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(Hrsg.)

The future is female! Was Frauen über Feminismus denken
Mit Beiträgen von Emma Watson, Keira Knightley, Katrin Bauerfeind u.v.m.

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-15982-6

NEU
Erschienen:  08.10.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Welt, in der Frauen heute leben, ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. »The future is female! Was Frauen über Feminismus denken« ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung. Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu!

Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis; das Buch wird zeitgleich mit der britischen und der amerikanischen Ausgabe zum International Girls' Day am 11.10.2018 erscheinen. Beiträgerinnen sind unter anderem: Emma Watson • Keira Knightley • Bridget Jones (von Helen Fielding) • Saoirse Ronan • Dolly Alderton • Jameela Jamil • Kat Dennings • Rhyannon Styles und viele mehr.

Außerdem exklusiv in der deutschen Ausgabe: Essays von Katrin Bauerfeind • Karla Paul • Tijen Onaran • Fränzi Kühne • Milena Glimbovski • Stefanie Lohaus.

»Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.« Reese Witherspoon

»Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.«

Reese Witherspoon

Scarlett Curtis (Herausgeberin)

Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis.


Elke Link (Übersetzerin)

Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für Ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.


Kristin Lohmann (Übersetzerin)

Kristin Lohmann lebt als freie Übersetzerin und Lektorin in München. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Französischen und Englischen und gründete 2009 die Agentur WortSchatz.


Johanna Ott (Übersetzerin)

Johanna Ott begann nach einem Studium der Literaturwissenschaft und Ethnologie ein Masterstudium der Literarischen Übersetzung in München. Seither übersetzt sie Literatur aus dem Englischen und Spanischen.

»Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.«

Reese Witherspoon

»Eine Empfehlung. Mehr noch: eine Aufforderung zum Lesen!««

Radio Bremen 2 (07.10.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Antje Althans, Katrin Harlaß, Elke Link, Kristin Lohmann, Johanna Ott, Sophie Zeitz
Originaltitel: Feminists don't wear pink and other lies
Originalverlag: Penguin

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-442-15982-6

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  08.10.2018

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Was Frauen über Feminismus denken

Von: Amber144 Datum: 04.11.2018

https://www.instagram.com/144amber

Durch das grelle Pink fällt das Cover sofort ins Auge und das ist bei diesem Thema auch wichtig.
Im Buch gibt es auch einige Geschichten, die auf diese Farbe eingehen und darüber berichten.

Die Geschichten in diesem Buch sind vielfältig. Auch Gedichte befinden sich darin. Aufgrund der Vielfalt der Inhalte, findet jeder Leser etwas, das ihm zusagt. Allerdings findet man auch Inhalte, die einem nicht zusagen werden.
Es ist sehr interessant so viele Dinge zu lesen und teilweise auch bestürzend. Die Geschichten sind teilweise aufbauend und teilweise erschütternd, was Frauen erlebt haben und noch erleben müssen.

Es gibt ein paar Beiträge, die mich tief berührt haben. Unter anderem der Beitrag von Keira Knightley. Die viele Dinge auf den Punkt bringt.

Eigentlich ist es schlimm, dass solch ein Buch geschrieben werden muss um darauf hinzuweisen, was in der heutigen Zeit immer noch Frauen angetan wird. Das die Gleichberechtigung immer noch nicht angekommen ist in unserer Zeit.
Es macht aber auch Mut und zeigt, was Frauen schon alles erreicht haben und das es vielleicht in der Zukunft doch irgendwann so weit ist, dass es Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen gibt.

Ein Buch das auf jeden Fall lesenswert ist. Ich vergebe verdiente 4 von 5 Sternen.

