Die unbewohnbare Erde

Leben nach der Erderwärmung

Paperback
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Die heute schon spürbaren und die schlimmstmöglichen Folgen der Klimaerwärmung sind das Thema des Journalisten David Wallace-Wells in diesem spektakulären Report. Wie kann und wird das Leben auf der Erde in nur 40, 50, 60 Jahren aussehen? Sicher ist: Heutige Teenager und Kinder werden noch erleben, wie sich die Bedingungen für die Menschheit auf der Erde dramatisch verschlechtern, sie werden erleben, wie sie in Teilen unbewohnbar wird. Wallace-Wells macht die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Mehrheit der Menschen oft gar nicht erreichen, begreifbar, ja fühlbar. Und am Ende steht die drängende Frage: Haben wir überhaupt noch eine Chance, das Unheil abzuwenden?

Ein polarisierendes, aufrüttelndes und fesselndes Debattenbuch zu einem Thema, das der Menschheit zunehmend unter den Nägeln brennt.

»Er wirft einen düsteren Blick in die Zukunft. Keine Schwarzmalerei, sondern ein Szenario, das auf streng wissenschaftlichen Studien beruht.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schmalen
Originaltitel: The Uninhabitable Earth
Originalverlag: Crown/Tim Duggan Books
Paperback , Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-28118-9
Erschienen am  22. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Unbedingt lesen!

Von: Sadie_76

29.10.2019

Wenn es in eurem Bekanntenkreis Menschen gibt, die den menschengemachten Klimawandel mit einem "Pffft, interessiert mich nicht", "Dann wird es halt etwas wärmer, na und?" oder ähnlichen wenig zielführenden Kommentaren abtun, schenkt ihnen dieses Buch. Vor allem, wenn besagte Menschen Kinder haben. Denn wenn es sie schon nicht interessiert, was der Klimwandel "denen da irgendwo" beschert, dann vielleicht, was sie selbst ihren Nachfahren hinterlassen. Abgesehen davon, dass das "denen da irgendwo" Quatsch ist, denn die weitreichenden Folgen werden überall spürbar sein. Das ist es, was David Wallace-Wells in seinem erschreckenden und schier unvorstellbarem Machwerk aufzeigt – die Welt in wenigen Jahren, Jahrzehnten und im kommenden Jahrhundert. Natürlich ist das sehr spekulativ, und wie groß die Ausmaße der Veränderungen sein werden, hängt letztlich davon ab, um wie viel Grad sich die Erde bis zum Tag X erwärmt – doch selbst wenn wir die besten Prognosen einhalten und schon jetzt viel zu optimistische Ziele doch noch irgendwie erreichen, werden die Folgen verheerend sein. Nicht überall und nicht für alle gleich. Aber auch gemäßigte Mitteleuropäer dürften sich beklagen, wenn Primark, Zara und Co. bald mehr leere Regale als neue Polyesterkollektionen im Angebot haben, wenn Bangladesch schlimmstenfalls einfach weg ist. "Huch, nanu, daran habe ich ja noch gar nicht gedacht" mag sich euer "Hauptsache im Sommer jeden zweiten Tag grillen"-Mitmensch nun denken, und David Wallace-Wells zeigt noch viele weitere Folgen, Verknüpfungen und damit zusammenhängende Auswirkungen auf (ganz allgemein: WAS für eine Rechercheleistung! WAS für ein Quellenstudium!). Seine Kaskaden bauen auf verschiedenen Faktoren auf, die er zunächst isoliert in zwölf Kapiteln betrachtet. Denn Klimawandel heißt ja nicht nur "zwei Grad wärmer" (und für küstennahe Städte den Unterschied zwischen Leben und Ertrinken). Es heißt auch: Hitze, Hungertod, Süßwassermangel, Wirtschaftskollaps, Konflikte... Zwölf erschreckende Kapitel, zwölf gruselige Folgen. Und dann kommt am Ende alles zusammen – was diese Kaskaden auslösen können, nein, werden – ich weiß manchmal nicht, warum überhaupt noch fiktionale Horrordystopien geschrieben werden, wenn unsere eigene, nur allzu wahrscheinliche Zukunft, den Gruselschocker schlechthin in petto hat. Im zweiten Teil des Buchs betrachtet Wallace-Wells den Klimawandel unter kulturellen, wirtschaftlichen, politischen Gesichtspunkten – nicht ganz so nahbar und beeindruckend wie im ersten Teil, aber dennoch sehr lesenswert. Auch stellt das Buch ein paar Lösungsansätze vor, aber eher stichpunktartig. Es bietet keine allumfassende Lösung, aber das will es auch gar nicht. Es will wachrütteln, Bewusstsein schaffen, und das macht es wirklich gut. Der Autor selbst sagt, dass er sein Leben, so wie es ist, eigentlich total mag. Er ist kein Ethikapostel, er ist ehrlich und würde am liebsten genauso weitermachen, was soll's. Aber – und das ist der Unterschied – er weiß: Das ist nicht möglich. Das ist die Botschaft, und je mehr Menschen das endlich verstehen, akzeptieren und Konsequenzen folgen lassen, umso besser.

