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Wer war Alice Psychologischer Spannungsroman

Ungekürzte Lesung mit Josefine Preuß, Walter Kreye, Regina Lemnitz, Tanja Fornaro, Jacob Weigert, Stefan Kaminski, Cathlen Gawlich, Markus Pfeiffer

Kundenrezensionen (32)

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€ 25,95 [D]* inkl. MwSt.
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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2163-4

Erschienen: 29.02.2016
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Ein herausragendes Thriller-Debut.
»Faszinierend, geheimnisvoll, verwoben« DAILY TELEGRAPH

Alice Salmon ist erst fünfundzwanzig Jahre alt, als sie eines Morgens leblos in einem Fluss in Southhampton gefunden wird. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen – sie ahnte nicht, dass dies die letzten Stunden ihres Lebens sein würden. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich ins Wasser gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt: über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Wie ein Besessener versucht er herauszufinden, was in jener Nacht tatsächlich geschah. Jeder kleinsten Spur geht er nach und sammelt alles über Alice, was er finden kann. Aber warum ist er so engagiert?

(Laufzeit: 12h 35)

T. R. Richmond (Autorin)

T. R. Richmond ist ein preisgekrönter Journalist, der für regionale sowie überregionale Zeitungen, Magazine und Webseiten geschrieben hat. Die Übersetzungsrechte von „Wer war Alice“ wurden in über 20 Länder verkauft.


Sprecher

Josefine Preuß, geboren 1986 in Zehdenick/Brandenburg, stand schon als Kind in Potsdam auf der Bühne. Einem breiten Publikum wurde sie Anfang der 2000er Jahre durch ihre Rolle der Anna Reichenbach in der Kinderserie "Schloss Einstein" bekannt. Preuß übernahm etliche Rollen in Fernsehproduktionen, wie etwa "Tatort", dem Dreiteiler "Das Adlon. Eine Familiensaga" (2013) oder den Spielfilmen "Die Pilgerin" und "Die Hebamme" (beide 2014). 2005 stand sie für die ARD-Serie "Türkisch für Anfänger" vor der Kamera. 2012 war sie im gleichnamigen Kinofilm zu sehen. Fantasyfans kennen Preuß auch aus den Verfilmungen von Kerstin Giers "Rubinrot" (2013) und "Saphirblau" (2014). Für Ihre Arbeit als Schauspielerin wurde Preuß bisher zweimal mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, zweimal erhielt sie den Bambi.

Walter Kreye wurde am 18. Juli 1942 in Oldenburg als Sohn des Schriftstellers und Rundfunkredakteurs Walter Arthur Kreye geboren. Erste Engagements brachten ihn ans Hamburger Thalia Theater, das Schauspielhaus sowie an die Schaubühne Berlin. Seit Ende der 1980er Jahre ist Walter Kreye vor allem durch zahlreiche Rollen in Fernsehkrimis berühmt geworden, u. a. übernahm er 2007 die Titelrolle der erfolgreichen ZDF-Serie "Der Alte". Außerdem war er in den Kinofilmen "Katze im Sack" (Florian Schwarz, 2004), "Solo für Klarinette" (Nico Hofmann, 1997), "Mondscheinkinder" (Manuela Stacke, 2006) sowie "Nichts als Gespenster" (Martin Gypkens, 2007) zu sehen.

Stefan Kaminski, geboren 1974 in Dresden, hat an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sein Schauspielstudium absolviert. Der beliebte Sprecher ist vor allem durch seine Live-Hörspiele am Deutschen Theater Berlin und sein "Stimmen-Morphing" bekannt.

Cathlen Gawlich, geboren 1970, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Von 1991 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Außerdem hatte sie Gastengagements am Maxim Gorki Theater Berlin und der Staatsoper Berlin. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne in Berlin. Sie ist die Synchronstimme von Sandy, dem Eichhörnchen, in "SpongeBob Schwammkopf", spricht den Kakadu im gleichnamigen Kinderprogramm von Deutschlandradio Kultur und leiht Rose in der Fernsehserie "Two and a Half Men" ihre Stimme.

