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Tod und Teufel

Hörspiel mit Peter Matic, Anke Engelke, Mario Adorf

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-0022-6

Erschienen:  17.08.2006
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Köln, Anno Domini 1260. Jacop Fuchs, charmanter Dieb und Herumtreiber, wird beim verbotenen Pflücken der erzbischöflichen Äpfel Zeuge am Mord des Dombaumeisters. Doch auch er wurde gesehen, denn jeder, dem er die unglaubliche Tat erzählt, ist kurz darauf tot. Als Jacop begreift, welch ungeheuerliche Intrige hinter diesem Mord gesponnen wird, ist es fast schon zu spät.

Gert Köster, Sven Hasper, Peter Matic, Mario Adorf, Anke Engelke u.v.a. verleihen mit ihren Stimmen dem mittelalterlichen Köln ein deftiges Kolorit.

(Laufzeit: 8h 45)

Frank Schätzing (Autor, Regisseur)

Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi, Musiker und Musikproduzent, debütierte 1995 mit dem historischen Roman "Tod und Teufel", der schnell vom Geheimtipp zum Bestseller wurde. Nach einer Reihe von Krimis und Kurzgeschichten folgte 2000 – von der Presse hochgelobt – der Politthriller "Lautlos". "Der Schwarm", Schätzings fünfter Roman, erreichte wenige Tage nach Erscheinen Spitzenplatzierungen in den Bestsellerlisten, wurde u. a. nach England, in die USA, Spanien, Italien, Brasilien und Russland verkauft. 2009 erschien "Limit", 2014 "Breaking News". Frank Schätzing, 2004 mit der CORINE und 2005 mit dem Deutschen Sience-Fiction-Preis ausgezeichnet, lebt und arbeitet in Köln.

Mehr über den Autor und seine Bücher unter www.frank-schaetzing.com.


Sprecher

Der Schauspieler und Schriftsteller Mario Adorf wurde 1930 in Zürich geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in Mayen bei Koblenz und studierte später Philologie und Theaterwissenschaften. Von 1953 bis 1955 besuchte er die Otto-Falckenberg-Schule in München und war bis 1962 an den Münchener Kammerspielen beschäftigt. Inzwischen hat Mario Adorf über 100 Filme im In- und Ausland gedreht und Engagements an ungezählten Theaterbühnen gehabt. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören "Nachts, wenn der Teufel kam", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" von Volker Schlöndorff und "Lola" von Rainer Werner Fassbinder. Für herausragende Verdienste um den deutschen Film wurde Mario Adorf mit dem Deutschen Filmpreis 2004 ausgezeichnet.

Peter Matic wurde in Wien geboren, wo er 1960 als Theaterschauspieler begann. Seit 1994 gehört er zumEnsemble des Wiener Burgtheaters. Er arbeitete auch für Kino, Fernsehen und Hörfunk. 2001 erhielt er den Albin-Skoda-Ring als „besonders hervorragender Sprecher“.

Cordula Stratmann, 1963 in Düsseldorf geboren, ist Komödiantin, Moderatorin und Autorin. Sie feierte Erfolge bei „Manngold“, als „Annemie Hülchrath“ bei „Zimmer Frei!“ und wurde für die Comedy-Reihe „Schillerstraße“ mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit der Goldenen Kamera 2007. Seither moderierte sie mehrere Staffeln der Wissensshow „Das weiß doch jedes Kind!“ auf SAT.1.

Anke Engelke wurde in Montreal, Kanada geboren und kam mit fünf Jahren nach Deutschland. Mit 13 moderierte sie zum ersten Mal eine TV-Sendung für Kinder. Beim Südwestfunk war sie 12 Jahre lang Moderatorin und Redakteurin. 1996 begann ihre Comedy-Karriere in der „SAT.1 Wochenshow“. Sie wird zum bekanntesten, weiblichen Comedy-Star („Ladykracher“), moderiert, synchronisiert (u.a. Marge in „Die Simpsons“) und brilliert im Kino (z.B. „Vom Suchen und Finden der Liebe“) und TV (z.B. „Kommissarin Lukas“).

Thomas „Balou“ Martin, geboren 1962, begann seine Karriere als Theaterschauspieler und wechselte 1994 zum Fernsehen. Er trat in vielen Serien auf (darunter "Der Landarzt" (2001-2011), "Nesthocker" oder SOKO Köln). Außerdem moderierte er über Jahre hinweg sonntags die Rateshow "Dings vom Dach" im HR-Fernsehen. Als Sprecher wirkte er unter anderem beim Hörspiel zu Frank Schätzings "Der Schwarm" mit.

Originaltitel: © 2006 Emons Verlag, (p) 2006 Der Hörverlag

Regie: Loy Wesselburg, Frank Schätzing

Hörbuch Download, Laufzeit: 8h 45 min

ISBN: 978-3-8445-0022-6

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  17.08.2006

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Frank Schätzing lässt das mittelalterliche Köln aufleben

Von: Büchereule89  aus Kerpen Datum: 19.06.2018

Jacop der Fuchs hat etwas gesehen, dass er nicht sehen sollte: Der Dombaumeister Gerhard Morart wird vom Gerüst der neuen Kirche in den Tod gestoßen. Zunächst will niemand dem obdachlosen Herumtreiber und Dieb glauben und Jacob beginnt, selbst an dem Gesehenen zu zweifeln. Als jedoch alle, denen er vom gewaltsamen Tod des Dombaumeisters erzählt hat, sterben, beginnt für ihn eine atemlose Flucht durch Köln. Bei seinem Kampf gegen den übermächtigen Gegner, der einem Dämon aus der Hölle gleicht, erhält er Unterstützung vom Physikus Jaspar Rodenkirchen und seiner Nichte Richmodis. Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis und die Intrigen rund um Gerhards Tod aufzudecken.

„Tod und Teufel“ ist ein sehr gelungener Kölnkrimi. Schätzings Sprache ist sehr lebendig und man hat das Gefühl in das mittelalterliche Köln einzutauchen und Jacop auf seiner Hetzjagd zu begleiten. Hinzu kommt, dass der Autor viele Hintergrundinformationen recherchiert hat und als Ausgangspunkt – den Tod des Dombaumeisters – ein wahres Ereignis nimmt. So vermischen sich historische Fakten und Fiktion zu einer glaubwürdigen und spannenden Geschichte. Aber nicht nur das Flair und die Atmosphäre des mittelalterlichen Kölns werden gut vermittelt, auch die Charaktere sind absolut authentisch. Beeinflusst durch das Geschehen und die Personen, die er auf seinem Weg trifft, durchläuft Jacop im Lauf der Geschichte eine glaubwürdige Entwicklung vom mut- und rastlosen Müßiggänger zum entschlossenen und verantwortungsvollen Mann, der für sein Leben und das anderer kämpft. Dadurch, dass die Charaktere glaubwürdig und sympathisch sind, fiebert man mit ihnen mit und hofft, dass niemand mehr sterben muss und allen ein glückliches Ende beschert wird. Deshalb ist Schätzings Kriminalroman ein absoluter Pageturner und zeugt von Zeiten, in denen mich Schätzings Werke noch nicht aufgrund ihrer viel zu überfrachteten Hintergrundinformationen und Detailbesessenheit enttäuscht haben.

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