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Schwestern der Wahrheit Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-3134-8

Erschienen: 22.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine gefährliche Wahrheit. Zwei Freundinnen mit einer magischen Gabe. Drei Reiche vor dem Krieg.

Manche Menschen werden mit einer magischen Begabung geboren, die ihnen besondere Kräfte verleiht. Safiya kann Lüge von Wahrheit unterscheiden, ihre Freundin Iseult sieht Gedanken und Gefühle. Die beiden wollen frei sein und niemandem dienen. Als sie einen folgenschweren Fehler begehen und der Krieg immer näher rückt, müssen Safi und Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen. Doch die größte Gefahr trägt Safi in sich: Ihre Wahrmagie ist extrem selten und manche würden alles tun, um sie in ihre Gewalt zu bringen …

Wussten Sie, dass Susan Dennard Meeresbiologie studiert hat? Zum Interview

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Susan Dennard (Autorin)

Susan Dennard wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Als Meeresbiologin bereiste sie die Welt und hat schon sechs von sieben Kontinenten besucht, nur in Asien war sie bisher noch nicht. Heute lebt sie als hauptberufliche Autorin und Schreibtrainerin mit ihrem Mann und zwei Hunden im Mittleren Westen der USA: Susan Dennard ist in sozialen Netzwerken sehr aktiv und kommuniziert begeistert via Blog, Twitter und Facebook mit ihren Lesern und Fans.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Vanessa Lamatsch
Originaltitel: Truthwitch (Witchland 1)
Originalverlag: Tor Teen, New York 2016

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 farbige Abbildung

ISBN: 978-3-7645-3134-8

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

Erschienen: 22.08.2016

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toller Auftakt - aber etwas mehr Hintergrundinformation wäre hilfreich

Von: theresa5 Datum: 05.11.2016

booksseriesandlife.blogspot.co.at/

Das Cover finde ich garnicht so schlecht. Es ist eher in Weißtöenen gehalten, wodurch die Mädchen und der Klecks in der Mitte mit dem Schiff hervorstechen. Im Inneren des Buches wartet eine liebevoll gestaltete Karte, die ich sehr ansprechend fand.

Den Schreibstil fand ich auch gut. Das Buch ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben, der abwechselnd aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt. Am Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, da einem einige Hintergrundinformationen fehlen und man mittem im Geschehen landet. Im Laufe des Buches bekommt man dafür ein paar Hintergrundinformationen, wobei für mich trotzdem einige Sachen offenblieben. Hoffentlich werden diese Informationslücken im Folgeband gefüllt.

Die Charaktere in diesem Buch sind sehr unterschiedlich. Zum einem gibt es da die Strangschwestern Safiya und Iseult, die nicht nur äußerlich wie Tag und Nacht sind. Trotzdem haben beide ein gutes Herz und sind immer füreinander da. Safiya handelt oft ziemlich impulsiv und bringt sich dadurch öfters in Schwierigkeiten. Zudem ist sie eine Adelige, auch wenn sie eigentlich nur ein normales Leben mit Iseult führen möchte. Im Laufe der Geschichte lernt sie aber einiges dazu und lernt ihre Macht zu nützen.
Iseult ist eher zurückhaltend. Sie hat es nicht leicht, da sie eine Nomatsi ist und allein durch diese Tatsache oft auf Ablehnung stoßt. Zudem wurde sie von ihrem Stamm verstoßen, da sie nicht alle Kräfte einer Strangmagi anwenden kann. Trotz allem ist sie sehr stark und gibt niemals auf.
Prinz Merik versucht alles um Nahrung für sein Volk aufzutreiben. Sein Strangbruder Kullen, der einen tollen Humor hat, ist dabei meist an seiner Seite. Leider ist seine Schwester dabei keine Hilfe, im Gegenteil. Merik hat sehr viele Facetten. Im einem Moment kann einen zum Lachen bringen und im nächsten Moment ist man ein klein wenig erschüttert über seine Brutalität (selbst wenn sie ein wenig berechtigt ist).
Dann gibt es da auch noch Aeduan, den Blutmönch, der eigentlich einer der Bösen der Geschichte sein soll. Ich fand ihn aber irgendwie trotzdem toll und ich glaube in ihm steckt noch viel mehr als man auf den ersten Blick ahnt.

Schon der Anfang der Geschichte ist sehr actionreich und sobald man sich ein wenig zurechgefunden hat, kann man die Spannung der Geschichte auch genießen. Es bleibt durchwegs spannend und bald knistert es auch zwischen den Charakteren. Zudem wird eine alte Legende offenbart, die etwas mit Safiya und Iseult zu tun haben soll.

