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Strafe Stories

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20341-2

Erschienen:  05.03.2018
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Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.

Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.

Das ZDF - Heute Journal über Ferdinand von Schirach zum Filmbeitrag

Der rbb über Ferdinand von Schirach zum Filmbeitrag

»Zwölf Texte, die man nicht vergisst - wieder aus der Welt der Justiz, schonungslos, präzise, manchmal kalt distanziert, dann wieder zutiefst menschlich.«

Claudio Armbruster / ZDF heute journal (07.03.2018)

Ferdinand von Schirach (Autor)

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt »Verbrechen« gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor.

»Zwölf Texte, die man nicht vergisst - wieder aus der Welt der Justiz, schonungslos, präzise, manchmal kalt distanziert, dann wieder zutiefst menschlich.«

Claudio Armbruster / ZDF heute journal (07.03.2018)

»Er schreibt eine Literatur der Klarheit, der Helligkeit, eine Literatur, die genau hinsieht, auch wenn nicht schön ist, was dabei zum Vorschein kommt.«

Uwe Wittstock / Focus (03.03.2018)

»Von Schirach ist ein Könner im Weglassen. Gerade seine kürzesten Geschichten besitzen, so hart sie oft sind, die Gnade des erschrockenen Schweigens.«

Harald Jähner / Frankfurter Rundschau (05.03.2018)

»Kaum ein anderer Schriftsteller kann mit so wenigen Worten so tiefe Gefühle beschreiben und auslösen. Von Schirach ist ein mitfühlender, zutiefst menschlicher Erzähler.«

Günter Keil / Abendzeitung (05.03.2018)

»Immer wieder bin ich verwundert von Ferdinand von Schirachs Gabe, auf knappstem Raum das Widersprüchliche zu fassen, mit ein paar Worten den großen emotionalen Raum zu entwerfen. Immer wieder bin ich bis zu Tränen bewegt von dieser Kombination von unsentimentaler Genauigkeit und wunderbarer, menschenfreundlichster Empathie, die seine Texte so unvergleichlich machen.«

Michael Haneke

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06.09.2018 | 20:00 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung

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Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
Westendstr. 43
60325 Frankfurt am Main

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20341-2

€ 14,99 [D] | CHF 18,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  05.03.2018

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Packende Kurzgeschichten, die den Leser so schnell nicht mehr loslassen

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 08.04.2018

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Zwölf Kurzgeschichten – zwölf Schicksale

Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.
Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst. (Klappentext)

Anders als sonst in meinen Rezensionen verwende ich als Inhaltsangabe hier mal den Klappentext vom Verlag – denn der beschreibt diese Story-Sammlung perfekt und gibt einen kleinen Einblick in das, was den Leser erwartet, ohne zu viel zu verraten. „Strafe“ ist mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach gewesen und ich bin sehr beeindruckt von seinem Schreibstil. Dieser ist in allen zwölf Kurzgeschichten sehr direkt, ohne viel drum herum. Er kommt sofort zum Punkt und schafft es, auf wenigen Seiten eine eindringliche Atmosphäre zu schaffen. Die jeweiligen Charaktere werden sehr gut beschrieben – man bekommt einen detaillierten Einblick in deren Leben – und das auf wenigen Seiten. Zu den Inhalten der einzelnen Geschichte möchte ich gar nicht viel erzählen, denn damit würde ich vielleicht etwas von der Spannung nehmen. Nur so viel: Es wird manchmal erschütternd und schockierend, mal traurig und mal überraschend - aber immer sehr packend. Man taucht jedesmal sofort in die jeweilige Situation ein und muss nach mancher Story erst einmal durchatmen. Ein sehr fesselndes Buch.
Das Cover ist in schlichtem schwarz-weiß gehalten und passt sehr gut.

Er stand auf und ging vor bis zur Klippe. Ich folgte ihm. Wir sahen zusammen in die Wellen, die unten gegen die Felsen schlugen.
„Vielleicht hast Du Recht und es gibt kein Verbrechen und keine Schuld“, sagte er, „aber es gibt eine Strafe.“ – aus „Der Freund“ Seite 105, eBook

Mein Fazit: Eine sehr packende Kurzgeschichtensammlung, die einen so schnell nicht loslässt. Intensiv, sehr direkt und ohne viel Ausschmückung beschreibt Ferdinand von Schirach die Schicksale von zwölf Personen. Mal erschütternd und schockierend, mal traurig und dramatisch – alles ist dabei. Der Schreibstil ist sehr klar und macht jede Story auf wenigen Seiten zu einer fesselnden Geschichte. Sehr lesenswert!

[Buchmeinung] "Strafe" von Ferdinand von Schirach

Von: Lalapeja Datum: 03.04.2018

https://lalapeja.wordpress.com/

Inhalt

Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.

Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.

(Klappentext stammt von der Verlagsseite - enthält Werbung)

Meinung

"Strafe" war mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach und ich weiß wirklich nicht, warum ich diesen Autor nicht früher für mich entdeckt habe.

Es handelt sich hier um ein Buch mit zwölf Kurzgeschichten, welche jedoch alle von Beginn an fesseln. Alle Geschichte sind sehr nüchtern und reduziert erzählt, aber zeugen von einer derartigen Intensivität, dass man als Leser sofort gepackt ist. Die Geschichten erzählen, wie schwierig es ist zwischen den Begriffen "gut" und "böse" zu unterscheiden. Sie beschreiben, dass man die Welt nicht nur in "schwarz" und "weiß" einteilen kann, sondern, dass es unzählige Graustufen dazwischen gibt. Kein Mensch ist nur gut, kein Mensch ist nur böse. Jeder muss im Laufe seines Lebens Entscheidungen treffen und man weiß vorher nicht, ob sie sich als richtig herausstellen werden. Was wird danach auf uns zukommen? Welche Auswirkung hat meine Entscheidung?

Bereits von der ersten Geschichte an, "Die Schöffin", war ich gefesselt von diesem intensiven Erzählstil. Ich habe das Buch innerhalb von wenigen Stunden verschlungen, war anschließend außer Atem und sprachlos. "Strafe" beschäftigt mich noch im Nachhinein sehr intensiv, was ein Buch lange nicht mit mir gemacht hat. Und das ist gut! So müssen Bücher sein. Sie sollten einen wach rütteln, packen, berühren und nicht sofort nach dem Lesen wieder loslassen.

Fazit

Ich weiß nicht, weshalb ich so lange gewartet habe endlich ein Buch von Ferdinand von Schirach zu lesen. "Strafe" hat mich trotz der Brutalität und Intensivität der Geschichten begeistert und ein wenig sprachlos zurück gelassen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Schirach eben

Von: Alfred Westermann aus Detmold Datum: 03.04.2018

Buchhandlung: Buchhaus am Markt GmbH

Gerade durch Ferdinand von Schirachs sachliche Distanz ist der Leser gefordert, seine eigene Meinung und Beurteilung zu finden. Es scheint, als ließe er den Leser mit der Bewertung allein und doch ist gerade das der Weg zu persönlicher Betroffenheit. Wie schon zuvor wieder eine gelungene Sammlung von Shortstorys, facettenreicher als mancher Roman, fesselnder als mancher Krimi. Sehr lesenswert.

"Es gibt kein Verbrechen und keine Schuld (...), aber es gibt eine Strafe"

Von: Markus Felsmann aus Köln Datum: 03.01.2018

Buchhandlung: Buchladen Neusser Straße

Tolle Stories, auf den Punkt erzählt. Ich schätze die sprachliche Klarheit und narrative Verknappung von STRAFE sehr. Überzeugender als so mancher Roman!

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