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Das geheime Leben des Monsieur Pick

Ungekürzte Lesung mit Axel Milberg

Kundenrezensionen (14)

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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2614-1

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Erschienen: 13.03.2017
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Wie ein einziger Roman dein Leben verändert

Im bretonischen Finistère, am „Ende der Welt“, gibt es eine ganz besondere Bibliothek: Sie beherbergt von Verlagen abgelehnte Manuskripte. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, dessen Autor der frühere Pizzabäcker des Ortes ist. Seine Witwe beteuert, er habe Zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als Einkaufslisten. Ob er ein geheimes Zweitleben führte? Von dieser mysteriösen Entstehungsgeschichte beflügelt, wird der Roman ein Riesenerfolg und ändert das Leben vieler Menschen, darunter das seiner Entdeckerin. Paare trennen sich, neue Liebende finden sich, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.

Gelesen von Axel Milberg.

(Laufzeit: 7h 14)

Interview mit David Foenkinos über sein Buch "Monsieur Pick" Zum Interview

Rezension auf buchnotizen.de

"Witzig und entlarvend" - focus.de

Buchbesprechung auf rezensionen.ch

Rezension im Blog leckerekekse.de

David Foenkinos (Autor)

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft, wurde auch in Deutschland zum Bestseller und wird derzeit verfilmt. "Das geheime Leben des Monsieur Pick" war in Frankreich wochenlang auf der Bestsellerliste.


Axel Milberg (Sprecher)

Axel Milberg war bis 1997 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Dieter Dorn, Thomas Langhoff oder Peter Zadek. Mitte der 90er-Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in "Jahrestage" (2000), "The International" (2009), "Ludwig II." (2012), "Hannah Arendt" (2012) oder "Feuchtgebiete" (2013). Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als "Tatort"-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd.


Christian Kolb (Übersetzer)

Christian Kolb wurde 1970 geboren und studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. auch Nicolas Fargues „Die Rolle meines Lebens“. Er lebt in Berlin.

28.05.2017 | 13:00 Uhr | Tübingen

Lesung im Rahmen des Tübinger Bücherfestes
In Kooperation mit dem Institut Culturel Franco-Allemand
Moderation: Thomas Vogel

Tübinger Bücherfest

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Mehr Infos

Pfleghof
Pfleghofstraße 2
72070 Tübingen

Weitere Informationen:
Osiandersche Buchhandlung GmbH
72074 Tübingen

Tel. 07071/9201129, wws@osiander.de

29.05.2017 | 19:30 Uhr | Frankfurt

Lesung
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft und mit Unterstützung des Institut Francais
Deutsche Lesung: Stéphane Bittoun
Moderation: Lena Bopp

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Mehr Infos

Literaturhaus
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt

Tel. 069/7561840

30.05.2017 | 19:30 Uhr | Detmold

Lesung

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Mehr Infos

Alte Schule am Wall
Paulinenstr. 19
Aula
32756 Detmold

Weitere Informationen:
Buchhaus am Markt
32756 Detmold

Tel. 05231/93880, Info@buchhaus-am-markt.de

Übersetzt von Christian Kolb
Originalverlag: DVA

Hörbuch Download, Laufzeit: 434 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2614-1

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 13.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Whowroteit - Das geheime Leben des Monsieur Pick

Von: Katharina Datum: 19.05.2017

www.ktinka.com

"Paris ist der ideale Ort, um im Leben zu scheitern.", heißt es an einer Stelle in DAVID FOENKINOS neuem Roman DAS GEHEIME LEBEN DES MONSIEUR PICK. Ein weit besserer Ort jedoch um zu brillieren: Foenkinos, der in Paris lebt und arbeitet, ist dafür das beste Beispiel: Seine Romane NATHALIE KÜSST und CHARLOTTE sind internationale Besteller. Und auch sein neuer Roman, eine Art romantisch-kriminalistische Komöde, um jenen mysteriösen Henri Pick verspricht ein großer Erfolg zu werden ...

PLOT - Whowroteit

In dem kleinen bretonischen Dorf Finistère hat der Bibliothekar Jean-Pierre Gouvre eine ganz besondere Abteilung geschaffen: Die Bibliothek der abgelehnten Manuskripte. "Die Bibliothek der abgelehnten Manuskripte war sein Lebenswerk, kann man wohl sagen. Seine Errungenschaft gründet auf dem Scheitern der anderen.", erklärt Magali, die dem bibliophilen Gouvre bis zu dessen Tod zur Seite stand.

Die aufstrebende junge Pariser Lektorin Delphine glaubt dort, in der bereits dem Vergessen anheimgefallenen Bibliothek der verlorenen Manuskripte, eine sensationelle Entdecktung gemacht zu haben. Sie hält den verschmähten Roman "Die letzten Stunden der Liebenden" aus der Feder eines gewissen Henri Pick, so der Autorname auf dem Manuskript, für ein literarisches Meisterwerk.

Delphine hat sich nicht getäuscht, der Roman entpuppt sich als Bestseller. Ein Glückstreffer für den (real-existierenden) Verlag Grasset und dessen (ebenfalls realexistierenden) Chef Olivier Nora. Das Geheimnis um den gänzlich unbekannten Henri Pick ist das Tüpfelchen auf dem i.

Aus der romantisch-gemütlichen Erzählung, entspinnt sich dann eine krimiähnliche Handlung. Eine Art whowroteit. Mit Anstieg der verkauften Exemplare nähren sich auch die Zweifel an der Autorschaft. Der verstorbene Henri Picks war der örtliche Pizzabäcker und - wie sich zeigt - auch ein Kulturverächter. Kann dieser Henri Picks den Roman tatsächlich geschrieben haben?
Wenn man sich alte Einkaufslisten von Proust anschauen würde, hätte man womöglich auch Grund zu zweifeln, dass derselbe Mann die sieben Bände von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschaffen hat!
Der Journalist und ehemalige Literaturkritiker Jean-Michel Rouche hat seine Zweifel daran. Er wittert eine Sensationsstory hinter der Autorschaft des Romans und begibt sich auf Spurensuche ...

STIL - Der gute Ton

Foenkinos macht das Erzählen Spaß. Das merkt man jedem seiner Romane an. Fabulierlust, mag man es nennen. Das geheime Leben des Monsieur Pick ist - wie Foenkinos Besteller Nathalie küsst -leicht und beschwingt geschrieben, seine Sätze sind von einer seltsamen Zerbrechlichkeit. Jedoch mit einer großen Einschränkung: die Liebesszenen, die sind sicherlich Geschmackssache, ich finde sie schauderhaft.

Im Bett streichelte Frédérik Delphins Beine, ihre Schenkel, und hielt dann an einem bestimmten Punkt inne. »Und wenn ich jetzt meinen Griffel hier reinstecke...? «, flüsterte er.
Über die literarische Qualität von Liebesszenen hat sich dereinst das Literarische Quartett zerstritten, ein gefährliches Feld, das ich gerne für die kleinen und großen Liebesdramen, die sich mit der Geschichte verweben, verlasse. Man begegnet sich, man trennt sich, man findet sich wieder. Dabei ist Foenkinos zarter Zynismus grandios, wenn er etwa über Joséphines Liebesleben spricht:

Das letzte Buch, das sie gelesen hatte, war das von Valérie Trierweiler gewesen: Danke für die Zeit. Das Thema hatte sie freilich angesprochen. Sie erkannte sich in dieser belogenen und betrogenen zu hundert Prozent wieder. Sie hätte über Marc ebenfalls ein Buch schreiben können. Aber diese Geschichte interessierte ja niemanden.
Die Unbeschwertheit mit der Foeskinos erzählt, täuscht jedoch nicht über die großen Themen hinweg, die immer in seinen Romanen eine Rolle spielen: Liebe, Freundschaft und Tod. Jedoch ganz ohne Pathos.


RESÜMEE

Das geheime Leben des Monsieur Pick ist eine bissig-romantische Liebeserklärung an die Literatur. Bibliotheken, Verlage und Literaturkritik, berühmte (Michel Houellebecq hat einen kleinen Auftrifft) und verschmähte Schriftsteller, die großen Namen Proust, Puschkin, Flaubert, Melville und Céline und andere mehr, das Genre der Liebesgeschichte in all ihren Facetten und der Kriminalroman, alles findet seinen Platz in der Erzählung. Foenkinos Bücher machen das Lesen immer zu einem herrlichen Zeitvertreib. Lesenswert!

