Der dunkle Bote

Ein Fall für August Emmerich
Kriminalroman

Hardcover
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Grausam zugerichtete Leichen, ein Mörder, der alte Verbrechen sühnt und ein Kommissar, für den es um alles geht …

Wien im November 1920: Ein unerwarteter Kälteeinbruch hat die Ernten vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos, und das organisierte Verbrechen hat Hochkonjunktur. Doch der Mordfall, der jetzt die Stadt erschüttert, übertrifft alles bislang Dagewesene: Ein Toter wird bizarr zugerichtet und von einer Eisschicht bedeckt aufgefunden. Kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben auf. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter ermitteln – und das ist nicht das einzige Rätsel, das sie zu lösen haben, denn noch haben sie Xaver Koch nicht aufgespürt, den Mann, der Emmerichs Lebensgefährtin entführt hat und der sich als gefährlicher Gegner entpuppt ...

»Alex Beer beweist auch in Der dunkle Bote ein feines Gespür für das Wien der Zwischenkriegszeit: Das Wien-Bild ist authentisch, der Ton gut getroffen, die Atmosphäre stimmungsvoll.«

Die Presse (26. Mai 2019)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2703-4
Erschienen am  27. Mai 2019
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Dieses Buch spielt in: Wien, Österreich

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Leserstimmen

Großartiger Dritter Teil!

Von: Cassandra Burgstaller

19.11.2019

Ein Krimi in einem historischen Setting – alleine schon diese zwei Komponenten haben mich bereits beim ersten Teil der Kriminalinspektor- Emmerich- Reihe zugreifen lassen. Nach „Der Zweite Reiter“, „Die Rote Frau“ nun der dritte Teil „Der Dunkle Bote“. Der im dritten Teil vorgestellte Kriminalfall hat mich leider am wenigsten begeistern können ABER Inspektor Emmerich und sein Assistent Winter sind mir schon so ans Herz gewachsen, dass ich trotzdem nur so durch die Seiten geflogen bin. Auch die katastrophalen Zustände in Wien im späten Jahr 1920 sind von Alex Beer, wie bereits in den beiden ersten Bänden, großartig und detailreich recherchiert und geben so ein bedrückend echtes Bild der damaligen Lebenssituation der Menschen wider. Auch die Geschichte rund um Emmerichs Lebensgefährtin Luise wird weiter erzählt. Ihr aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrter Ehemann, ist zu einem brutalen Schläger und Kriminellen mutiert, der Luise und die gemeinsamen Kinder entführt hat. Welche Ausmaße dieser Teil der Geschichte noch im Laufe des Romans annehmen wird ahnt man Anfangs überhaupt nicht. Die dargestellten Charaktere sind genauso facetten- und detailreich dargestellt wie die politische Lage Wiens und machen diesen dritten Kriminalroman der August Karl Emmerich Reihe wieder zu einem absoluten Lesegenuss!

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Historisch interessanter Krimi mit nur kleinen Schwächen

