grabestreu

Thriller

(9)
grabestreu
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Sie hat überlebt. Doch ihr Albtraum ist noch nicht vorüber …

Vor fünf Jahren wurde Melody Pieterson von einem Unbekannten überfallen und entkam nur knapp dem Tod. Seitdem hat sie alle Erinnerungen an ihr altes Leben begraben und sich eine neue Identität aufgebaut. Ihr Angreifer ist hinter Gittern, in vier Wochen wird sie heiraten. Ihr Leben scheint fast normal. Doch dann entdeckt die Polizei die Leiche einer Frau, am gleichen Ort, an dem der Täter damals Melody zurückließ. Als wie vor fünf Jahren eine Kette mit einem kleinen goldenen Vogelkäfig am Tatort gefunden wird, muss Melody erkennen: Ihr Peiniger war die ganze Zeit auf freiem Fuß. Und der Albtraum ist noch nicht vorbei …


Aus dem Englischen von Fred Kinzel
Originaltitel: The Life I left behind
Originalverlag: Headline Review, London 2014
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-14551-4
Erschienen am  19. Januar 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Etwas zu ausführlich ...

Von: Angi

03.08.2016

Die Geschichte: Melody Pieterson ist eine junge Frau, die in ihrem Leben bereits eine sehr schlimme Erfahrung machen musste: sie wurde vor fünf Jahren von einem Unbekannten überfallen und gewürgt. Nur der Umstand, dass der Täter sie für tot hielt und sie rechtzeitig ärztliche Hilfe bekam, ließ sie den Angriff überleben. Was blieb, sind allerdings große seelische Wunden, denn sie schottet sich von ihrer Außenwelt ab und hat nur noch wenig soziale Kontakte. Verhaftet wurde für diese Tat ein ehemaliger Freund von ihr, der nun aber wieder frei ist und seine Strafe abgesessen hat. Weniger Glück hat die 30-jährige Eve, denn bei ihr vollendet der Täter sein Verbrechen und legt sie schließlich am gleichen Ort ab wie Mel damals. Eve ist zwar tot, aber sie kann nicht wirklich Frieden finden: sie muss verhindern, dass Mel ein zweites Mal in die Fänge des Mörders gerät … Meine Meinung: Dass Eve quasi irgendwie als Geist durch die Story spukt, klingt zunächst vielleicht etwas nach Fantasy, aber die Autorin hat das so toll geschrieben, dass es einfach passt und mit dem Rest bestens harmonisiert. Es handelt sich hier um einen super durchdachten Psychothriller, der sehr fesselnd und spannend ist. Die Kapitel wechseln zwischen Mel, Eve und der Ermittlerin DI Rutter und so wird alles aus verschiedenen Perspektiven erzählt und beleuchtet. Melody ist allerdings die Hauptperson, über ihr Leben erfahren wir sehr viel. Sie war mir durchaus sympathisch, obwohl sie natürlich durch ihr schlimmes Erlebnis zunächst doch recht schrullig wirkt. Auch Eve mochte ich gleich und habe auch mit ihr mitgefiebert, obwohl ja von Anfang an klar ist, dass es kein gutes Ende haben wird. Man kommt der Wahrheit Stück für Stück näher und ist sich trotzdem niemals sicher, aus welcher Ecke denn nun die wirkliche Gefahr droht. Einige Szenen sind wirklich erschreckend und man möchte selbst niemals in solch eine Situation geraten. Was den Blutfaktor betrifft: hier ist das Buch harmlos und damit auch für empfindlichere Lesermägen geeignet. Einziger Kritikpunkt ist für mich der zu ausführliche, zuweilen mit Details überladene Schreibstil von Colette McBeth. Hier wären einige Kürzungen durchaus angebracht, um Längen zu vermeiden und noch etwas mehr Tempo in die Story zu bringen. Aber das Buch lässt sich prima flüssig lesen und auch die Dialoge wirken glaubwürdig. Fazit: Ein fesselnder Psychothriller, der mir manchmal etwas zu detailreich erzählt wurde. Trotzdem: spannend und gut zu lesen!

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Genialer Thriller

Von: Kleine Bücherinsel

26.05.2015

Meine Meinung: Ein Thriller, der einen die Nacht durchlesen lässt? Klingt gut und "grabestreu" gehört definitiv zu denen, die es geschafft haben, mich zu fesseln und nicht mehr los lassen wollten. In drei Erzählperpektiven erzählt Colette McBeth diesen Thriller, wobei mir eine Perspektive völlig neu war. Die, aus der Sicht von Eve, der ermordeten Frau. Sie schwebt wie ein Geist durch die Geschichte. Das fand ich absolut klasse. Dann gibt es den Strang, der die Geschichte durch Mel erzählt. Hier fand ich es sehr gelungen, wie sie mit ihrer Angst versucht umzugehen und das Trauma, welches sie erlitten hat. Es war für mich nachvollziehbar gewesen. Und der Strang rund um DI Rutter, die den Fall leitet und einen kleinen Blick in die Polizeiarbeit gibt. Hierbei stand der Autorin ein pensionierter Detectiv Inspector zur Seite und man merkte, dass sie gut recherchiert hatte. Es ist ein Buch, welches sich aufbaut und am Ende klappt man es zu und ist begeistert von dem gelesenen. Ein fließender aufbau der Spannung, besonders durch die Sicht von Eve, fesselte mich an das Buch. Und die Tatsache, dass man, was den Täter betrifft, bis zum Ende im Nebel wandert. Der Schreibstil ist super. Man rauscht förmlich durch die Seiten und nur ab und an stolperte ich über Wörter, die den Lesefluss etwas hemmten, weil sie nicht so richtig passen wollten. Fazit: Ein Thriller, der unter anderem durch die Perspektive der ermordeten Eve erzählt wurde und somit etwas Neues und Spannendes zu bieten hat.

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Vita

Colette McBeth lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Westen Londons. Sie war zehn Jahre lang Reporterin für den britischen Fernsehsender BBC und besuchte 2011 die Faber Academy, die so berühmte Schriftsteller wie T. S. Eliot, James Joyce, Sylvia Plath und Samuel Beckett hervorbrachte. Zorneskalt ist Colette McBeths Debütroman. Ein zweiter Psychothriller ist in Arbeit.

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