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Das geheime Leben des Monsieur Pick

Ungekürzte Lesung mit Axel Milberg

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2614-1

Erschienen: 13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wie ein einziger Roman dein Leben verändert

Im bretonischen Finistère, am „Ende der Welt“, gibt es eine ganz besondere Bibliothek: Sie beherbergt von Verlagen abgelehnte Manuskripte. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, dessen Autor der frühere Pizzabäcker des Ortes ist. Seine Witwe beteuert, er habe Zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als Einkaufslisten. Ob er ein geheimes Zweitleben führte? Von dieser mysteriösen Entstehungsgeschichte beflügelt, wird der Roman ein Riesenerfolg und ändert das Leben vieler Menschen, darunter das seiner Entdeckerin. Paare trennen sich, neue Liebende finden sich, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.

Gelesen von Axel Milberg.

(Laufzeit: 7h 14)

Interview mit David Foenkinos über sein Buch "Monsieur Pick" Zum Interview

Rezension auf buchnotizen.de

"Witzig und entlarvend" - focus.de

Buchbesprechung auf rezensionen.ch

Rezension im Blog leckerekekse.de

David Foenkinos (Autor)

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller »Nathalie küsst«, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. »Das geheime Leben des Monsieur Pick« stand in Frankreich wochenlang auf der Bestsellerliste.


Axel Milberg (Sprecher)

Axel Milberg war bis 1997 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Dieter Dorn, Thomas Langhoff oder Peter Zadek. Mitte der 90er-Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in "Jahrestage" (2000), "The International" (2009), "Ludwig II." (2012), "Hannah Arendt" (2012) oder "Feuchtgebiete" (2013). Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als "Tatort"-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd.


Christian Kolb (Übersetzer)

Christian Kolb wurde 1970 geboren und studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. auch Nicolas Fargues „Die Rolle meines Lebens“. Er lebt in Berlin.

Übersetzt von Christian Kolb
Originalverlag: DVA

Hörbuch Download, Laufzeit: 434 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2614-1

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 13.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Charme und Witz und Lesefreude

Von: thelastpage.de Datum: 19.09.2017

www.thelastpage.de

Ich muss ganz ehrlich mit euch sein, es gab eigentlich gar keinen wirklichen Grund. Für mich ging es im Juli für zwei Wochen in die Toskana, wie ihr wisst, und ich war einfach nur auf der Suche nach einer Urlaubslektüre. Das Cover und der Titel sahen nach Sommer aus. Den Inhalt und Rezensionen zu diesem Roman kannte ich damals noch gar nicht. Dank des Verlages durfte ich dann aber auch diesen Roman mein eigenen nennen und mich in der Sonne Italiens mit dem Inhalt beschäftigen.

Mein Eindruck

Total entspannt saß ich mit diesem Roman in der Sonne, und konnte ich mich komplett auf die Geschichte einlassen. Das war nun aber auch kein Hexenwerk, denn Foenkinos Schreibstil lässt einem nichts anderes übrig. Durch ungekünstelten Witz und Charme fühlt man sich direkt lebhaft in die Bretagne versetzt. Man darf schmunzeln, die kleinen Andeutungen versuchen zu verstehen, und sich einfach nur über einen gelungen Roman freuen.
Am Schreibstil gibt es also überhaupt gar nichts auszusetzen.

Besonders beeindruckend empfinde ich bei diesem Roman die Charakteristika der Romanfiguren. Jede Figur hat ganz besondere aber authentische Züge. Von Liebe, die nicht einfach ist, bis hin zu unsagbar von Erfolglosigkeit verfolgten Schriftstellern. Selbst die Nebenfiguren in diesem Roman überzeugen durch Authentizität und Tiefgang. Auch hier wieder mal eine beeindruckende Arbeit von Foenkinos.

Neben des Stils und den Figuren ist aber die Handlung und das Setting das ausschlaggebende Merkmal des Romans. Foenkinos bringt uns Lesern die Literaturbetrieb näher. Durch den geheimnisvollen Monsieur Pick erfahren wir von den Schwierigkeiten gute Manuskripte zu erkennen, aber auch von geheimen Leben der Schriftsteller und Literaturliebhaber.
Foenkinos erzählt uns mit Witz aber einer harten Ehrlichkeit von der Überheblichkeit der Verlage heutzutage und ihrem Fokus auf den Umsatz. Er zeigt durch diese Punkte auf, dass Literatur mehr als nur Verkaufszahlen ist, besonders für Schriftsteller und auch die Leser. Die Marketingmaßnahmen von Verlagen werden in diesem Roman auch aufgegriffen und indirekt kritisiert. Je besser die Beeinflussung des Publikums, desto leichter steigen die Verkaufszahlen. Er stellt die Szene so dar, als wäre es alles mehr Schein als Sein.

In diesem Roman stimmen alle einzelnen Punkte, wie Stil, Witz, Charakter und vieles mehr, und es wird zu einem runden Ganzen. Absolute Leseempfehlung!

Warum sollte man dieses Buch lesen?

Wir werden in diesem Roman nicht viel lernen oder ähnliches. Jedoch sollten wir diesen Roman lesen, um zu verstehen, warum Lesen und die Zeit mit einem guten Buch so toll und wertvoll sein können!

