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Feindesland Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-12593-6

Erschienen: 31.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Das Ende ist nah

Terroristen haben New York zweimal in die Luft gesprengt. Das World Trade Center und den Times Square. Beides hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Eine Weile lang ist es ruhig gewesen. Kein Wunder, wenn alle nur träumen. Aber jetzt scheinen die Terroristen tatsächlich einen Weg gefunden zu haben, in die Träume einzudringen … Spademan stellt sich ihnen entgegen.

"‚Feindesland‘ ist nicht nur ein Ausblick auf den schlimmsten Albtraum Amerikas, sondern gleichzeitig ein Einblick in dessen tief erschütterte Verfassung. Und dies kombiniert mit einem spannenden Plot und kerniger Schreibe macht die zwei Spademan-Romane zu dem Innovatisten, was es derzeit in der Krimiszene gibt."

Lars Schafft, Krimi-Couch (01.09.2015)

Adam Sternbergh (Autor)

Bevor ADAM STERNBERGH Romanautor wurde, war er Kulturredakteur des New York Times Magazine und Chefredakteur beim Magazin New York. Seine Artikel erschienen in diversen Publikationen wie GQ, The Times und beim Radioprogramm “This American Life”. Spademan war sein Debütroman, der für den Edgar Award nominiert wurde. Er lebt in Brooklyn, New York.

"‚Feindesland‘ ist nicht nur ein Ausblick auf den schlimmsten Albtraum Amerikas, sondern gleichzeitig ein Einblick in dessen tief erschütterte Verfassung. Und dies kombiniert mit einem spannenden Plot und kerniger Schreibe macht die zwei Spademan-Romane zu dem Innovatisten, was es derzeit in der Krimiszene gibt."

Lars Schafft, Krimi-Couch (01.09.2015)

"Einfach ein guter Krimi."

Subway (01.09.2015)

"Mit 'Feindesland' scheint der Autor seine Sprache gefunden zu haben. Das düstere Setting fasziniert. Kurzweilige Krimikost."

Die Presse am Sonntag (06.12.2015)

"Adam Sternberghs 'Feindesland' liest sich wie Unkenrufe mit Gänsehaut, Herzrasen und Kloß im Hals."

Madame (06.11.2015)

"Spademan, der in bester Hard-Boiled-Tradition als Ich-Erzähler auftritt, erinnert nicht nur im Namen an Sam Spade, den Detektiv aus Dashiell Hammetts Klassiker der Malteser Falke, sondern auch in Sprache und Coolness."

MDR Figaro, Krimi des Monats (30.09.2015)

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Aus dem Amerikanischen von Alexander Wagner
Originaltitel: Near Enemy
Originalverlag: Crown

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-12593-6

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 31.08.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Adam Sternbergh – Feindesland

Von: buecherherz Datum: 27.12.2015

https://buecherherz.wordpress.com/

Bevor ich dieses Buch anfing zu lesen, war mir gar nicht klar, wie sehr ich Spademan vermisst hatte.
Der erste Teil um den Auftragskiller mit dem Teppichmesser - "Spademan" - gefiel mir wirklich gut.
Schon mit dem ersten Satz habe ich es wieder genossen, bei ihm in diesem zerstörten New York einer unbestimmten Zukunft zu sein.

Dieses Mal soll das Ex-Computerwunderkind Lesser beseitigt werden.
Doch kurz bevor das Teppichmesser an seinem Hals sitzt, schreckt er aus seinem Limnosphären-Besuch auf und schreit wie am Spieß. Mit stockenden Worten berichtet er dem Auftragskiller, was er gesehen hat: Eine Frau in einer Burka klammerte sich an einen Mann, sprengte sich mit ihm zusammen in die Luft. Der Mann ist tot. Ganz sicher. Auch in der realen Welt. Dabei kann man eigentlich in der Sphäre niemanden töten. Eigentlich.
Nachdem erst das World Trade Center und dann der Times Square von Terroristen zerstört wurden, scheinen sie nun in die Limnosphäre eingedrungen zu sein. Der letzte sichere Zufluchtsort der New Yorker wird angegriffen. Plötzlich hat Spademan andere Probleme als Lesser. Und die reichen bis in die höchste Politik von New York.

