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Todesurteil Thriller

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (2)

Ungekürzte Lesung mit Achim Buch

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€ 8,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-1786-6

Erschienen:  16.02.2015
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Die FALSCHE SPUR führt in den ABGRUND …

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört an einem nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen den Fällen – und das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …

(Laufzeit: ca. 13h 20)

ÜBERSICHT ZU DEN BÜCHERN VON ANDREAS GRUBER

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez

Walter Pulaski

Peter Hogart ermittelt

Code Genesis-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Andreas Gruber (Autor)

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestellerliste.

www.agruber.com; www.facebook.com/Gruberthriller


Achim Buch (Sprecher)

Achim Buch absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen, danach war er Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden, Engagements in Mannheim, Frankfurt und Freiburg folgten. Von 1997 bis 2000 gehörte er dem Ensemble des Thalia Theaters in Hamburg an, danach fünf Jahre lang dem Freiburger Schauspiel. Von 2005 bis 2013 war er Ensemblemitglied am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg. Neben seiner Tätigkeit bei Funk, Film und Fernsehen gastierte er u. a. auch bei den Wiener Festwochen, den Ruhrfestspielen Recklinghausen, an den Staatstheatern Stuttgart und Dresden, am Residenztheater München sowie an den Schauspielhäusern Bochum und Düsseldorf. Im Hörverlag ist er die feste Stimme von Andreas Gruber.

04.12.2018 | 19:00 Uhr | Graz

Lesung

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UniGrazMuseum
Universitätsplatz 3
8010 Graz

11.12.2018 | 19:00 Uhr | Wien

Lesung

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Mehr Infos

Bücherei Alt-Erlaa
Anton Baumgartner Straße 44
Wohnpark top 48
1230 Wien

Originaltitel: © 2015 Goldmann Verlag München. (P) Der Hörverlag 2015
Originalverlag: Goldmann TB

Hörbuch Download, Laufzeit: 15h 16 min

ISBN: 978-3-8445-1786-6

€ 8,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  16.02.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Brillanter Ermittler im Drogenrausch

Von: Mikka Gottstein  aus Hilter Datum: 05.08.2018

wordpress.mikkaliest.de

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft.

Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles.

Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch.

…nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen…

Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen?

Und wie das klappt.

An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden.

Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?"

Nö.

Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.)

Originalität:

Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel.

Spannungsbogen:

Fingernägel? Hatte ich mal.

Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt.

Logik / Schlüssigkeit:

Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen.

Charaktere:

Maarten S. Sneijder.

Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion.

Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert.

Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne.

Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen.

Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll.

Brillanter Ermittler im Drogenrausch

Von: Mikka Gottstein  aus Hilter aTW Datum: 17.07.2018

https://wordpress.mikkaliest.de/2018/07/06/andreas-gruber-todesurteil-maarten-s-sneijder-2/

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft.

Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles.

Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch.

…nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen…

Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen?

Und wie das klappt.

An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden.

Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?"

Nö.

Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.)

Originalität:

Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel.

Spannungsbogen:

Fingernägel? Hatte ich mal.

Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt.

Logik / Schlüssigkeit:

Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen.

Charaktere:

Maarten S. Sneijder.

Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion.

Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert.

Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne.

Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen.

Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll.

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