Vom Glück einen Bestseller zu landen, oder so ähnlich ;-)

Von: Madame Klappentext Datum: 02.05.2017

www.madameklappentext.de

Inhalt: Finistère ist ein kleiner bretonischer Ort, über den es nichts außergewöhnliches zu berichten gibt. Die Einwohner sind ganz gewöhnliche Leute, bis auf einen: Henri Pick. Der hat der Gemeindebibliothek sein abgelehntes Manuskript zur Verfügung gestellt. Die junge Lektorin Delphine entdeckt den Roman und bringt ihn groß raus. Jetzt ist nichts mehr so, wie es einmal war und alle fragen sich, ob der verstorbene Pizzabäcker wirklich der Autor dieses großen Romans ist, schließlich hat er doch nie etwas von Bedeutung geschrieben. Die Suche nach der wahren Entstehungsgeschichte sorgt für eine Menge Durcheinander unter den Charakteren. Eine verwobene Geschichte mit vielen außergewöhnlichen Figuren nimmt ihren Lauf, denn eines ist sicher: „Dieses Buch konnte Leben verändern“ (S. 161)

Leseeindruck: Ich habe das Buch zur Hand genommen, da mich die Ausgangssituation der Bibliothek der abgelehnten Manuskripte neugierig gemacht hat. Eine Abteilung in der es nur Bücher zu lesen gibt, die kein Verlag wollte. Soll das alles wirklich schlechte Literatur sein? Das kann man sich kaum vorstellen, deshalb ist es doch genauso gut möglich, dass sich eine Perle unter den abgelehnten Manuskripten versteckt hat. Man muss sie eben nur finden.
Ich liebe Bücher, die sich um Bücher drehen. Und auch diese Geschichte versprüht wieder so einen Charme, den man vielleicht nur als Leseratte erkennt. Man kann sich ganz genau in die Menschen hineinversetzten, die sich von Monsieur Picks Roman verzaubern lassen. Die Faszination, die ein Roman auf die Menschen haben kann, wird zum Thema gemacht. Dabei wird auch ein Blick auf die Verlags- und Buchwelt geworfen, denn schließlich reicht es in der heutigen Zeit nicht aus, ein gutes Buch zu schreiben, um einen Bestseller zu landen. Nein, man muss auch noch kräftig die Marketingtrommel rühren, damit man in der Medienlandschaft Beachtung findet. All diese Aspekte werden auf unterhaltsame und humorvolle Weise angesprochen. Überhaupt herrscht in dem Roman ein lockerer Tonfall. Nicht zuletzt der Erzähler würzt mit seinen bissigen Kommentaren in den Fußnoten das Geschehen. Ich hatte beim Lesen einfach nur Spaß. Die einzelnen Kapitel sind in der Mehrheit sehr kurz, so kommt man schnell voran, denn genauso schnell, wie sich die Marketingmaschine rund um Monsieur Picks Buch dreht, blättert man auch die Seiten in diesem Buch um. Würde das Buch verfilmt werden, dann sicher als Episodenfilm, da bin ich mir sicher.

Es gibt eine ganze Menge verschiedenster Charaktere im Buch, die alle irgendetwas mit dem Roman oder Monsieur Pick selbst zu tun haben. Das Manuskript verbindet sie alle und bringt unterschiedliche Figuren zusammen, dabei entstehen die unterschiedlichsten Paarungen. Vom ersten Flirt bis zur endgültigen Abfuhr ist alles dabei. Bei mindestens 6 verschiedenen Paaren, die sich im Laufe des Romans finden oder auch schon gefunden haben, war es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Dies ist vielleicht der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe. Es fiel mir nicht immer ganz leicht, den Überblick darüber zu behalten, wer gerade in welcher Beziehung zum Gegenüber ist. Trotzdem denke ich, ist mir nichts entscheidendes entgangen, ein Punkt mit dem ich also gut leben kann.

Fazit: Ein unterhaltsames Buch über das Geschäft mit den Bestsellern, aber auch über die Beziehungen ganz normaler Menschen. Eine Geschichte, die in erster Linie Spaß macht und sich doch auch kritisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt, in der etwas eben nur zählt, wenn an Platz 1 ist. Ich habe über viele einzelne Stellen auch noch gelacht, nachdem ich das Buch zur Seite gelegt hatte. Für mich ist das immer ein gutes Zeichen, denn dann hat mich die Geschichte auch berührt. Und genau so ist das bei diesem Buch.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Renate Nöckler aus Klagenfurt Datum: 19.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung J. Heyn GmbH & Co. KG

Foenkinos lesen ist Balsam für die Seele: irgendwie wird alles wieder gut!Und dabei ist er nicht kitschig und banal, sondern sehr charmant, oft schräg und ausgesprochen amüsant...ein wundervoller Roman!

Von: Claudia Stahl aus Bergneustadt Datum: 03.01.2017

Buchhandlung: buchhandlung baumhof GmbH

Was für eine hinreissende Geschichte!! Leicht, beschwingt und voller Witz - über Büchermenschen und über das Glück, vom Leben überrascht zu werden. David Foenkinos versteht es wieder einmal den Leser von Anfang an zu verzaubern.

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