Krähenmädchen

Psychothriller
Band 1 der Victoria-Bergman-Trilogie

Paperback
12,99 [D] inkl. MwSt.
13,40 [A] | CHF 18,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?


"Krähenmädchen" (Band 1 der Victoria-Bergman-Trilogie) ist im Juli 2014 erschienen.
"Narbenkind" (Band 2 der Victoria-Bergman-Trilogie) ist im September 2014 erschienen.
"Schattenschrei" (Band 3 der Victoria-Bergman-Trilogie) ist im November 2014 erschienen.

„Erik Axl Sunds düstere Thrillertrilogie wird in Skandinavien bereits als besserer Nachfolger von Stieg Larssons Millennium-Trilogie gefeiert.“

Süddeutsche Zeitung Magazin (25. Juli 2014)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: Kråkflickan
Originalverlag: Ordupplaget
Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-48117-0
Erschienen am  21. Juli 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Sund: Victoria-Bergman-Trilogie

Leserstimmen

Gute Grundidee, die leider nicht ganz so gut umgesetzt wurde.

Von: Wuschel aus Nußloch

04.01.2019

Bei den schwersten Rezensionen des Jahres, schafft es dieses Buch definitiv in die Top 5. Ich bin so dermaßen hin und her gerissen, unglaublich. Zum einen fand ich die Charaktere ja wirklich grauenvoll. Jeanette will ja so mega taff sein, ärgert sich über die Unterdrückung der Männerwelt, unter der sie als weibliche Polizistin ja so sehr leidet. Bekommt es aber nicht auf die Reihe ihrem Mann, der buchstäblich nichts leistet, mal die Leviten zu lesen. Warum macht man sowas? Ist das die Ansicht der Autoren über Frauen? Spiegelt das ihr Bild von uns Frauen wieder? Eine Frage, die ich mir immer wieder gestellt habe. Denn auch Sofia macht den Eindruck, dass sie weder Fleisch noch Fisch ist. Auf der anderen Seite dreht sich vieles in dem Buch um das Thema "gespaltene Persönlichkeiten". Hier könnte man dann mutmaßen, dass die Autoren das dann einfach mal willkürlich auf so ziemlich jeden Charakter des Buches übertragen haben, denn auch die meisten anderen haben einen gewissen Drall dazu. Der Kollege Hurtig erscheint ganz nett, aber von dem liest man auch nicht all zu viel. Bei ihm ist nur der Name recht irritierend, da es vermutlich der einzige ist, den ich aussprechen kann - oder eben "Hurtig betrat den Raum". Wer betrat denn hurtig den Raum? Ja, langt euch gerne an den Kopf. Hab ich auch gemacht. Um mal noch was nettes zu dem Buch zu sagen: Den Schreibstil fand ich recht angenehm zu lesen. Die kurzen Kapitel führten gerne zu dem "eins geht noch"-Effekt. Obwohl das Buch recht brutal begann, verlagerte sich die Brutalität im Laufe der Zeit von der physischen zur psychischen Gewalt. Was ich für meinen Teil angenehmer fand. Ich habe kein Problem mit Brutalität, aber hier hat "Die Welt" es doch recht gut mit ihrer Formulierung getroffen: "Man treibt Kindesmissbrauch nicht dadurch aus, dass man missbrauchte Kinder literarisch noch einmal missbraucht." Mir gefällt dann eher die subtile Andeutung als eine bebilderte Beschreibung. Doch was mich wirklich am meisten störte waren zum einen die Charaktere, die sich für mich einfach falsch und unpassend anfühlten. Außerdem auch diese Lücken. Dinge, auf die ich aus Spoilergründen nicht eingehen werde, die aber das Buch für mich stellenweise zur Katastrophe machten - und vor allem auch unglaubwürdig. Gerade im Leben von Victoria Bergmann gibt es für mich zu viele Ungereimtheiten, die so keinen Sinn machen und ich spreche hier von alltäglichen Dingen, nicht einmal die Charterzüge. Die Thematik, mit welcher sich das Buch laut Beschreibung befassen soll ("Wie viel kann ein Mensch ertragen, ehe er selbst zum Monster wird?") finde ich an sich höchst interessant. Ebenfalls die Sache mit den multiplen Persönlichkeiten. Doch im Gesamten, sind die Autoren aus meiner Sicht leider an der Umsetzung gescheitert. Zu viel Chaos, zu wenig Struktur, zu viele Mängel. Dennoch habe ich mich entschlossen die Triologie abzuschließen, denn mit den Mädels zu lesen macht einfach mega viel Spaß. Falls es ein Reinfall wird, dann ich kann immer noch ein Exempel statuieren und die Bücher in aller Öffentlichkeit verbrennen. Worauf ich schon sehr gespannt bin, wie sich der Verlauf in den zukünftigen Bänden gestalten wird. In Krähenmädchen befand man sich zum einen in der Gegenwart aus der Sicht von Sofia oder Jeanette, sowie verschiedene Kapitel über die Vergangenheit von Sofia und ihrer Patientin Victoria Bergmann. Ich vermute stark, dass sich nicht viel ändern wird, da es ja ursprünglich ein Buch war, was mir aber wiederum Hoffnung gibt, dass die Autoren es doch noch schaffen eine gewisse Struktur einzubringen - oder gar eine schlüssiges Ende zu zaubern. Fazit: Tendenziell eher weniger begeistert, aber wer weiß was die Reihe noch in Petto hat.

