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Jane Eyre

Hörspiel mit Sylvester Groth, Sascha Maria Icks, Christian Redl

Kundenrezensionen (30)

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2301-0

Erschienen: 25.01.2016
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Zum 200. Geburtstag von Charlotte Brontë am 21. April 2016: Der romantische Klassiker als Hörspiel

„Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt.

(Laufzeit: 3h 50)

Rezension im rbb Kulturradio

Romantik ohne Illusionen

"Schreiben unter schwierigsten Bedingungen" - die-tagespost.de

Charlotte Bronte (Autorin)

Charlotte Brontë wurde am 21. April 1816 in Thornton, Yorkshire, als drittes Kind des Reverend Patrick Brontë und seiner Frau Maria geb. Branwell geboren. Ihre beiden älteren Schwestern verstarben im Kindesalter an Tuberkulose. Gemeinsam mit ihren drei jüngeren Geschwistern Patrick Branwell, Emily Jane und Anne begann sie schon als Kind, zu schreiben. Die Kinder wurden daheim unterrichtet. In Roe Head trat Charlotte Brontë 1835 eine Stelle als Lehrerin an. Von 1839 bis 1841 arbeitete sie als Gouvernante und reiste 1842 zusammen mit ihrer Schwester Emily nach Brüssel, um dort im 'Pensionnat de Demoiselles' der Madame Heger ihre Französischkenntnisse zu verbessern. Ihre unerwiderte Liebe zu Monsieur Heger wurde Thema ihres Romans The Professor, der aber erst posthum veröffentlicht wurde. Zusammen mit ihren Schwestern gab sie unter den (männlichen) Pseudonymen Ellis (Emily), Acton (Anne) und Currer (Charlotte) Bell einen Gedichtband heraus. Der literarische Durchbruch kam jedoch erst mit dem Roman Jane Eyre, ebenfalls unter Pseudonym veröffentlicht. Die Zeitgenossen vermuteten zuerst einen männlichen Autor. Als Charlotte Brontë ihre Identität preis gab, wurde sie in den Londoner literarischen Kreisen eingeführt und genoss eine kurze Zeit des Ruhms. 1854 heiratete sie Arthur Bell Nicholls, den Hilfspfarrer ihres Vaters. Sie starb am Karsamstag 1855 an Tuberkulose.


Sprecher

Sylvester Groth ist ausgebildeter Schauspieler und Tenor. Er arbeitet für Theater, Kino, TV und im Bereich Hörspiel und Hörbuch. Zuletzt sah man ihn in Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“ als Goebbels. Im WDR Hörspiel zu Stieg Larssons „Verblendung“ spricht er Mikael Blomkvist.

Sascha Icks, geboren 1967 in Düsseldorf, erhielt ihre Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Im Anschluss ging sie ans Rheinische Landestheater Neuss, ans Staatstheater Wiesbaden, ans Staatstheater Mainz sowie an die Wuppertaler Bühnen. 2000 wurde Sascha Icks von der Zeitschrift "Theater heute" als "Beste Nachwuchsschauspielerin" nominiert.


Christiane Ohaus (Regisseurin)

Christiane Ohaus, 1959 in Osnabrück geboren, studierte Philosophie und Germanistik in Tübingen und Berlin, Volontariat in der Künstlerischen Wortproduktion des Rias Berlin, arbeitete als Rundfunkautorin und -regisseurin, Theaterarbeit in einer Off-Theatergruppe, seit 1993 fest als Regisseurin bei Radio Bremen. Im Hörverlag erschienen von ihr "Robin Hood" von Maria Seidemann, "Madame Bovary" von Gustave Flaubert, "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse, "Jane Eyre" von Charlotte Bronte und Hans Magnus Enzensbergers "Hammerstein oder Der Eigensinn".

Regie: Christiane Ohaus

Hörbuch Download, Laufzeit: 230 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2301-0

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 25.01.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Jane Eyre - I am a free human beeing with an independent will

Von: FOEZ Datum: 14.11.2016

beeed.net/

JANE EYRE ist der erste Roman von Charlotte Brontë, der 1847 von dem Londoner Verlag Smith, Elder & Co. unter dem männlichen Pseudonym Currer Bell verlegt wurde und mit dem sie ihren literarischen Durchbruch feierte. Sie versah ihn mit einem Vorwort und dem Zusatz „Eine Autobiographie“, erst mit der dritten Auflage wurde das Pseudonym gelüftet, zur Veröffentlichungsgeschichte steht ihm Nachwort in diesem Buch auch noch so einiges.. Die wunderschöne Auflage des Manesse Verlages habe ich als Rezensionsexemplar bekommen und möchte mich herzlich dafür bedanken, es ist ein wahres Schmuckstück, innen sowie außen.

