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Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

Roman

(7)
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D.O.D.O. – das Department of Diachronic Operations – ist eine Geheimorganisation der amerikanischen Regierung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Zeitreise die Magie in unsere Welt zurückzuholen. Denn selbst wenn Zauberei in der Gegenwart nur noch Stoff für Märchen und Mythen sein mag, so war sie doch real, bis sie im Jahr 1851 durch ein schicksalhaftes Ereignis für immer verschwand. Tatsächlich gelingt es, in die Vergangenheit zu reisen. Doch es ist ein riskantes Unterfangen mit ungewissem Ausgang, da niemand zu sagen vermag, welche Zukunft die Zeitreisenden bei ihrer Rückkehr erwarten wird …

»Die Autoren beweisen so viel Sprachwitz, dass man sich bremsen muss, das opulente Werk nicht zu schnell zu Ende zu lesen.«

Emotion (05. Februar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Juliane Gräbener-Müller
Originaltitel: The Rise and Fall of D.O.D.O.
Originalverlag: William Morrow
Hardcover mit Schutzumschlag, 864 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
ISBN: 978-3-442-31490-4
Erschienen am  10. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

witziger Genremix und grandiose Ideen

Von: Madame Buchfein

11.02.2019

Was kommt heraus, wenn man einen historischen Roman mit Sci-Fi und Magie vermischt? Genau - dieses geniale Buch! Von dem Ideenreichtum der Autoren bin ich einfach nur begeistert und es werden definitiv weitere Bücher folgen. ☆ Was sehr gut ist, sind die vielen Perspektiven, die durch verschiedene Medien voneinander abgetrennt sind, z.B. die Diachronik, ein Tagebuch, Briefe an eine "Herrin", Kopien von PowerPoint Präsentationen, Mitteilungen im Intranet und Protokolle. Wobei die Protokolle nicht so toll waren - es sind eben Protokolle.. aber fehlen sollten sie auch nicht, da sie eine zusätzliche Perspektive eröffnen. Gerade anfangs sind die meisten Einträge von einer gewissen Dr. Melissande Stokes verfasst und ich glaube von ihr sind auch allgemein die meisten Einträge - wobei ich mich da auch täuschen kann. ☆ Die Protagonistin verfasst diese Episode ihres Lebens, welche wir lesen können, selbst und lässt uns dadurch an einem großen Abenteuer teilhaben. Denn früher gab es Magie - wirklich - aber seit Mitte des 19. Jahrhunderts schlagartig nicht mehr. Und damit ist man mittendrin! Sie erzählt sehr angenehm. Dabei lebt der Schreibstil auch von vielen Einschüben und so manchen Gedanken, die aufgeschrieben, aber wieder durchgestrichen wurden. Also definitiv etwas anspruchsvoller geschrieben, aber durch ihre humorvolle Art wunderbar zu lesen. So fallen auch die vielen Seiten, über 800!, nicht weiter auf. Aber auch die anderen Einträge haben alle ihren eigenen Charme und ihre eigene Weise, wodurch man sich jede beitragende Figur noch besser vorstellen kann und die Geschichte immens bereichert wird. ☆ Vielleicht sollte man noch erwähnen, da es zwischenzeitlich recht technisch und wissenschaftlich wird, da man versucht Magie über diese Kanäle zu erklären bzw. auch ein Gerät gebaut wird, welches eine tragende Rolle spielt.

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Schräg, spannend, und bestens erzählt