Lesen Sie weiter

Fassaden

Von: Helga Hensel aus Herzogenrath

13.02.2016

In Stockholm werden fürchterlich missbrauchte Jungenleichen gefunden. Hängen die Taten zusammen? Warum vermisst niemand diese Kinder? Ist es ein Einzeltäter? Geht es um Menschenhandel? Oder "nur" um eine grausame Variante der Pädophilie? Im Laufe ihrer Ermittlungen trifft Kommissarin Jeanette Kihlberg auf die Psychologin Sofia Zetterlund, die über Erfahrungen in der Therapie von Pädophilen hat und darüber hinaus auch missbrauchte Kinder behandelt. Die Ermittlungen gehen sehr zäh voran, da von verschiedenen Seiten bewusst Hindernisse aufgebaut werden. Es entsteht der Verdacht, es gebe gar kein wirkliches Interesse, diese Morde aufzuklären, da es keine schwedischen Kinder sind, welche ihr Leben lassen mussten. Und "nebenher" muss die Kommissarin Jeanette ihr Privatleben meistern, was irgendwie neben einer so emotional belasteten und zeitintensiven Ermittlung nicht recht klappt. Auch die Psychologin Sofia ist in ihren Fällen gefangen, sie nimmt sogar die Arbeit mit ihrer Patientin Victoria Bergmann mit nach Hause, lässt eine zu große Bindung zu, was professionelle Neutralität vermissen lässt. "Krähenmädchen" ist ein spannendes, interessantes und auch brutales Buch, welches zartbesaitete Gemüter hinsichtlich des Kindesmissbrauchs abschrecken mag. Die Charaktere sind für mich schlüssig geschaffen und auch, wenn ich einige mehr als ablehne, auf ihre Weise interessant. Wirklich atemlose Spannung kommt nicht auf, ich will aber unbedingt wissen, wohin mich die Geschichte führen wird. Letztlich werde ich dazu jedoch alle drei Bände der Trilogie lesen müssen, was in der Natur einer Trilogie liegt. Dies ist mein erstes Buch des Autorenduos Erik Axl Sund, aber gewiss nicht mein letztes.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Zusammen haben sie die international erfolgreiche Victoria-Bergman-Trilogie geschrieben, für die sie 2012 mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Pressestimmen

„Ein sehr harter Psychothriller, eine Liebeserklärung an Södermalm und eine anrührende Geschichte einer leidenschaftlichen Frauenfreundschaft.“

Brigitte (30. Juli 2014)

»Neuer Schwedenhappen für Krimi-Fans. Vom Feinsten.«

Brigitte (13. August 2014)

„Das Packendste und Schockierendste, das ich seit Stieg Larssons 'Verblendung' gelesen habe.“

Cosmopolitan (01. August 2014)

„Die üblichen Blicke hinter die Gesellschaftsfassaden werden durch den Aspekt Frauenfreundschaft bereichert. Hatten wir noch nicht. Und ist richtig gut.“

Stern (31. Juli 2014)

„Der erste Teil der ‚Victoria-Bergmann-Trilogie‘ ist ein spannender Einstieg in eine komplexe Story psychischer Abgründe und politischer Verstrickungen.“

Madonna (A) (12. Juli 2014)

»Qualvoll spannend und sehr düster!«

Münchner Merkur (16. August 2014)

„Einfach nur toll!“

Grenzecho (11. September 2014)

„Der Auftakt dieser Trilogie ist absolut gelungen und macht süchtig nach mehr.“

Wädenswiler Anzeiger (24. September 2014)

»Der Thriller besticht durch kurze Kapitel, verschiedene Erzählperspektiven, Tempo und eine sehr spannende, verstörende Handlung.«

WAZ (26. Juli 2014)

„Gesellschaftskritisch, wie man das von schwedischen Autoren gewohnt ist, aber vor allem irrsinnig spannend.“

Heilbronner Stimme (18. Oktober 2014)

"Wer wirklich hart genug ist für diesen Thriller, der wird vieles finden, was ihn zum Maßstab und Meilenstein in diesem Genre machen wird. Die Tiefenzeichnung der Charaktere ist beeindruckend und bietet Stoff genug für drei eigenständige Bücher."

»Dies ist eine heftige Variante des Schweden-Thrillers: ernst, engagiert und brutal.«

Bücher (02. August 2014)

»Setzt ein weiteres Ausrufezeichen in der sowieso schon herausragenden skandinavischen Krimiszene.«

Märkische Oderzeitung (13. Dezember 2014)

»Spannend erzählt das Autorenduo die komplexe Story.«

Hessische/Niedersächsische Allgemeine (29. November 2014)

Weitere Bücher des Autors