Leserstimmen zu
Neuschnee

Lucy Foley

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd – doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert … Meine Meinung: Neun Freunde brechen auf zu einem Wochenende in den schottischen Highland um wie jedes Jahr gemeinsam Sylvester zu feiern. Sie kennen sich schon seit Jahren und haben viel gemeinsam erlebt. Oberflächlich eine Idylle, in der ausgelassen gefeiert wird. Unter der Oberfläche aber brodelt es, denn nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse der einzelnen Personen. Die Handlung wird in verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven aus erzählt. Der Leser wird lange im Dunkeln gelassen wer die gefundene Leiche ist und wie es zu der Tat kam. Das hält die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht.

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MEIN FAZIT: „Neuschnee“ ist kein Thriller, bei dem ich mich unendlich gegruselt habe oder Gänsehaut hatte. Trotzdem war die Geschichte für mich total fesselnd und sehr spannend. Man weiß von Anfang an, dass es eine Leiche gibt, wer es aber nun ist, das erfährt man erst ganz am Ende. Das hat mich beim Lesen wirklich wahnsinnig gemacht, weil ich so neugierig war! Das Buch ist aus den Perspektiven mehrerer Personen geschrieben und spielt in zwei Zeitebenen - vor dem Todesfall und danach. Das mag ich bei Büchern immer besonders gerne, da es die Handlung komplex und vielschichtig macht. Obwohl es viele Charaktere gibt, habe ich schnell in die Story finden können und konnte auch die Namen nach kurzer Zeit gut zuordnen. Zu kompliziert war es also nicht. In „Neuschnee“ passiert eigentlich nicht viel, es geht hauptsächlich um die Geheimnisse und Probleme des Freundeskreises. Ich weiß gar nicht wieso, aber ich fand die privaten Angelegenheiten der Charaktere unfassbar interessant und aufregend. Es hat mir so viel Spaß gemacht, in der dunklen Vergangenheit der Protagonisten zu wühlen und dort ordentlich Staub aufzuwirbeln. Wirklich besonders am Buch ist das Setting. Die Geschichte spielt mitten in den Highlands Schottlands. Die Gegend ist total abgeschieden und einsam, außerdem schneit es die ganze Zeit. Die Stimmung dieses entlegenen Ortes würde im Buch sehr gut rübergebracht. Außerdem passt das Cover super dazu, es gefällt mir sehr! „Neuschnee“ ist ein echter Pageturner, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte war tiefgründig, komplex, facettenreich und voller Überraschungen. Ich kann das Buch also nur empfehlen, mich hat es echt gut unterhalten.

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Rezension „Neuschnee“ - Lucy Foley

Von: Melanie Deßloch

03.09.2020

Neun Freunde verbringen Silvester in einer Berghütte.
Die Stimmung ist ausgelassen, doch das ändert sich äußerst schnell, als alte Geheimnisse ans Licht geraten. Das Gerücht über einen Serienmörder macht die Runde und am Neujahrsmorgen wird einer der Freunde tot aufgefunden. Wer ist nun der Mörder? Einer der Angestellten? Einer der Freunde? • Der Schreibstil von Lucy Foley fand ich äußerst interessant. Auch die Aufmachung des Buches empfand ich durch die ganzen Perspektivwechsel als interessantes Stilmittel.
Die Geschichte spielt zum einen in der Zeit von der Anreise bis zur Party und zugleich ab dem Auffinden der Leiche. Jedoch wurde die Idee nicht besonders gut umgesetzt und Spannung ist ebenfalls sehr rar vorhanden.
Die Protagonisten sind sehr stereotypisch beschrieben und keiner sticht besonders hervor. Auch fiel es mir anfangs schwer die Protagonisten auseinanderzuhalten. Ich empfand die Protagonisten als sehr abgestumpft, wodurch ich erst recht keine Sympathie aufbauen konnte.
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Das Buch hat aber auch positive Dinge zu erwähnen. Durch den interessanten, leicht lesbaren Schreibstil, lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Ebenfalls behielt die Geschichte konstant ihre Spannung bei und bis zum Ende konnte man nicht erahnen wer nun genau ermordet wurde. • Ich würde sagen, das Buch ist gut geeignet für ein Buch zwischendurch. Es hat eine gewisse Spannung und ebenfalls lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Jedoch hätte ich mir gerne ein wenig mehr gewünscht. 2,5-3/ 5 ⭐️

