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Das Seehaus Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-29137-9

Erschienen: 29.02.2016
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Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

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"Morton gelingt es mühelos, die zwei Zeitstränge zu verweben und mit so viel Liebe zum Detail zu erzählen, dass man auch nach 608 Seiten das Gefühl hat, viel zu schnell am Ende angekommen zu sein. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann!"

FREUNDIN (24.02.2016)

Kate Morton (Autorin)

Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

"Morton gelingt es mühelos, die zwei Zeitstränge zu verweben und mit so viel Liebe zum Detail zu erzählen, dass man auch nach 608 Seiten das Gefühl hat, viel zu schnell am Ende angekommen zu sein. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann!"

FREUNDIN (24.02.2016)

"Die Australierin Kate Morton schreibt Romane, die man nicht mehr aus der Hand legen will. Ihr neues Buch ist eine englische Familiensaga, die sich wie ein Psychothriller liest."

Frauenmagazin MADAME

"Endlich Nachschub von Australiens Starautorin: (…) Ein Schmöker, wie man ihn sich wünscht!"

ELLE (in: 'Unsere absoluten Lieblingstitel aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm!‘)

"Die australische Autorin liefert eine gelungene Kombination aus Krimi, Historie, Liebe und Landschaft. Schön dick, reicht für mehrere Urlaubstage!"

Radio NDR info (28.06.2016)

"(…) großartiger Gesellschaftsroman. Damit schmökern wir uns durchs Winterfinale!"

BUNTE (25.02.2016)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Lake House
Originalverlag: Allen & Unwin

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-29137-9

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 29.02.2016

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Das Seehaus

Von: ShalimasFilmweltenKritik Datum: 10.08.2016

https://shalimasfilmweltenkritik.wordpress.com/

Da ich Kate Mortons Schreibstil lieben gelernt habe, konnte ich nicht umhin sofort ihr neues Buch zu verschlingen.

1933 wird eine ausschweifende Mitsommerparty auf dem Gelände des Seehauses Loeanneth gefeiert. Doch am nächsten Morgen ist der jüngste Sohn der dort ansässigen Familie verschwunden. Der Fall wird nie aufgeklärt. 70 Jahre später entdeckt die junge Polizistin Sadie Sparrow ein verlassenes Anwesen versteck im Wald. Ihre Neugier ist sogleich geweckt und sie rollt den Fall wieder auf.

Das Seehaus ähnelt Mortons bisherigen Büchern sehr. Ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das die Menschen in der Gegenwart immer noch beschäftigt. Und doch gleicht keins ihrer Bücher dem anderen. Denn auch hier wird der Leser zwar stückchenweise mit neuen Informationen gefüttert, aber die Geschichte ist doch eine grundlegend andere.
Die Familie Edevane lebt in dem Seehaus von Loeanneth. Einst war es ein großes Anwesen, doch aus Geldgründen musste vieles verkauft werden. Die Familie Edevane besteht aus den Eltern Eleanor und Anthony, sowie die drei Töchter Deborah, Alice und Clementine. Das Bild wird abgerundet durch das Nesthäkchen der Familie: Theo. Die Familie befindet sich wie jedes Jahr in den Vorbereitungen für das prachtvolle Mittsommerfest. Doch am Ende dieses Festes soll der kleine Theo verschwunden sein. Keiner weiß warum. Wurde er entführt? Wurde er ermordet? Die Familie ist in ihrer Trauer so außer sich, dass sie wegziehen nach London. Der Fall wird nie gelöst. 70 Jahre später reist die junge Polizistin Sadie Sparrow nach Cornwall. Sie hat Ärger auf der Arbeit und verbringt ihren Zwangsurlaub bei ihrem Großvater Bertie in Cornwall. Beim Laufen mit Berties Hunden findet sie durch Zufall das verlassene Seehaus. Schnell erfährt sie von dem Vorfall und beschließt ihn endgültig zu klären.
Die Geschichte wird grundlegend in zwei Zeitsträngen erzählt. Einmal das Jahr 1933 mit der primären Handlung zum Mittsommerfest. Zum anderen das Jahr 2003, in der Sadie versucht das Rätsel um Theos Verschwinden aufzuklären. Bei beiden Zeitebenen gibt es Rückblenden, um das Handeln der Akteure zu erklären. Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Das sorgt dafür, dass der Leser sich in die Charaktere hineinversetzen kann und so manche Handlung besser nachvollziehen kann. Der plötzliche Wechsel von den Erzählern auch innerhalb eines Kapitels ist gewöhnungsbedürftig, schmälert aber das Lesevergnügen nicht.
Kate Mortons Schreibstil ist sehr flüssig. Auch ist fast jedes Kapitel mit einem kleinen Geheimnis bestückt, so dass der Leser nach und nach Geheimnisse aufdecken kann und doch die Lust nicht verliert endlich das große Geheimnis um Theo aufzudecken. Dabei lenkt Morton geschickt die Hinweise in eine ganz bestimmte Richtung, so dass der Leser bereits glaubt, das Rätsel gelöst zu haben. Doch meistens stellt sich heraus, dass die Lösung doch wo ganz anders liegen könnte. So bleibt das Buch trotz vieler detaillierter Beschreibungen der Verhältnisse und Taten der Charaktere durchgehend spannend. Es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die sympathischen und die unsympathischen Charaktere halten auch hier wieder die Wage. Wobei man bei manchen Charakteren am Ende immer noch nicht sagen kann, ob man sie mag oder nicht, da alle Charaktere sehr vielschichtig sind und man erst nach und nach die Schichten durchdringt.

