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Pilgern für Skeptiker Meine Reise auf dem Jakobsweg

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0667-9

Erschienen: 27.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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"Ich bin dann mal weg" für alle, die eigentlich nicht weg wollen

„Als ich nach Santiago de Compostela aufbrach, habe ich nichts gesucht – und ich habe es gefunden.“ – Eigentlich wollte der Arzt und Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin „nur“ wandern auf diesem seit Jahrhunderten bedeutenden Weg und sieht ihn anfangs eher als sportliche Herausforderung. Doch unterwegs auf den 900 Kilometern des Camino del Norte kann sich auch der Skeptiker der Alchemie des „ewigen Weges“ nicht entziehen.

"Das Buch ist eine Mischung aus einer guten Portion Selbstironie, Rufins gelegentlichen Zweifeln angesichts der langen Strecke und unterhaltsamen Geschichten von abzockenden Herbergsvätern und einsamen Pilgerinnen."

Deutschlandradio Kultur, Susanne von Schenck (03.07.2016)

Jean-Christophe Rufin (Autor)

Jean-Christophe Rufin, geboren 1952 in Bourges, ist Autor zahlreicher Romane und Essays und Mitglied der Académie Française. 2001 wurde er mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Vor allem aber ist der Arzt, langjährige Vizepräsident der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" und Vorreiter des humanitären Engagements ein großer Reisender.

"Das Buch ist eine Mischung aus einer guten Portion Selbstironie, Rufins gelegentlichen Zweifeln angesichts der langen Strecke und unterhaltsamen Geschichten von abzockenden Herbergsvätern und einsamen Pilgerinnen."

Deutschlandradio Kultur, Susanne von Schenck (03.07.2016)

"Ein ehrlicher und selbstironischer Bestseller aus Frankreich."

Sächsischer Literaturrat e.V.

Aus dem Französischen von Ralf Pannowitsch
Originaltitel: Immortelle randonnée
Originalverlag: Guérin

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0667-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 27.04.2015

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Pilgern für Skeptiker

Von: Cornelia TiRo Datum: 23.08.2015

tiro37.de

"Ohne wirklich zum Tier zu werden, ist man doch schon nicht mehr völlig Mensch." (J.-C. Rufin, S. 41)

Als Jean-Christophe Rufin in Hendaye seine Reise auf dem Jakobsweg antrat, wollte er eigentlich nichts weiter als wandern. Weder beschäftigten ihn scheinbar unlösbare Probleme, noch war er auf der Suche nach was bestimmten. Und da er eigentlich auch gar nicht vorhatte, später ein Buch darüber zu schreiben, machte er sich unterwegs auch keine Notizen.

Doch wie sich das so mit dem Eigentlich verhält, konnte auch er sich dem Sog des Weges nicht entziehen und schrieb darüber später rückblickend dieses Buch.

Rufin wählt den nördlichen Weg nach Santiago de Compostela. Dabei beschreibt er nicht nur seine Begegnungen und örtlichen Gegebenheiten, sondern vielmehr berichtet er von den Phasen der Verwandlung zum Pilger. Und vor allem erlangt er die Erkenntnis, dass nicht er den Jakobsweg bezwingt, sondern dieser ihn. Man gehorcht ihm, fügt sich ihm auf seinem eigenen Weg.

Auch Rufin als Skeptiker kann sich diesem nicht entziehen. Und selbst, wenn wahrscheinlich jeder Pilger diese Phasen durchlebt, so beschreibt er diese jeweils erlangten Zustände auf einer sehr ehrlichen Art. Der Leser erhält auf seinem über 800 km langen Weg Einblicke in seine manchmal schon fast philosophischen Gedanken und Ausführungen zum Thema Religion samt Wissen über die Hintergründe zum "Pilgertum". Selbst Alchimist, behält Rufin mal mehr und mal weniger Abstand und bewahrt sich seine Ironie. Großes Kino, wie sich Rufin beim Abschluss seiner Pilgerreise in Santiago de Compostela selbst treu bleibt.

"Als ich nach Santiago de Compostela aufbrach, habe ich nichts gesucht - und genau das habe ich gefunden." (J.-C. Rufin, S. 165)

Großartig und beneidenswert!

Ein lesenswertes und mal "etwas anderes Buch" über das Pilgern auf dem Jakobsweg.

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