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Buch für Zwischendurch

Von: Denise

07.08.2020

Neun Freunde verbringen Silvester in den Highlands in einer abgelegenen Berghütte. Am ersten Abend ist die Stimmung sehr ausgelassen, doch das ändert sich schnell als Spannungen zwischen den alten Freunden aufkommt. Am Neujahrsmorgen wird einer der Freunde tot aufgefunden. Doch wer ist dafür verantwortlich? Der Serienmörder, der gerade sein Unwesen treibt, der Wildhüter Doug, einer der Angestellten (Heather oder Iain) oder doch einer der Freunde? Das Cover passt ganz gut zum Inhalt des Buches. Es ist düster und überall liegt Schnee. Ich hätte mir nur die Hütte etwas pompöser vorgestellt, aufgrund der Beschreibung der Autorin. Das Buch wurde aus ganz vielen Sichtweisen geschrieben, und zwar aus der Sicht von jedem der neun Freunde und aus der Sicht von Heather und Doug. Das fand ich am Anfang sehr verwirrend. Ich brauchte immer ne Weile, um festzustellen, wer jetzt wer war. Das hat das Lesen erheblich erschwert. Ich hätte es besser gefunden, wenn es höchstens aus 3 Sichtweisen geschrieben wäre. Auch die Zeit wurde gewechselt von jetzt (als der Mord bekannt war) und 2 oder einen Tag vor dem Mord. Mir hätte ein chronischer Aufbau besser gefallen. Der Inhalt hat sich anfangs auch sehr lang gezogen und manche Passagen hätte man eventuell weglassen können. Nach der ersten Hälfte wurde es dann endlich spannender. Alle Freunde gingen sich so auf die Nerven, dass fast jeder der Mörder hätte sein können. Miranda fand ich als Charakter sehr schlimm, weil sie so oberflächlich war und sich immer besser ins Licht rücken musste als alle anderen. Das Ende war dann für mich sehr überraschend, was ich sehr erfrischend fand. An sich ist das Buch mal ganz nett für zwischendurch, aber keines, was ich ein zweites Mal lesen würde. Das ist natürlich meine Meinung. Jeder hat ja einen anderen Buchgeschmack 😇 #Neuschnee #LucyFoley 3/5⭐

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Außergewöhnliche Erzählweise

Von: mirabellaparadise

27.07.2020

Die Autorin verzichtet auf einen spannungserweckenden Plot. Die Geschichte beginnt direkt aus der Sichtweise von Heather, der Hotelmanagerin, mit dem Leichenfund. Anschließend wird die Story in vier Zeiten vom 30.12. – 2.1 inclusive Rückblenden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. FOLEY’s außergewöhnlicher Aufbau und Handlungsablauf des Thrillers ist schon recht beeindruckend. Zu meiner großen Überraschung erfahre ich erst am Ende des Buches nicht nur wer der/die Täter/in ist, sondern sogar auch, um wessen Leiche es sich überhaupt handelt. Aufgrund der zahlreichen Protagonisten (Heather, Emma, Mark, Miranda, Julien, Nick, Bo, Samira, Giles, Priya, Katie, Doug) und ihren Beziehungen untereinander sowie Personen in Nebenrollen, wäre es meiner Meinung nach sinnvoll gewesen, einer diesbezüglichen Aufstellung eine Seite am Anfang zu widmen, wie man es aus Historienromanen kennt. Zur Geschichte: Ein Schauplatz wie ihn jeder Thriller-/Krimi-Fan in diversen Formen kennt: Eine von der Umwelt abgeschiedene, einsame Gegend (diesmal ein in Schottland eingeschneites Anwesen) aus der es kein Entkommen gibt. Man trifft Freunde aus vergangener Zeit, mit denen man das Jahresende verbringt. Unterschwellige Feindschaften treten nicht nur in beschwipster Silvesterlaune zu Tage. Eine scheinbar beliebte Protagonistin redet sich um „Kopf und Kragen“. Irgendwie hat jede/r Gast oder Angestellte/r „Dreck am Stecken“. Im Laufe der Handlung klärt sich das auf, manchmal harmlos und manchmal eher psychopathischer Natur. Sehr interessant beschrieben wird das Thema Stalking und welche Ausuferungen damit verbunden wird. Einblicke, die mir Angst machen.