Von: Michael Lehmann-Pape

31.01.2019

Wer und was genau „D.O.D.O.“ genau ist, das ist eine der durchlaufenden, spannenden Fragen, die Stephenson in seinem neuen Roman gleich zu Beginn aufwirft, sich mit der konkreten Beantwortung aber Zeit lässt und währenddessen den Leser auf einen temporeichen Ritt ins Reich der Magie (zumindest, dieses überhaupt zu finden) mitnimmt. Mit der Frage im Hintergrund, die durchaus beachtenswert ist, ob nicht die moderne Technik dem Menschen mehr genommen hat, als nur dumpfen Aberglauben, sondern auch vielfache, verschiedene Zugänge zum Leben und dessen Sinn, zu Möglichkeiten der Bewältigung des Lebens und manches mehr verschlossen hat. Dass dabei, wie im Roman, das „Verschwinden der Magie“ zeitlich ziemlich genau eingegrenzt werden kann (1851), dass die weibliche Hauptfigur des Romans dazu eingespannt wird (von einem merkwürdigen „Geheimagenten“, bei dem alles, was nähere Informationen geben könnte über seine genaue Suche, seine Behörde und das Ziel all dessen, was da in einem kärglichen Büro in Boston beginnt als „Verschlusssache“ gekennzeichnet ist). Nicht nur für Melisande Stokes, sondern natürlich auch für den Leser über geraume (Lese-) Zeit hinweg. Beginnend zu einer „neuen Zeitrechnung“ (Jahr 0) in der Moderne, durch die Zeit sich zurücktastend (und, das weiß der Leser vom Prolog an, mit Schwierigkeiten, denn da ist schon etwas gewaltig schief gelaufen oder, besser gesagt, wird später in der Zukunft des Prologs gewaltig schieflaufen werden). „An dem ich Tristan Lyons kennenlernte und auf der Stelle einwillige, in größere Schwierigkeiten zu geraten, als ich mir damals hätte vorstellen können“. Wobei Stephenson zwar vom gewählten Thema her hier eher den Fantasy Bereich betritt, das ganze aber dennoch, wie gewohnt, eher als Science Fiction verpackt, ebenfalls wie gewohnt Nebengeschichten und, vor allem, seinem „Personal“ viele Platz und Zeit zur Entwicklung zur Verfügung stellt und, auch das nicht ungewohnt, nicht unbedingt einfach schreibt, sondern mit vielfachen Wendungen die Fantasie des Lesers anregt und diese als einen Teil der Lektüre quasi mit einplant. Was, ebenfalls gewohnt, dennoch aber im Stil auch wieder nicht einfach, ein stückweit „mäandert“, sprich sich vor allem im mittleren Drittel des Werkes verzweigt in Ereignisse und Erläuterungen, die nicht unbedingt den roten Faden des Buches temporeich vorantreiben. Diese Breite der Erzählweise muss man dann auch mögen oder zumindest auf dem Weg zum Finale ein stückweit ertragen. So erweist sich das Werk als eher „echter Stephenson“, bei dem die Teile der beiden Autoren sich nicht erkennbar voneinander abheben. Und wenn sich dann der Stil in Richtung „Puzzlestücke“ aus verschiedensten Quellen im mittleren Teil des Werkes beginnt, durchzusetzen, bedarf es durchaus erhöhter Konzentration, um den roten Faden nicht aus dem Blick zu verlieren. Dennoch, ein anregendes Thema, mit vielfachem Humor verarbeitet (Begegnungen mit Hexen sind nicht immer einfach) und episch in der Breite mit vielfachen Ideen größerer und kleinerer Natur ausgeschmückt. Flüssig und abwechslungsreich erzählt, so dass sich eine lohnenswerte Lektüre ergibt. „Und das sind alles Verschlusssachen, stimmts“? „Ob sie das sind oder nicht, ist Verschlusssache“.

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Vita

Neal Stephenson gilt seit seinem frühen Roman »Snow Crash« als eines der größten Genies der amerikanischen Gegenwartsliteratur. »Cryptonomicon«, seine Barock-Trilogie sowie »Anathem«, »Error«, »Amalthea« und sein jüngstes, mit Nicole Galland zusammen geschriebenes Werk »Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.« sind internationale Bestseller.

Nicole Galland hat sich in den USA als Autorin historischer Romane einen Namen gemacht und bereits mehrfach mit Neal Stephenson zusammengearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schauspieler Billy Meleady, in Martha’s Vineyard.

Weitere Informationen zum Autor unter www.neal-stephenson.de

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein großartiger Roman, der jede Genrezuordnung sprengt.«

Chicago Review of Books

»Eine literarische Entdeckungsreise, die durch Esprit, Niveau und Elan besticht.«

Financial Times

»Dieser ambitionierte Roman vereint Stephensons Humor und Ideenreichtum mit Gallands frischem unwiderstehlichem Erzählton.«

Washington Post

»Neal Stephenson ist ein genialer Geschichtenerzähler.«

Süddeutsche Zeitung

»Bis zum Ende spannend.«

Bielefelder (01. Februar 2019)

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