Eine Frau in New York

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Stadtluft macht Frauen frei!

Wir finden zu uns, indem wir anderen begegnen. Vivian Gornick ist eine Suchende, und nichts beruhigt ihr fragendes Herz mehr als ein Fußmarsch durch die schwindelerregenden Straßenschluchten New Yorks. Auf der Suche ist sie nach sich selbst, nach der Frau, die sie sein möchte. Und so sind die alltäglichen Begegnungen ihr Elixier: Aus den Gesprächen auf der Straße erfährt sie von den Schicksalen der anderen und lernt aus deren Überlebenstechniken, sie liebt den Geschmack von Welt auf der Zunge, die Streitbarkeit der Vielfalt und genießt die Wahlfreiheit, die sie als ungebundene Frau in der Stadt hat.

»Eine Frau in New York« ist das zutiefst ehrliche Bekenntnis Vivian Gornicks, der Grande Dame der amerikanischen Frauenbewegung, zu einem selbstbestimmten, unkonventionellen Leben, eine mutige Annäherung an das Fremde, eine Ode an wahre Verbundenheit und eine Liebeserklärung an diese kräftezehrende und zugleich so vitalisierende Stadt: New York.

»Witzig, elegisch und der Wahrheit verpflichtet - ein schmales Buch, das lange nachhält.«

The New York Times (03. Juli 2019)

Aus dem Englischen von pociao
Originaltitel: The Odd Woman and the City
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux
Hardcover mit Schutzumschlag, 160 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60088-6
Erschienen am  15. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: New York, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Mal was ganz anderes

Von: Vicisbookblog

20.07.2020

Vivian Gornick beschreibt in ihrem Buch Dinge die ihr in der Stadt New York passiert sind. Dies findet wie in einer Art Gespräch mit dem Leser selbst statt und ist irgendwie etwas ganz besonderes. Es gibt im Buch keinen wirklichen roten Faden und daran musste ich mich erstmal etwas gewöhnen. Die Autorin wirft ihre Gedanken in den Raum, schreibt sie wieder und darauf folgt ein weiterer Gedanke oder eine Erinnerung, die meist gar nichts mit dem davor zu tun haben. Irgendwie hat mich das manchmal etwas abgelenkt und ich bin manchmal nicht ganz mitgekommen. Die Erinnerungen und Gespräche die uns Vivian erzählt sind meist sehr tiefgründig und ich fand es interessant, wie die Autorin ihre Meinung und Ansichten dazu nochmal teilt. Ob es ein Gespräch mit einem Obdachlosen oder einem nahen Freunde ist, beides war in den meisten Fällen spannend. Manchmal gab es aber auch Themen die nicht ganz so mein Fall waren und ich auch die Ansichten der Autorin nicht ganz nachvollziehen konnte. Besonders interessant war wie die Stadt New York dargestellt wurde. Vivian ist selbst in der Bronx aufgewachsen, hat aber immer noch nicht das richtige New York gefunden. Die Stadt bietet so viele verschiedene Ecken und Straßen, vermutlich wird man nie alle davon erkunden können. Es wird immer wieder klar wie unterschiedlich die Stadt doch ist, wenn die Leute die dort leben einfach mal beobachtet werden. Durch die Beschreibungen der Leute wurde die Autorin mir manchmal etwas unsympathisch. Oftmals kommt es so rüber, als ob sie sehr eitel und überheblich ist. Es war mir an manchen Stellen dann einfach doch zu arrogant. Das Buch lässt sich ruhig an einem Tag lesen, da es sehr kurz ist und durch die kurzen Gedanken, Gespräche und so weiter sich ein bisschen wie eine Kurzgeschichtensammlung liest. Der Schreibstil ist auch wirklich flüssig und entspannt. Fazit Von mir bekommt das Buch 3 Sterne und ich denke ich werde mir noch andere Werke der Autorin anschauen. Ich musste mich auf den 160 Seiten einfach zu lange an die Art des Erzählens gewöhnen und das hat mich irgendwie gestört.

