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Gray Kriminalroman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31443-0

Erschienen:  15.05.2017
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Nach dem sensationellen Erfolg von »Glennkill« der neue Tierkrimi von Leonie Swann!

Dr. Augustus Huff, Dozent an der berühmten Universität von Cambridge, hat plötzlich ein Problem: einer seiner Studenten ist in den Tod gestürzt. Nur ein tragischer Unfall oder Mord? Augustus vermutet Letzteres, denn das Opfer war alles andere als ein Engel. Ein Mörder im Elfenbeinturm – das darf nicht sein, und so macht sich Augustus, unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen, auf die Suche nach dem Täter. Der Vogel erweist sich aber als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der die richtigen Fragen stellt und Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken.

Interview mit Leonie Swann und weitere Schafkrimi-Infos

»›Gray‹ ist ein federleichtes, sehr vergnügliches Lesevergnügen.«

Hamburger Abendblatt (23.09.2017)

Leonie Swann (Autorin)

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England und Berlin.

»›Gray‹ ist ein federleichtes, sehr vergnügliches Lesevergnügen.«

Hamburger Abendblatt (23.09.2017)

»Ein tierisch kurzweiliger und gewitzter Whodunnit!«

tip Berlin (23.08.2017)

»Fulminant«

buchtips.net (07.06.2017)

»Mit ›Gray‹, dem Papagei, setzt Leonie Swann nun aber die Messlatte noch ein Stück höher«

buchtips.net (07.06.2017)

»anregendes, unterhaltsames und kaum freiwillig aus der Hand zu legendes Leseerlebnis der Extra-Klasse«

buchtips.net (07.06.2017)

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-31443-0

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  15.05.2017

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Ein urkomischer Krimi mit schrulligen Charakteren

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum: 24.08.2018

https://pantaubooks.wordpress.com/

Gray ist der dritte Kriminalroman von Erfolgsautorin Leonie Swann, in dem tierische Ermittler eine Hauptrolle spielen. Diesmal nehmen jedoch nicht Schafe die Fährte auf, sondern der neurotische Cambridge-Dozent Augustus Huff und sein sprechender Papagei Gray. Der ist nämlich Zeuge eines Mordes an seinen Vorbesitzer und hilft Huff dabei, Beweise und Indizien zu sammeln und richtig zu deuten. Dass Gray nur einzelende Worte wie „Uh lala“ oder „Hallo Huff“ sagen kann, erschwert die Sache ungemein. Ein witziger Roman, der zwar meiner Meinung nach nicht ganz die Spannung der vorherigen Bücher halten kann, mich aber aufgrund der schrulligen Charaktere und urkomischen Situationen gut unterhalten hat.
Enttäuscht war ich im ersten Moment jedoch, als ich bemerkte, dass die Geschichte nicht aus der Sicht des Papageis erzählt wird, sondern aus der Sicht seines Besitzers. Trotzdem habe ich beim Lesen gemerkt, dass mir auch das sehr gut gefallen hat und der Geschichte sogar noch Tiefe verleihen konnte.

Protagonisten der Geschichte sind Gray, der Graupapagei, und sein neuer Besitzer Dr. Augustus Huff — und was für ein Gespann die beiden abgeben! Huff ist Dozent und Tutor an der Cambridge Universität und ein Neurotiker durch und durch. Ordnung und Sauberkeit sind seine Lebensinhalte, weswegen seine Wohnung im Wohnheim der Universität tip top ist. Nicht selten rückt er mehrere Male die Gegenstände an seinem Schreibtisch zurecht, kontrolliert dutzende Male, ob seine Zimmertür abgeschlossen ist und wäscht sich unablässig die Hände. Erst wenn er das erledigt hat, kann er einigermaßen entspannt in den Tag starten. Umso härter trifft ihn eine Unregelmäßigkeit, wie beispielsweise der Tot seines Studenten. Hätte er etwas bemerken müssen? Hatte er etwas übersehen? Huff ist ein Protagonist, genau wie ich ihn liebe. Er hat eindeutige Macken, die ihn selbst bewusst sind, ist kein Überflieger oder Angeber, sondern ein sympathischer Freak, den man schnell ins Herz schließt.

