Mein italienischer Vater

Roman

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Ohne groß nachzudenken, bricht Laura auf nach Süditalien. Ihre Mutter ist gerade gestorben, ihre große Liebe zerbrochen. Jetzt will sie zu ihrem Vater, irgendwo muss es doch auf dieser Welt einen Ankerpunkt geben. Vor Jahren hat sie ihn zum letzten Mal gesehen, und mit ihrer Ankunft bringt sie alles durcheinander: Emilio sitzt im Rollstuhl, an seiner Seite Gianna, die ihn schon immer geliebt hat. Das Auftauchen der Tochter könnte ihr Glück zerstören. Schon bald nach ihrer Ankunft in der fremden Heimat stellt Laura fest, dass sie die ganze Wahrheit über ihre deutsch-italienische Familie noch lange nicht kennt.

»Der Debütroman der Münchner Autorin (…) macht melancholisch und glücklich gleichzeitig. Zart, aber eindrücklich erzählt er von Wurzeln, Heimat und Liebe, ohne je ins Kitschige zu schlingern. Wir hoffen auf Fortsetzung, denn Landsteiner hat einen feinen Blick für Menschen und Menschliches.«

PETRA (04. Oktober 2018)

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ISBN: 978-3-641-21850-8
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Spurensuche in Süditalien

Von: milkysilvermoon

10.01.2019

Als ihre Mutter Magdalena an Krebs stirbt, stürzt die 29-jährige Laura Wind in ein tiefes Loch. Auch nach einer Reha geht es ihr nicht viel besser. Doch dann lernt sie in einem Café in München den Arzt David kennen. Er hilft ihr, mit dem Verlust besser klarzukommen. Aber die frische Verliebtheit erhält schnell einen Dämpfer, denn der scheinbar perfekte Mann erwartet mit seiner Exfreundin ein Kind. Nach der Trennung entscheidet sich Laura spontan, nach Süditalien zu ihrem Vater zu fahren. Es ist Jahre her, seit sie ihn zuletzt gesehen hat. Emilio sitzt im Rollstuhl. An seiner Seite ist Gianna, die ihn schon immer geliebt hat. Das Auftauchen der Tochter könnte ihr Glück zerstören. Und schon bald muss Laura feststellen, dass sie die Wahrheit über ihre Familie nicht kennt… „Mein italienischer Vater“ ist der Debütroman von Anika Landsteiner. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 45 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Eingeflochten sind immer wieder Erinnerungen, zum Beispiel an den Urlaub oder den Geburtstag. Der Roman beginnt mit einem Prolog. Erzählt wird vorwiegend, aber nicht nur aus der Perspektive von Laura. Dieser Aufbau funktioniert gut. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig, anschaulich und einfühlsam. Gut gefallen haben mir unter anderem die Beschreibungen der schönen Landschaft, die für Fernweh sorgen. Die Geschichte nimmt nur langsam Fahrt auf, was mich allerdings nicht gestört hat. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Im Mittelpunkt steht Laura. Ich konnte mich zwar nicht mit ihr identifizieren, ihre Gedanken und Gefühle jedoch sehr gut nachvollziehen. Ich habe ihre Entwicklung gerne verfolgt. Sie wird – wie die übrigen Charaktere – sehr detailliert und authentisch gezeichnet. Die Grundthemen des Romans finde ich sehr ansprechend: Verlust und Trauer, Identitätssuche und die Reise zu den eigenen Wurzeln. Sie machen das Buch zu einer emotional bewegenden, aber nicht kitschigen Lektüre. Immer wieder dreht sich die Geschichte zudem um eine Frage: „Was will ich wirklich?“ Obwohl die Geschichte meist ruhig daherkommt und erst zum Ende hin die Dramatik zunimmt, wird das Lesen nicht ermüdend. Der Autorin gelingt es, trotz der recht hohen Seitenzahl keine Langeweile aufkommen zu lassen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass viel Atmosphäre transportiert wird. Jedenfalls habe ich das Buch nur ungerne zur Seite gelegt. Das moderne Cover lässt mich etwas zwiespältig zurück. Es zieht zwar Blicke auf sich, erschließt sich mir aber nicht so ganz. Wunderbar treffend finde ich den prägnanten Titel, der in seiner Farbgebung an die italienische Flagge erinnert. Mein Fazit: „Mein italienischer Vater“ von Anika Landsteiner ist ein berührender Roman, der mir schöne Lesestunden bereitet hat. Empfehlenswert vor allem für diejenigen, die vor einer ruhigen Geschichte mit melancholischen Tönen nicht zurückschrecken.

