Ziemlich hitzige Zeiten

Roman

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Bei allzu hitzigen Zeiten sollte man immer einen kühlen Kopf bewahren ...

Von der Liebe hat Anna die Nase gestrichen voll. Auch ohne Mann geht es in ihrem Leben turbulent zu: Hochzeitsvorbereitungen der einen Tochter und Abiturstress der anderen. Dazu eine eigenwillige Mutter und lästige Hitzewellen. Als ihr Jugendschwarm Jo zurück in die Stadt kommt, erwachen jedoch Gefühle, die sie längst für ausgestorben hielt. Doch Jo kann sich nicht einmal mehr an ihre damalige Nacht erinnern. Zudem nervt sie Paul, der Vater einer Mitschülerin ihrer Tochter. Frustriert lässt sie sich von ihren Freundinnen Zoe und Ilona dazu ermuntern, sich auf die Einladung eines jungen Mannes einzulassen. Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf ...

»Die vielen Facetten von Schwarzhubers Buch begeistern. Ihr ist eine bunte Geschichte gelungen, die in keinem Urlaubskoffer fehlen sollte.«

Deggendorfer Zeitung (19. August 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23426-3
Erschienen am  17. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Auch wenn das Leben manchmal chaotisch ist, es kommen danach wieder ruhigere und bessere Zeiten. Ich hatte schöne Lesestunden, auch wenn ich mit Anna nicht gerade sympathisierte.

Von: www.buecherwesen.de

03.10.2020

Inhalt: Anna steckt mitten in den Wechseljahren. Als wenn das nicht schon anstrengend genug ist, hat sie noch zwei bevorstehende Feste: Die Abi Abschlussfeier von Tochter Emma und die Hochzeit der großen Tochter, Leo. Als sie erfährt, dass ihre unerwiderte Jugendliebe Jo wieder in die Heimat kommt, hofft sie, dass es für beide eine Zukunft geben kann. Meine Meinung: Annas Leben ist das reinste Chaos. Beim Thema Liebeschaos können ihre besten Freundinnen Ilona und Zoe gut mitreden, denn alle drei scheinen in der Liebe kein Glück zu haben. Ilona ist ein Moppelchen und sehr lebensfroh. Zoe ist schlank und Annas Chefin. Obwohl beide so unterschiedlich sind, haben sie beide eine witzige Sache mit einer Gurke und einer Melone erlebt. Nachdem Anna auf ihren Jugendschwarm trifft, fühlt sie sich wie vor den Kopf gestoßen. Dabei konnte sie ihn nie vergessen. Es bleibt nur, dass sie sich ablenkt. Sie genießt es, dass ein junger Kerl für sie schwärmt und mit ihr ausgehen mag. Meiner Meinung nach war Anna seltsam. Erst läuft sie ihrem Schwarm hinterher, dann ziert sie sich mit dem jungen Mann auszugehen, dann macht sie es doch, weil ja nichts dabei ist und er nett ist und doch hat sie immer Angst, was andere denken können, dabei war Leonard ein wirklich netter Typ. Männerchaos ist also immer garantiert, vor allem, als sie dann noch auf Paul trifft. Der Vater von Jana, Emmas neuer bester Freundin, wirkt auf sie frech und plump und sie ist genervt von ihm. Für mich war Paul aber DER Charakter im Buch. Er war mir von Anfang an sympathisch und am Ende des Buches wünschte ich mir einen eigenen Paul. Die Abschlussfeier der einen und die Hochzeit der anderen Tochter waren für Anna auch noch eine große Aufgabe. Immer wieder achtete sie darauf, dass Emma lernte, aber das tat sie freiwillig. Generell fand ich Emma für ihr Alter sehr vernünftig, bis auf eine Sache. Für die Hochzeit von Leo verzichtete sie auf ihre Freizeitbeschäftigungen, weil es dauernd etwas gab, dass sie regeln musste. Das kann ich ihr als Mutter jedoch nicht vorwerfen, denn für Eltern gibt, oder sollte es nichts Wichtigeres geben, als die eigenen Kinder. Als krönenden Zusatz gibt es da noch Annas Mutter, die ihr in einigen Situationen das Leben schwer macht. Fazit: Auch wenn das Leben manchmal chaotisch ist, es kommen danach wieder ruhigere und bessere Zeiten. Ich hatte schöne Lesestunden, auch wenn ich mit Anna nicht gerade sympathisierte.