Von: Buchbesprechung/Sigismund von Dobschütz

07.11.2019

Der im Oktober mit dem Österreichischen Krimipreis ausgezeichnete, auch für andere Preise nominierte Kriminalroman „Der dunkle Bote“ ist nach „Der zweite Reiter“ (2017) und „Die rote Frau (2018) der dritte Band der unter dem Pseudonym Alex Beer veröffentlichten Erfolgsreihe der österreichischen Schriftstellerin Daniela Larcher (42) um den Wiener Kriminalinspektor August Emmerich. Wir befinden uns im Wien des Jahres 1920, Monarchie und Adel sind abgeschafft, das gesellschaftliche System ist zerrüttet. Sozialisten und Kommunisten bekämpfen sich mit konservativen Republikanern, die Bevölkerung leidet unter der Hungersnot, die Inflation vernichtet den Geldwert, Arbeitslose und Bettler bestimmen das vom Krieg geschundene Straßenbild, Kriegsgewinnler und mafiöse Banden teilen die Stadt für ihre Machenschaften unter sich auf. An einem kalten Oktobertag wird ein grausam zugerichtetes Mordopfer gefunden, dem die Zunge herausgeschnitten wurde. Diese wird später, verpackt in einer mit einer römischen Ziffer beschrifteten Schachtel, der sich für Frauenrechte einsetzenden Zeitungsreporterin Alma Lehner von einem „dunklen Boten“ zugestellt. Emmerich übernimmt diesen Fall gemeinsam mit seinem jungen Assistenten Ferdinand Winter. Der Fall weitet sich aus, als neue Morde nach ähnlichem Muster folgen. Doch Emmerich fehlt nicht nur jeglicher Ansatzpunkt zur Aufklärung der Morde, sondern wird auch durch Privates abgelenkt: Xaver Koch, der aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrte und zum brutalen Schläger mutierte Ex-Mann seiner Lebensgefährtin Luise und Vater ihrer Kinder hat die Familie entführt, um sich an Emmerich zu rächen. Koch täuscht außerdem einen sozialistischen Putsch gegen die konservative Regierung vor, um mit den dafür erbeuteten Waffen zum kriminellen Herrscher Wiens zu werden. In dieser verworrenen Situation kämpft Emmerich, selbst vom Krieg gezeichnet, voller Leidenschaft und beseelt im Glauben an Recht und Ordnung gegen kriminelles und soziales Unrecht. Alex Beer gelingt es auch in ihrem dritten Band, das gesellschaftlich und politisch so facettenreiche Wien des Jahres 1920 lebendig werden zu lassen. Dank ihrer im Nachwort mit Quellen belegten Recherche beschreibt sie Zeitgeschehen und Örtlichkeiten sehr treffend. Nur mindert dies gelegentlich die Spannung. Unglaubwürdig wird dann auch Assistent Winter, an den sein Chef solche Erläuterungen richtet. Mag Winter auch jung und in der Polizeiarbeit unerfahren sein, dürfte er sich doch als Spross aus gebildetem Adelshaus in Geschichte und Gegenwart Wiens auskennen. Schließlich ist es doch Winter, der dank eigener Bildung seinem Chef den fehlenden Ermittlungsansatz liefert. So zeigt dieser dritte Band im Vergleich zu den zwei ersten leichte Schwächen, auch manche Länge. Fast scheint es, als wolle Beer dieses Manko mit der Aufnahme gleich mehrerer Handlungsstränge ausgleichen, fehlende Spannung also durch zusätzliche Aktion ersetzen. Doch die Abschnitte um Luises Entführung hätte sie sich besser sparen sollen, zumal der dramatische Schluss doch allzu überzogen wirkt. Trotz genannter Schwächen bietet „Der dunkle Bote“ insgesamt – auch für Leser ohne genaue Ortskenntnis Wiens – doch wieder ein interessantes, spannendes Lesevergnügen und setzt mit Wiener Schmäh und manchem humorvollen Einschub die Krimireihe reizvoll fort. Auf den für Mai 2020 angekündigten vierten Band um Kriminalinspektor August Emmerich darf man gespannt sein.

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Vita

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteraur, und »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019, erscheint mit »Der dunkle Bote« der dritte, von den Fans lang erwartete Roman um Kriminalinspektor August Emmerich. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

Zur AUTORENSEITE

Events

31. Jan. 2020

Lesung

19:00 Uhr | Schwaz | Lesungen
Alex Beer
Unter Wölfen

01. Feb. 2020

Lesung

21:00 Uhr | Lech am Arlberg | Lesungen
Alex Beer
Der dunkle Bote

05. März 2020

Lesung

19:30 Uhr | Zirndorf | Lesungen
Alex Beer
Unter Wölfen

07. März 2020

Lesung im Rahmen der 2. Steyrer Frauenkriminacht

19:00 Uhr | Steyr | Lesungen
Alex Beer
Der dunkle Bote

08. Mai 2020

Lesung

20:00 Uhr | Esslingen | Lesungen
Alex Beer
Unter Wölfen

28. Mai 2020

Lesung

20:00 Uhr | Koblenz | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

02. Juni 2020

Lesung

19:00 Uhr | Wien | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

04. Juni 2020

Lesung

20:00 Uhr | Wien | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

16. Sep. 2020

Lesung

19:00 Uhr | Scheibbs | Lesungen
Alex Beer
Unter Wölfen

25. Sep. 2020

Lesung

19:30 Uhr | Leogang | Lesungen
Alex Beer
Unter Wölfen

Pressestimmen

»Kaum jemand vermag Elend, Angst und Schmerz so plastisch zu schildern wie Alex Beer. […] So atmosphärisch dicht und fesselnd dieser Roman auch ist, so beklemmend ist er auch.«

