Artemis

Roman

Paperback
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Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

»Weir entwirft ein sehr realistisches Szenario, wie eine dauerhafte Besiedlung unseres Trabanten im Alltag funktionieren kann ...«

Franziska Konitzer, Bild der Wissenschaft (02. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis
Originalverlag: Crown
Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27167-8
Erschienen am  05. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Leider eine Enttäuschung

Von: Nordlichtgoere

20.01.2019

Da ich bereits den Marsianer von Andy Weir gelesen hatte, habe ich mich sehr auf sein Buch Artemis gefreut. Der Klappentext war vielversprechend und auch am Anfang hat mich das Buch gefesselt. Leider muss ich sagen, dass ich relativ schnell enttäuscht war. Allein die Hauptcharakterin Jazz empfand ich einfach nur als nervig. Auf den ersten Blick vermutet man eine mutige, freche und selbstbewusste Frau. Aber Andy Weir hat aus Jazz eine schlampige (ja schlampig, denn sie hatte gefühlt mit den ganzen Mondbewohnern schon im Bett gelegen) Frau gemacht mit einem Charakter eines 12 jährigen Jungen. Ständig macht sie unangebrachte und pubertäre Witze. Ich weiß nicht, wieso sich männliche Autoren so schwer tun, sich in weibliche Rollen einzufühlen. Jazz Humor und Art war auch fast 1 zu 1 dieselbe, wie von der Hauptperson seines Buches ,,Marsianer“. An manchen Stellen habe ich die Seiten nur zu überflogen, da sich die technischen Erläuterungen über mehrere Seiten gezogen haben und ich schnell die Lust am lesen verloren habe. Auch wenn der Schreibstil flüssig war, konnte ich keinen Bezug zu den Charakteren finden. Ich gebe dem Buch leider nur 2 Sterne.

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Yes, mein Physikunterricht nützt was!

Von: Mila vom Haus der bunten Bücher aus Bad Wörishofen

05.01.2019

Jasmine Bashara lebt in der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond: in Artemis. Und leben in Artemis ist teuer. Deshalb ist sie kriminell. Nur kleinkriminell, nicht so schlimm also. Jazz schmuggelt verbotene Luxusgüter für ihre reichen Kunden. Eines Tages bekommt sie einen Auftrag, äußerst illegal, aber auch äußerst lukrativ. Sie kann kaum schauen, da ist Jazz gefangen in einer Verschwörung und das Schicksal von Artemis steht auf dem Spiel. Ich war sofort fasziniert von den Gegebenheiten: eine Stadt auf dem Mond. Alles genau umgekehrt als bei uns. Da geht die Erde auf und unter und nicht der Mond. Schwerkraft: nur ein Sechstel von der der Erde. Und alles ist ein bisschen spannender. Das alles klingt jetzt ziemlich 0815, aber der entscheidende Unterschied zu den meisten anderen Dystopien ist der Realismus. Andy Weir scheint für mich als Laie sehr gut recherchiert zu haben und gab mir dabei das positive Gefühl, dass der Chemie- und Physikunterricht doch nicht für die Katz' waren. Mit wissenschaftlichen Fakten und logischen Hintergründen hat er die Mondbesiedelung beschrieben, als würde er sie nacherzählen. Oder als würde Jazz sie nacherzählen. Jazz ist schließlich der Ich-Erzähler der Geschichte. Ein bisschen burschikos, aber charmant ist sie und sie rockt ihr Leben. Immer einen Plan an der Hand und neue Ideen. Nur manchmal wunderte ich mich über ihre Ausdrucksweise. >>Nun ja, genau genommen, wackelt sie wegen der Libration des Mondes ein wenig, aber darüber musste ich mir jetzt nicht den hübschen kleinen Kopf zerbrechen. (Seite 93)<< Nennt mir eine einzige Person, die den eigenen Kopf als "hübschen kleinen Kopf" bezeichnet. Wie seltsam ist das bitte?! Sonst hat mir das untypische Mädchen gut gefallen, ebenso wie ihre Freunde. Im Gegensatz zu dem Zitat eben gibt es aber auch ein paar lustige Stellen. Eine, bei der ich mir wirklich dachte: "Well played, Herr Weir!" >>"Ich habe da noch eine komische Frage: Weißt du, was DAGL bedeutet?" Er zog eine Augenbraue hoch. "Ist das nicht eine Hunderasse?" – "Nein, die heißen Dackel." (Seite 94)<< Der braucht ein bisschen. Aber hey, der war echt nicht schlecht, selbst, wenn man nicht weiß, was es mit DAGL auf sich hat. Mich würde außerdem interessieren, wie dieser Witz im Original lautet. Faszination, Lachen. Was fehlt noch? Action! Liebe Actionliebhaber, ihr könnt getrost aufatmen, auch ihr kommt nicht zu kurz. Eine ordentliche Portion turbulenter Szenen ist dabei. Nur die Liebe, das letzte Element. Die war mir dann doch zuuu realistisch. FAZIT: Die Welt mit der wissenschaftlichen Auslegung hat mir gefallen, die Protagonistin ist super, Spaß und Action sind dabei. Ich habe kaum negative Punkte, aber ich muss sagen: Richtig umgehauen hat es mich nicht und ich weiß nicht wieso! Trotzdem: Es ist wohl kein schlechtes Zeichen, dass ich das Buch innerhalb 48 Stunden durch hatte und von meiner Mama genötigt wurde, schlafen zu gehen. "Lass das Buch hier unten im Wohnzimmer. Sonst liest du zu lange im Bett und bist morgen zu müde zum Aufstehen." Ähm, ich hab' das Buch mitgenommen ...

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Vita

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

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Pressestimmen

»Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin.«

Sivlia Feist, Emotion (06. März 2018)

»Dass Jazz brachial mutig ist ..., gibt dem unterhaltsamen Roman in Teilen eine Atmosphäre eines Action-Films, dessen Heldin sich von einem Gerüst zum nächsten schwingt.«

Meike Dannenberg, Bücher Magazin (13. März 2018)

»Mit seinem neuen Roman präsentiert er einen rasanten und spannenden Sciencefiction-Krimi mit bestem Unterhaltungswert.«

Martin Ackle, Radio 32, Bern (06. März 2018)

»Artemis gehört zu jener Art von Romanen, über die man gemeinhin sagt, dass man sie in einem Rutsch weglesen kann.«

Christian Lukas, Geek! (16. Februar 2018)

»Origineller Zukunftsthriller.«

tv media (23. März 2018)

»... hält immer wieder Überraschungen bereit ... Eine sympathische Hauptfigur und eine sehr dichte Handlung runden das gelungene Gesamtbild ab.«

Mephisto (02. Januar 2019)

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