VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Das Seelenleben der Tiere Liebe, Trauer, Mitgefühl - erstaunliche Einblicke in eine verborgene Welt

Kundenrezensionen (13)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-28082-3

Erschienen: 13.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 19
Spiegel Hardcover Sachbücher

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Das neue Buch des SPIEGEL-Bestsellerautors

Fürsorgliche Eichhörnchen, treu liebende Kolkraben, mitfühlende Waldmäuse und trauernde Hirschkühe – sind das nicht Gefühle, die allein dem Menschen vorbehalten sind? Der passionierte Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben lehrt uns das Staunen über die ungeahnte Gefühlswelt der Tiere. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und anschaulicher Geschichten nimmt er uns mit in eine kaum ergründete Welt: die komplexen Verhaltensweisen der Tiere im Wald und auf dem Hof, ihr emotionales und bewusstes Leben. Und wir begreifen: Tiere sind uns näher, als wir je gedacht hätten. Faszinierend, erhellend, bisweilen unglaublich!

Ein Buch, das immer wieder Staunen lässt!

Deutschlandradio Kultur, Johannes Kaiser (01.07.2016)

Peter Wohlleben (Autor)

Peter Wohlleben, Jahrgang 1964, wollte schon als kleines Kind Naturschützer werden. Er studierte Forstwirtschaft und war über zwanzig Jahre lang Beamter der Landesforstverwaltung. Um seine ökologischen Vorstellungen umzusetzen, kündigte er und leitet heute eine Waldakademie in der Eifel. Er ist Gast in zahlreichen TV-Sendungen, hält Vorträge und Seminare und ist Autor von Büchern zu Themen rund um den Wald und den Naturschutz. Mit seinen Bestsellern Das geheime Leben der Bäume und Das Seelenleben der Tiere hat er Menschen auf der ganzen Welt begeistert.

Ein Buch, das immer wieder Staunen lässt!

Deutschlandradio Kultur, Johannes Kaiser (01.07.2016)

Kein Kitsch, sondern das Ergebnis seriöser Forschung und langer Beobachtung.

Die Zeit, Jens Jessen (30.06.2016)

Wohllebens Bücher erweitern unsere Wahrnehmung von der Welt.

Der Tagesspiegel, Denis Scheck (20.11.2016)

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-453-28082-3

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Ludwig

Erschienen: 13.06.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Das Seelenleben der Tiere

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 21.04.2017

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Der Förster Peter Wohlleben forscht zusammen mit der Universität Aachen in seinem seit ca. 20 Jahren wirtschaftlichen Urwald, in den statt Harvestern nur Waldarbeiter mit Rückepferden eindringen und behutsam Bäume entnehmen. Sein Buch über das "geheime Leben der Bäume" war bemerkenswert und gut. Mit dem vorliegenden Titel tue ich mich schwer.

Der Förster möchte allem Anschein nach mehr Verständnis für Tiere und ihre Gefühle wecken. Und auch dafür, das sie keine Menschen sind, einen anderen Humor haben (können) oder auch ganz einfach unterschiedlich fühlen und agieren. Wobei auch das wieder

Das sie welche haben, steht für mich seit Kindesbeinen außer Frage. Für mich ist von Kindheit an klar, dass viele Tiere Gefühle haben, auch Humor durchaus sichtbar zeigen und wir beides erkennen können, wenn wir genau darauf achten. Je nach Tierart nicht immer einfach. Bei Säugetieren verhältnismäßig einfach.

Allerdings wirft Wohlleben einiges durcheinander, so zum Beispiel das Verhalten rangniederer Pferde zu ranghöheren innerhalb einer Herde. Wo er sich schämen interpretiert, wird einfach nur die Ranghöhe angezeigt: jüngeres Pferd kuscht beim Fressen vor im Rang über ihm stehenden Pferd. So etwas lässt sich u. a. auch in Offenställen gut beobachten. Auch ihre Sprache, übrigens ;-)

Das Buch ist verständlich geschrieben und zeigt viele Beispiele und Geschichten, die Wohlleben an Tieren beobachtete. Einige Beobachtungen entspringen wohl doch eher Spekulationen auf deren Gefühlsleben. Der Titel brachte mir leider keine neuen Erkenntnisse, ist aber dennoch gut zu lesen.

Einblicke in eine verborgene Welt

Von: Anja Beisiegel Datum: 24.02.2017

https://hundimbuch.wordpress.com/

Ist es tatsächlich so, dass die Schöpfung (oder wer es lieber mag: Die Evolution) speziell für uns Menschen einen „biologischen Sonderweg“ entwickelt hat? Sind wir die einzigen, die ein bewusstes Leben mit einem großen Spektrum an Emotionen und Gefühlsäußerungen führen können? Nun, wer sich diese Frage gar nicht erst stellt, würde sich nicht über 240 lesenswerte Seiten damit befassen. Peter Wohlleben, studierter Forstwirt, stellt sich dieser Frage und kommt zu interessanten Ergebnissen.
Natürlich ist Wohlleben (von ihm stammen auch die Bücher „Das geheime Leben der Bäume“ und „Der Wald – eine Entdeckungsreise“) voreingenommen. Tier- und naturinteressiert von Kindesbeinen an, ahnt er, dass die uns umgebenden Tiere keine „stumpfen Bioroboter“ sind sondern „treue, liebenswerte Seelen“.
Was den Tierfreunden unter uns (und hierzu zähle ich mich ausdrücklich) eigentlich von vornherein klar ist, versucht Wohlleben anhand seiner zahlreichen Beobachtungen empirisch nachzuweisen. Man merkt es beim Lesen der zahlreichen Anekdoten und an der Art, wie sorgfältig der Autor bei seinen Beobachtungen zu Rande geht: Die Frage nach der Seele der Tiere ist Peter Wohlleben eine Herzensangelegenheit. Dies macht ihn natürlich parteiisch, wenn es darum geht, den Mensch als „Krone der Schöpfung“ in Frage zu stellen.
Bringt man strenge wissenschaftliche Anforderungen in Stellung, wenn es um die Bearbeitung einer Forschungsfrage geht, entspricht diese Herangehensweise natürlich nicht ganz den Standards der scientific community. Dies ist jedoch kein Makel dieses Buches. Wohlleben ist kein Dogmatiker. Er stellt fest, deutet seine Beobachtungen, zieht seine Fazits und untermauert seine Position mit einer Fülle wissenschaftlicher Untersuchungen. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat lädt dazu ein, sich die entsprechenden wissenschaftlichen Publikationen eingehender anzusehen. Wohlleben weiß, dass man beispielsweise „Glück und Liebe bei Fischen“ nicht eindeutig mit wissenschaftlichen Methoden beweisen kann. Das Gegenteil ist jedoch genauso wenig beweisbar. Kann man das Vorhandensein solcher Gefühle vielleicht (noch) nicht nachweisen, so sein Appell, sollte man „sicherheitshalber andersherum argumentieren, um Tiere nicht unnötig zu quälen“.
Das Buch regt zum Nachdenken und Überdenken eingefahrener Überzeugungen an und ist daher ein wichtiges Buch, das man manchem Entscheider in Agrar- und Pharmaindustrie (um nur einige Sparten zu nennen) als Lektüre auf den Nachttisch legen möchte. Aber auch derjenige Leser, der von der Beseeltheit der Tiere vornherein überzeugt ist, kommt ins Nachdenken. Spätestens, wenn es um die emotionale Ausstattung der bekannter Weise hochintelligenten Hausschweine geht. Das macht Wohllebens Buch auch zu einem unbequemen Lesestoff.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors