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Moonatics Roman

Kundenrezensionen (12)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31814-4

NEU
Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hippies auf dem Mond

Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …

Arne Ahlert (Autor)

Arne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman.

18.02.2017 | Berlin

Autorenabend mit Arne Ahlert

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Otherland Buchhandlung
Bergmannstraße 25
10961 Berlin

Tel. 030/69505117, service@otherland-berlin.de

25.03.2017 | 13:00 Uhr | Leipzig

Arne Ahlert bei der "Leseinsel Fantasy" im Rahmen von "Leipzig liest"

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25.03.2017 | 18:00 Uhr | Leipzig

Arne Ahlert bei der "Heyne Fantasy- und SciFi-Nacht" im Rahmen der Leipziger Buchmesse

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Ludwig
Willy-Brandt-Platz 5
04109 Leipzig

Tel. 0341/268466-06

Weitere Informationen:
Leipziger Buchmesse
04356 Leipzig

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 576 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31814-4

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 14.11.2016

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Drogenrausch auf dem Mond vor der untergehenden Erde

Von: Ceciliasophie aus Berlin Datum: 21.01.2017

Inhalt:
Hippies auf dem Mond Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …

Meinung:
Moonatics hat mich wirklich überrascht. Ich ging von einer Geschichte auf dem Mond aus, mit vielen dystopischen Einklängen und einem "Das Ende ist nah"-Feeling. Bekommen habe ich ein irrwitziges, nachdenklich stimmendes Leseerlebnis, das glänzen konnte mit einem unfassbar gut durchdachtem Setting, tollen Charakteren und genau der richtigen Mischung aus "Carpe Diem" und "Wir sind schuld am Ende der Erde".
Dennoch fällt mir eine Bewertung wirklich schwer. Denn Moonatics ist eins dieser Bücher, bei denen man wirklich in der richtigen Stimmung sein muss und viel Zeit hat, um ohne Druck lesen zu können. Ich bin eine Schnell- und Vielleserin und dieses Buch hat mich wirklich Nerven gekostet, aber ich habe es nun nach einem Monat endlich beendet. Es passiert über mehrere Seiten hinweg manchmal nichts Besonderes. Und das muss es auch nicht, weil der Leser so viel mehr Zeit hat, sich in all das Geschehen hineinzuversetzen. Es ist wie bei einem guten Freund gewesen. Mal sieht man sich nur ganz kurz, eine Weile lang überhaupt nicht und dann wieder ganz lange.
Es gab Tage, da las ich nur zehn Seiten in dem Buch, legte es weg und kam zu einem späteren Zeitpunkt wieder, um dieses Mal mehr zu lesen.
Ich mochte alle Charaktere. Auch die Bösen. Obwohl es hier keine Schwarz-Weiß-Zeichnung gab. Jeder handelte aus eigenen Antrieben, war kein Unschuldslamm und somit einfach Mensch.
Darian fand ich klasse. Er ist kein Held und auch kein Antiheld. Er ist ein ganz normaler Mensch (wenn man von der überraschenden Erbschaft einmal absieht, könnte er sein wie du und ich).
Mein persönliches Highlight war Buzz. Ein Roboter, der plötzlich ein eigenes (wirklich eigenes?) Denkvermögen entwickelt? Also von einer künstlichen Intelligenz zu einer weiterentwickelten Form der Intelligenz wird, das Antlitz von Nietzsche verwendet und klüger ist, als er sein sollte.
Und dann wären da noch Tony und Christopher und all die anderen. Und die Moonatics. Eine Hippiekommune auf dem Mond, voller Partydrang und Drogen. Ein unfassbar skurriles Bild. Und doch passte sich diese Darstellung irgendwie perfekt in die Landschaft des Mondes ein.
Die Handlung verlief wie bereits angesprochen sehr plätschernd. Einzig die letzten hundert Seiten verliefen in einem so raschen Tempo, das ich etwas verwirrt blinzelnd dasaß, als das Buch wirklich zu Ende war. Und so ganz begriffen habe ich all das um ehrlich zu sein wahrscheinlich nicht wirklich. Das Ende war nach all dem Geplänkel wirklich ein harter Schnitt.
Doch es geht ja auch um das dahinter. Was machen wir eigentlich, wenn unsere Erde kurz vor der vollkommenen Zerstörung steht? Was würde ich als erstes machen? Wie viel kann die Menschheit vertragen, um so abgestumpft zu werden? Können wir ein solches Szenario vielleicht noch aufhalten oder ist es dafür schon zu spät? Werden Roboter uns wirklich einmal auslöschen und strebt der Mensch nur nach dem eigenen Tod?
Ich liebe Bücher, die mich mit genau solchen Fragen zurücklassen, mich nachdenken lassen, damit ich sie mit meinem Freund (an dieser Stelle: Danke fürs Aushalten mit mir!) diskutieren kann.