Alles in allem ist das Seehaus Lesevergnügen pur. Ein schönes Familiedrama mit der Extraportion Krimi. Nach „die fernen Stunden“ mortons bestes Buch bisher.

Kate Morton - Das Seehaus

Von: Cleos Bücherblog [https://ichlesehaltgern.com/] Datum: 09.08.2016

www.ichlesehaltgern.com

3 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
Ein Sommerfest am See - Mit der Wahrheit würden wir uns oft viel Leid ersparen - Alle glücklichen Familien gleichen einander; jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich

Das sagt der Verlag zum Buch:
Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft. Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld...

Meine bescheidene Meinung:
Ein neuer Roman von Kate Morton ist ohnehin schon Anlass zu Freude - umso mehr, wenn ein Urlaub vor der Tür steht und man so richtig Zeit hat, in ein Buch einzutauchen. Genau das war der Fall und die Autorin hat mich nicht enttäuscht!

In ihrem neuesten Roman geht es wieder einmal um eine Familiengeschichte, in der sich Vergangenheit und Gegenwart zu einer Erzählung verschlingen, die es spannungsmäßig mit jedem Krimi aufnehmen kann: Sadie, eine Polizistin im England der heutigen Zeit, hat beruflich und privat genug eigene Schwierigkeiten am Hals und wird von ihrem Chef zu einer Auszeit bei ihrem Großvater in Cornwall verdonnert. Mehr zufällig stößt sie dabei auf ein leer stehendes, verwunschenes Haus am See und auf die Geschichte seiner Familie. Ein trauriger Vermisstenfall aus den 30er Jahren wurde nie aufgeklärt und ließ die Familie Edevane für immer ihr Anwesen verlassen. Dabei verstrickten sich die verschiedensten Familienmitglieder in Schuld, Verleugnung, Pflichtgefühl und Unglück. Sadie lässt nicht locker, bis auch das letzte Glied in der Kette gefunden ist und schließlich doch noch ein bisschen spätes Glück gefunden werden kann.

Wie gewohnt führt Kate Morton den Leser aus den unterschiedlichsten Perspektiven an die Geschichte heran und lockt mit immer wieder neuen Details, Hinweisen und Rätseln: sei es durch einen Sprung in die Vergangenheit und den Blick der damals Beteiligten auf das Geschehen, durch die Brille des damals ermittelnden Polizisten oder der heute noch lebenden Familienmitglieder, durch Sadies Detektivauge oder aber den Blickwinkel des Großvaters, der schließlich auch noch eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt. Der Leser ist dabei durch die Sprünge in die Vergangenheit Sadie teilweise einen Schritt voraus - was die Spannung nur befördert.