Dieses Mal hatte ich nicht dieses allgegenwärtige "Film Noir"-Gefühl, das ich noch im ersten Teil hatte, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Die Atmosphäre war trotzdem düster und trocken und damit vollkommen stimmig
Adam Sternbergh hat an der Art zu erzählen nicht viel geändert. Immer noch gibt es keine Anführungszeichen bei Dialogen, immer noch ist Spademan der Erzähler, der auch mal den Leser anspricht und seinen sarkastischen Humor nicht verloren hat.

"Also ziehe ich meine kleinen feinen Werkzeuge zum Schlösserknacken aus ihrem Versteck in meinen Haaren –
Scherz.
Ich hieve den Zwölf-Pfund-Vorschlaghammer aus meinem Seesack. " (S. 12)

Ich hatte Spaß dabei, all die Personen, die ich im ersten Teil kennengelernt habe, wiederzusehen. Auch hier war mir nicht bewusst, dass ich den einen oder anderen beim ersten Buch tatsächlich so lieb gewonnen hatte, dass ich mich wahnsinnig freute, wieder von ihnen zu lesen und ihre Geschichte weiterverfolgen zu können. Auch die der Kleinsten.

"Hannah ist jetzt etwas über ein Jahr alt, daher redet sie noch nicht allzu viel. Ein Kind weniger Worte. Was ich absolut respektiere." (S. 47)

Die Geschichte ist in diesem Buch ausgefeilter, tiefgründiger und verworrener als noch im ersten. Es ist, als hätte Sternbergh nach seinem Debüt viel dazu gelernt. Es gab Wendungen und allerlei Abzweigungen, sodass man sich manchmal auch ein wenig verloren in der Geschichte vorkommen konnte. Doch das schien dem Autoren bewusst zu sein, denn immer dann gab es eine - wirklich passende und nie plump eingestreut wirkende - Zusammenfassung der Dinge durch Spademan.

Obwohl es keine atemlose Spannung gab, war sie doch in hohem Maße vorhanden.
Ich las weiter, um zu erfahren, ob es stimmt, was Lesser gesehen hat und ob der Terror nun die Limnosphäre erreicht hat.
Ich las weiter, um die Cliffhanger auflösen zu können.
Ich las weiter, um zu sehen, wem Spademan trauen kann und wem nicht.
Trotzdem wurde ich oft überrascht von den Wendungen und Auflösungen, was mir auch Spaß machte.

Insgesamt finde ich die beiden Teile um Spademan sehr ausgeglichen. Manches fand ich im ersten Teil besser und manches nun im zweiten, aber es gab keinen gravierenden Qualitätsunterschied.
Meine Kritikpunkte sind wirklich klein. Ich fühlte mich manchmal nur etwas überschwemmt von der weitreichenden Geschichte mit den verschiedenen Problemen, gegen die Spademan ankämpfen muss. Und ich wäre gern noch ein bisschen mehr bewegt worden. Egal, an welcher Gefühlsfront.
Aber alles in allem hatte ich wieder sehr viel Spaß bei Spademan und hoffe inständig, dass dies nicht der letzte Teil um den Auftragskiller mit dem Teppichmesser bleiben wird.

Kugel oder Messer oder was…? : Feindesland – Adam Sternbergh

Von: Dunkles Schaf Datum: 17.09.2015

diedunklenfelle.wordpress.com

Es ist schon komisch mit diesem Spademan. Früher Müllmann, ist er jetzt Auftragskiller. Nur eine Kugel. Obwohl er ja komischerweise ein Teppichmesser als Waffe bei sich trägt. Nun, sei es drum. Jedenfalls erhält er also telefonisch Aufträge zum Töten. Er bekommt einen Namen (und ein wenig Geld) und läuft los. Doch wie auch schon im letzten Teil „Spademan“ ermordet er auch diesmal sein Opfer nicht. Merkwürdig. Müsste Spademan sich nicht Sorgen um seinen Ruf machen? Wer engagiert denn einen Auftragskiller, bei dem man nicht sicher sein kann, ob er das Opfer denn nun tötet oder nicht? Und, nur damit ich die Erwartungen mal hochstecke: ich wünsche mir für den dritten Teil, dass dies dem Autor bewusst ist und Spademan um seinen Ruf kämpfen muss.

