Artemis

Roman

Paperback
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Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

»Weir entwirft ein sehr realistisches Szenario, wie eine dauerhafte Besiedlung unseres Trabanten im Alltag funktionieren kann ...«

Franziska Konitzer, Bild der Wissenschaft (02. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis
Originalverlag: Crown
Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27167-8
Erschienen am  05. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Mark Watney ist jetzt eine Frau

Von: der Michi

13.04.2019

Warum heißt das Buch eigentlich nicht "Die Mondbewohnerin"? Alles was Weirs "Marsianer" ausmacht, taucht hier im Prinzip wieder auf: Eine lockere Erzählung mit Herz und Schnauze, plus zahlreiche unterhaltsam eingearbeitete Fakten über das Leben im Weltraum, die niemand so treffend recherchiert wie Andy Weir. Wir erfahren zum Beispiel, wie lange man wirklich im Vakuum überleben kann, wie man ohne Luft schweißt und warum Kaffee auf dem Mond furchtbar schmeckt (Tipp: Siedepunkt). Das hat auch Kollege Frank Schätzing in seinem thematisch verwandten Zukunftsepos "Limit" nicht besser hingekriegt. Im Gegensatz zu Mark Watneys unfreiwilliger Robinsonade auf dem Mars hat sich Jazz' Heimat Artemis schon seit einigen Jahren zu einer florierenden Weltraumstadt entwickelt. Eine Entwicklung, die vielen Orten auf der Erde ähnelt, denn es gibt hier touristische Pilgerstätten (der Landeplatz von Apollo 11), eine eigene Währung, eine Art Regierung, eine Klassengesellschaft und eine florierende Schattenwirtschaft. Deren wahre Ausmaße beschränken sich nicht nur auf die Schmuggelware von Jazz, was einen der wichtigsten Spannungspunkte im Buch ausmacht. Im Prinzip eine geradlinige Thrillerstory mit einigen Überraschungen in der zweiten Hälfte, dazu viele hervorragend eingearbeitete Details, die das Ganze glaibwürdiger machen als viele andere SciFi-Plots, egal welchen Kalibers. Hier gibt es keinen Warp-Antrieb, Laserwaffen oder auch nur Antriebe mit Lichtgeschwindigkeit. Nein, der Flug zum Mond dauert immer noch vier Tage, die Industrie verlässt sich auf Atomkraft und das Internet funktioniert nur zeitverzögert. Dazu variiert der Autor politische und wirtschaftliche Entwicklungen, indem er in der nahen Zukunft beispielsweise ausgerechnet Kenia zur Weltraumnation Nummer 1 macht (dem Äquator sei's gedankt). Da vergisst man gern, dass außer Ich-Erzählerin Jazz keine andere Figur jemals wirklich Tiefe gewinnt oder dem Leser ans Herz wächst. Außerdem wurde das Patentrezept des Vorgängerromans dramaturgisch kaum variiert. Viele der knackigen Oneliner hat man anderswo auch schon besser gelesen, aber das Gesamtbild bleibt trotzdem stimmig. Selbst wer das Genre bisher kritisch beäugt hat könnte sich dank Weirs Romanen jetzt damit anfreunden. Bonusmaterial: Interview mit dem Autor, Leseprobe aus "Der Marsianer", Karten und Lagepläne von Artemis

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Leider eine Enttäuschung

Von: Nordlichtgoere

20.01.2019

Da ich bereits den Marsianer von Andy Weir gelesen hatte, habe ich mich sehr auf sein Buch Artemis gefreut. Der Klappentext war vielversprechend und auch am Anfang hat mich das Buch gefesselt. Leider muss ich sagen, dass ich relativ schnell enttäuscht war. Allein die Hauptcharakterin Jazz empfand ich einfach nur als nervig. Auf den ersten Blick vermutet man eine mutige, freche und selbstbewusste Frau. Aber Andy Weir hat aus Jazz eine schlampige (ja schlampig, denn sie hatte gefühlt mit den ganzen Mondbewohnern schon im Bett gelegen) Frau gemacht mit einem Charakter eines 12 jährigen Jungen. Ständig macht sie unangebrachte und pubertäre Witze. Ich weiß nicht, wieso sich männliche Autoren so schwer tun, sich in weibliche Rollen einzufühlen. Jazz Humor und Art war auch fast 1 zu 1 dieselbe, wie von der Hauptperson seines Buches ,,Marsianer“. An manchen Stellen habe ich die Seiten nur zu überflogen, da sich die technischen Erläuterungen über mehrere Seiten gezogen haben und ich schnell die Lust am lesen verloren habe. Auch wenn der Schreibstil flüssig war, konnte ich keinen Bezug zu den Charakteren finden. Ich gebe dem Buch leider nur 2 Sterne.

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Vita

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

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Pressestimmen

»Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin.«

Sivlia Feist, Emotion (06. März 2018)

»Dass Jazz brachial mutig ist ..., gibt dem unterhaltsamen Roman in Teilen eine Atmosphäre eines Action-Films, dessen Heldin sich von einem Gerüst zum nächsten schwingt.«

Meike Dannenberg, Bücher Magazin (13. März 2018)

»Mit seinem neuen Roman präsentiert er einen rasanten und spannenden Sciencefiction-Krimi mit bestem Unterhaltungswert.«

Martin Ackle, Radio 32, Bern (06. März 2018)

»Artemis gehört zu jener Art von Romanen, über die man gemeinhin sagt, dass man sie in einem Rutsch weglesen kann.«

Christian Lukas, Geek! (16. Februar 2018)

»Origineller Zukunftsthriller.«

tv media (23. März 2018)

»... hält immer wieder Überraschungen bereit ... Eine sympathische Hauptfigur und eine sehr dichte Handlung runden das gelungene Gesamtbild ab.«

Mephisto (02. Januar 2019)

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