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Das barmherzige Fallbeil

Gekürzte Lesung mit Hannelore Hoger

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€ 7,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3198-7

Erschienen:  26.10.2015
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Fred Vargas ist zurück – und Jean-Baptiste Adamsberg mit ihr!

Innerhalb weniger Tage werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherrn in Paris entdeckt, die vermeintlich Selbstmord begangen haben. Die brutale Szenerie alarmiert zwar die Polizei, doch es scheint keine Verbindung zu geben. Bis Jean-Baptiste Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an beiden Tatorten aufmerksam wird. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod dem labilen Sohn des zweiten Toten geschrieben hat. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island, die zehn Jahre zuvor stattfand – und von der zwei Personen nicht zurückkamen. Sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Terrorherrschaft während der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder …

Mit untrüglichem Gespür für abgründige Spannung und außergewöhnliche Charaktere eingelesen von Hannelore Hoger.

Krimi-Blitz für den besten Krimi international (Publikumspreis) ausgelobt von Literatur-Couch Zu den Gewinnern

ÜBERSICHT ZU FRED VARGAS

Kommissar Adamsberg ermittelt

  • 1. Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord (L’homme aux cercles bleus)
  • 2. Bei Einbruch der Nacht (L’homme á l’envers)
  • 3. Fliehe weit und schnell (Pars vite et reviens tard)
  • 4. Der vierzehnte Stein (Sous les vents de Neptune)
  • 5. Die dritte Jungfrau (Dans les bois éternels)
  • 6. Der verbotene Ort (Un Lieu Incertain)
  • 7. Die Nacht des Zorns (L’armée furieuse)
  • 8. Das barmherzige Fallbeil (Temps Glaciaires)

Kurzgeschichten um Jean-Baptiste Adamsberg

  • Die schwarzen Wasser der Seine (Coule la Seine)

Graphic Novel

  • Das Zeichen des Widders (Les Qartre Fleuves)

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Fred Vargas (Autor)

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.


Hannelore Hoger (Sprecherin)

Hannelore Hoger arbeitete u. a. mit Volker Schlöndorff, Peter Zadek und Alexander Kluge. Sie spielt seit fast 20 Jahren Bella Block, die TV-Kommissarin schlechthin. Für diese Rolle wurde sie mehrfach auch international ausgezeichnet. Außerdem arbeitet sie als Regisseurin und Sprecherin.

Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze
Originaltitel: Temps Glaciaires (Flammarion, Paris 2015)
Originalverlag: Limes

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 8h 8 min

ISBN: 978-3-8371-3198-7

€ 7,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  26.10.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die französische Revolution lebt.

Von: blaues-herzblatt Datum: 13.10.2018

https://blauesherzblatt.wordpress.com/


Fred Vargas ich liebe dich. Ein geschichtlich fabelhaft untermauerter Krimi.
Dieses Buch hat mir meine liebste Geschichtslehrerin vor den Abiturprüfungen wärmstens als spannende Abwechslung ans Herz gelegt. Wir teilen beide schon länger eine Faszination für Vargas, aber dieses Buch kannte ich noch nicht.
Und was soll ich sagen, ich bin schlichtweg begeistert. Anders als in bisherigen Büchern der Autorin, rückt die geschichtliche Facette weit mehr in den Vordergrund. Als Leser werde ich entführt in die Zeiten Robesspierres und erlebe in Paris hautnah die Aufarbeitung der französischen Revolution. Aber das ist nicht das einzige Thema, parallel zieht es den Hauptkommissar Adamsberg mit seiner Truppe auch nach Island auf eine kleine Insel und in weitere Gefahren. Der geschichtliche Ausflug war dabei ausgewogen sowohl mit Fakten als auch mit überlieferten Anekdoten und Interpretationen gefüttert und so keineswegs ermüdend.
Vargas schafft es auf über 500 Seiten die verschiedensten Erzählfäden am Ende gekonnt zu einem nachvollziehbaren Strang zu verknüpfen und nimmt den Leser dabei mit auf eine Reise ins Ungewisse. Besonders gefallen hat mir, dass es an keiner Stelle langweilig wurde, und trotzdem nie so rasant Fahrt aufnahm, dass die Handlung dadurch vorhersehbar wurde.
Adamsberg und sein Team als immer wiederkehrende Figuren der Reihe waren auch dieses mal wieder charakteristisch wunderbar kontrastreich ausgeprägt. Adamsberg pflegt eine völlig konfuse und ungewöhnliche Herangehensweise an Ermittlungen, die in Textform ebenso humoristisch wie verwirrend sein kann. Verbunden mit dem prägnanten Sprachstil, der teilweise an lyrische Texte erinnert und doch immer einen harten harschen Unterton mitbringt, der die Handlung auf ihr Minimum herunterbricht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser teils künstlerische Ton nicht für jeden Spannungsfan geeignet ist, da er eine Länge mitbringt, die nicht jeder in der Spannungsliteratur schätzt, daher würde ich einen kurzen Blick ins Buch empfehlen.
Das Ende kam für mich und meine mitlesenden Freunde völlig schlagartig und all die vorher gefassten Vermutungen wurden dadurch mit ganzer Kraft in den Wind geworfen. Dieses Gefühl der Überraschung und das trotzdem noch mitfiebern wollen, zeichnet für mich einen guten Kriminalfall aus. Aber selten erlebe ich es, dass ein völlig unvorhergesehenes Ende so viel Logik mit sich zieht. Chapeau!