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Unterhaltsame, kurzweilige Familiengeschichte vor herrlicher italienischer Kulisse

Von: Lesendes Federvieh

08.01.2019

Laura steckt in einem großen Tief. Ihre Mutter ist gestorben und ihre Liebe zu David hat auch keine Zukunft. So entschließt sie sich spontan und ohne groß nachzudenken, ihren Vater in Apulien zu besuchen. Und das obwohl sie ihn seit Jahren erst wieder an der Beerdigung ihrer Mutter gesehen hatte. In Süditalien angekommen, muss sie sich erst zurechtfinden. Emilio sitzt vorübergehend im Rollstuhl und Gianna, die ihm den Haushalt führt, tritt Laura mit Ablehnung gegenüber. Als sie beginnt sich einzuleben, entdeckt sie ein Familiengeheimnis, das sie ziemlich durcheinanderbringt... Nach ihrem Reisebericht "Gehen, um zu bleiben", von dem ich total begeistert bin, hat Anika Landsteiner nun ihren ersten Roman vorgelegt. Um es schon einmal vorweg zu nehmen, auch "Mein italienischer Vater" hat mir von der ersten Seite an gut gefallen. Die Autorin hat als Kulisse, das herrliche Apulien ausgewählt, das man durch ihre Schilderungen sehen, riechen, schmecken und hören kann. So ist man von Anfang an direkt an Lauras Seite in Italien und erlebt den Unterschied der Mentalität und Gewohnheiten mit. Aber auch Freundschaft, Liebe, Verlust und Loslassen sind große Themen in diesem Buch. Es ist schön zu lesen, wie Laura und Emilio die Vergangenheit aufarbeiten und beide wieder frei sind, um ihr Leben ohne Ballast zu gestalten. Die authentischen, liebenswerten Charaktere mit all ihren guten und schlechten Seiten lassen die Geschichte richtig lebendig erscheinen. Ich war beim Lesen dabei bei Emilio, Laura, Luca, Gianna und Pino und habe mitgefiebert, wie sich Laura entscheiden wird. Der Roman ist absolut stimmig, flott und angenehm geschrieben und wird mit einem absolut passenden und logischen Ende hervorragend abgerundet. Fazit: Unterhaltsame, kurzweilige Familiengeschichte vor herrlicher italienischer Kulisse

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Vita

Anika Landsteiner, geboren 1987, absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin, ehe sie sich der journalistischen Laufbahn zuwandte. Seit 2010 schreibt sie für verschiedene Online- und Printmedien wie ZEITjUNG.de, im gegenteil, Jolie oder The Fernweh Collective. Außerdem hat sie zwei Jahre das renommierte Münchner Stadtmagazin MUCBOOK geleitet und führt den Reiseblog Ani denkt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Wenn sie nicht gerade um die Welt fliegt, lebt Anika Landsteiner in München.

Zur AUTORENSEITE

Events

12. März 2019

Lesung mit Anika Landsteiner

20:00 Uhr | Schwabmünchen | Lesungen & Events
Mein italienischer Vater

11. Mai 2019

Lesung mit Anika Landsteiner im Rahmen der Nacht der Kultur

18:00 Uhr | Lemgo | Lesungen & Events
Mein italienischer Vater

Pressestimmen

»Doch Italien ist viel mehr als das. Und dieses „mehr“ packt Anika Landsteiner mit „Mein italienischer Vater“ in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.«

LovelyBooks Lieblingsbuch 2018 (17. Dezember 2018)

»'Mein italienischer Vater' ist tiefgründig, poetisch und emotional; eine Familiengeschichte unglaublich sensibel geschrieben und wunderschön erzählt.«

Bloggerin ivybooknerd.com (10. September 2018)

»Bereits nach wenigen Seiten standen mir die Tränen in den Augen, aber ich konnte den Roman unmöglich wieder aus der Hand legen. Anika erzählt lebendig und rührend, gleitet aber nie ins Kitschige ab.«

Bloggerin 'ktxnka' auf instagram.com/ktxnka (10. September 2018)

»Anika Landsteiner packt in 'Mein italienischer Vater' all die Sehnsucht nach Italien in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.«

Bloggerin Marina von nordbreze.de (10. September 2018)

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