Sterne: 5/5

Augenzwickern

Von: Rita Fischer  aus Hamburg Datum: 24.08.2017

Foenkinos, David: Das geheime Leben des Monsieur Pick, DVA 2016, 329 Seiten


Während Zafón in Barcelona den düsteren "Friedhof der vergessenen Bücher" hütet, lädt Foenkinos ein ins Finistère, dem Ende der Welt, in die "Bibliothek der nichtveröffentlichten Manuskripte".

Crozon, eine bretonische Kleinstadt, ist Brennpunkt dieses abenteuerlichen (Schelmen-)Romans, dessen Held, der Pizzabäcker Henri Pick, posthum Meriten als Bestsellerautor erntet.

Delphine, eine ehrgeizige junge Lektorin, und Frédéric, ein erfolgloser Autor, verbindet nicht nur die Liebe zueinander, sondern auch ihre bibliophile Leidenschaft.
Zufällig erfahren sie von der " Bibliothek der unveröffentlichten Manuskripte" und scheinen sich mit Begeisterung durch die verstaubten Exemplare zu lesen, bis sie auf "Die letzten Stunden einer großen Liebe" stoßen. Zielstrebig recherchieren sie, wer sich hinter dem Autor Henri Pick verbirgt. Dessen Witwe und Tochter sind überrascht von dem literarischen Werk des verstorbenen Pizzabäckers und beginnen, Ehemann und Vater mit anderen Augen zu sehen. Der Roman wird veröffentlicht und ab sofort stehen das öffentliche wie literarische Leben kopf. Der Hype um den Autor beginnt Blüten zu treiben, Nachforschungen bringen neue Erkenntnisse zutage, Skepsis erwacht.

Der sensationelle Coup, ein abgelehntes Manuskript die Büchercharts erobern zu lassen, ist Drehkreuz des Romans.

David Foenkinos ist bekannter Bestsellerautor in Frankreich. Er weiß, wovon er spricht. Oder: Honi soit qui mal y pense, ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Das muss man wagen können, den Ikea- Katalog gleichzusetzen mit Literatur! Tenor: Das Was ist nicht entscheidend, eher das Wie.
Foenkinos streift ein bisschen Houellebecq, Marcel Proust u Trierweiler am Rande, sucht nach dem Wahren im Fiktiven und macht den Leser glauben, auch er sei mittendrin im Literaturkarusell der Eitelkeiten. Marketingstrategien versus Genius.

Fragen werden beim Leser aufgeworfen: Darf man Ferrante ausfindig machen, ihr Pseudonym knacken? Darf ein Buch posthum veröffentlicht werden? Der Autor kann sich nicht mehr äußern.

Neben diesen aktuellen Zeitbezügen, der "Wahrheit", spielt Foenkinos mit den (fiktiven) Charakteren, die man schon bald gut zu kennen glaubt.
Die Dessous-Boutiquebesitzerin Joséphine rührt den Leser, hat doch der Eine und der Andere schon einmal Verrat und Liebe erfahren.
Magalis Suche nach dem rechten Outfit für ihr Fernsehinterview könnte Teil einer Comedy-Show sein und als der gescheiterte Literaturkritiker Rouche nächtens besoffen mit der Dessousverkäuferin Mathilde folgenschwere Kopien anfertigt, steigt die Spannung wie in einem Krimi.

Foenkinos baut sein Buch dramaturgisch steigernd auf: Der Romanfund steht im Mittelpunkt und dessen Wirkung mäandert durch Crozon und die Beteiligten.

In der Mitte dieses Romans ist ein - verzeihbarer- Bruch. Delphine und Frédéric treten in den Hintergrund und der allwissende Erzähler greift voller Enthusiasmus zum
Mittel der Überzeichnung, wobei die Existenz vom "Tag des unveröffentlichten Autors", angeblich nach einer Idee des umtriebigen ehemaligen französischen Kulturministers Lang,
überprüft werden sollte...

Der Schluss erfährt im Epilog noch einen interessanten Nachschlag, der hier natürlich nicht preisgegeben wird.

David Foenkinos ist ein brillanter Erzähler, seine Fantasie scheint grenzenlos. Er ist mitnichten der zitierte Romancier, der Selbstmord begehen würde, sollte sein Manuskript nicht angenommen werden.

Die junge Malerin, die in Auschwitz ermordet wurde und deren Leben ( zwei Zeilen Eigenwerbung) von Polanski ( wäre Wunsch des Autors) "gerade" verfilmt wird ( auch Wunschtraum), ist "seine" Charlotte, der Foenkinos den gleichnamigen Roman gewidmet hat.

Sie hat gelebt, ihr Leben ist aber nicht verfilmt worden.
Wahrheit und Fiktion.
Ein Roman eben.

Meine Note: Eins
Rita Fischer im August 2017

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Renate Nöckler aus Klagenfurt Datum: 19.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung J. Heyn GmbH & Co. KG

Foenkinos lesen ist Balsam für die Seele: irgendwie wird alles wieder gut!Und dabei ist er nicht kitschig und banal, sondern sehr charmant, oft schräg und ausgesprochen amüsant...ein wundervoller Roman!

Von: Claudia Stahl aus Bergneustadt Datum: 03.01.2017

Buchhandlung: buchhandlung baumhof GmbH

Was für eine hinreissende Geschichte!! Leicht, beschwingt und voller Witz - über Büchermenschen und über das Glück, vom Leben überrascht zu werden. David Foenkinos versteht es wieder einmal den Leser von Anfang an zu verzaubern.

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