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Artemis

Gekürzte Lesung mit Gabrielle Pietermann, Marius Clarén

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€ 9,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-4166-5

NEU
Erschienen:  05.03.2018
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Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers Der Marsianer

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer und, wenn man kein Millionär ist, verdammt ungemütlich. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Eine Idealbesetzung – Gabrielle Pietermann leiht der toughen Heldin ihre Stimme.

Weitere Infos zu »Der Marsianer«

Andy Weir (Autor)

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman »Der Marsianer« einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt »Der Marsianer« wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.


Gabrielle Pietermann (Sprecherin)

Gabrielle Pietermann, geboren 1987, ist eine erfahrene Hörbuch- und Synchronsprecherin. Sie ist u. a. die deutsche Stimme von Emilia Clarke (Daenerys Targaryen aus Game of Thrones), Emma Watson (Hermine aus Harry Potter) und Selena Gomez.


Marius Clarén (Sprecher)

Marius Clarén, 1978 in Berlin geboren, ist Synchronsprecher, -autor und -regisseur. Er lieh seine Stimme bereits Tobey Maguire („Spiderman“), Chris Klein („American Pie“), Jake Gyllenhaal („The Day After Tomorrow“) und vielen mehr.

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis (Crown)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 549 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4166-5

€ 9,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen:  05.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein Thriller auf dem Mond

Von: Esthers Bücher Datum: 12.05.2018

https://esthersbuecher.wordpress.com/

Spätestens seit J.K. Rowling ist es nicht im Bereich des Unmöglichen, dass jemand ganz plötzlich eine schriftstellerische Leistung erbringt, die Millionen begeistern kann. Das verkleinert die Leistung von Andy Weir natürlich keinesfalls. Als er vor einigen Jahren mit Der Marsianer unerwartet berühmt wurde, war ich fasziniert von seiner Geschichte. An dem einen Tag schreibt er praktisch nur für sich auf seinem Blog, am nächsten wird nicht nur sein Buch verlegt, es wird bald darauf auch von Ridley Scott verfilmt.

Und auch spätestens seit J.K. Rowling wissen wir, dass solche Wunder nicht nur einen Tag dauern können. Sie hat mit den Fortsetzungen von Harry Potter und weiteren Werken an ihr Erfolg anknüpfen können. Aber was ist in dieser Hinsicht mit Andy Weir? Ich war mit dieser Frage nicht allein, viele seiner Fans haben ungeduldig auf seinen neuen Roman gewartet.

Um die Frage kurz zu beantworten: Artemis ist nicht so gut, wie Der Marsianer war. Andy Weir hat aber wieder gute Science-Fiction geliefert, und das ist es, was für mich zählt. Und dass er nicht verleugnen kann, dass er durch und durch ein Nerd ist, wie diese Passage zeigt:

„[…] Aber hier gibt es keine heißen Alienbräute, die man verführen könnte. Also können Sie Kirk doch nicht so ganz nacheifern.“

„Genau genommen…“ Jin Chu hob einen Finger. „Kirk hatte in der ganzen klassischen Serie nur mit drei Alienfrauen Sex. Und diese Zahl unterstellt, dass er auch mit Elaan geschlafen hat, was angedeutet, aber niemals offen ausgesprochen wurde.“

Auch in Artemis wird die Geschichte aus dem Blickwinkel der Hauptfigur erzählt, die in diesem Fall eine Frau ist. Sie heißt Jazz, ist sehr klug, verdient ihr Geld als Schmugglerin (ist also nicht der anständige Typ, den wir in der Person von Mark Watney in Der Marsianer kennengelernt haben), und lebt auf dem Mond. Es ist nicht so leicht, Jazz lieb zu gewinnen, dafür ist sie viel zu selbständig, und viel zu abgebrüht. Ich würde sie auch nicht besonders weblich nennen, ich glaube, Weir ist es nicht ganz gelungen, eine authentische weibliche Figur zu erschaffen, aber ich bin sehr froh, dass er es versucht hat. Auch sonst gibt es in Artemis noch ein paar starke weibliche Figuren, was man wirklich nur begrüßen kann.

Die Geschichte spielt in der hoffentlich gar nicht so entfernten Zukunft, als der Mensch bereits eine Stadt (Artemis) auf dem Mond gegründet hat. Wie Artemis aussieht und funktioniert ist sehr gut dargestellt, es ist eindeutig, dass Weir sich viel damit beschäftigt hat. Das hat mich an diesem Buch am meisten beeindruckt. Ich kann zwar nicht beurteilen, ob alles so funktionieren könnte, aber es hört sich zumindest plausibel an. Die am Anfang des Buches eingefügten Zeichnungen helfen dabei, das Ganze noch besser zu visualisieren, das fand ich auch eine tolle Idee.

Hier treibt Jazz also ihre unsauberen Geschäfte, als sie einen Auftrag bekommt, der zwar gefährlich ist, aber mit einer großen Summe daherkommt – sie kann ihn deshalb einfach nicht ablehnen. Diese Entscheidung bringt letztendlich nicht nur sie in Gefahr, sondern ganz Artemis. Die Geschichte wird immer spannender, es kam bei mir ein Punkt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Obwohl ich Thrillers nicht mag, fand ich diese Mischung aus Spannung, Wissenschaft und Zukunftsvision sehr gut gelungen. Was ich ein wenig vermisst habe, war der Humor. Es gab zwar zahlreiche Versuche, etwas Komik in die Geschichte zu bringen, aber meinen Geschmack hat Andy Weir in diesem Fall nicht getroffen.

