Unter Wölfen

Kriminalroman
Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt

Unter Wölfen
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Um seine Familie zu retten, muss sich der Jude Isaak Rubinstein in die Gestapo einschleusen und mitten unter Wölfen zum Spion werden ...

Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein, der ständig in Angst um seine Familie lebt, bittet eine Widerstandskämpferin um Hilfe. Doch ihre Gegenforderung ist hart: Isaak soll die Gestapo infiltrieren und sich dazu als Sonderermittler Adolf Weissmann ausgeben – jenen Mann, der vom Führerhauptquartier beauftragt wurde, den Mord an einer berühmten Schauspielerin aufzuklären. Was niemand weiß: Der Kriminalist hat den Anschlag, den die Widerstandsgruppe auf ihn verübt hat, überlebt. Mitten unter Wölfen zieht sich das Netz immer weiter zu und die Gefahr, enttarnt zu werden, ist allgegenwärtig …

Alle Bücher der Serie:
Unter Wölfen (Bd. 1)
Unter Wölfen – Der verborgene Feind (Bd. 2)

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe:
Der zweite Reiter: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 1)
Die rote Frau: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 2)
Der dunkle Bote: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 3)
Das schwarze Band: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 4)


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Unter Wölfen
Originalverlag: Limes Verlag, München 2019
Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0984-3
Erschienen am  16. November 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Nürnberg, Deutschland

Isaak Rubinstein

Leserstimmen

Bewegend und spannend

Von: Katja E.

12.01.2021

Die dunkle Zeit des 2. Weltkriegs, die Verfolgung der Juden – das ist ein Thema das derzeit immer wieder vermehrt für Bücher aller Art herhalten muss. Es ist eine Zeit, die noch lange nicht aufgearbeitet ist, die noch lange nicht abgeschlossenen ist. Ob „Unter Wölfen“ der Autorin Alex Beer bei der Aufarbeitung der so furchtbaren Zeit tatsächlich helfen kann, wage ich zu bezweifeln. Aber dennoch: es ist ein sehr gelungenes Buch wie ich finde. Ein gelungenes Buch mit einigen Schwächen zwar, aber dennoch … Die Autorin hat es geschafft, mich gleich zum Anfang des Buches voll und ganz in die Geschichte rund um den Juden Isaak Rubinstein hineinzuziehen. Düster und spannend von Anfang bis Ende, in einer Zeit spielend die ein dunkles Kapitel der Deutschen beleuchtet. Es sei dahingestellt, ob es tatsächlich damals möglich gewesen wäre, den Nazis so oft zu entkommen und auch ohne jedwede Kenntnis der Ermittlerarbeit als Ermittler tätig zu werden. Ebenso wird es zu der damaligen Zeit (leider) ziemlich unmöglich gewesen sein, aus einem KZ zu entkommen. Hier hat sich die Autorin eben die künstlichere Freiheit genommen, die so ein Roman – der niemals behauptet eine reale Darstellung der Geschehnisse damals abzubilden – braucht. Die sehr eindringlichen, plastischen Schilderungen des Verhaltens der Machthaber – ich denke da mit Grausen an die Szenen im Gefängnis oder eben im KZ – machen das Buch zu einer Lektüre gegen das Vergessen dieser Zeit. Hier beweist die Autorin sehr viel Fingerspitzen- und auch Feingefühl. Im Großen und Ganze ist dies ein Buch über Liebe und Verrat, über das Vertrauen zu seinen Mitmenschen und sich selbst. Es ist eine Charakterstudie über die Machtverhältnisse und wie Macht auf einen selbst aber auch auf seine Mitmenschen wirkt. Mir hat das Buch jedenfalls so gut gefallen, dass ich nun unbedingt den zweiten Teil der Reihe lesen möchte. 4 von 5 möglichen Sternen gebe ich gerne, da gerade der Schluss mit der Flucht dann doch ein wenig zu viel den Guten war, auch wenn diese Geschichte wenigstens ein kleines Happy End brauchte.

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Ein gelungener Auftakt

Von: claudia_liest

17.11.2020

Zum Inhalt: Nürnberg März 1942. Die berühmte Schauspielerin Lotte Lanner wird ermordet in der Wohnung eines hochrangigen Gestapo Offiziers aufgefunden. Zeitgleich bangt der Jude Isaak Rubinstein um die Sicherheit seinerselbst und der seiner Familie. Deutschland befindet sich mitten drin im zweiten Weltkrieg, als eine Untergrundbewegung einen Gegenschlag gegen die Nazis plant, doch für dessen Umsetzung brauchen sie unbedingt Isaak Rubinstein, der wiederum nur eines will. Das seine Familie gerettet wird. Mein Fazit: Dieses Buch hat mich bereits ab Seite eins in seinen Bann gezogen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte ist durchgehend gespickt mit unerwarteten Wendungen und der Spannungsbogen wird konstant aufrecht erhalten. Das Setting und der historische Hintergrund des Buches sind ausgesprochenen originell. Ein wahres Lesevergnügen für jeden Fan von Kriminalromanen. Ich vergebe dem Buch volle 5 von 5 ⭐

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Vita

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 und »Der dunkle Bote«, erneut ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis, erscheint 2020 „Das schwarze Band“, der vierte Roman um August Emmerich. Die ersten drei Bände ihrer viel gerühmten Reihe wurden zudem mit dem Österreichischen Krimipreis 2019 ausgezeichnet. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

Zur Autor*innenseite

Events

29. Okt. 2021

Ladies Crime Night im Rahmen des Festivals Mord am Hellweg

19:30 Uhr | Erwitte | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

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