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Düsterbusch City Lights Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-27018-3

Erschienen: 29.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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»David Bowie spielt hier nicht, Anton.« – »Doch, irgendwann schon.«

Düsterbusch ist kein Ort für Helden. Nicht Preußen, nicht Sachsen, ein Kaff am Rande des Spreewalds. Anton wohnt hinter dem Mähdrescherfriedhof und träumt vom großen Leben. Bis er eine glänzende Idee hat: Sein Dorf soll Metropole werden, mit U-Bahn-Anschluss und Leuchtreklamen. Mit einer Handvoll Freunden macht er sich daran, mitten in der DDR einen Szene-Club nach Londoner Vorbild aufzuziehen. Alexander Kühne erzählt die Geschichte von einem, der bleibt und kämpft – aber nicht politisch, sondern mit den Waffen der Popkultur. Er erzählt von den großen Träumen im Kleinen und vom Scheitern einer Utopie.

Interview mit Alexander Kühne www.3sat.de

Alexander Kühne über seine Jugend in der Niederlausitz www.rbb-online.de

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differtenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.«

Michael Feldmann, MDR 1 (07.03.2016)

Alexander Kühne (Autor)

Alexander Kühne wuchs in Lugau, heute Brandenburg, auf. Nach der Lehre in einer Schraubenfabrik arbeitete er auf einem Kohleplatz, bei der Staatlichen Versicherung und verkaufte Modelleisenbahnen. Gleichzeitig organisierte er mit Freunden in seinem Heimatdorf Konzerte mit Bands der DDR-Punk- und New-Wave-Szene. 1990 zog er nach Berlin und machte eine Ausbildung zum Fernsehjournalisten. Er schreibt für Film, Fernsehen und Zeitschriften.

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differtenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.«

Michael Feldmann, MDR 1 (07.03.2016)

»In diesem Roman steht, wie man aus Scheiße Gold macht. Wie diese Welt damals war, diese komische DDR, und wie man sich das Leben schafft, das man leben will, und trotz Scheitern Sieger bleibt, steht hier auch. 'Düsterbusch City Lights‘ sollte Schullektüre werden.«

Tino Hanekamp

»Ein schräges Vergnügen ... ein ganz anderes, irrwitziges DDR-Buch.«

Burghart Klaußner im Tagesspiegel

»Ein schöner, auch trauriger Roman über ein Leben für die Lichter der Samstagnacht.«

Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin (06.04.2016)

»Ein Buch, das süchtig macht. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Unprätentiös, direkt und lässig.«

Sabine Michel, 3sat Kulturpalast

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Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-27018-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 29.02.2016

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Zurückversetzt ins frühere Landei

Von: Sellno aus Henschdorf  aus Lauchhammer Datum: 05.04.2017

Ich fühlte mich sofort zurück versetzt und gefesselt. Besonders wenn man nur wenige Kilometer entfernt vom Tatort in einem ähnlichen Nest gewohnt hat und auch viele der Mitwirkenden gekannt hat. Die Zentrale und die Linde waren so ziemlich die einzigen Orte wo man am Wochenende abhängen konnte! Super Geschichte ! Danke Alex !!!

Hilft "Düsterbusch" beim Aufräumen von Vorurteilen?

Von: Gisela Kramm  aus Frankfurt AM MAIN Datum: 02.02.2017

"Düsterbusch" geht nahe und könnte helfen, endlich aufzuräumen mit dem pauschalen DDR/BRD. Vorurteilen:
ich kenne DDR-Alltag auf dem Lande seit 1950 (damals als 6 Jährige Westlerin) zwar nur durch jährliche Ferienbesuche bei der gesamten Verwandtenschaft, hatte dort aber bald Anschluß an Gleichaltrige und regen Erfahrungsaustausch, der mir zu denken gab und noch heute gibt.
Zu denken gaben mir vor der Wende auch gelegentliche Hinweise von ostdeutschen Kollegen, die als Kulturarbeiter in OstBerlin durch geschicktes Formulieren und Taktieren zur Freiheit von Musikszenen, und zwar auch außerhalb der "Hauptstadt", beitrugen oder verbotenen Striptease als Kulturgut "erotischer Tanz" staatlich unterstützen ließen.
Also bin ich meiner Verwandtschaft, Alexander Kühne und den Kulturwissenschaftlern der Humboldtuniversität dankbar, dass mir die Eroberung soziokultureller Nischen als Form politischen Handelns zukunftswirksam erscheinen.

Von: Maria Lauke aus Zinnowitz Datum: 18.01.2016

Buchhandlung: Strandbuchhandlung Zinnowitz

Ich mag "Düsterbusch City Lights" von Alexander Kühne. Eine Geschichte von Jugendlichen, die ihren Platz in der Welt suchen, die ihre großen Träume verwirklichen. Ohne Schmus, ohne Erklärungen der DDR (war halt so), ohne "früher war alles besser" oder "schlimmer". Auch für mich, die ich in den 80ern noch nicht so richtig live dabei war, ein tolles Buch!

Von: Alexandra Schmehr aus Buchloe Datum: 18.01.2016

Buchhandlung: Schreiben + Lesen Seitz

Herrliche Idee, toll umgesetzt. Super gut zu lesen, interessante Figuren, fesselnde Thematik, toller Schreibstil.

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