Für Fans des Science-Fiction Genres kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen, sie werden nicht enttäuscht sein (außer sie erwarten das Niveau von Der Marsianer – und ich schwöre, ich wollte diesen Titel hier nicht so oft erwähnen!). Und ich freue mich auf Andy Weirs nächstes Buch, wo immer, wann immer es spielen wird.

Ein interessanter, aber auch langatmiger Ausflug auf den Mond

Von: Miss Letter - Marens Bücherwelt Datum: 06.05.2018

marens-buecherkiste.blogspot.de/

Ich vergebe "Artemis" 3 von 5 Herzen. In "Artemis" erleben wir mit der frechen und aufmüpfigen Hauptprotagonistin und ihren unterhaltsamen Freunden einen faszinierenden Ausflug in der ersten Stadt auf dem Mond. Der neue Science-Fiction-"Thriller" von Andy Weir punktet vor allem mit den humorvollen Charakteren und dem interessanten Setting. Es sollte ein spannender und gefährlicher Auftrag mit verheerenden Auswirkungen werden, aber für mich hat sich die Geschichte um die dickköpfige Jazz durch zahlreiche wissenschaftliche Details zu sehr in die Länge gezogen. Es gibt zwar viele Anlässe zum Lachen; die Handlung kommt jedoch nur langsam ins Rollen und Spannung hat sich bei mir nur selten aufgebaut! Mich konnte "Artemis" leider nicht fesseln und mitreißen.

Story ♥♥♥♥/5
Charaktere ♥♥♥♥/5
Gefühle ♥♥,♥/5
Spannung ♥♥♥/5
Schreibstil ♥♥♥/5
Ende ♥♥♥/5

Wir lernen Jazz Bashara kennen, eine junge Frau, die seit dem vierten Lebensjahr in Artemis wohnt - die erste Stadt auf dem Mond. Jazz ist unzufrieden: Sie hat sich mit ihrem Vater zerstritten; lebt wie ein Schlucker in einer winzigen Koje ohne jeglichen Komfort; in der Liebe fällt sie auch immer wieder auf die Nase; sie rasselt ständig durch ihre Prüfungen zur Fremdenführerin, die den reichen Touristen sehr rentable Touren außerhalb der Stadt anbieten und muss sich ihr Einkommen stattdessen als Trägerin sichern. Doch Jazz ist nicht Jazz, wenn sie keine raffinierten Pläne in petto hätte. Die junge Frau mit dem rotzigen Mundwerk schmuggelt allerlei verbotene Gegenstände in die Stadt und zielt darauf ab, ein wohlhabendes und angenehmes Leben in der Mondstadt zu führen. Als einer ihrer reichen Stammkunden ein illegales Geschäft anbietet, mit dem sie ruckzuck an ihre Wunschsumme gelangen könnte, schlägt Jazz sofort ein! Sie soll eine für Artemis notwendige Firma sabotieren, damit ihr Auftraggeber das lukrative Geschäft übernehmen kann. Der Plan verläuft überhaupt nicht wie erwartet und wie schon im Klappentext erwähnt, hängt nicht nur Jazz' Leben auf dem Spiel, sondern auch das Schicksal von ganz Artemis...

Die ersten Kapitel haben mich völlig eingenommen. Jazz streift durch die Stadt und erzählt dem Leser, wie die Menschen auf dem Mond leben und sich an die Umgebung angepasst haben. Das Problem mit der Schwerkraft, dem Sauerstoff und der Nahrung: Für alles gibt es eine Lösung. Ich habe die erste Hälfte des Romans förmlich aufgesogen, so faszinierend finde ich die verschiedenen Umstellungen, um in Artemis leben zu können. Jazz und ihre Freunde sind allesamt sehr intelligent und handwerklich begabt, sodass sie sich auch fachlich ausdrücken können. Irgendwann bin ich persönlich aber an einem Punkt angekommen, an dem mir die Geschichte zu sachlich wurde. Komplexe Maschinen und technische Prozesse werden erklärt - die Handlung kommt einfach nicht ins Rollen. Das lose Mundwerk von Jazz konnte dafür die ein und andere Situation wieder auflockern.

Die Charaktere in "Artemis" sind insgesamt humorvoll gestaltet. Jazz, eigentlich eine gestandene junge Frau in den besten Jahren, ist in Artemis auf sich allein gestellt und erinnert mich eher an ein pubertierendes Teenagermädchen mit einem beindruckenden Repertoire an Schimpfwörtern. Ihr Dickkopf ist sogar für meine Verhältnisse rekordverdächtig. Ihre Ecken und Kanten machen sie aber auch wiederum sehr authentisch und sympathisch. Jazz ist toll! Auch ihre Freunde und Bekannte sind spritzige Charaktere, die den Roman richtig aufmischen. Zwischendurch gibt es den ein oder anderen "schlechteren Witz", aber insgesamt habe ich ständig über die Charaktere geschmunzelt.

Ich bin zwiegespalten, wenn es um den Schreibstil von Andy Weir geht. Auf der einen Seite hat er humorvolle Charaktere entwickelt und eine äußerst interessantes Setting erschaffen, das mich am meisten begeistert konnte; aber wenn es um wissenschaftliche und technische Beschreibungen geht, dann verliere ich beim Lesen die Konzentration und nach kurzer Zeit fallen die Augen zu. Ich habe im letzten Drittel Seiten übersprungen, weil es mir oft zu langatmig wurde. Zum anderen hat mir die Balance zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit nicht gefallen. Jazz befindet sich in einer sehr ersten und gefährlichen Situation - ihr Leben steht auf dem Spiel. Die Handlung verliert meiner Meinung nach einfach an Spannung und Reiz, wenn ein humorvollen Unterton herrscht.

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