junge Frau aus dem Klappentext oder etwa ein weiteres Opfer? So hat das Buch noch gar nicht richtig begonnen und man fängt schon an zu hinterfragen und zu rätseln. Und genauso geht es dann auch über das ganze Buch hinweg weiter. Zum einen gibt es den Erzählstrang der Ermittlungen, in denen Nils Trojan die tragende Rolle spielt, aber natürlich auch seine Kollegen auftreten. Dabei geht es aber nicht nur um die Ermittlungen als solche, sondern auch viel um Trojans Privatleben und seinen Zustand nach den Geschehnissen aus Teil eins, in dem er dem Federmann nur knapp mit dem Leben entkommen ist. Genauso verhält es sich auch mit der Psychologin Jana Michels, die ihn betreut. Die Situation zwischen den beiden ist aber immer noch ungeklärt und so bleibt es auch in Bezug darauf spannend. Bereits hier merkt man, dass es nahezu unabdingbar ist die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Schon nach den ersten zwei Teilen ist klar, dass auch das Privatleben eine extrem wichtige Rolle spielt und die Bücher dabei aufeinander aufbauen. Man würde es zwar dennoch irgendwie verstehen, es wäre aber sehr erschwert. Ein weiterer Erzählstrang ist der der Josephin Maurer, dem Opfer des damaligen Falls. Wir erleben sie in ihrem Alltag und lernen so wie sie versucht ihr Leben nach den schrecklichen Vorfällen weiterzuleben und vor allem, was diese mit ihr gemacht haben. Sie ist verständlicherweise sehr ängstlich und lebt zurückgezogen. Dennoch lernen wir auch Menschen aus ihrem Umfeld kennen und dabei tauchen einige Personen und Informationen auf, die einen spekulieren lassen. Während Trojan dem Täter immer näher kommt und erst Stück für Stück das Rätsel löst, bleibt man auch als Leser lange im Ungewissen. Es gibt Andeutungen und Hinweise, wirklich sicher sein kann man sich aber nicht. Und am Ende wird eine Lösung präsentiert, auf die man lange gar nicht hätte kommen können. Somit bleibt es bis zum Schluss spannend und unvorhersehbar. Dabei spart der Autor auch nicht an Grausamkeiten, sodass das Buch definitiv nichts für schwache Nerven ist. Neben all der Gewalt gelingt es ihm aber auch genauso gut die persönlichen Empfindungen der Chraktere zu vermitteln und so schafft er vor allem hinsichtlich der Protagonisten schnell Sympathien. Ich bin absolut begeistert und muss mir nun schnellstmöglich Teil drei besorgen, um weiterlesen zu können.

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Nils Trojan - 2. Die Puppenmacherin

Von: Poldi

08.09.2015

Nils Trojan wird zu einem neuen Fall gerufen, bei dem eine Frau auf ziemlich ungewöhnliche Weise umgebracht wurde: Sie wurde in mittlerweile erstarrtem Bauschaum erstickt. Ein Zusammenhang zu einem ähnlichen Fall vor einigen Jahren ist schnell festgestellt, doch der damalige Täter gilt als verstorben. Wie hängt das aktuelle Geschehen mit dem damaligen Opfer, der Puppenmacherin Josephin zusammen? Nils muss wieder auf den Rat von Jana Michels vertrauen, die noch immer an dem Fall um den Federmann zu knacken hat... Nils Trojan ist die Gallionsfigur der Thriller von Max Bentow, der Ermittler ist eine sehr prägnante Hauptfigur und hinterlässt auch im zweiten Band „Die Puppenmacherin“ seine Spuren. Auch sein Privatleben wird kurz in die Handlung in einem Nebenarm der Haupthandlung mit eingebaut, wobei sein Charakter samt einiger psychischer Probleme eine interessante Nuance in den Fall bringt. Hier hätte ich mir jedoch etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht, hier wirkt der Ermittler manchmal wie am Reißbrett konstruiert. Der Fall um die Puppenmacherin ist sehr spannend erzählt, wobei die sehr kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven für viel Dynamik sorgen. So baut Bantow einen sehr gelungenen Bogen über die gesamte Handlung, setzt zahlreiche Highlights und packende Momente, lässt ein wahres Katz-und-Maus-Spiel entstehen, in der Trojan dem Täter immer näher kommt. Leider lässt der Roman am Ende ziemlich nach, was besonders an der sehr konstruierten Auflösung des Falles liegt. Allzu oft bekommt der Zufall hier eine essentielle Rolle, dann entwickelt sich Trojan dann auch zu einer Art Superheld, dem alles zu gelingen scheint. Und so fällt dann auch die sorgsam aufgebaute und gehegte Spannung in sich zusammen und hinterlässt einen faden Beigeschmack. Max Bentow verwendet für seinen Roman eine sehr klare und deutliche Sprache, die durchaus energetisch wirkt und eine düstere Atmosphäre schafft. Die kurzen Kapitel sorgen dabei für zahlreiche Cliffhanger und einen interessanten Kniff, denn anfangs braucht der Leser immer einen Moment, um sich in der neuen Situation zurecht zu finden. Leider sind nicht alle Charaktere wirklich rund und authentisch beschrieben, einige bleiben leider ziemlich blass und farblos. So deutlich trifft dies auf den Täter dann nicht zu, hier hätte ich mir jedoch noch etwas mehr Tiefgang erwartet – schließlich ist er einer der wichtigsten Charaktere des Buches. Max Bentow spannt seine Leser hier ziemlich auf die Folter, sorgt für einen sehr flüssigen und spannenden Handlungsverlauf. Der reizvolle Ausgangspunkt und der packende Mittelteil trösten über den etwas überhasteten und mit Zufällen übersäten Schluss hinweg, die Charaktere sind im Allgemeinen gut beschrieben. „Die Puppenmacherin“ ist zwar nicht der beste Teil der Serie um Nils Bentow, aber recht kurzweilige Thrillerunterhaltung.

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Vita

Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.

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Pressestimmen

„Ein Thriller, der seinem Verlag alle Ehre macht, ein wahrhaftiger Pageturner. Absolut und ohne Einschränkungen zu empfehlen!“

leser-welt.de (16. August 2012)