INHALT: Jane Eyre ist unsere Hauptprotagonistin in diesem erfolgreichen Roman von Charlotte Brontë, sie wird als kleines Kind Waise und wächst bei einer Tante und deren Familie auf. Doch dort erlebt sie kein bisschen Geborgenheit und Liebe, zudem wird sie von dem Sohn der Tante gequält und immer wieder zu Unrecht bestraft. Die Tante ist von Jane zutiefst abgeneigt und daher blind für die Untaten ihres Sohnes, überfordert mit der armen Jane lässt sie einen Geistlichen kommen um die Kleine zu einem Schuldbekenntnis zu bewegen. Doch die kluge und ehrliche Jane, was ich im gesamten Roman sehr an ihr schätzte, kann sich nicht zu Sünden bekennen, die sie nicht begangen hat. Von ihrer „Uneinsichtigkeit“ ist ihre Tante jedoch so aufgebracht, dass sie Jane in das Internat Lowood schickt, wo sie anfangs unter der Kälte und ständigem Hunger leidet. Dort lernt sie auch ihre stille, Bücher lesende Freundin Helen kennen, die aber bald an Typhus stirbt..
Jane entwickelt sich in dem Bedrängnis und der Enge des Internats zu einem freiheitsstrebenden, eigenständigen Wesen. Das intelligente und mutige Mädchen, wofür ich sie bewundert habe, wird später Lehrerin und bewirbt sich um eine Stelle außerhalb von Lowood. Auf Thornfield Hall findet sie eine feste Anstellung, sie soll die kleine Adele unterrichten, was sie mit viel Engagement und Hingabe tut. In der Zeit in Thornfield findet sie in der Hausdame Mrs. Fairfax eine Vertraute, während Grace Poole, eine andere Hausangestellte ihr total suspekt bleibt.
Als der Besitzer von Thornfield Hall, Edward Rochester von einer Reise zurückkehrt, verändert sich jedoch so einiges in dem Anwesen.. plötzlich herrscht geschäftiges Treiben bei seiner Ankunft, aber auch eine knisternde Spannung. Edward ist streng und melancholisch zugleich, er sucht immer wieder das Gespräch zur klugen Jane Eyre, was wie ihr euch vorstellen könnt in der damaligen Zeit der Standesunterschiede sehr ungewöhnlich ist.
Doch ihr Lieben, was alles so klischeehaft klingt ändert sich spätestens mit der Erkenntnis, dassThornfield Hall ein Geheimnis birgt, als dies gelüftet wird, verändert sich Janes Leben, die in dem Anwesen ein warmes Zuhause und eine Heimat gefunden hatte, auf sehr dramatische Weise…
FAZIT: Nicht umsonst ist dieser Roman ein Klassiker.. ich hab mich in die genialen Charaktere und den Schreibstil von der Autorin verliebt. Mich hat die Stärke der eigentlich äußerlich unscheinbaren Jane besonders fasziniert, die mit ihrem Denken und Handeln gegen die Konventionen aufbegehrt. Die überraschende Wende kurz vor Schluss, hebt nochmal die Grenzen der Gesellschaft deutlich hervor und hat mich persönlich sehr zum grübeln gebracht und mit mir bestimmt auch alle die diesen Roman gelesen haben..
Ich kann hiermit nur eine eindeutige Kaufempfehlung für alle aussprechen, die es gerne mit einem überaus gut lesbaren und sehr schönem Klassiker versuchen möchten ��
Alles Liebe und auf das immer mehr Bücher gelesen und geliebt werden..
Feyza

Ein wunderbarer Klassiker

Von: Mones Bücherblog Datum: 12.10.2016

monesbuecherblog.blogspot.de/

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf diesen Klassiker. Die Protagonistin Jane ist eine Frau, die ihren eigenen Weg geht, in einer Zeit in der die Frauen nicht viel zu sagen haben.
Die Autorin hat es geschafft eine sympathische Protagonistin zu beschreiben und so schon in der damaligen Zeit für die Rechte der Frau zu kämpfen.
Das Lesen ging mir die meiste Zeit flüssig von der Hand, doch es gibt auch zähe Stellen, an denen ich mich zwingen musste weiter zu lesen. Manchmal hat die Autorin sich in einem Thema verloren, bevor die Geschichte wieder richtig weiter ging.
Auch kam es vor, dass Nebenhandlungen zu viel an Gewicht bekamen, wo man doch eigentlich wissen wollte wie es der Protagonistin erging.
In diesem Buch lernt man einen Menschen von Grund auf kennen, da Jane die Geschichte schon von Anfang an aus Kindertagen erzählt.

Fazit:
Wenn man sich für Klassiker aus der Literatur interessiert, sollte man dieses Buch unbedingt lesen.

Meine Wertung:
Cover: 5/5 Federn: Das Cover ist ansprechend und hübsch gestaltet

Inhalt: 4/5 Federn: Bis auf einige Längen, war der Inhalt ansprechend und Bildich geschrieben.

Schreibstil: 4/5 Federn: Der Schreibstil ist bildlich beschrieben, nur ab und zu verliert die Autorin sich in Details.

Spannung: 4/5 Federn: Es gibt ein paar Längen, doch ansonsten ist das Buch spannend geschrieben.

Charaktere: 5/5 Federn: Die Charakere sind bildlich beschrieben und haben Tiefe.

Insgesamt vergebe ich für diesen gelungenen Roman 4 von 5 Schreibfedern

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