Stück für Stück setzt sich somit für den Leser und schließlich auch für Sadie über einige Irrwege das Puzzle zusammen, bis schließlich alles einen Sinn ergibt. Kate Morton erzählt so intensiv und ohne den Spannungsbogen auch nur einmal zu unterbrechen, dass man als Leser gar nicht merkt, wie die Seiten dahinblättern. Durch das Eintauchen in eine immer wieder neue, persönliche Perspektive baut man Verständnis und Zuneigung für jeden einzelnen Beteiligten auf und wird so vollends in die Geschichte hineingezogen.

Kate Morton gelingt es spielend, die Protagonisten vor dem inneren Auge zum Leben zu erwecken und die beschriebenen Orte der Vergangenheit und Gegenwart aufleben zu lassen. Man meint das herrschaftliche Anwesen am See mit seinem verwunschenen Garten vor sich zu sehen, die elegante Familie in den 30er Jahre, aber auch das Elend der Weltkriege, die an der Familie nicht spurlos vorübergehen - bis hin zu den immer noch eleganten und stolzen alten Schwestern Edevane in unserer heutigen Zeit. Wie in einem prächtigen Film zieht all das an einem vorbei und es macht einfach Spaß, sich mitreißen zu lassen. Da ist es dann auch überhaupt nicht schlimm, dass der Schluss vielleicht doch ein wenig kitschig gerät. Nach all der Spannung können ein paar Tränen auch nicht schaden.

Definitiv wieder ein Roman von Kate Morton, den man nicht zur Seite legen kann und der trotz seiner über 600 Seiten noch zu kurz ist. Ich freue mich schon auf den nächsten!

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Die hohe Kunst des Erzählens

Von: Waltraud Dawood aus Stuttgart Datum: 20.04.2016

Buchhandlung: www.buchimsueden.de

An sich habe ich bei Kate Morton einen eher unterhaltsamen Schmöker erwartet, der sich leicht liest und sich dann wieder vergessen läst. Mit einem psychologisch tiefsinnigen Krimi, der das Genre der Unterhaltungsliteratur sprengt, habe ich nicht gerechnet
Die Polizistin Zadie wird in einen Zwangsurlaub geschickt, weil sie im letzten Fall mit zu viel Gefühl und Empathie vorgegangen ist. Schnell wird klar, dass sie alles macht, um sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen. Vor sich selbst davon zu rennen, erscheint ihr besser, als sich mit sich auseinander zu setzen. Doch sie trifft auf ihre Wurzeln, als sie ein verfallenes Haus entdeckt. Ihr ist sofort klar, dass in diesem Haus etwas Schreckliches passiert sein muss und beginnt zu ermitteln.
Vor siebzig Jahren ist das Leben und das Glück der Familie Edevane, der dieses prachtvolle Haus gehört, zerbrochen. Ein Kind ist verschwunden, niemand konnte diesen Fall lösen und die Familie ist nach London gezogen, um nie wieder zurückzukehren.
Zadie lässt nicht locker. Wieder übertritt sie Grenzen, folgt ihrer Intuition.

Das Seehaus zeigt wieder mal, wie grandios Kate Morton ihr Handwerk beherrscht. Es geht um Geheimnisse, die das Leben prägen und bestimmen. Wir begegnen komplexen Charakteren, erleben einen romantischen Ort, fatale Mißverständnisse.Virtuos verwebt sie den Stoff, erzählt in den beiden Zeitlinien so wundervoll, blickt in menschliche Abgründe und auf hilflose Versuche, mit Fehlern zurechtzukommen und diese zurechtzurücken.
Ein besonderer Schmöker, den man nicht mehr aus der Hand legt. Man lässt alles andere gerne liegen, um dieses Buch einer großen Erzählkünstlerin weiterlesen zu können.
Ich liebe dieses Buch, das viel zu schnell zu Ende ist. So gerne wäre ich in dieser Welt geblieben!

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 08.02.2016

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang schwer getan habe in die Handlung hinein zu kommen. Es hat sich aber ausgezahlt durchzuhalten. "Das Seehaus" ist ein herrlicher Familienroman mit vielen Geheimnissen und Wendungen, die Spannung bis zum Ende garantieren. Wunderbares Lesefutter für kurzweilige Stunden

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