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Born to Run Die Autobiografie

Ungekürzte Lesung mit Thees Uhlmann

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8371-3671-5

NEU
Erschienen: 27.09.2016
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Thees Uhlmann liest Bruce Springsteen

Selten zuvor hat ein Bühnenkünstler seine eigene Geschichte mit solch einer Kraft und solch einem lodernden Feuer niedergeschrieben. Wie viele seiner Songs (Thunder Road, Badlands, Darkness on the Edge of Town, The River, Born in the U.S.A., The Rising oder The Ghost of Tom Joad, um ein paar wenige zu erwähnen) ist Bruce Springsteens Autobiografie geprägt von der Lyrik eines einzigartigen Songwriters und der Weisheit eines Mannes, der ausgiebig über sein Leben nachgedacht hat.

"Ich darf die Springsteen-Autobiografie als Hörbuch einlesen. Lesen lernen hat sich endlich gelohnt!" Thees Uhlmann

(3 mp3-CDs | MediaBook mit 32 seitigem Bildteil, Laufzeit: 17h 53)

Bruce Springsteen (Autor)

Bruce Springsteen wurde in die Rock and Roll Hall of Fame, die Songwriters Hall of Fame und die New Jersey Hall of Fame aufgenommen. Er wurde mit 20 Grammy Awards, dem Academy Award und den Kennedy Center Honors ausgezeichnet. Springsteen lebt mit seiner Familie in New Jersey.


Thees Uhlmann (Sprecher)

Thees Uhlmann, geboren 1974 in Hemmoor, ist Musiker und Autor. Nach fünf Alben mit seiner Band Tomte stieg sein jüngstes Solo-Album 2013 auf Platz 2 in die deutschen Albumcharts ein. Sein Debütroman Sophia, der Tod und ich, laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung „witzig, berührend, mitunter erhellend”, landete auf Platz 9 der Spiegel-Bestseller-Liste. Uhlmann lebt mit seiner Tochter in Berlin und betreibt das Independent Plattenlabel Grand Hotel van Cleef.

Aus dem Amerikanischen von Teja Schwaner, Alexander Wagner, Urban Hofstetter
Originaltitel: Born to run (Simon & Schuster)
Originalverlag: Heyne HC

Hörbuch MP3-CD, 3 CDs, Laufzeit: ca. 1073 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3671-5

€ 27,99 [D]* | € 31,40 [A]* | CHF 38,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 27.09.2016

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Erstklassige Autobiographie aber unerträglicher Sprecher

Von: Thomas Fuchs aus München Datum: 20.10.2016

Unerträgliche Produktion! Wer hat sich das ausgedacht?
Thees Uhlmann hat die hervorragende und mitreisende Biografie von Bruce Springsteen leider völlig kaputt gelesen.
Niemals kommt das Gefühl auf im rauen New Jersey zu sein, sondern irgendwo in der norddeutschen Tiefebene. Thees Uhlmann kann seinen Dialekt einfach nicht ablegen und liest viel zu schnell und hektisch.
Musste nach der Hälfte abbrechen. Sehr sehr ärgerlich.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Geht unter die Haut

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 18.10.2016

www.rezensions-seite.de

Wer das Vergnügen hatte, eines der episch langen Konzerte von Bruce Springsteen zu besuchen, wer zumindest Videoeindrücke solcher „Arbeits-Veranstaltungen“ hat, der weiß und hat vor Augen, wie angespannt, fast starr, wie körperlich arbeitend Springsteen auf der Bühne steht.

Da gibt es keinen lockeren Hüftschwung oder kreisende Schultern, den Unterkiefer nach vorne gepresst, der Körper unter Hochspannung und hoher „Traglast“ gespannt.

Dass diese Körpersprache zum einen dem Selbstbild des Musikers als „Working-Class-Man“ entspricht, dass hier seine familiären Wurzeln in der rauen Welt der Arbeiterschaft liegen, dass aber diese immense Anspannung (und das Halten und Nutzen der Gitarre teils wie ein schweres Arbeitsgerät) auch der inneren Verfassung des Musikers entspricht, dass liest man mit Faszination in dieser offenen, ehrlichen, in der Sprache authentischen Autobiographie dieses Mannes, einer der weltweit populärsten Rockmusiker und eine amerikanische, sozialkritische Ikone.