"Es war drei Uhr morgens. Cambridge schwieg. Der Mond war hinter der Regenwolke hervorgekrochen, und Augustus Huff räumte im Mondlicht seinen Schreibtisch auf." (S.179)

Graupapagei Gray hingehen scheint den genauen Durchblick zu haben. Gray fand ich als Figur einfach klasse! Dadurch, dass nicht aus seiner Sicht erzählt wird, bleibt er die ganze Geschichte über ein wenig der geheimnisvolle Charakter, der der Geschichte aber immer wieder neuen Schwung verleiht. Aus dem Grund kann ich mir gut vorstellen, dass die Autorin Grays Geschichte vielleicht noch weiterspinnen und eventuell eine Fortsetzung schreiben wird. Das fände ich zumindest toll! Denn ich habe Grays intelligentes Geplapper, das immer in genau den falschen Momenten aus ihm herausbricht, geliebt und nicht selten dann laut gelacht. Obwohl man keine von Grays Gedanken kennt, weiß man, wie intelligent dieser Vogel, und Papageie im Allgemeinen, sein müssen. Denn er plappert nicht nur Worte nach, sondern erkennt auch Farben, Formen und Materialien und kann diese benennen. Eine Studie zur Sprachaneignung von Vögeln finde ich als Thema daher eine richtig interessante Idee für die Geschichte, über die ich auch noch mehr erfahren wollen würde.

"Trotz seiner vielen Bemühungen war er noch keine einzige Erkenntnis weiter. Sicher, irgendwo stimmte etwas nicht, oder besser gesagt: Nicht stimmte, rein gar nichts." (S.202)

Die Story entfaltet sich recht schnell, denn schon der Prolog ist sehr spannend und zieht einen in die Geschichte hinein. Gut gefallen hat mir auch, dass Huff und Gray immer neue Erkenntnisse zum Mord aufdecken, die sie jeweils zu neuen Verdächtigen führen. So bleibt die Geschichte, was die auftretenden Figuren betrifft, sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Es hätte an einigen Stellen noch ein wenig spannender sein können und auch die Auflösung des Falls ging mir etwas schnell, hier hätte es meiner Meinung nach noch ein paar mehr Erläuterungen zum Motiv gebraucht. Trotzdem konnte ich der Handlung bis zuletzt gut folgen und war zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte.

"So einfach! So sauber! Augustus spürte, dass hier Dinge zusammenpassen, zusammenhingen! Er wusste noch nicht, wie, aber sie hingen zusammen! Endlich hatte er seinen roten Faden gefunden – alles, was er tun musste, war, ihn zu entwirren!" (S.252)

Hach, und das Setting! Der Roman spielt in Cambridge, eine Stadt in England, die ich gerne einmal besuchen würde. Sehr detailreich und anschaulich beschreibt Leonie Swann die Universität, den Campus und die Stadt. So, dass man sich, auch wenn man noch nie in Cambridge gewesen ist, trotzdem gedanklich alles sehr gut vorstellen kann. Toll war auch, dass es ein Glossar gibt, das alle wichtigen Namen und Orte, die in der Handlung vorkommen und mit dem Campus zu tun haben, erklärt.

Leonie Swann hat mich von ihrem Schreibstil und ihrer Sprache sofort überzeugt. Die Dialoge, vor allem die einseitigen Unterredungen, die Huff mit Gray führt, sind wirklich schlagfertig und witzig.

Fazit & Bewertung

Gray von Leonie Swann hat mir gut gefallen, für einen Kriminalroman hätte es an manchen Stellen noch spannender zugehen können und auch das Ende war etwas übereilt. Trotzdem fand ich die Protagonisten klasse und die Thematik sehr interessant, sodass ich mich sehr freuen würde, wenn die Autorin ihren gefiederten Ermittler bald wieder auf ein neues Abenteuer schicken würde.
https://pantaubooks.wordpress.com

Das pure Vergnügen!