Jacob Weigert wurde 1981 geboren und absolvierte sein Schauspielstudium von 2002 bis 2005 in Hamburg. Neben zahlreichen Theaterproduktionen, wie zum Beispiel Markus Bothes Inszenierung von "Tintenherz" im Deutschen Schauspielhaus Hamburg oder Phillipp Meyer von Roudens "Die Schatzinsel" im Altonaer Rathaus, wirkte er auch in vielen Fernsehproduktionen der letzten Jahre mit. In Lars Montags "Kassenfahrt" war er ebenso zu sehen wie in Raymond Leys Fernsehfilm "Die Nacht der großen Flut". Von 2010 bis 2012 stellte der gebürtige Berliner sein Talent unter anderem in der Telenovela "Anna und die Liebe" unter Beweis, inzwischen arbeitet er wieder als freier Schauspieler.

Tanja Fornaro, geboren 1973 in Berlin, besuchte die Tanzakademie der Deutschen Oper, bevor sie ihre Schauspielausbildung an der Theaterwerkstatt Charlottenburg absolvierte. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Luca in der Familienserie "Aus heiterem Himmel". Heute ist sie neben der Schauspielerei auch vermehrt als Sprecherin und Regisseurin für Hörbücher tätig. 2014 war sie Teil der Live-Tour "Phonophobia – Sinfonie der Angst" der Hörspielreihe "Die drei ???".

Übersetzt von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originalverlag: Goldmann Paperback

Hörbuch Download, Laufzeit: 755 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2163-4

€ 25,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 29.02.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein Mord unter ungeklärten Umständen

Von: Ein kleiner Punkt in der Welt Datum: 03.06.2016

einkleinerpunktinderwelt.blogspot.de

Alice ist Tod. Dies zieht eine riesige Welle hinter sich. Alice war Journalistin im kleinen Rahmen und wird eines Tages Tod am See aufgefunden. Handelt es sich um Selbstmord? Handelt es sich um Mord?

Auf den ersten Blick geht es in diesem Buch darum, zu ergründen, auf welche Weise Alice zu Tode gekommen ist. Auf den zweiten Blick steckt so viel mehr dahinter.
Schritt für Schritt wird Alice Leben aus Tagebucheinträgen, ihren eigenen Beiträgen in Zeitungen, Blogbeiträgen ihrer besten Freundin, Briefen, Twittereinträgen etc sowie mysteriösen Briefen eines Jeremy Cooke gebaut.
Jeremy Cooke ist ein ehemaliger Professor von Alice und hat es sich zur Aufgabe gemacht ein Buch über das Leben von ihr zu veröffentlichen. Im Besonderen darüber, wie sie zu Tode gekommen ist.
Nach und nach kommen somit aus verschiedenen Quellen immer Geheimnisse zu Tage, die sich wie ein Puzzle zusammen fügen.
Alice, die auf den ersten Blick immer fröhlich und vor allem durch ihre vermehrte Zivilcourage auffällt, hat doch mehr Probleme kompensieren, als es auf den ersten Blick scheint.



Ich mochte das Buch von Anfang an. Zuerst bin ich lediglich durch dieses hervorragende Cover und auch die innere Gestaltung des diesigen aufmerksam geworden. Doch auch der Aufbau des Buches war abwechslungsreich und ermöglichte es, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen.
Der zuerst erwartete Thriller artete eher zu einem "Gehirnjogging" für mich selbst aus. Meine Theorien über ihren Tod änderten sich von Kapitel zu Kapitel und ich war mir nie sicher, wer nun tatsächlich die Wahrheit sagt oder lediglich versucht, sich im besten Licht dastehen zu lassen.
Dies führt mich zu meinem einzigen Kritikpunkt. Leider gewann die Anzahl an Briefen von Jeremy Cooke zur Mitte des Buches hin die Überhand und zu diesem Zeitpunkt, war mir dieser doch eine Nummer zu skurril, sodass sich das Buch an dieser Stelle für mich etwas zu sehr in die Länge gezogen hat. Somit war dieser Teil des Buches nicht unbedingt zielführend.
Dieser Teil wurde jedoch von einem phänomenalen Schluss kompensiert, indem sich alle Theorien noch einmal überworfen haben, die sich letztendlich an einem Punkt trafen, den ich so auf keinen Fall erwartet hatte.

