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Du stirbst nicht allein Psychothriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20563-8

Erschienen: 17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

Wussten Sie, dass Tammy Cohen unter einer Knopfphobie leidet? Zum Interview

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»Sehr spannender Psycho-Thriller zu einem brisanten Thema.«

TV für mich (15.06.2017)

Tammy Cohen (Autor)

Tammy Cohen arbeitet als freie Journalistin für verschiedene Zeitschriften und Magazine, u.a. für »Cosmopolitan« und »Woman and Home«. Auch wenn sie das Schreiben fiktionaler Texte erst spät für sich entdeckte, hat sie bereits vier Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Partner, ihren drei (fast) erwachsenen Kindern und einem sehr ungezogenen Hund im Norden Londons.

»Sehr spannender Psycho-Thriller zu einem brisanten Thema.«

TV für mich (15.06.2017)

»[Ich] habe mitgetrauert und mitgefiebert, habe mit nach Spuren gesucht und immer andere Personen verdächtigt. Am Ende hat das Buch dann eine [...]unvorhersehbare [...] Wendung genommen.«

Hochschulradio Düsseldorf (18.04.2017)

Aus dem Englischen von Bernd Stratthaus
Originaltitel: First One Missing
Originalverlag: Doubleday, London 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20563-8

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 17.04.2017

  • Leserstimmen

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Leider ein Flop

Von: Colorul_Leaf Datum: 08.08.2017

leafhunt.blogspot.de/

Leider nicht so gelungen wie "Während du stirbst", ich hatte mich riesig auf das Buch gefreut. Die Story & das Thema waren wirklich interessant , dennoch hatte ich Probleme bei diesem Buch am Ball zu bleiben.
"Du stirbst nicht allein" ist keineswegs ein durch und durch schlechtes Buch, aber es kann meiner Meinung absolut nicht mit "Während du stirbst mithalten"
Die Figuren haben kaum Charakter, keine Ecken, wenige Kanten, sind austauschbar; es gabt nichts an ihnen, das mich als Leser reizte, weil alles irgendwie und irgendwo schon da gewesen ist ? das selbe trifft auf dem Plot zu. Natürlich ist klar, dass Tammy Cohen nicht in jedem ihrer Bücher das Rad neu erfinden kann, und trotzdem fehlt mir hier das Besondere, der Kick, die Spannung. Stattdessen schleppt sich die Handlung vor sich hin, mir Fehlte hier einfach das Herzblut.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Reicht in keinster Weise an ihren Erstling heran

Von: Books and Biscuit Datum: 11.07.2017

booksandbiscuit.blogspot.de

Nachdem mich Während du stirbst durch die völlig überraschende 180°C-Wende im zweiten Teil des Buches so begeistert hat, war ich neugierig auf Tammy Cohens neues Werk, obwohl mich der Thriller thematisch (Kindesermordung) nicht so hundertprozentig angesprochen hat. Vielleicht hätte mir das schon eine Warnung sein sollen.

Ich weiß, dass ich im Moment recht kritisch bin, was Thriller - vor allem Psychothriller - angeht, weil ich oft der Meinung bin, dass die Geschichten diese Betitelung nicht verdient haben. Wenn einer Geschichte jeglicher Thrill, jeglicher Nervenkitzel fehlt, dann ist es für mich auch kein Thriller. Von allen sogenannten (Psycho-)Thrillern, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, war aber keiner so langweilig wie Du stirbst nicht allein.

"Wenn man nicht da bleiben musste, wo sich alle paar Monate irgendetwas jährte oder ein geburtstag anstand, anlässlich dessen alles wieder aufgewühlt wurde, wenn man nicht für immer Mutter oder Bruder von Tragic Girl sein musste, warum sollte man es dann allen Ernstes tun?"
(Seite 126)

Von der Erzählstruktur her scheint Tammy Cohen sich ein wenig an Paula Hawkins Into the Water orientiert zu haben, denn auch hier gibt es unfassbar viele Erzählstimmen. Zu viele, für meinen Geschmack, und die ohnehin kaum vorhandene Spannung leidet unter den vielen, verwirrenden, zähen Perspektivenwechseln. Es erzählen nicht nur die ermittelnden Polizisten und vielleicht eine involvierte Mutter, es kommen gleich alle möglichen Angehörigen der früheren und aktuellen Opfer zu Wort, dazu eine Journalistin und ein Verdächtiger. Klar, die Kriminalfälle gehen unter die Haut, wie immer, wenn Kinder involviert sind, und es ist tragisch, was die Angehörigen durchlitten haben. Aber Spannung wird dadurch keine aufgebaut, auch, weil stets eine gewisse Distanz zu den Figuren bestehen bleibt. Sei es nun Emma oder Rory oder Leanne, keiner von ihnen ist in meinem Kopf lebendig geworden, keiner ging mir unter die Haut. Da war keine Figur, dessen Schicksal mich wirklich interessiert hat und mit der ich mitgefiebert habe.

"Sie war also angemessen dankbar gewesen, hatte ihr gutes Karma hinaus ins Universum geschleudert und sich für all die Segnungen, die ihr widerfuhren, ordentlich bedankt. Und was hatte sie dafür bekommen? Nichts als einen ganzen Haufen Probleme."
(Seite 106)

Du stirbst nicht allein nennt sich selbst Psychothriller, aber davon habe ich leider nichts gemerkt. Im Fokus der Geschichte stehen auch gar nicht so sehr die Ermittlungen im aktuellen Mordfalls, sondern vielmehr das Privatleben der Figuren. Sei es nun der Bruder eines Opfers oder Ermittlerin Leanne selbst, die meiste Zeit über geht es um private Wehwechen. Diese negative Einstellung hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass mir keine der Figuren sympathisch war. Klar, von den trauernden Angehörigen habe ich keine Fröhlichkeit erwartet, aber von Sally und Leanne irgendwie schon. Oder zumindest mehr Professionalität. Die Figuren sollen so wohl menschlicher wirken, aber für mich hat das nur dazu geführt, dass sie mich genervt haben.

"[Sally] hatte schon jetzt einen Scheißtag, und es war gerade einmal zehn Uhr. Für eine Zigarette hätte sie töten können. 'Ich bin Nichtraucherin', erinnerte sie sich und versuchte, sich an den genauen Wortlaut dessen zu erinnern, was Sebastian, der Hypnosetherapeut, gesagt hatte. [...] Es klappte nicht."
(Seite 29)

Auch die Auflösung am Ende konnte leider nichts mehr herausreißen, ganz im Gegenteil, sie hat meinen negativen Eindruck dieses zweiten Werkes nur noch mal verstärkt. Du stirbst nicht allein reicht in keiner Weise an ihren Erstling heran und hat mich durch und durch enttäuscht. Ab jetzt kann es nur wieder besser werden.

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