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Bülent Rambichler und die fliegende Sau Ein Provinzkrimi

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71676-0

NEU
Erschienen:  14.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, die Gelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetot und nackert. Und einer soll's aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale im elterlichen Gartenschuppen einzurichten. Aber da muss er jetzt durch, der »Büli« - meint auch seine Kollegin Astrid, eine Veganerin im Land der Rostbratwürstel. Gemeinsam fördern sie so einiges zu Tage: Manipulation beim Presssack-Wettbewerb, amouröse Umtriebe des Pfarrers - viele haben Dreck am Stecken, doch wer hat die Gelbwurst-Pflunzn auf dem Gewissen?

Anja Bogner (Autorin)

Nachdem sich Anja Bogner anhören musste: "Du kannst besser schreiben als küssen" entschloss sie sich konsequenterweise dazu, Drehbuchautorin und Texterin zu werden. Nach Stationen in Hamburg und Nürnberg lebt sie nun mit ihrer Familie in der Nähe von München und tut das, was sie am besten kann: schreiben.

20.09.2018 | 19:00 Uhr | Vilsbiburg

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Buchhandlung Koj
Obere Stadt 32
84137 Vilsbiburg

Tel. 08741/924020, buecher@buchhandlung-koj.de

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71676-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

NEU
Erschienen:  14.05.2018

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Saure Zipfel und Yogamatte

Von: Maren  aus Clausthal-Zellerfeld Datum: 04.06.2018

Bülent Rambichler ist nur seinem Vater zu liebe Polizist geworden und schummelt sich mit Innendienst durch seine Dienstzeit. Doch dann wird in seinem Heimatort eine Leiche gefunden und wer könnte die Ermittlungen in so einem Fall besser führen, als jemand der die Menschen da kennt. Bülent ist begeistert.

Titel und Cover sind gleichermaßen Hingucker. Ein gehörntes und geflügeltes Eichhörnchen und dann wird auch noch eine fliegende Sau versprochen. Das schreit ja geradezu nach einer sehr schmunzelträchtigen Lektüre.

Wie der Titel schon verrät begleitet der Leser hier Bülent Rambichler, Polizist ohne große Ambitionen mit einem Hang zur ausgedehnten Körperpflege, bei seinen Ermittlungen. Die natürlich nicht so einfach sind, wenn einem jeder kennt und man selbst nicht so genau weiß wie man sich Respekt verschafft. Dass sein Vater auch gerne seinen Senf dazugibt, macht es auch nicht einfacher. Genauso wenig wie seine Yogaliebende Assistentin Astrid, die sich begeistert in die Ermittlungen stürzt. Und Obacht vor den Walder-Zwillingen.
Die in Strunzheim ansässigen Charaktere sind durchweg Originale, die die Welt durch ihre eigenen Augen sehen und stur ihre eigene Meinung vertreten, egal wer ihnen reinreden will.

In Kombination mit der Dialektbehafteten Sprache fühlt man sich schnell ins fränkische Land versetzt, aber keine Angst etwas nicht verstehen zu können. Das Buch kommt mit Glossar und kleinen Fußnoten, was mir hier und da schon sehr gelegen kam.
Beim Lesen dieses Krimis fühlte ich mich gut unterhalten und meine Lachmuskeln hatten das ein oder andere Mal etwas zu tun, aber natürlich kamen auch die Ermittlungen und die Tätersuche nicht zu kurz.
Für mich kann Bülent Rambichler gerne noch weitere Ermittlungen übernehmen, langweilig schient es mit ihm nicht zu werden.

Ein türkisch-fränkischer Humor-Döner

Von: heinoko Datum: 27.05.2018

www.ue60gutezeiten.de

Bülent Rambichler pflegt sich gerne und ausgiebig in seinem Wohnungs-Hamam, ist Hauptkommissar im Nürnberger Morddezernat und sträubt sich seit Jahren erfolgreich gegen jeglichen Außendienst. Als jedoch in seinem Heimatstädtchen Strunzheim die „Gelbwurst-Pflunzn“, die Fleischereifachverkäuferin Kerstin, gewaltsam zu Tode kommt, muss er doch seinen geliebten Schreibtisch verlassen und zusammen mit seiner yogabiegsamen veganen Assistentin Astrid Weber tief eintauchen in den fränkische Provinzmief.
Zwei Anmerkungen vorneweg: Im Buch ist „Allmächd“ mit t am Ende geschrieben, also Allmächt. Das könnte ein Franke gar nicht aussprechen, geschweige denn schreiben! Und da sich die Franken nicht als Bayern sehen, ist ein Wolpertinger als Titelbild nicht ganz so glücklich…
Anja Bogner hat meiner Meinung nach den perfekten Provinzkrimi geschrieben. Perfekt, weil die Geschichte als solche gute Krimiqualität hat und die Aufklärung durchaus überrascht. Perfekt, weil die fränkische Grobheit in der Sprache und im Humor, die fränkische Sturschädeligkeit wunderbar in Szene gesetzt wird. Und perfekt, weil die Protagonisten in ihrer überzeichneten Darstellung, wie in einer Karikatur, Prototypen von Menschen sind, die man nicht nur in Franken findet: türkisch-stolze Eltern, träge Beamte, extrem neugierige Kleinstadtbewohner usw.
Schon viele Jahre lebe ich weit weg von meiner Heimatstadt Nürnberg, aber Anja Bogner hat es geschafft, mich mit ihrem Krimi nach nur wenigen Seiten mitten hinein in mein fränkisches Herz zu treffen. Da finde ich fränkische Mundartwörter, die fest zu meiner Kindheit gehörten und die ich schon vergessen hatte, wie z. B. der Hetscher (Schluckauf). Wenn Begriffe auftauchen, die zu tief in die fränkische Fremdsprache reichen, als dass ein Nicht-Franke sie verstehen könnte, gibt es entsprechende Übersetzungen als Anmerkungen, zusätzlich noch im Anhang ein Glossar „Fränkisch für den Hausgebrauch“. Anja Bogner trifft perfekt den derben Humor, hinter dem der Franke gerne sein großes Herz versteckt. Außerdem spielt die Autorin gekonnt mit Situationskomik, Krimispannung und Lokalkolorit, und der Leser merkt, dass sie selbst großen Spaß hat an diesem Spiel. Selten habe ich bei Lektüre eines Buches so oft so schallend gelacht wie bei diesem hier.
Das Buch ist wie ein türkisch-fränkischer Döner, saugut!

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