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Alltag im Ausnahmezustand Mein Blick auf Israel

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Erschienen:  19.03.2018
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Innerlich zerrissen und von außen bedroht: Wie sieht Israels Zukunft aus? - Einer der besten Kenner des Landes berichtet

»Alltag im Ausnahmezustand« ist das Porträt eines Landes, das hin- und her gerissen ist zwischen Normalität und Ausnahmezustand, zwischen Konsum und Krieg, zwischen der Sehnsucht nach Frieden und dem Bedürfnis nach Sicherheit.

Richard C. Schneider bereist als Journalist seit über 30 Jahren den Nahen Osten und war von 2006 bis 2015 als Leiter und Chefkorrespondent des ARD-Studios Tel Aviv verantwortlich für Israel und die palästinensischen Gebiete. In seiner Analyse konzentriert er sich vor allem auf die komplexe und komplizierte Entwicklung der israelischen Gesellschaft in den vergangenen Jahren. Zwischen Hightech-Hub und religiösem Fundamentalismus droht die israelische Gesellschaft in jeder Richtung extremer und radikaler zu werden, nicht zuletzt auch durch die Bedrohungen von außen.

»Über zehn Jahre lang war Richard Chaim Schneider Leiter des ARD-Studios in Israel. Und er war wohl der beste deutsche Fernsehkorrespondent an diesem Ort. Klar im Urteil, persönlich, engagiert und auf überlegte Art ausgewogen, ohne sich des Jargons politischer Allgemeinplätze zu bedienen.«

Deutschlandfunk Kultur (28.04.2018)

Richard C. Schneider (Autor)

Richard C. Schneider, geboren 1957, ist Journalist, Buch- und Fernsehautor. Er war von 2006 bis 2015 ARD-Studioleiter und Chefkorrespondent in Tel Aviv, 2016 Leiter TV und Chefkorrespondent im ARD Studio Rom, und arbeitet jetzt wieder als Editor-at-large und Filmemacher für die ARD. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Nahostkonflikt, der israelischen Gesellschaft und der jüdischen Geschichte.

»Über zehn Jahre lang war Richard Chaim Schneider Leiter des ARD-Studios in Israel. Und er war wohl der beste deutsche Fernsehkorrespondent an diesem Ort. Klar im Urteil, persönlich, engagiert und auf überlegte Art ausgewogen, ohne sich des Jargons politischer Allgemeinplätze zu bedienen.«

Deutschlandfunk Kultur (28.04.2018)

»Eine scharfsinnige Analyse...Schneider bietet pointierte Analysen der politischen Diskurse und Mentalitäten. Sein Buch ermutigt dazu, sich neu der Verantwortung Europas für Israel bewusst zu werden.«

Tagesspiegel (16.05.2018)

»Der israelische Staat ist für den ARD-Journalisten und Nahost-Kenner Richard C. Schneider wie ein Brennglas, unter dem man mitverfolgen kann, welche Fehler gemacht werden, aber auch, welche Lösungen man findet.«

Wiener Zeitung (03.05.2018)

»Schneider schildert, was in Israel geschieht, mit einer Kenntnis, die nur selten anzutreffen ist«

Lausitzer Rundschau (11.04.2018)

»Ein spannendes Buch, das dem Leser fast den Atem raubt. Wer es zur Hand nimmt, legt es jedenfalls kaum wieder weg, ehe er oder sie es zu Ende gelesen hat.«

Rheinische Post (20.04.2018)

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12.11.2018 | 19:00 Uhr | Augsburg

Vortrag und Gespräch

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Evangelisches Bildungszentrum
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70193 Stuttgart

Tel. 0711/505 40 50

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Evangelische Stadtakademie Düsseldorf
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Tel. 0211 / 95757 744, dietrich.knapp@evdus.de

15.11.2018 | 15:00 Uhr | Bochum

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Jüdische Gemeinde
Erich-Mendel-Platz 1
44805 Bochum

Weitere Informationen:
Büro Sascha Hellen
44805 Bochum

Tel. 0234/890 158-0, sh@saschahellen.com

16.11.2018

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Weitere Informationen:
Volkshochschule der Stadt Osnabrück GmbH
49076 Osnabrück

Tel. 0541/3234424

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04329-0

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

NEU
Erschienen:  19.03.2018

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Kenntnisreiche Tiefe

Von: Ines Koenen  aus Berlin Datum: 21.05.2018

Das Buch von Richard Schneider verunsichert und macht nachdenklich , nachdenklich über uns, über mich: ob ich denn nicht auch Vorurteilen und Denkklischees aufgesessen bin, wenn ich über Israel rede, lese und für diesen Staat streite. Schneiders historische und aktuelle Sachkenntnis ist kaum zu übertreffen, Geschichte und Geschichte gehen hand in hand. Das Verständnis für Handlungen und Verhaltensweisen von Isrealies werden oft in einen historischen Kontext gestellt, der dem weniger sachkundigem Leser die Einordung und das Verständnis sehr erleichtern. Dann ja, was wissen wir wirklich über die Mentalität im Nahen Osten, über ein früheres Leben in der Dispora und nach der Shoa. Und wie es sich anfühlt, bedroht zu werden, die Kinder im Krieg zu verlieren, niemandes Freund zu sein.
Dennoch gibt es eine Lücke, denn wenn ich Israel lieben gelernt habe, dann über die Israelies selbst. Die mich immer großzügig, warmherzig, voller Lebensfreude und überbordender Energie empfangen. Sie teilen mit mir, der Deutschen, ihre Sorgen und Nöte, sind schonungslos offen, direkt und nie nachtragend. Ich habe dort viele Freunde gewonnen und das nicht nur unter Jeckes.
Komme ich in das wohl situierte und gesättigte Deutschand zurück, atme ich zwar auf im Schatten von Birken und Kastanien, genieße die Morgenkühle und entspanne mich. Aber dann gucke ich in die Gesichter um mich herum und sehe statt wilder dunkler Locken, kurzer oder langer Bärte und glutäugiger Männer und Frauen: moralinsauer Gesichter und schmale Lippen.
Solche Geschichten von den Leuten hätten mich aus seiner Tastatur auch sehr interessiert, aber das ist vielleicht ein anderen Buch.

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