Düsterbusch City Lights

Roman

Paperback
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»David Bowie spielt hier nicht, Anton.« – »Doch, irgendwann schon.«

Düsterbusch ist kein Ort für Helden. Nicht Preußen, nicht Sachsen, ein Kaff am Rande des Spreewalds. Anton wohnt hinter dem Mähdrescherfriedhof und träumt vom großen Leben. Bis er eine glänzende Idee hat: Sein Dorf soll Metropole werden, mit U-Bahn-Anschluss und Leuchtreklamen. Mit einer Handvoll Freunden macht er sich daran, mitten in der DDR einen Szene-Club nach Londoner Vorbild aufzuziehen. Alexander Kühne erzählt die Geschichte von einem, der bleibt und kämpft – aber nicht politisch, sondern mit den Waffen der Popkultur. Er erzählt von den großen Träumen im Kleinen und vom Scheitern einer Utopie.

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differtenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.«

Michael Feldmann, MDR 1 (07. März 2016)

Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27018-3
Erschienen am  29. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Zurückversetzt ins frühere Landei

Von: Sellno aus Henschdorf aus Lauchhammer

05.04.2017

Ich fühlte mich sofort zurück versetzt und gefesselt. Besonders wenn man nur wenige Kilometer entfernt vom Tatort in einem ähnlichen Nest gewohnt hat und auch viele der Mitwirkenden gekannt hat. Die Zentrale und die Linde waren so ziemlich die einzigen Orte wo man am Wochenende abhängen konnte! Super Geschichte ! Danke Alex !!!

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Hilft "Düsterbusch" beim Aufräumen von Vorurteilen?

Von: Gisela Kramm aus Frankfurt AM MAIN

02.02.2017

"Düsterbusch" geht nahe und könnte helfen, endlich aufzuräumen mit dem pauschalen DDR/BRD. Vorurteilen: ich kenne DDR-Alltag auf dem Lande seit 1950 (damals als 6 Jährige Westlerin) zwar nur durch jährliche Ferienbesuche bei der gesamten Verwandtenschaft, hatte dort aber bald Anschluß an Gleichaltrige und regen Erfahrungsaustausch, der mir zu denken gab und noch heute gibt. Zu denken gaben mir vor der Wende auch gelegentliche Hinweise von ostdeutschen Kollegen, die als Kulturarbeiter in OstBerlin durch geschicktes Formulieren und Taktieren zur Freiheit von Musikszenen, und zwar auch außerhalb der "Hauptstadt", beitrugen oder verbotenen Striptease als Kulturgut "erotischer Tanz" staatlich unterstützen ließen. Also bin ich meiner Verwandtschaft, Alexander Kühne und den Kulturwissenschaftlern der Humboldtuniversität dankbar, dass mir die Eroberung soziokultureller Nischen als Form politischen Handelns zukunftswirksam erscheinen.

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Vita

Alexander Kühne wuchs in Lugau, heute Brandenburg, auf. Nach der Lehre in einer Schraubenfabrik arbeitete er auf einem Kohleplatz, bei der Staatlichen Versicherung und verkaufte Modelleisenbahnen. Gleichzeitig organisierte er mit Freunden in seinem Heimatdorf Konzerte mit Bands der DDR-Punk- und New-Wave-Szene. 1990 zog er nach Berlin und machte eine Ausbildung zum Fernsehjournalisten. Er schreibt für Film, Fernsehen und Zeitschriften.

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Zitate

»In diesem Roman steht, wie man aus Scheiße Gold macht. Wie diese Welt damals war, diese komische DDR, und wie man sich das Leben schafft, das man leben will, und trotz Scheitern Sieger bleibt, steht hier auch. 'Düsterbusch City Lights‘ sollte Schullektüre werden.«

Tino Hanekamp

»Ein schräges Vergnügen ... ein ganz anderes, irrwitziges DDR-Buch.«

»Ein schöner, auch trauriger Roman über ein Leben für die Lichter der Samstagnacht.«

Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin (06. April 2016)

»Ein Buch, das süchtig macht. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Unprätentiös, direkt und lässig.«

Sabine Michel, 3sat Kulturpalast

»Diesen verrückten Zonenjugendroman erzählt Alexander Kühne maximal authentisch... als Hörbuch lässt es Jona Mues sehr spaßig aus den Boxen scherbeln.«

Die Zeit

»So lässig, selbstironisch und witzig, dass man das Buch, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen will. Schöner kann man DDR-Geschichte nicht wiederbeleben.«

Deutschlandradio Kultur

»Ein Roman, der nicht nur klug vom Leben in der DDR, sondern auch von Lebensfreude erzählt: Lässig, lakonisch, elegant.«

tip Berlin

»Mag sein, dass man Glück nicht festhalten kann. Aber manchmal erwischt einen dieser Hauch. Davon erzählt dieses Buch.«

Die Spreche in Kühnes Roman ist herb und direkt, ein Hybrid aus frühem Udo Lindenberg und mittlerem Paul Gratzik.

Christof Meueler, Junge Welt

Alexander Kühne erzählt, autobiografisch, ironisch, herzergreifend.

Grazia

»Alexander Kühne gibt dem Lebensgefühl seiner Generation ein Gesicht.«

»Ein lebenspraller Nachruf auf David Bowie und die DDR, wie sie nur ein echter Rebell und Popper zustande bringt. Respektlos, aneckend, ohne Schnörkel.«

»Authentische Erinnerungsliteratur, gegen die die Genreklassiker von Jana Hensel, Jakob Hein und Thomas Brussig wie Kolportage wirken.«

Steffen Könau, MZ Mitteldeutschland (08. März 2016)

»Alexander Kühne beweist in seinem ersten Roman „Düsterbusch City Lights“, dass Bowie-Hören in den 80ern hochpolitisch sein konnte.«

»Die Punks und Nichtsnutze in diesem Buch wachsen einem während der 380 Seiten ans Herz. Man wäre gerne dabei gewesen.«

Jochen Overbeck, Musikexpress

»Der New-Wave-Traum in der Provinz zwischen FDJ und Parteifunktionären – so lässig ist der heroische Alltag der Unangepassten in der DDR-Popszene noch nicht beschrieben worden.«

Rainer Schmidt

»Was Rocko Schamonis Dorfpunks für die Snobs der Hamburger Schule, ist Alex Kühnes Düsterbusch City Lights für die Kleinstadt-Rebellen des Ostens: eine Hymne auf die ewige Sehnsucht des Provinzjungen nach dem Entkommen aus der Tristesse, der Coolness der Metropolen und der heiligen Dreifaltigkeit des Rockstar-Lebens.«

Tim Jürgens

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