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Tilman Jens

Tilman Jens

© Thomas Liehr

Tilman Jens, geb. 1954 in Tübingen, lebt als freier Autor in Frankfurt/M. Schon als Schüler bestand am späteren Berufswunsch kein Zweifel. Journalist: Lesen, Reisen und Schreiben! Mit 15 Jahren erste Versuche beim Schwäbischen Tagblatt und bei der Sylter Rundschau. Abitur auf der Odenwaldschule. Studium in Konstanz. Daneben, zunächst in den Semesterferien, erste Filmbeiträge für das "Bücherjournal" des NDR-Fernsehens.

Bald darauf regelmäßige Mitarbeit in der ttt-Redaktion des Hessischen Rundfunks. Seit Mitte der 80er Jahre verstärkt auch Arbeit an längeren Formaten. Über 100 Fernsehfeatures, meist für die ARD, in denen Jens die Schnittstellen von Kultur, Theologie und Politik interessieren, sei es im Porträt des Dirigenten Kurt Masur oder in der kritischen Dokumentation über christlichen Fundamentalismus oder die Aktivitäten der Sekte "Scientology". ARD-Dokumentationen zum Thema: „Die Kirche und der Krieg“, „Energie und Ethik“, „Der Streitfall Beschneidung“. Zuletzt: „Im Koma – und doch bei Bewusstsein“ (arte 2013). Weitere regelmäßige Mitarbeit im arte-Wissenschaftsmagazin X:enius und von der ersten Ausgabe an bei 3sat-Kulturzeit.

Acht Buchpublikationen: über Uwe Johnson, Mark Twain, Goethe und seine Opfer - und, viel diskutiert, über die Erkrankung seines Vaters Walter Jens, der Bestseller: Demenz. Abschied von meinem Vater, 2009. Als Antwort auf die leidenschaftliche Debatte um das Vaterbuch: 2010: Vatermord - wider einen Generalverdacht. 2011 : die persönliche Rückschau auf die Jahre in einem skandalumwitterten Internat: Freiwild - die Odenwaldschule. Ein Lehrstück von Opfern und Tätern. 2012: Axel Cäsar Springer. Ein deutsches Feindbild. Und nun 2013: die Streitschrift wider den klerikalen Zeitgeist – Der Sündenfall des Rechtsstaats.

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