Frauke Kaberka/dpa Nachrichtenagentur (11. Juni 2019)

»Die […] Autorin verbindet in Der dunkle Bote erneut eine Wer-war-es Krimigeschichte mit Elementen der Sozialreportage. Dabei gelingt es der studierten Archäologin gut, die Atmosphäre und das Elend in der Stadt nach dem verlorenen Krieg zu vermitteln.«

APA Nachrichtenagentur (27. Mai 2019)

»Geschickt verwebt Alex Beer mehrere Erzählstränge, die letztendlich alle zusammenhängen. Ein atmosphärisch dichter, historisch stimmiger Krimi mit großem Spannungspotenzial.«

Bücher Magazin (22. Mai 2019)

»Völlig gebannt jagt man durch diesen blutigen Thriller, der einen auf eine faszinierende Zeitreise mitnimmt.«

Kronen Zeitung (21. Juni 2019)

»Ein Meisterwerk der österreichischen Kriminalliteratur!«

Peter Lauda/ Bücherschau (01. November 2019)

»Ein packender Thriller aus dem Wien des Jahres 1920.«

Susanne Zobl/News (28. Juni 2019)

»Für mich eine der tollsten Krimi-Kommissar-Figuren, die es überhaupt in den letzten Jahren gab. Deswegen: Die August Emmerich-Reihe unbedingt lesen.«

Stefan Keim/ WDR 4 (04. Juni 2019)

»Alex Beer verbindet in ihrem Krimi die Stimmung der Nachkriegszeit mit einer spannenden Handlung.«

Nürnberger Nachrichten (13. Juli 2019)

»Kriminell gut!«

GRAZIA (27. Juni 2019)

»Die Vorarlbergerin kultiviert Krimispannung auf höchstem Niveau.«

Die Presse (16. Juni 2019)

»Der dunkle Bote erzählt vom harten Kampf um ein lebenswertes Leben und geht damit weit über einen normalen Krimi hinaus.«

Stefan Keim/WDR 4 (04. Juni 2019)

»Wendungsreicher historischer Krimi, der ein düsteres, vielschichtiges Porträt von Wien und seinen Menschen zeichnet. Spannend.«

Münchner Merkur (22. Juni 2019)

»Der dunkle Bote ist der dritte Teil der Serie von Alex Beer […]. Es ist der bisher beste Teil. Jetzt ist der Roman gut in der Zeit verwurzelt, und er hat den richtigen Ton gefunden – […].«

Peter Pisa/ Kurier Wien (08. Juni 2019)

»Alex Beer beeindruckt auch beim dritten Fall um ihren Wiener Ermittler mit einem raffinierten Plot, schauriger Atmosphäre und exakt recherchierter Historie.«

Schweizer Familie (13. Juni 2019)

»Sehr eindringliches und atmosphärisch dichtes aber düsteres Buch mit klarer Botschaft...«

Erla Bartmann/B5 Kulturnachrichten (30. Mai 2019)

»Eine schaurige Geschichte, für Krimi-Liebhaber genau das Richtige.«

Neue Welt (29. Mai 2019)

»Faszinierend schaurig und dabei genauso schmerzhaft wie jeder Schritt Emmerichs.«

Mainhattan Kurier (09. Juli 2019)

»Alex Beer verbindet abermals ein vielschichtiges Bild der damaligen Zeit mit einer spannenden Handlung.«

Wo zum Sonntag (22. Juni 2019)

Weitere Bücher der Autorin