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CIty Oddity

Von: ulrike rabe

12.07.2020

New York: eine Stadt die nie schläft, ein gewaltiger Mikrokosmos, voller Gegensätze und gegensätzlicher Menschen. Dort lebt Vivian Gornick, dort begegnet sie Menschen, sucht und findet im heftig schlagenden Herz der Großstadt ihre Ruhe, ihre Bestimmung, ihren Platz. Vivian Gornick ist eine US-Amerikanische Journalistin, Literaturkritikern, überzeugte Feministin und Schriftstellerin. Vivian Gornick ist eine Frau in New York. Sie ist „The odd Woman and the City” (wie der Originaltitel des Buchs lautet. Das Buch ist eine „city oddity“, so kurios wie losgelöst, Episoden, die ineinander fließen, Gedanken, die um das große Ganze und die ganz kleinen Alltäglichkeiten kreisen. Die Autorin hat ein reiches Innenleben, sie beobachtet haarscharf und kommentiert mit ehrlichem und zumal auch bissigem Witz. Auf den ersten Blick mag Vivian arrogant wirken, aber damit teilt sie das Schicksal vieler anspruchsvollen, intellektuellen, denkenden Menschen. „Ich bin nicht die richtige für dieses Leben“, sage ich. „Wer ist das schon?“, sagt er. Er, das ist Leonard, ein homosexueller Schriftsteller, Vivians langjähriger Freund und Lebensbegleiter, ein Fixstern in Vivians Leben. Einer der sieht, was sie in ihrem Kopf herumträgt. Während Vivian durch die Straßen New Yorks flaniert, beschreibt sie Begegnungen, anrührende wie die Vaterliebe eines Mannes zu seinem beeinträchtigten Kind, skurrill amüsante wie der Dialog mit einer 90-jährigen über verflossene Liebhaber. Der intensive Puls der Stadt wird zu Vivians eigenem Herzschlag. Aus der kleinen Welt der jüdischen Bronx, wo die Autorin während der 1940er Jahre aufwuchs, aus der engen Welt der Mutter entwachsen, schildert die Autorin bisweilen sehr offenherzig über ihr sexuelles Erwachsenwerden, vom Wandel eines begehrten zu einem begehrenden Wesen. Sie berichtet von gescheiterten Beziehungen, Märchenprinzdoubletten, von Routinen und Tagträumen. Und von der Erkenntnis: „…mit unerwarteter Heftigkeit wurde ich mir nicht der Bedeutung, aber des Wunders der menschlichen Existenz bewusst. Da auf der Straße begriff ich, dass ich dabei war, zu mir selbst zu finden, die Gegenwart in Besitz zu nehmen.“ „Eine Frau in New York“ ist eine Hommage an die Stadt, an die Freundschaft und vor allem an die unkonventionelle und selbstbestimmte Lebensweise. Ein intellektuelles Memoir gespickt mit klugen und merkwürdigen Sätzen. Ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss, dem man die Langsamkeit des Flanierens entgegenbringen muss, um es wertschätzen und genießen zu können.

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Vita

Vivian Gornick, 1935 als Tochter einfacher jüdischer Einwanderer in der Bronx geboren, ist Autorin, Journalistin, Literaturkritikerin und bekennende Feministin. Sie veröffentlichte bisher elf Sachbücher mit oft autobiografischem Hintergrund. Vivian Gornick, eine Grande Dame der amerikanischen Frauenbewegung, wird gerade in vielen Ländern entdeckt beziehungsweise wiederentdeckt. »Ich und meine Mutter«, 2019 erstmals auf Deutsch erschienen, wurde 2019 von der New York Times zum besten Memoir der vergangenen fünfzig Jahre gewählt. Ihr neuestes Buch, »Eine Frau in New York«, wurde für den National Book Critics Circle Award nominiert.

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pociao

Pociao studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don DeLillo-Übersetzungswettbewerb.

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Pressestimmen

»Ein unglaubliches, aufwühlendes Memoir.«

The Los Angeles Times (03. Juli 2019)

»Die besten Bücher wie die besten Freundinnen und Freunde, wie die intimsten Gespräche geben uns das Gefühl, verstanden zu werden. Sie rufen in uns auch das Gefühl hervor, dass das Zuhause wirklich unser Zuhause ist. ›Eine Frau in New York‹ kann wie ein Überlebens-Ratgeber gelesen werden.«

The New York Times Book Review (03. Juli 2019)

»Eine Reihe genau beobachteter Vignetten.«

The New Yorker (03. Juli 2019)

»In Zeiten von sinnloser Bekenntnisliteratur ist und bleibt Gornick eine Meisterin des sinnhaften autobiografischen Schreibens.«

Entertainment Weekly (03. Juli 2019)

»Gornick zu lesen ist eine aufregende, belebende und herausfordernde Erfahrung.«

The Boston Sunday Globe (03. Juli 2019)

»Ein großartiges Buch für New-York-Liebhaber!«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (29. Juni 2020)

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