Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld

Psychothriller

Taschenbuch
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Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.

Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?

»Ein spannender Thriller, der sich durch wirklich großartige und dichte Atmosphäre auszeichnet. Ein wirklich außergewöhnlicher Pageturner!«

Buchszene Online (03. September 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Wulf Bergner
Originaltitel: The Breakdown
Originalverlag: St. Martin's Press, London 2017
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0264-6
Erschienen am  20. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension ~ "Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld." von B.A. Paris

Von: buchgeschichten

07.11.2018

Cass fährt nach einem Abend mit Freunden, trotz Bitte Ihres Mannes bei dem Unwetter den sicheren Weg zu nehmen, die Abkürzung durch den Wald. Mitten im Wald zieht ein am Straßenrand parkendes Fahrzeug Ihre Aufmerksamkeit an. Sie bemerkt eine junge Frau am Steuer, geht von einer Panne aus und hält kurz. Als die Frau aber nicht darauf reagiert, fährt Cass schließlich doch weiter Als Sie am nächsten Morgen erfährt, dass die junge Frau in dem Wagen ermordet wurde, zieht Ihr das den Boden unter Ihren Füßen weg und Cass beginnt langsam aber sicher den Blick zur Realität zu verlieren. Kurz nach dem Mord erhält Sie täglich Anrufe. Aber der Anrufer sagt nicht – Stille; Und das mehrmals am Tag. Hat der Mörder Sie gesehen und ist nun hinter Ihr her? B.A. Paris hat mich letztes Jahr mit Ihrem Debüt ‚Saving Grace‘ total umgehauen. Es zählte für mich zu den besten Thrillern des Jahres 2017. Selbstverständlich musste ich somit auch dieses Buch bei mir einziehen lassen und habe mich, direkt nach Eintreffen, darauf gestürzt. Cass ist eine ganz gute Protagonistin, in die man sich durch die Erzählperspektive auch sehr gut hineinversetzen kann. Die in ihr wütenden Schuldgefühle und auch der langsam, schleichende Realitätsverlust ist genial aufgebaut und an den Leser gebracht. Das Leben scheint Ihr aus den Fingern zu rutschen und man bangt wirklich ziemlich mit, was Ihr als Nächstes widerfährt. Ich fand Sie sympathisch – manchmal etwas naiv, was aber wohl einfach mit den Geschehnissen zusammenhängt. Ihre Schwierigkeiten, sich an ganz alltägliche Sachen zu erinnern, sind gut beschrieben. Die Handtasche, die man zuhause vergaß – Wo steht nochmal das Auto im Parkhaus – kann das jedem mal passieren? Oder ereilt Sie das gleiche Schicksal wie Ihrer Mutter, die sehr früh eine Alzheimer-Diagnose erhielt. Matthew, Cass‘ Ehemann, unterstützt seine Frau und versucht Ihr zu helfen. Er geht mit Ihr zu einem Arzt und versucht, Sie immer wieder zu beschwichtigen. Ihre Glaubwürdigkeit hat Sie aber auch bei Ihrem Mann bereits verloren. Immer wieder treten Situationen auf, in dem man als Leser auch ziemlich an der Nase herangeführt wird. B.A. Paris hat einen sehr einnehmenden und flüssigen Schreibstil. Fängt man einmal mit dem Lesen an, kann man es eigentlich erst wieder zuklappen, wenn man die Geschichte hinausgesaugt hat. Nichtsdestotrotz konnte Sie mich leider diesmal nicht wirklich packen. Zu schnell ahnte ich, wie das Ende aufgelöst wird. Diese ist dann auch sehr schlüssig, aber gespickt voller Zufälle. Natürlich wurde ich auch kurz überrascht, aber im Großen und Ganzen war das Ende für mich dann doch zu vorhersehbar. Den Weg dahin fand ich, trotz meiner Kritik, gut. Gerade dieses beklemmende Gefühl wird man nicht los. Es liest sich wie ein Film – bildlich ziehen die ganzen Situationen, die Cass erlebt, an einem vorbei. Und ganz oft habe ich mich auch gefragt, wie ich denn in dieser oder jener Situation reagieren würde. Fazit Der Aufbau, die Stimmung und auch Spannung haben mir wirklich gut gefallen und mir aufregende Lesestunden verschafft. Jedoch eher sehr kurzweilig, wird es nicht lange Eindruck hinterlassen. Leider hat mich das Ende wirklich sehr enttäuscht und der Weg dahin war ein wenig zu lang. Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal und den Blanvalet-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür!

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Guter Thrill mit kleinen Abstrichen

Von: Buchperlenblog

01.11.2018

Der Name B.A. Paris hat sich mir äußerst positiv nach ihrem Debüt mit Saving Grace ins Gedächtnis gebrannt. Nun ist ihr zweiter Psychothriller bei mir eingezogen und hat für einige nervöse Stunden gesorgt. Mit Cass erleben wir eine Protagonistin, der so langsam der Boden unter den Füßen entrissen wird. Wirkt sie bereits anfangs etwas hektisch, so steigert sich dieser Zustand immer mehr in einer Abwärtsspirale des menschlichen Geistes. Nach dem Tod der jungen Frau in ihrer unmittelbaren Umgebung fürchtet sie, den Mörder auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Eigene Schuldgefühle halten sie davon ab, die Polizei zu benachrichtigen, weil sie dann ihr eigenes Fehlverhalten eingestehen müsste. Tägliche Anrufe, die in endlosem Schweigen münden, zermürben sie, Gedächtnisverlust droht sie an den Rand des Wahnsinns zu bringen. Immer dabei der fürsorgliche Ehemann Matthew, der seiner Frau beistehen will, auch wenn ihm scheinbar selbst irgendwann der Geduldsfaden reißt. Denn benebelt von einem Pillencocktail schafft Cass es kaum noch, den Tag durchzustehen, vergisst Verabredungen oder Einkäufe. Doch was ist Wirklichkeit, was Einbildung? Leidet Cass – ebenso wie ihre Mutter- an früher Demenz oder sind die Lücken in der Erinnerung anderer Art? Man kann nicht viel sagen, ohne zu viel zu verraten. Nur so viel: Auch wenn ich nicht ganz warm wurde mit Cass als Hauptcharakter, so lag mir doch die Aufklärung des Geschehens sehr am Herzen. Und ja, man könnte behaupten, dass vielleicht gegen Ende hin zu viel Zufall geholfen hätte. Aber dennoch hatte ich tolle Lesestunden, in denen ich Cass gefolgt bin, hinab in die rätselhaften Tiefen des Gedächtnisses, um eine Wahrheit aufzudecken, die in ihrer perfiden Gemeinheit durchaus überzeugen kann. Fazit Ein würdiger Nachfolger nach einem glänzenden Debüt, wenn auch nicht mehr ganz so fesselnd. Breakdown sorgt dennoch für einen Sog, dem man sich nicht so leicht entziehen kann.

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Vita

B.A. Paris wuchs in England auf, hat jedoch den Großteil ihres Erwachsenenlebens in Frankreich verbracht. Sie arbeitete in der Finanzbranche und als Lehrerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren fünf Töchtern lebt sie auch heute noch in Frankreich. Nach Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet erscheint mit Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld. ihr zweiter Roman im Blanvalet Verlag.

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