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Drei Meter unter Null Thriller

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27111-1

Erschienen: 06.03.2017
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Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

»Psychologisch hübsch abgründiger Schauerroman.«

LiteraturSpiegel (25.02.2017)

Marina Heib (Autorin)

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.

»Psychologisch hübsch abgründiger Schauerroman.«

LiteraturSpiegel (25.02.2017)

»"Stilistisch begeistert die tolle Schreibe der Autorin, die mich von der ersten Seite an packt ... Das ist nicht auf den Punkt, das ist mitten in die Fresse…"«

WDR 2 Lesen

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-27111-1

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Encore

Erschienen: 06.03.2017

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Harte Kost und hat mich sehr berührt...

Von: Ayda Datum: 20.08.2017

https://www.instagram.com/aydaslesewelt/?hl=de

Lesehighlight 2017 4,5 Sterne
Als ist das Buch vor einiger Zeit gesehen habe,haben mich zuerst Titel und das Cover angesprochen,welche sehr passend zur Geschichte sind. Ein Cover,das für eine düsterer und dunkle Atmosphäre spricht. Auch der Klappentext klingt wahsinnig spannend und ich kann sagen, das Buch ist megaspannend!
In der Handlung lernen wir ein junge Frau kennen,deren Namen wir nicht erfahren. Sie erzählt uns ihre Geschichte und wir erleben alles aus einer Ich-Perspektive,die alles noch intensiver und authentischer erscheinen lässt. Sie sieht sich nicht als normal an und will Rache an den Menschen nehmen, die für das was sie getan haben bestraft werden müssen. Sie macht sich auf die Suche,um zu töten. Dabei wirkt sie sehr empathielos und gefühlskalt aber in ihrem Inneren lebt die Sehnsucht. Ich kam sehr gut in die Handlung und ich wußte auch überhaupt nicht wohin die Geschichte, mit nur knapp 250 Seiten, mich hinführt. Ich dachte am Anfang, wir habeN hier eine gestörte Frau,die Morden möchte,weil sie den Drang nach Bösartigkeit hat.
Ab einem bestimmten Punkt, nämlich da wo es "drei Meter unter Null" geht, habe ich die Wendung in der Geschichte gesehen und ich muss sagen, es ist keine leichte Kost. Der Schreibstil ist super zu lesen und sehr krass in der Formulierung der Gedanken und Gefühle, also da wird nicht lange um den heißen Brei geredet,sondern das Böse und die Abgründe werden klar beschrieben. Wir bekomme auch immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit,was damals passiert ist und warum die Protagonostin so handelt. Im Laufe der Geschichte habe ich mich gefragt,wie nah und fern ich mich der Protagonistin fühle! Sie hat beides geschafft.
Insgesamt ein eher bedrückendes Buch,das mich sehr mitgenommen hat und keine leichte Lektüre ist. Eine klare Leseempfehlung!!!

Autorin:
Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.
(Quelle. www.randomhouse.de)

Ein spannender Psychothriller, der unter die Haut geht

Von: yvonnen Datum: 21.07.2017

https://umgebucht.wordpress.com/

Geschrieben ist „Drei Meter unter Null“ aus der Ich-Perspektive einer 34jährigen selbstbewussten unabhängigen Frau, die nach ihrem Einser-Abi und dem abgeschlossenen Informatik Studium einen guten Job hat und in Berlin-Mitte eine schicke Eigentumswohnung bewohnt. Und doch brodelt es unter der scheinbar so perfekten Fassade, wie dem Leser schnell deutlich wird. Ab der ersten Seite spürt man ihre Aggressionen und ahnt, dass sie von großen seelischen Problemen getrieben wird. Kein sympathischer, sondern ein von Besessenheit getriebener Charakter, dem man in diesem Buch folgt.

2 Monate lang nimmt die Frau sieben Stunden pro Tag unerbittlichen Unterricht in Kampfsport. Alles ist erlaubt, es gibt keine Regeln. Und während man als Leser gleich von der bildhaften und teilweise poetischen Sprache mitgerissen wird, erfährt man, dass die junge Frau in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen ist und dennoch ein aggressives verhaltensauffälliges Kind war, das sich gern in Phantasiewelten flüchtete. Ihr Berufswunsch war Pippi Langstrumpf, Tarzan oder Winnetou zu werden. Als Kind dachte sie noch, dass man sich aussuchen kann, was man werden möchte.

„Jetzt stelle ich mich meinem Schicksal und meiner Bestimmung. Mein neues Ziel ist weniger Beruf als Berufung. Ich werde Mörderin.“

Fürchtete ich bei dieser Aussage einem naiven Thriller aufgesessen zu sein, in dem ab diesem Zeitpunkt ein wildes sinnloses morden folgt, wurde ich glücklicherweise eines besseren belehrt.

Die Frau wählt den Weg der Gewalt nicht grundlos, wie man nach und nach in Form von Rückblicken erfährt. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen, nimmt in ihrer Firma ein Sabbatical und eröffnet ihre ganz persönliche Jagdsaison:

„Heute prügele und schubse ich nicht mehr. Ich töte. Aber ich töte weder Menschenschafe noch Opferlämmer, ich töte Wölfe. Wölfe, die Lämmer zur Schlachtbank führen.“ (S.71)

Und sie tötet brutal. Auch hier liegt der Fokus auf dem, was in der Frau vor sich geht und weniger auf blutrünstigen Tötungsakten. Allerdings ist die Phantasie beim Lesen ausreichend genug stimuliert, so dass dies auch gar nicht notwendig ist. Schließlich erfährt der Thriller noch eine Wendung, die für mich in der Art nicht vorhersehbar war und zu einem Ende führt, das nachvollziehbar ist, aufgrund der Geschehnisse aber niemals befriedigend sein kann, egal für welchen Ausgang der Geschichte sich die Autorin entschieden hätte – die Thematik geht einfach zu nah.

„Drei Meter unter Null“ ist ein spannender psychologischer Thriller, der unter die Haut geht und durch seine besondere Schreibweise besticht. Empfehlenswert!

Von: aus Schleswig Datum: 20.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Schröder

Leicht zu lesen, Personenzahl überschaubar, Gegenwart und Vergangenheit verständlich gemischt. Tagebuchform und –stil nimmt jedoch Schwung und Spannung. Romanentwicklung teils vorhersehbar – allerdings ist die Psyche des Vaters weiterhin für mich unverständlich: Drei Jahre nichts und plötzlich liebender Vater?

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 23.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

WOW, was für ein Buch! Tolle Sprache, Spannend, ungewöhnlich, eine verletzliche Protagonistin mit psychopathischen Zügen, ein Rachefeldzug, der sich überraschend auflöst, endlich mal ein ganz anderer Krimi!

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