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Das Amt und die Vergangenheit

Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik

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Der Mythos vom sauberen Amt

Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das »Dritte Reich«. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich? Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit? Gestützt auf zahlreiche, lange unter Verschluss gehaltene Akten, räumt das Buch mit alten Legenden auf und korrigiert das Geschichtsbild einer der wichtigsten politischen Funktionseliten des Landes.

Vom ersten Tag an war das Auswärtige Amt unmittelbar in die Gewaltpolitik des NS-Regimes eingebunden. Es schirmte die »Judenpolitik« des »Dritten Reiches« nicht nur nach außen ab, sondern war in allen Phasen aktiv an ihr beteiligt. Überall in Europa wirkten deutsche Diplomaten mit an der Deportation von Juden und damit an der »Endlösung«.
Nur wenige Beamte wurden nach Kriegsende zur Rechenschaft gezogen, viele konnten ihre Karrieren fortsetzen oder eine neue beginnen. Jahrzehntelang lagen über den außenpolitischen Entscheidungen der Bundesrepublik die Schatten der Vergangenheit. Die NS-Vergangenheit des Amtes ist auch über sechs Jahrzehnte nach Gründung der Bundesrepublik ein Thema von großer Brisanz. Dies hat die große Resonanz auf dieses Buch, das auf der Arbeit einer Unabhängigen Historikerkommission basiert, gezeigt.

»Ein wichtiges Buch, das einen Teil der offiziellen deutschen Geschichtsschreibung vom Kopf auf die Füße stellt.«

lovelybook.de, 23.06.2012

Originalverlag: Blessing
Paperback, Klappenbroschur, 896 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-55166-0
Erschienen am  27. Februar 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Eckart Conze, geboren 1963, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg, von ihm zuletzt: Die Suche nach Sicherheit. Eine Geschichte der Bundesrepublik von 1949 bis in die Gegenwart, München 2009

Norbert Frei, geboren 1955, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena, von ihm zuletzt (zusammen mit Ralf Ahrens, Jörg Osterloh, Tim Schanetzky): Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht, München 2009

Peter Hayes, geboren 1946, Professor of History and German an der Northwestern University Evanston, Illionois, von ihm zuletzt: Degussa im Dritten Reich. Von der Zusammenarbeit zur Mittäterschaft, München 2004, Mitherausgeber des Oxford Handbook of Holocaust Studies, Oxford 2010

Moshe Zimmermann, geboren 1943, Professor für Neuere Geschichte an der Hebrew University Jerusalem, von ihm zuletzt: Deutsche gegen Deutsche Das Schicksal der Juden 1938-1945, Berlin 2008

© Rolf K. Wegst
Eckart Conze
© Thomas Hauzenberger
Norbert Frei
Peter Hayes
Moshe Zimmermann

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Zitate

»Ein spannend geschriebenes Geschichtsbuch.«

Urner Wochenblatt, 14.07.2012

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