Das jetzt mal nur so nebenbei, denn besagten Auftrag erfüllt er schon in den ersten paar Seiten nicht, doch danach geht die Geschichte ja erst richtig los. Wir befinden uns immer noch im recht verwaisten New York, in einer nahen Zukunft. Sein Auftragsmord heißt Lesser und ist ein Hüpfer, jemand, der in der Sphäre in die Träume und Phantasien von anderen eindringt. Doch als Lesser schreiend aus der Sphäre zurückkehrt, stellt er eine Behauptung auf, die Spademan neugierig macht und ins Grübeln bringt: es wurde jemand getötet – in der Sphäre. Bisher unmöglich, stellt diese Möglichkeit – sollte es sie denn geben – ein großes Problem dar, denn Lesser rückt gleich mit dem nächsten Problem heraus, denn diese Tötung soll nur der Versuchslauf für einen terroristischen Anschlag in der Sphäre gewesen sein. Da Spademans Frau während des Anschlags auf New York umgekommen ist, versucht er alles, um herauszufinden, ob das wahr ist und wie er es verhindern kann.

Wie man in meinem ersten Absatz erkennen kann, nehme ich Spademan den Beruf Auftragskiller nicht mehr so recht ab, ansonsten ist er aber so geblieben wie auch im ersten Band. Ein wenig einsamer Wolf, aber doch mit so vielen Bekannten und treu ergebenen Freunden gesegnet, dass er alle Probleme, die sich in den Weg stellen, lösen kann. Weder New York als Schauplatz noch die Zukunft bietet Neues oder Aufregendes, denn ein Großteil dreht sich ja um die Sphäre. Hier erfährt man tatsächlich einiges an Hintergrundwissen, wie die Sphäre entstanden ist und viele weitere Aspekte.

Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht, denn natürlich liest sich „Feindesland“ (im Übrigen wieder eine Übersetzung die mir nicht ganz in den Kopf will, denn im Original heißt es „Near enemy“, was im Buch übersetzt „Naher Feind“ heißt und m. E. auch gut der Titel sein könnte – aber egal) in einem Rutsch weg. Man folgt Spademan durch New York, muss unterscheiden wer die Wahrheit sagt und wer lügt, und kommt so nach und nach dem Geheimnis auf die Spur, was am Ende in einem ausgedehnten und an mehreren Stellen stattfindenden Showdown gipfelt. Sie Stimmung ist düster und bedrohlich, der Schreibstil minimalistisch und prägnant, Spademan der aufrechte Kämpfer, den man sich wünscht (wenn auch eigentlich Auftragskiller) und alles ist am Ende natürlich ganz anders als man dachte. Von daher macht es zwar viel Vergnügen „Feindesland“ zu lesen, doch Neues kann der Thriller leider nicht bieten. Der Autor hat mit dem zukünftigen New York und Spademan sein Metier gefunden und bleibt dort, ohne die Hintergründe viel weiterzuentwickeln und Überraschungen zu liefern, denn die Erkenntnisse über die Sphäre haben mich nicht wirklich überrascht – diese Wendung ist mir dann doch schon einige Male begegnet.

Fazit:
Spademan wie wir ihn kennen: eigentlich Auftragskiller, doch eher Kämpfer der Entrechteten in einem Fall der die Sphäre in den Vordergrund rückt. Leider mit keinen überraschenden Wendungen, sondern anknüpfend an den Vorgänger in bewährter Manier.

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