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Artemis Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-27167-8

Erschienen:  05.03.2018
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Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Weitere Infos zu »Der Marsianer«

»Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin.«

Sivlia Feist, Emotion (06.03.2018)

Andy Weir (Autor)

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman »Der Marsianer« einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt »Der Marsianer« wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

»Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin.«

Sivlia Feist, Emotion (06.03.2018)

»Dass Jazz brachial mutig ist ..., gibt dem unterhaltsamen Roman in Teilen eine Atmosphäre eines Action-Films, dessen Heldin sich von einem Gerüst zum nächsten schwingt.«

Meike Dannenberg, Bücher Magazin (13.03.2018)

»Mit seinem neuen Roman präsentiert er einen rasanten und spannenden Sciencefiction-Krimi mit bestem Unterhaltungswert.«

Martin Ackle, Radio 32, Bern (06.03.2018)

»Artemis gehört zu jener Art von Romanen, über die man gemeinhin sagt, dass man sie in einem Rutsch weglesen kann.«

Christian Lukas, Geek! (16.02.2018)

»Origineller Zukunftsthriller.«

tv media (23.03.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis
Originalverlag: Crown

Paperback, Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-27167-8

€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  05.03.2018

  • Leserstimmen

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Freakig, abgedreht, modern und super unterhaltsam!

Von: Buntes Tintenfässchen Datum: 10.08.2018

https://buntes-tintenfaesschen.de/

Andy Weir sagte mir bisher gar nichts, denn "Der Marsianer" habe ich noch nicht gelesen (mittlerweile habe ich aber den Film gesehen und für großartig befunden). Der Klappentext zu "Artemis" hat mich einfach neugierig gemacht, weil er nach irrem Sci-Fi-Krimi auf dem Mond und damit insgesamt richtig cool klang. Und tatsächlich hat mich Andy Weir mit seiner etwas anderen Science-Fiction-Geschichte gleich auf den ersten Seiten komplett abgeholt und das vor allem mit seiner grandiosen Hauptfigur. Erstmal: Wie cool ist das bitte, dass es endlich mal einen modernen Science-Fiction-Roman mit einer weiblichen Protagonistin gibt? Damn, endlich, endlich, endlich! Mich haben die Männer in dem Genre einfach nur noch genervt, Jazz hingegen ist einfach nur der Hammer.



Was bringt Andy Weir nicht alles in ihrem Charakter zusammen: Nicht nur, dass Jazz aus Saudi Arabien kommt und streng genommen eine Muslima ist - nein, sie ist auch ziemlich schräg, hat eine unglaublich große Klappe, hat in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Mond-Mann verschlissen und somit einen gewissen Ruf, ist obendrein unglaublich clever und hat jede Menge kriminelle Energie. Aber: Sie hat auch ihre Prinzipien und ist einfach witzig, was wichtig ist, denn so findet man sie trotz ihres sehr speziellen Charakters sympathisch und supercool. Jazz ist eine Mischung aus Antiheld, Superhirn und Schmusebär und damit ein wirklich abgefahrener Charakter, was mich super überrascht und schließlich von den Socken gehauen hat. Da die Geschichte aus Jazz´ Perspektive erzählt wird, bekommt man als Leser ihre teils verdrehten Gedanken ungefiltert ab und das allein macht den Roman zu einem echten Erlebnis.



Aber auch die übrigen Figuren sind stark, unkonventionell und besonders. Ich mochte beispielsweise auch Jazz´ Vater sehr, der einerseits verschroben, andererseits aber auch sehr gütig und warmherzig auf mich wirkte. Oder den Kneipenwirt, der Jazz bei jedem Besuch seine neueste Schnaps-Kreation andreht. Oder den freakigen Svoboda, der Jazz im Verlauf der Geschichte den ein oder anderen Gefallen tut und sich dafür auf etwas andere Art und Weise bezahlen lässt. Oder aber Officer Rudy - der einzige Polizist auf dem Mond und ebenso heiß und attraktiv wie nervtötend. Andy Weir hat in "Artemis" einen großen Pool an richtig coolen Charakteren geschaffen, die einfach von vorne bis hinten Spaß machen und der Geschichte das gewisse Etwas geben.



Natürlich fand ich außerdem das Setting spektakulär und großartig - durch Jazz´ Augen empfindet man Ehrfurcht für die karge, stille und dabei irgendwie anmutige Mondlandschaft. Ihre Liebe zum Mond und zu Artemis kommt sehr schön zum Ausdruck, auch wenn Andy Weir uns natürlich auch die Schattenseiten einer eigenständigen Gemeinde auf dem Mond zeigt. Die kleine Welt von Artemis wird von Geld regiert - die Stadt gilt als abgefahrenes Reise-Ziel und als exklusiver Rückzugsort für die Superreichen, während einfache Arbeitskräfte wie Jazz in schmalen Konservendosen leben und sich nicht mal eine fünfminütige Dusche leisten können. Klar, dass es in Artemis einen Untergrund gibt beziehungsweise einen florierenden Markt für illegale Geschäfte gibt und da passt Jazz wunderbar rein. Ein weiterer Fakt am Rande: Artemis kann man gut als Multi-Kulti-Stadt bezeichnen, denn dort leben Menschen aus allen Winkeln der Erde. Und sie fühlen sich selbst nicht als Saudis oder als Japaner oder als Amerikaner - sie fühlen sich als Artemisier, als eine Gemeinschaft, die ohne die Fähigkeiten des einen nicht existieren kann. Was für eine starke Botschaft!