Auch der Schluss ist sehr rasant. Am Ende bleibt man etwas traurig zurück, da leider nicht alles optimal gelaufen ist und man nicht weiß, wie die Charaktere je wieder zueinander finden sollen.

Fazit:
Gesamt ein toller Auftakt, etwas mehr Hintergrundinformation am Anfang wäre aber hilfreich gewesen - von mir 4 von 5 Sternen ;)

Ein High Fantasy JuBu mit guten Ansätzen, aber auch vielen Schwächen

Von: Sandy Datum: 01.11.2016

nightingale-blog.net/

Meine Meinung
In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken über das Debüt von Susan Dennard gemacht, sowohl während des Lesens als auch danach. Lange hatte ich zuvor zu keiner Fantasy Geschichte gegriffen, insbesondere High Fantasy. Irgendwie war bei mir das Feuer etwas erloschen. Als ich dann »Schwestern der Wahrheit« entdeckte, wurde ich wieder neugieriger. Eine fantastische, magische Abenteuergeschichte um zwei Seelenschwestern? Bitte ja, sowas brauchte ich! Mit Feuereifer begann ich zu lesen. Doch der Eifer erlosch bald und machte der Verwirrung und Überforderung Platz. Woran lag es, dass ich länger brauchte um dieses Buch zu beenden?

Tatsächlich lieferte die Autorin viele gute Ansätze, aber dabei blieb es stets auch. Zunächst muss ich hervorheben, dass mich die Handlung so gut wie nie packte. Es gab immer wieder eine Andeutung in die richtige Richtung, die dann aber schneller verpuffte als ich blinzeln konnte. Sinnvolle tiefere Ausführungen der Handlung verloren sich in oberflächliche Action. Es blieb abseits der (manchmal fraglichen) Kämpfe aber viel zu unspektakulär und gewollt.
Genauso fühlte es sich mit dem Weltentwurf von »Witchlands« an. Der Leser sieht sich konfrontiert mit einem Krieg zwischen drei Reichen. Aber wieso gibt es diesen Krieg genau? Wie entstand er? Es wird nie näher darauf eingegangen. Auch die verschiedenen Arten der Magie/Hexerei gaben viel her, boten Erklärungsbedarf, der nie gedeckt wurde. Die Autorin ließ mich von Anfang an faktisch ohne eine Karte in dieser Welt rumwandern. Und ja, eine Karte gibt es vorne im Buch, jedoch konnte ich mir anhand der mangelnden Erklärungen nicht viel darauf zusammen reimen. Es wäre äußerst hilfreich gewesen, ein Glossar einzubauen um die Magie(n) und Welt kurz und bündig aufzuschlüsseln.

Die Dynamik zwischen den jungen Freundinnen Safiya und Iseult gefiel mir recht gut. Auch wenn sie nicht Blutsverwandt sind, so vereint sie ihre Magie zueinander als Hexen-Schwestern. Sie verbindet eine starke Gemeinschaft, die weit über Freundschaft hinausgeht. Ihre jeweiligen Persönlichkeiten wurden anständig ausgearbeitet, allerdings empfand ich sie auch nicht als „rund“ genug um diese Verbindung richtig genießen zu können. Iseults Charakter wirkte interessanter auf mich. Tatsächlich fehlte mir immer etwas, um mit beiden richtig mitfiebern zu können.

Nun hagelt es in dieser Besprechung sicher herbe Kritik, aber ich bin der Meinung, dass Susan Dennard absolut gut schreiben kann. Mir gefällt das Konzept. Es bedarf bei dieser Serie nur an inhaltlicher Ausführungen und vor allem Erklärung. Für mich persönlich ist eine fantastische Welt nicht selbsterklärend. Daher erwarte ich vom Autor, mich Stück für Stück mit schlüssigen (gerne auch kleinen) Erklärungen in die Handlung einzuführen.

Fazit
Susan Dennards Debüt hat im Einzelnen gute Ideen geliefert und bietet sehr interessante Ansätze, die aber leider nicht genügend ausgearbeitet wurden. Die Welt ist zu lückenhaft und die Figuren haben nicht die von mir erwünschte Tiefe eingehaucht bekommen. Gefallen hat mir die starke Freundschaft der »Truthwitches« Iseult und Safiya. Ob ich aber den Folgeband lesen werde, mag ich zu bezweifeln.

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