Alles in allem gefiel mir dieses Buch gut. Auf jeden Fall war es eine neue Art einen Thriller aufzuziehen und auch was die Charaktere betraf, bei denen eine Vielzahl sehr schrulliger Individuen aufeinander traf, war ich sehr überzeugt. Für mich persönlich hätte jedoch auch die Hälfte an Seiten gereicht, da sich dich Geschichte sonst leider doch etwas gezogen hat.

Spannend bis zur letzten Seite

Von: nana Datum: 30.05.2016

https://nanafkb.wordpress.com/

Klappentext:

Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?

Meine Meinung:

Das Buch hat mich von Anfang an direkt angesprochen. Wie ihr mittlerweile wisst, bin ich ein kleines Cover-Opfer Und dieses Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Außerdem habe ich in letzter Zeit keinen Thriller/Krimi mehr gelesen. Es wurde also wieder Zeit. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Besondere an diesem Buch: es ist keine reine, durchgehende Geschichte, sondern besteht aus Zeitungsartikeln, Briefen, SMS, Twitter-Einträgen, Blog-Einträgen und Anrufen. Also eine bunte Mischung. Ich mag es ja, wenn ein Buch ein wenig anders aufgebaut ist.

Und das Beste: bis zum Ende habe ich nicht gewusst, wie es ausgeht. Es hätte alles passiert sein können. Und das spricht für den Schreibstil von Tichmond. Es ist eines der modernsten Bücher, das ich je gelesen habe. Es zeigt auf, mit welchen Problemen die heutige Jugend zu kämpfen hat, welchem Druck sie ausgesetzt ist und wie unsicher sie doch sein kann.

Alice ist eine junge Erwachsene, die voller Power steckt, aber trotzdem immer wieder an sich zweifelt und nicht weiß, wie ihr Leben weitergehen soll. Sie weiß nicht, wie sie mit dem Erwachsen-werden umgehen soll. Dabei geht sie nicht immer legale Wege. Trotzdem wirkt sie auf mich sehr liebenswert, beliebt und freundlich. Sie hängt an ihrem Leben. Das wird vor allem durch ihren Job als Journalistin klar.

Doch was hat es mit ihrem Tod auf sich? Auch ich habe mich während des Lesens immer wieder gefragt, ob es Selbstmord, ein tragischer Unfall oder Mord war. Die Auflösung kam wirklich erst auf den letzten Seiten. Das mag ich an dem Buch.

Etwas zwielichtig wirkt allerdings der Professor Jeremy Cooke. Man weiß nicht, was er mit seinem Buch bezwecken will. Nach dem Tod fängt er an, den Abend des Todes zu rekonstruieren. Dabei scheint ihm fast jedes Mittel recht, um an seine Ergebnisse zu kommen. Nach und nach kommen Details aus seiner Vergangenheit ans Licht, die große Zweifel in mir geweckt haben.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Echter Pageturner!

Von: Kathrin Allkemper aus Bottrop Datum: 07.03.2016

Buchhandlung: Humboldt Buchhandlung am Rathaus

Wenn man gerne und viele Krimis liest, so ist dies endlich mal eine originelle Abwechslung. Anhand von Emails, Briefen, Twitter- und SMS Nachrichten wird in absolut fesselnder Art geklärt, ob die junge Journalistin Alice nun Selbstmord begangen hat, ob es ein Unfall oder gar Mord war. Sehr zu empfehlen!!!!

Von: aus Braunschweig Datum: 02.03.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Graff GmbH

der Tod und das Leben der jungen Alice Salmon wird anhand von SMS, Mails, Tagebucheinträgen, Briefen und Zeitungsartikeln von verschiedenen Personen nach und nach rekonstruiert. Das Bild von Alice verdichtet sich bis zum Schluß immer deutlicher. doch trotz der unauslöslichen Spuren in den sozialen Medien und der digitalisierten Welt bleibt die Frage "Wer war Alice?" Wie viele Facetten kann ein Mensch haben und wie wenig kennt man manchmal einen Menschen wirklich.

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