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Sehr interessant

Von: Waran

14.10.2019

Das Buch zeigt sehr interessant, was mit der Welt passieren kann, wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten. Wie viel Wahrheit dahinter steckt weiß man nicht, aber es lässt einen mit einem anderen Blickwinkel auf solche Dinge schauen.

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Vita

David Wallace-Wells ist Kolumnist und stellvertretender Chefredakteur beim „New York Magazine“, wo er häufig zu Themen wie dem Klimawandel und der Zukunft von Wissenschaft und Technologie schreibt. Im Juli 2017 verfasste er eine Titelgeschichte zu den dramatischen Konsequenzen der Erderwärmung, die innerhalb kürzester Zeit Millionen Leser erreichte und der meistgelesene Artikel in der Geschichte des Magazins wurde. Er löste damit eine globale Debatte unter Wissenschaftlern und Journalisten aus, über die Art und Weise, wie über die Bedrohung durch den Klimawandel informiert werden sollte.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Wallace-Wells anschauliche Erzählung reicht von der historischen Erforschung des Themas über die (...) aktuell wahrnehmbaren Wetterveränderungen bis zu prognostizierten Szenarien der verheerendsten Folgen der Klimaerwärmung.«

Die Welt (20. August 2019)

»Denn auch wenn man alles irgendwie schon einmal gehört hat, gilt der erste Satz des Buches: ›Es ist schlimmer, viel schlimmer als Sie denken.‹«

ZEIT Wissen (15. Oktober 2019)

»Gestützt auf wissenschaftliche Quellen prognostiziert Wallace-Wells (...) die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit und Ernährung, auf die Ozeane, die Luft und die Wirtschaft.«

SZ (01. Oktober 2019)

»Der amerikanische Journalist David Wallace-Wells hielt den Klimawandel lange für eine ferne Bedrohung. Heute warnt er vor den akuten Folgen für die gesamte Menschheit.«

FAS (08. September 2019)

»In seinem Buch „Die unbewohnbare Erde“ beschreibt der New Yorker Journalist David Wallace-Wells schonungslos, was auf die Menschheit zukommt (...).«

Greenpeace Magazin (06. August 2019)

»David Wallace-Wells beschreibt die Hölle, die der Klimawandel hinterlassen wird.«

TAZ (15. Oktober 2019)

»Der amerikanische Journalist und Autor des „New York Times“-Beststellers „Die unbewohnbare Erde“ (…) liefert einen furchterregenden Panoramablick auf die globale Erderwärmung.«

Hamburger Abendblatt (16. August 2019)

»Der US-Journalist David Wallace-Wells hat das aktuell dichteste Buch zur Erderwärmung geschrieben. (...) Jeder, wirklich jeder, sollte das lesen.«

Trend (06. September 2019)

»Mit (...) Trump hat Amerika (...) den größten Skeptiker an der Spitze des Landes. Trotzdem oder gerade deswegen trifft „Die unbewohnbare Erde“ auch in Deutschland einen Nerv.«

NRD, Info (29. Juli 2019)

»Das erschreckendste Buch, das ich je gelesen habe ... eine sorgfältig dokumentierte, nervenaufreibende Reise durch die ... Katastrophen, die bald unseren ... Planeten im Griff haben werden.«

»Dieses Buch hat das Potential, ›Der stumme Frühling‹ unserer Generation zu werden.«

The Washington Post (05. August 2019)

»Ein brilliantes neues Buch – ein ungeschönigter, fast unerträglicher Bericht darüber, was wir unserem Planeten antun.«

»Wallace-Wells erzählt den Klimawandel anders als die Standardberichte es tun … Er ersetzt die ›gespenstisch banale Sprache der Klimawissenschaft‹ durch ansprechende, fließende Erzählkunst.«

»Falls Sie bis jetzt Nachrichten zum Klimawandel verschlafen haben, wird dieses Buch Sie wachrütteln. Falls Sie schon wach sind, wird es Sie weiter anspornen.«