Von: Diamondgirl  aus Stolberg Datum: 06.03.2018

Es war für mich wieder einmal das pure Vergnügen, einen weiteren herrlich verschrobenen Tier-Krimi zu lesen von Leonie Swann. Sie beschreitet trittsicher den schmalen Grat zwischen Komödie und Spannung, ohne dabei ins lächerlich comedyhafte abzurutschen.
Doch zunächst zum Inhalt, von dem ich jedoch nicht zu viel verraten möchte:
Elliot, ein Student der ehrenwerten Cambridge Universität, stürzt bei einer nächtlichen Klettertour auf der Kathedrale zu Tode. Was zunächst wie ein Unfall aussieht erregt bald das Misstrauen seines Tutors Dr. Augustus Huff. Nur ein Zufall beschert ihm Graupapagei Gray, der ihn quasi adoptiert als er in Elliots Zimmer nach dem Rechten sehen will. Fortan ist er kaum ohne diesen Papagei anzutreffen, der seine Schulter als sicheren Platz auserkoren hat - was ihm mehr Aufmerksamkeit einbringt als ihm oft lieb ist.
Gray ist sehr sprachbegabt und auch sonst hat er so einiges auf dem Kasten, denn sein Halter hielt ihn offiziell für wissenschaftliche Studien, die sich mit der Intelligenz der Vögel beschäftigten.
Im Gegensatz zu den beiden Schafskrimis übernimmt Gray hier keinerlei Ermittlerrolle, auch wenn bei der Buchbeschreibung leider dieser Eindruck völlig überflüssigerweise erweckt wird. Der Papagei ist ein Papagei und mehr nicht! Letztlich übernimmt Huff alleine die Detektivarbeit, wobei er sich immer mehr auf Grays Plapperei einlässt und sie in sein Puzzle einfügt was ihn der Lösung des Falls näher bringt.
Der Protagonist Augustus Huff hat mich total erobert - zusammen mit diesem herrlichen Gray ergibt sich ein Bild vor meinen Augen, dass mich schon ohne jede weitere Kriminalstory zerfließen lässt. Huff ist wahrscheinlich latenter Asperger und weist zum Glück nicht die sonst immer vorhandenen "Superfähigkeiten" auf.
Es beschränkt sich bei ihm auf Waschzwang, Ordnungszwang und andere Kleinigkeiten (immer mit linkem Fuß losgehen, 3mal kontrollieren, ob alles abgesperrt ist, 3mal auf den Türrahmen klopfen ehe er das eigene Zimmer betritt etc.), die mich sehr an Monk erinnerten. Davon abgesehen ist Huff einfach ein unglaublich sympathischer Mensch mit kleinen Macken. Und dieser Mensch lernt dank des respektlosen und absolut unordentlichen Gray, sich immer mehr zu trauen und er entwickelt sich gehörig weiter im Laufe der Story.
Die Kriminalgeschichte ist natürlich weit von Thriller entfernt, was aber wohl auch niemand erwarten wird. Es ist mehr eine Kriminalstory in Richtung Lewis - ruhig dahinfließend und trotzdem den Grips anregend, denn es ergeben sich im Laufe der Story zahlreiche Verirrungen und Wendungen und das Ende ist fast überraschend.
Die etwas aktionsreicheren Stellen sind mit zarten Anmutungen von Situationskomik gespickt - nichts um laut los zu lachen, aber für ein amüsiertes Lächeln reichte es immer wieder. Der Schreibstil ist gewohnt frisch und unkompliziert - durchaus für Jugendliche geeignet, was für mich kein Manko darstellt.
Hervorragend ist Swann gelungen darzustellen, wie Huffs Leben durch diesen kleinen grauen Chaoten auf den Kopf gestellt wird. Alles gerät in Unordnung und nirgends ist mehr die für ihn erforderliche Sauberkeit zu finden. Für Huff ist das eine extreme Herausforderung, der er sich erst widerwillig, dann jedoch immer bereitwilliger stellt. Schon bald bemerkt er, wie sehr er an dem kleinen Anarchisten hängt, wie viel ihm dessen Zuneigung und Vertrauen bedeuten. Erstaunlich fand ich, wie klar Huff dennoch immer wieder analysierte, dass Gray lediglich ein Vogel ist und wie ein Vogel handelt. Er konnte dadurch immer angemessen auf ihn reagieren, was sie letztlich zu einem richtig guten Team werden ließ.

Fazit: Eine wunderbare Idee, einen Papagei in einen Krimi als Protagonisten einzubinden und sie wurde hervorragend umgesetzt. Mir war das Buch keine Sekunde langweilig und ich hoffe sehr, dass Leonie Swann sich zu diesem traumhaften Paar noch eine Fortsetzung einfallen lässt. Vielleicht könnte ja mal ein Professor dran glauben ;-)

Von: Anne Martin aus Bleckede Datum: 19.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Waltraud Hohmann

Es hat großen Spaß gemacht, die Leseprobe zu lesen. Ein tolles Ermittlerpaar - muss unbedingt weiterlesen.

Von: Angelika Kulick Datum: 13.04.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Meinung zu "Gray" von Leonie Swann ist:Eine außergewöhnliche Idee wird hier dargeboten;man möchte unbedingt weiterlesen,da ein gewisser Sog dabei entsteht.Kann man also spannend nennen.Außerdem gefallen mir der menschliche und liebevolle Blick auf diese Gesellschaft und die Übersetzung ins Deutsche.

Nur:"...genug emotionale Tiefe für Selbstmord"?(S.19 in der Leseprobe).Für mich klingt das zu aufgesetzt und unwissend.

So,das war es.

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