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Spannender Thriller

Von: aworldbehindwords

15.07.2020

Eine Gruppe von alten Unifreunden verbringt Silvester in einer abgelegenen Hütte mitten in den schottischen Highlands. Sie feiern, trinken, gehen auf die Jagd und versuchen zu vergessen, dass sie nicht mehr viel verbindet, außer Geschichten aus vergangenen Tagen. Nach und nach kommen Geheimnisse ans Licht, die besser verborgen geblieben wären. Und schließlich wird einer der Freunde tot im Schnee gefunden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es durchgehend spannend blieb. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es Kapitel aus Sicht von drei der Freunde und von den beiden Angestellten gibt. So lernt man die Gruppe durch die Augen einiger Mitglieder kennen und erfährt viel über diese Personen, während andere relativ blass bleiben - wodurch allerdings auch von Anfang an klar wird, welche Personen wichtig für die Handlung sind. Auch ein paar der Geheimnisse lassen sich so relativ bald erahnen. Über die beiden Angestellten erfährt man ebenfalls etwas mehr und natürlich haben beide ihre eigenen Geheimnisse, die sie an diesen Ort gebracht haben. Sie sind es auch, die die Leiche finden. Dass man gleich am Anfang erfährt, dass eine Leiche gefunden wurde, aber nicht, wer es ist und dass man die Gruppe und ihre Dynamik auch durch die Augen der beiden Angestellten kennenlernt, steigert die Spannung zusätzlich. Auch die Kulisse, die von der Außenwelt abgeschnittene Hütte in den Highlands, ist perfekt gewählt und sorgt für eine düstere Atmosphäre. Der Schreibstil war ebenfalls sehr angenehm und die vielen kurzen Kapitel aus den unterschiedlichen Blickwinkeln lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. Für mich ein sehr gelungener Thriller, der bis zum Schluss spannend blieb, auch wenn sich manche Überraschungen etwas früh angedeutet haben.

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Dies war mein zweiter Thriller, den ich je gelesen habe und leider hat es mir nicht so gut gefallen. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und auf dem inneren Klappentext sind sehr gute Meinungen von angesagten Zeitungen und Magazinen reingedruckt worden, daher dachte ich, dass auf mich ein richtig spannender Thriller wartet. Mir hat der Schreibstil der Autorin super gut gefallen, weil ich unglaublich schnell durch die Seiten kam. Auch die Charaktere konnten mich alle von sich überzeugen, auch wenn ich eigentlich gar keine Bindung aufgebaut habe. Sie wurden bis ins kleinste Detail wirklich hervorragend ausgearbeitet und das ist der Hauptgrund, weshalb mich das Buch nicht langweilte. Die verschiedenen Perspektiven der Charaktere waren alle interessant und ich mochte es sehr, dass ich so viele Personen kennenlernen konnte. Jedoch die Spannung ist bei der Geschichte total ausgeblieben. Ich habe ständig auf den Spannungsaufbau gewartet, doch es kam nie. Das Ende war zwar nicht voraussehbar und ich konnte nicht darauf kommen, wer hinter dem Mord steckt, jedoch hat mich dann die Auflösung nicht umgehauen und auch nicht wirklich berührt, eher emotionslos zurückgelassen. Fazit: Leider war das Buch ein Flop für mich, ich habe definitiv mehr erwartet, da die Geschichte im inneren Klappentext sehr gelobt wurde. Ich wurde beim Lesen trotzdem unterhalten, daher kriegt das Buch drei Sterne von mir.

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Das Buch klingt für einen Thrillerjunkie wie mich, wie geschaffen: ein paar junge Leute, eine einsame Waldhütte, in der sie durch heftigen Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten sind und eine urbane Legende vom Highland Ripper- ein toller Schauplatz der viel verspricht. Und dieses Versprochen hat der Thriller absolut nicht gebrochen. Unkonventionell erzählt der Thriller in verschiedenen Kapiteln, was jeweils wenige Tage vor, und kurz nach der Tatnacht (Neujahr) passiert. Was mich auch absolut gefesselt hat ist die Tatsache, das in diesem Thriller irgendwie nichts ist wie es scheint und man auch lange nicht nur nicht weiß wer der Tätet ist sondern auch wer ermordet wurde. Ganz schön perfide und spannend. Ich wurde also atemlos beim Lesen gehalten und habe Seite um Seite umgeblättert um zum überraschendem finale zukommen. Und so spannend ich das Buch fand, umso unsympathischer waren mir die Protagonisten. Alle ziemlich versnobt und eingebildet, haben sie sich doch an der Elite Uni Oxford kennen gelernt und tragen dies eingebildet zur Schau. Keiner der Protagonisten ist nur annähernd sympathisch - integrieren, pöbeln, mobben und saufen sie alle quasi um die Wette und so ist es nicht verwunderlich, dass da eine Leiche auftaucht. Fazit hier stimmt für mich fast alles - das Setting, die Protagonisten, die unkonventionelle Erzählweise. Für mich war das Buch absolut spannend zu lesen und ich habe es sehr genossen. Das Einzige was mein Lesevergnügen etwas trübte war die Vielzahl an Protagonisten, sodass ich doch zeitweilig etwas Probleme hatte hier mit zukommen. Das war allerdings nur ein kleiner Wermutstropfen.

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