Lügen des Hasses

Von: Jamal Tuschick  aus Berlin Datum: 23.10.2018

www.textland-online.de/index.php?article_id=330

Das Wort als Waffe ersetzt Armeen. Der Hashtag ist die Kalaschnikow der Netzzeit. The future is female. - „Die Lügen, die uns über den Feminismus erzählt worden sind, wurden verbreitet, um uns von einer Bewegung fernzuhalten, die eigentlich alle Menschen meint“, schreibt Scarlett Curtis im Vorwort.
Wie radikal sich das akute Jetzt von der erweiterten Gegenwart im weißen Westen der Welt unterscheidet, belegt ein Tagebucheintrag von Helen Fieldings Heldin Bridget Jones, dessen Fiktionalität die Realität vollkommen abbildet. Jones dokumentiert einen von „Saturday Night Fever“ ausgelösten Wutausbruch.
„Das war der sexistischste, grauenhafteste, widerlichste Film, den ich je gesehen habe … Wenn John Travolta so was heute machen würde, würde er nie wieder einen Film machen.“
So ist es. – Und wie unvorhersehbar war das 1977, als der Film in die Kinos kam und dem Hauptdarsteller neben Weltruhm eine Oscar-Nominierung bescherte. Vierzig Jahre später ist die popkulturell lackierte Sozialkritik im Film unlesbar geworden, obwohl der Soundtrack noch immer grünt. Die Dechiffrierung des von Travolta verkörperten Hobbytänzers Tony Manero führt zu nichts mehr. Sein Charakter ist egal, wo er nicht abstoßend erscheint. Travolta liefert als Manero ein Beispiel für Machoschrott. Stellt man sich eine Umgebung vor, in der seine Weltsicht Gültigkeit besitzt, ergibt sich zwanglos ein Trailerpark Szenario. Heute wäre Manero keine steilgehende Vorstadtstilikone mehr, der die Türen aufgehalten werden, sondern ein Marginalisierter, dem keine Türsteherin Zutritt gewähren würde.
Ganz anders sieht die Welt in den Augen von Tapiwa H. Maoni aus. Die Autorin schildert afrikanische Verhältnisse, die offene Diskriminierung von Frauen und Mädchen perpetuieren. Sie schreibt: „Für mich bedeutet Feminismus, dass ich etwas wert bin.“
Nimco Ali ist eine Aktivistin gegen Female Genital Mutilation. Sie schildert das Traditionsgatter, in dem solche Verstümmelungen gesellschaftliche Praxis und normgerechtes Verhalten sind. Alis erste aktivistische Aktion war ein Banner mit der Aufschrift #FingerwegvonmeinerMuschi.
Zwischen Fielding und Ali spannt sich der Horizont eines Kampfes auf, dessen Schockwellen längst einen Tsunami der Veränderungen in Gang gesetzt haben. #MeToo hat mehr Männer von der Macht getrennt als jede Kampagne zuvor. Die global-virale Twitter-Solidarität rasiert Kunst- und Kulturbegriffe. Wir erleben eine Kulturrevolution. Er geht kein Nabokov, kein Polanski und kein Bukowski mehr.Kann sich jemand Claude-Oliver Rudolph 2018 in einer Hauptrolle vorstellen? Es wird Jahre dauern, bis die Allgemeinplätze der Feuilletonopportunisten wieder einen festen Grund haben werden. Bis dahin rollen Köpfe.
Keira Knightley beschreibt die Geburt ihrer Tochter als Exzess.
„Meine Vagina riss auf … Ich erinnere mich an die Scheiße, die Kotze, das Blut, das Genähtwerden. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld.“
Toxisch findet Jameela Jamil die männliche Perspektive, in die Jungen mit Pornografie und Gruppenzwängen nach wie vor hineinrekrutiert werden.
Alison Sudols behauptet:
„Jetzt sind wir an der Reihe die Welt zu verändern.“
Amani Al-Khatahtbeh postuliert: „Hört auf, Männer so wichtig zu nehmen.“
Das Wort als Waffe ersetzt Armeen. Der Hashtag ist die Kalaschnikow der Netzzeit. The future is female. Zu den Autorinnen, die in „Was Frauen über Feminismus denken“ zu Wort kommen, zählen Emma Watson, Keira Knightley, Saoirse Ronan, Dolly Alderton, Jameela Jamil, Kat Dennings, Rhyannon Styles, Katrin Bauerfeind, Karla Paul, Tijen Onaran, Fränzi Kühne, Milena Glimbovski und Stefanie Lohaus.

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