Ensel und Krete

Ein Märchen aus Zamonien

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Hardcover
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Heimweh nach Zamonien?

Seitdem die Buntbären den Großen Wald bevölkert haben, gilt die idyllische Gemeinde namens Bauming als eine der anziehendsten Touristenattraktionen Zamoniens. Aber seltsame Dinge gehen vor im dunklen Forst. Des Nachts hört man das Stöhnen der Druidenbirken und der Sternenstauner, man munkelt von der Waldspinnenhexe, die noch immer im unbewohnten Teil des Waldes ihr Unwesen treiben soll. Eines Tages verschlägt es Ensel und Krete, ein junges Geschwisterpaar von Fhernhachenzwergen, in den wilden, von Verbotsschildern umstandenen Teil der Baumwelt, und das, was sie dort erleben, übersteigt all ihre Erwartungen ...

Nach »Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär« entführt uns Walter Moers zum zweiten Mal in das ungewöhnliche Zauberreich Zamonien, wo die Phantasie und der Humor abenteuerlich außer Kontrolle geraten sind, diesmal unter besonderer Berücksichtigung des Großen Waldes, des geheimnisumwitterten Riesengehölzes im Nordwesten des Kontinents. Hier spielt das Märchen von Ensel und Krete, aufgeschrieben vom zamonischen Großdichter Hildegunst von Mythenmetz, und von Walter Moers kongenial aus dem Zamonischen ins Deutsche übersetzt und illustriert.


Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, 50 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-8135-0801-7
Erschienen am  28. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Urlaub mit den Eltern kann ja sooo langweilig sein!

Von: Birgit Pirker

13.09.2019

Nach „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ legt uns Walter Moers mit „Ensel und Krete“ den zweiten, leider etwas kurz geratenen Band aus dem fernen Zamonien vor. Urlaub mit den Eltern kann ja sooo langweilig sein! Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben dies gerade am eigenen Leib. Sie müssen mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich etwas Spannendes zu erleben! Kurzentschlossen ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch schon nach kurzer Zeit … So nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Natürlich treffen die beiden Geschwister auf einige kuriose Wesen und diverse merkwürdige Gewächse. Aber hier will ich nicht zu viel verraten und ich könnte auch nicht annähernd wiedergeben, wie kreativ und vielfältig diese Kuriositäten sind. Am Ende finden sie natürlich auch ein Hexenhaus … und der Showdown kann beginnen! Wie der Titel schon erahnen lässt, handelt es sich hier um ein zamonisches Märchen, welches ganz stark an Grimms „Hänsel und Gretel“ erinnert, dass aber weitaus abenteuerlicher und phantastischer erzählt wird. Geschrieben wurde das Ganze von Hildegunst von Mythenmetz, einem literarisch wunderbar versierten Lindwurm aus der Lindwurmfeste, der zwischendurch immer wieder Passagen seiner selbst erdachten „permanenten Abschweifungen“ zum Besten gibt. Ein wirklicher Star unter den Lindwürmern und einer der Besten seiner Zunft! Allein schon die Fußnoten mit dem imaginären Quellenverzeichnissen sind der Hammer: „Fünfzehn Wochen überzogen – Die Liste der von Hildegunst von Mythenmetz nachweislich ausgeliehenen Bücher aus der Universität von Gralsund, mit den jeweiligen Überziehungsgebühren und einem Anhang mit faksimilierten Randbemerkungen und Fettflecken des Dichters“. Walter Moers versteht es wie kein Anderer, seine Leser durch atemberaubende, phantasievolle und unglaubliche Geschichten von Lebewesen und Nichtlebewesen aller Couleur zu fesseln! Für mich ist er ein Wortkünstler, mit unbändiger Kreativität. Zamonien hat durch ihn seine ganz eigene Sprache bekommen, sowohl in der Erzähl- als auch in der Schreibweise! Auch „Ensel und Grete“ konnte mich total begeistern, auch wenn diese etwas ganz anderes zu der Geschichte um Käpt’n Blaubär ist!

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Ensel und Krete

Von: Lena Lesefuchs

23.01.2018

Ich bin eine begeisterte Leserin der Bücher von Walter Moers. Darum war ich umso gespannter, wie er dieses "Zamonische Märchen" (dass für jeden eindeutig an das Märchen "Hänsel und Gretel" anlehnt) auf seine Art erzählen würde. Und wie immer war ich keineswegs enttäuscht. Zu Beginn gab es kleine Abschweifungen, aber die hatte man schnell hinter sich gelassen und der wirklich interessante Teil beginnt! Wieder einmal verblüfft der Autor mit seiner unglaublischen Fantasie. All diese Wesen, die Zwergenkinder aus Fernhachen, ein gemeingefährlicher Laubwolf, unsterbliche Sternenstauner, ehrgeizige Erdgnömchen, ein unberechenbarer Stollentroll und viele mehr erwarten den Leser in diese Buch. Zugegeben, es ist nicht leicht, sich diese Wesen bildlich vorzustellen, aber gerade das finde ich so faszinierend an den Geschichten von Moers. Es ist nichts, was man schon irgendwie auf irgendeine Weise gesehen haben könnte. Das Unmögliche. Absolut abstrakt und verblüffend. Auch die Charakterzüge der einzelnen Wesen sind fantastisch beschrieben worden, so dass man sich wunderbar deren Stimmen und alles drum und dran vorstellen kann, soweit es möglich ist. Auch typisch für die Geschichten von Moers ist, dass man sich ein Ende nicht denken kann. Absolut nicht. Gut, hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder Ensel und Krete finden aus dem Wald oder eben nicht (vielleicht bleiben sie für immer dort, vielleicht sterben sie auch- bei Moers ist alles möglich!). Dieses Märchen ist eine Fantasiereise der anderen Art. Allgemein ist die Geschichte spannend und aufregend geschrieben. Man begeleitet die Zwergenkinder auf ihrem langen, beschwerlichen Weg durch den Wald und wartet gespannt, was sie als nächstes finden werden- oder wer die Kinder als nächstes findet. Hier und da scheint es Hoffnung für die Kinder zu geben. Aber dazu möchte ich nichts genaueres sagen. "Ensel und Krete" ist keine Neuverfassung des Märchens "Hänsel und Gretel", sondern zeigt lediglich, was in der Literatur alles möglich ist. Und ich bin beeindruckt. Meiner Ansicht nach kann diese Geschichte den anderen Büchern von Moers zwar nicht ganz das Wasser reichen, aber ich hatte großen Spaß daran, es zu lesen und fand es einfach faszinierend!

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Vita

Walter Moers ist einer der erfolgreichsten und kreativsten deutschen Autoren und zugleich ein Comiczeichner und Illustrator von Rang. Er hat unter anderem den phantastischen Kontinent Zamonien geschaffen, auf dem – außer „Wilde Reise durch die Nacht“ – alle seine Romane spielen, die zu Bestsellern wurden. Außerdem stammen von Walter Moers so erfolgreiche Charaktere wie „Käpt‘n Blaubär“, „Kleines Arschloch“, den „Fönig“ und die Comicfigur „Adolf“.

Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Schriftsteller Zamoniens, dessen Werk von Walter Moers ins Deutsche übertragen und illustriert wird. Diese Zusammenarbeit begann mit dem Bestseller „Ensel und Krete“. Zuletzt erschien von diesem Erfolgsduo „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“.

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