Ich mag alles an dem Buch. Es ist sowas von lesenswert. Aber bitte, plant genug Zeit ein, um das Buch wirklich genießen zu können!

Ein originelles und zum Schluss auch noch sehr spannendes Mondabenteuer mit jeder Menge Partyspaß!

Von: Bella's Wonderworld Datum: 16.01.2017

www.bellaswonderworld.de

Beschreibung

Die Erde steht aufgrund des Klimawandels kurz davor zu kollabieren. Die nahe Zukunft der Menschen liegt somit im Weltall. Darian Curtis ist als Globetrotter schon viel durch die Welt gereist und hat sich bisher seinen Lebensunterhalt als Webdesigner verdient. Als er eines Tages ein kleines Vermögen erbt erfüllt er sich den Traum, drei Wochen Urlaub auf dem Mond zu machen. Im Weltall angekommen beginnt Darians wohl verrücktestes Abenteuer seines Lebens…

Meine Meinung

Der Science Fiction Roman „Moonatics“ von Arne Ahlert ist ein außerordentlich abgefahrenes sowie gelungenes Debüt!

Gemeinsam mit Darian Curtis tritt man eine aufregende Reise zum Mond an, dort angekommen hat man das Gefühl in eine nicht enden wollende Party der interessantesten Charaktere zu stürzen. Zum einen sind da die Hippies, auch Moonatics genannt, dann gibt es da noch einen wirklich außergewöhnlichen Roboter Buzz sowie viele freundliche Mitmenschen und die Katze Schrödinger, bei der ich unwillkürlich an The Big Bang Theory und das physikalische Gedankenexperiment Schrödingers Katze denken musste.

Es hat mir riesigen Spaß gemacht durch Arne Ahlerts klaren und detaillierten Schreibstil eine sagenhafte Reise auf den Mond anzutreten. Dabei sind vor allem die unterschiedlichen Charaktere eine wahrer Vollgenuss! Lediglich der Hauptprotagonist Darian scheint als Art „Beobachter“ den Geschehnissen beizuwohnen, ohne seine eigene Gedanken und Meinungen einzubringen. Dies hat mich allerdings wenig gestört, da es bereits genügend andere schillernde Figuren auf dem Mond gibt!

Einen Großteil des Romans wird man nach und nach Zeuge diverser und ziemlich außergewöhnlicher Ereignisse auf dem Mond. Dies liest sich fast schon wie eine Art Tagebuch oder Bericht, wobei so gut wie keine Spannung aufkommt – dennoch bleibt es die ganze Zeit über auf jeden Fall interessant. Auf den letzten 100/150 Seiten nimmt die Geschichte eine rasante Wendung und der bisher fehlende Spannungsbogen schnellt von 0 auf 100 in die Höhe. Auf einmal passiert alles Schlag auf Schlag, die Ereignisse überstürzen sich und Darian steckt mitten drin.

Der Debütroman von Arne Ahlert hat mich sagenhaft gut unterhalten, dabei verbindet er gekonnt ein überaus nachvollziehbares Weltuntergangsszenario mit Humor und seiner eigenen Idee wie das Leben auf dem Mond aussehen könnte. Ich vergebe für dieses farbenprächtige und eindrücklich geschilderte Mondabenteuer 4 von 5 Grisekatzen!

Noch ein Wort zum Schluss: Das Ende von „Moonatics“ bietet der eigenen Fantasie viel Raum für eigene Gedanken – aber vielleicht dürfen wir ja auch auf ein weiteres Werk von Arne Ahlert hoffen?

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