Dass einer wie er, so überhaupt, Formen der inneren Ruhe erst findet, wenn er vollständig verausgabt und nass geschwitzt nach Stunden die Bühne verlässt, das hat eben nicht nur mit seinem Anspruch zu tun, perfekte und bestmögliche Performance für das Publikum zu liefern („zu arbeiten“), sondern auch mit der Beruhigung eigener, innerer Dämonen, die Springsteen offen schildert. Eine Offenheit, welche diese Autobiographie zu einem dichten, anders als gewohnten „Erlebnis“ macht, die den Leser hineinblicken lässt in die Seele, die innere Befindlichkeit des Mannes. Auf und neben der Bühne.

Der Perfektionist ist, der an jedem Song bis Ultimo feilt, der vieles an Musik in der Schublade noch hat, weil es bisher seinen Ansprüchen an Sound, Produktion, Abmischung oder anderem nicht genügt. Der seine Band, die „E-Street Band“ im Gesamten körperlich an den Rand führt. Der tatsächlich „Im Lauf“ ist. Ein stückweit „auf der Flucht“ vor den eigenen dunklen Seiten, ein „Born To Run“, das den Leser teils tief berührt und auf keiner Seite des umfangreichen Buches langweilt.

„Und aus diesem Grund rockt die E-Street Band…..Abend für Abend mit der unverminderten Power einer Dampfwalze. Wir sind mehr als ein Konzept……Wir sind eine Philosophie, ein Kollektiv mit einem professionellen Ehrenkodex“.

Wiedergeben, was an Leidenschaft der Fans im Raum steht. Nicht nachlassen. Alles geben für „den Job“, die Kunst, die Arbeit. Sichtbar sein, fassbar, alles geben, was man hat, weil das einfach „Ehre“ ist.

Das ist die eine Seite.

„“Er wurde mein Freund und Ratgeber in einer Zeit, in der ich mich in bedrohlicher Nähe zu meinen inneren Abgründen aufhielt“.

Das ist die andere Seite dieser in 40 Jahren gewachsenen Ikone der Rock-Musik, dieses sozialen Gewissens auf der Bühne, des Mannes, der sich nie scheute, Randgruppen und Randthemen in eindeutiger Weise musikalisch zu verarbeiten. Der nie woanders stand als auf der sozialen Seite des „Gewissens“ Amerikas und, letztendlich, der Welt.

Man mag seine Musik mögen oder nicht, aber diese Herangehensweise, den „Job“ vollständig ernst zu nehmen, diese dunkle Seite in sich zu versuchen, in Schach zu halten, das beeindruckt. Und das alles in einem Tonfall beschreben, der keineswegs von überbordendem Stolz auf die eigenen Erfolge geprägt ist, sondern schlicht, einfach, offen und rau ein tatsächlich intensives Leben erzählt.
Ein Leben, das nie seine Wurzeln vergessen hat, sondern diese als Haut mit sich trägt.

Und zugleich lebenslang alles an Energie „verbrennt“, um seine Depressionen ein stückweit auf Distanz zu halten. Indem er körperlich alles gibt, sich an Gewichten und an der Gitarre gleichermaßen verausgabt.

Ein Mann, „auf der Flucht“, das aber „Flussaufwärts“ gemeinsam mit „seinen Jungs“, allen voran lange Jahre der „Soubrother Nr. 1“, Stevie van Zandt („Little Steven“).

„Wenn ich den Rock´n´Roll entfesseln will, brauche ich bloß Steve eine Gitarre in die Hand zu drücken“. (seit einiger Zeit bereits hat Nils Lofgren diesen Part übernommen)

Und einer, der das alles über sein Werk und seine Person, sein Werden und Sein, einfach, schlicht und geradeheraus jetzt im ganzen Umfang mitteilt.

Eine überragende Autobiographie, eine offenes „sich Zeigen“ ohne Visier.

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