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Mitten aus dem Leben gegriffen und wunderbar warmherzig

Von: Susanne Edelmann

01.09.2020

Ziemlich hitzige Zeiten erlebt Anna nicht nur, weil sie kurz vor dem 50. Geburtstag steht und somit mitten in den Wechseljahren ist. Nein, auch sonst geht es bei ihr gerade sehr turbulent zu: Ihre jüngere Tochter Emma steckt mitten im Abi und hat soeben den Führerschein gemacht – die Schilderung, wie Anna zum ersten Mal bei ihrer Tochter mitfährt, hat mich gleich zu Beginn des Buches sehr zum Schmunzeln gebracht, denn ich habe seinerzeit ganz ähnliche Gefühle durchlebt. Zum anderen laufen die Vorbereitungen für die Hochzeit der älteren Tochter Leonie, genannt Leo, gerade auf Hochtouren. Und da mischen auch Annas Ex-Mann Harald und seine zweite Frau Karla mit. Die ist übrigens gerade mit dem dritten Kind schwanger und macht Harald damit zum fünffachen Vater, was für Anna schwer zu verdauen ist, schließlich wollte er mit ihr damals nie mehr als zwei Kinder. Als ob das alles nicht schon aufregend genug wäre, hat Anna plötzlich einen Verehrer, der nur halb so alt ist wie sie. Ihre Freundinnen Zoe und Ilona reden ihr zu, sich mit ihm zu treffen, Annas Mutter hingegen reagiert nicht nur extrem konservativ, sondern sogar schwer beleidigt. Und dass dieser Verehrer auch noch Leonard heißt, sich aber ebenso wie Annas Tochter Leo nennt, führt dann auch noch zu so mancher komischen Verwechslung. Ja, und dann gibt es da auch noch Jo, Annas Jugendschwarm, mit dem sie seinerzeit eine romantische Nacht verbracht hat. Doch nun ist Jo nach vielen Jahren zurück in der Heimat und kann sich an Anna nicht einmal mehr erinnern, was schwer an ihrem Selbstbewusstsein nagt. Und dann erscheint auch noch Paul auf der Bildfläche, der Vater von Emmas Freundin, der Anna mit seinem unfreundlichen Verhalten in Rage bringt. Überhaupt hat Anna von Männern gründlich die Nase voll, während ihre Freundinnen intensiv auf der Suche sind. So nimmt das Chaos seinen Lauf und Anna muss gleich mehrmals die Retterin in der Not spielen… Wie oben schon erwähnt: Gleich auf den ersten Seiten der Geschichte konnte ich mich bestens mit Anna identifizieren und das setzte sich auch im weiteren Verlauf des Romans fort. Ich habe mich in der Geschichte so wohl gefühlt, als säße ich mit Anna und ihren Töchtern am Küchentisch, stünde neben ihr in der Kirche bei Leonies Hochzeit, ginge mit ihr und ihrer Mutter gemeinsam zum Arzt und und und… Ich habe schon mehrere Romane von Angelika Schwarzhuber gelesen („Barfuß im Sommerregen“, „Das Weihnachtswunder“ und „Das Weihnachslied“), die mir allesamt sehr gut gefallen haben, entsprechend hoch waren nun die Erwartungen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Auch diesmal flog ich förmlich durch die Seiten und konnte das Buch kaum noch weglegen. Ganz besonders gefallen hat mir, dass die Protagonistin eben gerade keine junge Frau auf der Suche nach Mr. Right ist, sondern eine gestandene Frau in der Mitte ihres Lebens, mit erwachsenen Kindern und einer betagten Mutter, damit konnte ich mich sehr gut identifizieren. Man spürt, dass die Autorin hier auch viele eigene Erfahrungen mit einfließen ließ. Insofern passte es auch perfekt, dass ich das Buch in der Nacht nach meinem 50. Geburtstag zu Ende gelesen habe, denn auch der Roman endet mit Annas 50. Geburtstag. Für mich also die perfekte Lektüre zur richtigen Zeit! Übrigens ist das Buch schon letztes Jahr als Sonderausgabe exklusiv bei Weltbild erschienen, seit August 2020 aber auch in allen anderen Buchläden erhältlich.

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Vita

Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.

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