Stirb nicht im Warteraum der Zukunft

Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer

Hardcover
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Punk begann in Ostdeutschland mit einer Handvoll Jugendlicher in den späten Siebzigerjahren. Inspiriert von geschmuggelten Musikmagazinen und gelegentlichen Bildern aus dem Westfernsehen, schnitten sie sich Löcher in die Jeans und steckten sich Sicherheitsnadeln durch die Ohrlöcher. Es war klar, dass sie damit den staatlichen Behörden auffielen. Harte Repressionen waren die Folge, viele Geschichten sind noch immer unbekannt. Tim Mohr hat ein bis heute kaum bekanntes Kapitel deutscher Geschichte durchleuchtet und ein eindringliches Bild einer vergangenen Zeit gezeichnet.

»Stirb nicht im Warteraum der Zukunft ist ein spannendes Buch über die Wahrhaftigkeit des DDR-Punk-Undergrounds. Es ist darüber hinaus jedoch auch gerade in Zeiten, in denen die Zeiger vielerorts wieder in Richtung Autorität und Obrigkeitssehnsucht stehen ein hoffnungsvolles Pladoyer für die Freundschaft und der Beweis, dass der Wille nach Freiheit zumindest für einen Moment stärker sein kann als alle Macht der Unterdrücker.«

Jan Müller, Tocotronic

Hardcover, Pappband, 560 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 8 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-453-27127-2
Erschienen am  20. März 2017
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Vita

Tim Mohr

Tim Mohr ist ein amerikanischer Autor, Journalist und Übersetzer. In den 1990er-Jahren lebte er in Berlin als Club-DJ, bevor er nach New York zog und für den Playboy arbeitete. Dort war er unter anderem für Hunter S. Thompson zuständig, mit der er bis zu dessen Tod an dem Buch »Ancient Gonzo Wisdom« arbeitete. Seine journalistischen Artikel erschienen bis dato u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Time Out oder der Huffington Post.

Zu seinen Übersetzungen aus dem Deutschen ins Amerikanische zählen Wolfgang Herrndorfs »Tschick«, Charlotte Roches »Feuchtgebiete«, vier Romane von Alina Bronsky und Dorothea Dieckmanns »Guantanamo«, die mehrfach ausgezeichnet wurden.

Als Ghostwriter hat Timk Mohr die Memoiren »It’s So Easy« von Duff McKagan (Guns N’ Roses), »The Last Holiday« von Gil Scott-Heron und »Face the Music« von Paul Stanley (Kiss) verfasst. Augenblicklich arbeitet er an der Lebensgeschichte von Joe Walsh von den Eagles.

Zur AUTORENSEITE

Harriet Fricke

Harriet Fricke, geboren 1968 in Esslingen, lebt in Hamburg und übersetzt aus dem Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen Sachbücher über Musik, Kunst und Mode sowie Romane für Erwachsene und Kinder.

zum Übersetzer

Zitate

»Wie niemand zuvor gräbt Mohr sich in das Thema Ost-Punk ein.«

Rolling Stone 04/2017

»Ein wunderbarer, atmosphärischer Einblick in eine bisher verborgene Welt.«

Classic Rock (18. April 2017)

»Ein Glücksfall - Mohr lässt in erster Linie sauber in Stasi-Akten und bei Augenzeugen-Gesprächen gesammelte Fakten für sich sprechen.«

Sächsische Zeitung (20. April 2017)

»Ein wunderbares Buch«

Berliner Zeitung (06. Mai 2017)

»Er hat, wie beim Lesen schnell klar wird, genau den richtigen Blick auf jene Zeit, auf Menschen und Umstände.«

Leipziger Volkszeitung (19. April 2017)

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