Eiskalte Freundschaft - Ich werde nie vergessen

Thriller

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Wenn die Schatten der Vergangenheit dich einholen, ist es zu spät, um zu bereuen ...

Die alleinerziehende Mutter Louise lebt ein ruhiges Leben mit ihrem kleinen Sohn Henry. Eines Abends, sie klickt sich gerade durch ihre Social-Media-Kanäle, pingt eine Nachricht auf: »Maria Weston möchte mit dir auf Facebook befreundet sein.« Louise ist gleichermaßen irritiert wie geschockt. Maria war eine Klassenkameradin – doch sie verschwand vor 25 Jahren spurlos. Zuletzt wurde sie am Abend der Schulabschlussfeier gesehen, und jeder geht davon aus, dass sie tot ist. Doch nun scheint sie zurück und scheut sich nicht davor, Louise für die dramatischen Ereignisse von damals verantwortlich zu machen …

»Psychospannung vom Feinsten …«

DIE HARKE am Sonntag (22. Juli 2018)

Aus dem Englischen von Leena Flegler
Originaltitel: Friend Request
Originalverlag: Sphere, London 2017
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21519-4
Erschienen am  18. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannender Thriller zum Thema Mobbing an Schulen

Von: 3lesendemaedels

24.01.2020

"Maria Weston möchte mit dir befreundet sein", die Freundschaftsanfrage auf Facebook jagt Louise Schauder über den Rücken. Denn Maria verschwand als Schulmädchen vor über 25 Jahren spurlos und sie fühlt sich mitverantwortlich für ihr Verschwinden. Sie beging damals einen schweren Fehler, den sie zeitlebens bereut. In ihrer Schulzeit war sie eine Mitläuferin und hat sich von der dominanten Lucy dazu überreden lassen, sich am Mobbing gegen Maria zu beteiligen. Sie hegt den Verdacht, dass Maria noch lebt und sich an ihr rächen will, denn auch Lucy hat eine Freundschaftsanfrage erhalten. Zur selben Zeit wird ein Klassentreffen anberaumt. Doch die Umstände der Einladung sind mysteriös, denn der ganze Jahrgang wurde über Facebook eingeladen und niemand weiß, wer der Organisator ist. Louise hat Bedenken, dass auch Sam erscheint. Er ist ihr Ex-Mann, der Vater ihres vierjährigen Sohnes. Auch er ist nicht ganz unschuldig am Verschwinden von Maria, denn er war damals ein Klassenkamerad und umschwärmter Schulschwarm. Ein Psychothriller mit aktuellem Thema. Nur nannte man es vor 25 Jahren nicht Mobbing oder Zickenterror. In ist, wer drin ist, in der angesagtesten Clique der Schule, damals wie heute. Die Schriftstellerin baut die Story gekonnt und langsam auf. Die Auflösung des Falles entwirrt sich erst am Ende, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.

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Konnte mich leider nicht fesseln

Von: lesenlieben

16.07.2018

Da ich mal wieder Lust auf einen spannenden Thriller hatte und den Klappentext recht vielversprechend fand, gab ich diesem Buch eine Chance. Leider musste ich recht schnell feststellen, dass „Eiskalte Freundschaft“ keineswegs in die Richtung geht, die ich mir erhofft hatte. Zumal der Klappentext, im Nachhinein gesehen, auch nicht 100%ig stimmt, denn Louise und einige ihrer Klassenkameraden wissen viel mehr über das angeblich „mysteriöse Verschwinden“ von Maria Weston als ihnen lieb ist. Und jetzt holt sie alles wieder ein… Seit dem Verschwinden von Maria plagen Louise schwere Gewissensbisse, auch viele Jahre später wabern die Geschehnisse von damals unter der Oberfläche. Die Freundschaftsanfrage lässt Louise in Panik ausbrechen. Und das war erst der Anfang, die Freundschaftsanfrage löst eine Kettenreaktion aus und befördert viele unschöne Erinnerungen ans Tageslicht. Die Nachrichten, die Louise plötzlich von Maria erhält, bringen das Fass zum Überlaufen. Was ist damals wirklich geschehen? Lebt Maria etwa doch noch? Der Leser erfährt häppchenweise, u.a. durch Rückblicke in die Schulzeit von Louise und Maria, was damals wirklich passiert ist. Dabei hat sich die Erzählung für mich gezogen wie Kaugummi. Während die Rückblicke noch recht interessant sind und erahnen lassen in welche Richtung sich die Handlung bewegt, konnten mich die gegenwärtigen Geschehnisse überhaupt nicht fesseln. Viel zu sehr standen mir das „Familienleben“ und die Alltagsroutine von Louise und ihrem Sohn Henry im Vordergrund. Auch die „Spannungsmomente“, die das Buch hat, ließen mich kalt. Lediglich der geheimnisvolle dritte Handlungsstrang, der aus der Sicht eines auktorialen Erzählers berichtet, ließ mich kurzzeitig mit rätseln. Leider konnte mich dieser Thriller nicht fesseln. Ich hatte auf einen verworrenen Entführungsfall gehofft, dem war leider nicht so. Die Handlung dieses Thrillers erfindet das Rad leider nicht neu. ACHTUNG SPOILER: Die Handlung des Buches ist ein Mix aus „Pretty Little Liars“ und „Tote Mädchen lügen nicht“. Wobei ich sagen muss, dass ich „PLL“ und „Tote Mädchen lügen nicht“ wesentlich spannender und interessanter fand.

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Vita

Laura Marshall wuchs in Wiltshire auf und studierte Englisch an der University of Sussex. 2015 fand sie, dass es Zeit sei, sich ihren lebenslangen Traum zu erfüllen – das Schreiben eines Romans. Ihr Debüt »Eiskalte Freundschaft. Ich werde nicht vergessen« wurde bereits vor der Veröffentlichung für den Lucy-Cavendish-Fiction-Preis nominiert. »Drei kleine Lügen« ist Laura Marshalls zweiter Roman bei Blanvalet. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kent.

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