Fred Vargas - Das barmherzige Fallbeil

Von: ZeichenTonBild Datum: 21.06.2017

zeichentonbild.wordpress.com

Selbstmorde, die keine sind und ein scheinbar unentwirrbares Algenknäuel sind das große Problem für Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg in Fred Vargas‘ neuestem Roman „Das barmherzige Fallbeil“.

Mit letzter Kraft versucht die pensionierte Mathematiklehrerin Alice Gauthier einen Brief zum Briefkasten zu bringen. Doch auf dem Weg bricht sie – gezeichnet von ihrer schweren Krankheit – zusammen. Eine Passantin nimmt den Brief an sich und wirft ihn am nächsten Tag ein. Damit beginnt eine Serie von Morden mit deren Aufklärung Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg betraut wird.

Denn am nächsten Tag findet man Alice Gauthier tot in ihrer Badewanne und an der Wand ein merkwürdiges Zeichen. Auch bei einem zweiten vermeintlichen Selbstmord eines Schlossherrn taucht das Zeichen auf und damit auch die Spekulationen, was es zu bdeuten hat. Auf jeden Fall einen gewaltsamen Tod, denn wie sich herausstellt, brachten sich beide Opfer nicht selber um. Das Zeichen führt Adamsberg und seinen belesenen Stellvertreter Adrien Danglard auf die Spur der französischen Revolution und führt sie gleichzeitig ins eisige Island. Weitere Morde, Robespierre und Robenfett machen den Fall zu einem einzigen verworrenen Algenknäuel, das Adamsberg am Ende nur entwirren kann, weil er einer Sache bis zum Ende nachgeht, obwohl sie sinnlos zu sein scheint.

Anspruchsvoll, aber lohnenswert

Nachdem mein erster Versuch einen Roman von Fred Vargas zu lesen („Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord“) vor einigen Jahren nun schon scheiterte – ich legte das Buch nach 10 Seiten beiseite – wollte ich es noch mal probieren. Vielleicht liegt es an meinem fortgeschrittenen Alter oder aber der Lust auf eine Herausfoderung, aber diesmal habe ich es zu Ende gelesen und bin positiv überrascht.

Obwohl die Sätze weiterhin ziemlich lang sind und manche Dialoge und Aussagen wenig Sinn erkennen lassen, haben mir sowohl die Geschichte als auch die Charaktere gut gefallen. Vielleicht ist es sogar dieses „Ungewöhnliche“, was so erfrischend war. Im Gegensatz zu den meisten anderen französischen Krimis, die sich mittlerweile auf dem Literaturmarkt tummeln. Es ist eben nicht dieser "typische" Urlaubskrimi, in dem Land und Leute mehr Platz erhalten als die eigentlichen Ermittlung. Dennoch erhält man als LEser einen interessanten Einblick in die französische Geschichte. Doch das Wichtisgte ist: Der Fall ist spannend und bietet zahlreiche Überraschungen, um zu keiner Zeit langweilig zu werden. Bei dem nächsten Roman von Fred Vargas werde ich wieder zuschlagen und vielleicht versuche ich es auch noch einmal mit den älteren Romanen.

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