Ich finde, dass Andy Weir insgesamt sehr plastisch und authentisch erzählt. Er streut viele technische Details in die Handlung ein, die mich aber nicht (wie bei anderen Werken des Genres) überfordert oder ermüdet, sondern die mich interessiert und unterhalten haben. Jazz besitzt jede Menge Know How und sie ist unheimlich clever - eine Tatsache, die den Roman richtiggehend belebt. Er blüht durch seine Nerdigkeit und die vielen freakigen Details auf und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Dadurch bleibt die Handlung durchgehend spannend, obwohl mir diesbezüglich hier und da ein bisschen die Innovation gefehlt hat. Die Geschichte, die Weir um die Kleinkriminelle Jazz und den reichen Unternehmer Trond spinnt, ist zwar alles andere als langweilig oder abgedroschen, aber sie ist eben auch nicht völlig neu und hätte als konventionelle Kriminalgeschichte sicher einige Plot Twists und Überraschungen vermissen lassen. Als Krimi auf dem Mond aber konnte mich "Artemis" schlussendlich überzeugen.

Mein Fazit
Cool, frisch, abgefahren, modern und absolut unterhaltsam: Andy Weir hat mit "Artemis" eine Art von Science Fiction geschrieben, wie ich sie so bisher noch nicht gelesen habe. Besonders großartig fand ich die freakigen und trotzdem liebenswerten Charaktere und das abgespacete Setting. Da konnte ich der Geschichte auch die ein oder andere kleinerere Schwäche verzeihen - ein wirklich großes Lesevergnügen!

Kann seinem Vorgänger leider nicht das Wasser reichen

Von: Bubobubos_Lesewelt Datum: 05.08.2018

bubobuboslesewelt.blogspot.de/

2014 erschien in Deutschland „Der Marsianer“. 2015 erschien die Verfilmung „Der Marsianer – Rettet Mark Wattney“. Mit seinem Debut erzielte Andy Weir einen riesigen Science-Fiction Erfolg, nicht nur für eingefleischte Science-Fiction Leser. Umso mehr freuten sich seine Fans, so auch ich, mich auf seinen zweiten Roman „Artemis“. Der Schauplatz war diesmal der Mond – ein nicht so ungewöhnlicher Handlungsort in diesem Genre.
Anders als die doch recht ungewöhnliche Herkunft der 26-jährigen Protagonistin Jazz Bashra. Die Muslima stammt aus Saudi-Arabien, lebt aber bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr in der ersten und der bisher einzigen Stadt im Weltall, in „Artemis“, der Stadt auf dem Mond.
Artemis ist ein Magnet für reiche Touristen von der Erde, ein Ausflug dorthin ist teuer, aber für die Wirtschaft von Artemis notwendig.
Die Stadt besteht aus fünf sogenannten Blasen, die Einwohner sind unterschiedlichster Herkunft, üben unterschiedliche Berufe aus und sind unterschiedlich wohlhabend.
Jazz gehört nicht zu den reichen Bewohnern, sie schlägt sich als Schmugglerin durch und kann sich gerade mal ein „sarggroßes“ Appartement leisten.
Bei ihrer Arbeit als Botengängerin fallen ihr seltsame Dinge auf, sie kommt einem organisierten Verbrechen auf die Spur. Nicht nur sie ist in Gefahr, sondern auch die Stadt auf dem Mond…

Der Schreibstil ist leicht und flüssig- für mich leider etwas zu einfach gehalten. Ich hätte mir mehr sprachliche Finesse gewünscht, die ich letztendlich nicht geboten bekommen habe.
Für Science-Fiction Einsteiger ist der Schreibstil bestimmt von Vorteil, für mich leider etwas zu einfach.
Den Aufbau von Artemis fand ich ok, nicht besonders spektakulär, aber in Ordnung. Dadurch dass die Stadt sehr klein und geografisch begrenzt ist, konnte ich mir immer gut den Schauplatz vorstellen, besonders weil als Extra noch eine Karte in dem Buch enthalten ist. Für mich auf jeden Fall ein Plus.
Anders die Charakterzeichnung der Protagonistin Jazz.
Sie wirkte auf mich unauthentisch bis zum geht nicht mehr. In dem Buch wird sie mehrmals als „Schlampe“ bezeichnet – ohne dass wir auch nur ansatzweise verstehen warum. Einmal hat sie sich mit dem falschen Mann eingelassen – bei so einer kleinen Stadt wie Artemis ist das auch kein Wunder. Ansonsten hat sie kein Sex in der Geschichte, dennoch wird sie ständig so abgestempelt, als würde sie ständig mit allen Männern auf dem Mond Sex haben. Habe ich nicht verstanden und finde ich auch nicht gut. Zudem hat sie sich verhalten wie ein Mädchen in der Pubertät, welche gerade ihre Rebellen – oder Trotzphase hat. Dabei gehe ich davon aus, dass das Leben auf dem Mond sehr anstrengend ist und viel Gefahren birgt. Ob man mit so einem Verhalten weit kommt ist sehr fragwürdig. Mit ihrer burschikos-frechen Art kam sie sehr nach an den Marsianer Mark Wattney ran. Doch hat er mich wesentlich mehr zum Lachen gebracht, als sie, Jazz hat mich im Laufe der Zeit mehr genervt. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und es ist keine Spannung aufgekommen – es war okay – aber mehr auch nicht. Die wissenschaftlichen Einschübe fand ich sehr interessant – genau wie bei dem Debut von Andy Weir, aber das hat die Story dennoch nicht spannender gemacht.
Im Großen und Ganzen muss ich leider sagen, dass mich die Charaktere nicht mitreißen konnten und die Geschichte keine Fahrt aufgenommen hat und für mich doch sehr lahm war.
Trotzdem habe ich es gerne gelesen, aber war auch froh als es Vorbei war.
Wer noch nichts von Mark Wattney gelesen hat, es aber tun möchte, sollte unbedingt zu „Der Marsianer“ greifen. „Artemis“ kann getrost nicht gelesen werden.

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