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Das Gebot der Rache Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67675-6

Erschienen: 09.06.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die kalte Hand des Bösen

Die meisten Menschen können ihre Rachefantasien kontrollieren. Aber es gibt einige, bei denen die Gier nach Rache grenzenlos ist. Einen solchen Fall erzählt John Niven in Das Gebot der Rache. Mit seinem neuen aufsehenerregenden Roman beweist der Kultautor seine Meisterschaft auch im Bereich des schonungslosen Thrillers und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die er nie wieder vergessen wird.

»Vielleicht der perfideste und am besten konstruierte Thriller, den ich je gelesen habe. Die lesenswerten Bücher des Genres nehmen dich mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, bei den besten Büchern, wie diesem, trampelst du durch ein moralisches Minenfeld.«

Irvine Welsh

John Niven (Autor)

John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre und Das Gebot der Rache. John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.

»Vielleicht der perfideste und am besten konstruierte Thriller, den ich je gelesen habe. Die lesenswerten Bücher des Genres nehmen dich mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, bei den besten Büchern, wie diesem, trampelst du durch ein moralisches Minenfeld.«

Irvine Welsh

"John Niven hat einen perfekten Thriller geschrieben, der in seinem spannenden Showdown immer wieder zu überraschen versteht und dabei so ökonomisch wie effektvoll ist."

NDR Kultur

»Ein starker, cleverer Thriller.«

Morgenpost

"John Niven hat mal wieder bewiesen, dass er wirklich schreiben kann, auch wenn er mal nicht lustig ist."

MDR Figaro

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch
Originaltitel: Cold Hands
Originalverlag: Heineman

Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67675-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 09.06.2014

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[REVIEW] John Niven: Das Gebot der Rache

Von: Tanja Datum: 28.02.2016

wort-welten.blogspot.de/

Zusammenfassung:

Zwei Jahre zuvor war Donalds Leben perfekt - das gesteht er im Hinblick auf das Leben, das er inzwischen in Florida führt. Glücklich verheiratet mit seiner Frau Sammy und Vater eines neunjährigen Sohnes zu sein, war alles für ihn. Und durch seine gelegentliche Arbeit als Filmkritiker für die Zeitung von Sammy hatte er auch jede Menge Zeit für seine Familie. Ein fantastisches Haus in der Weite Kanadas war da nur das Tüpfelchen auf dem i. Aber als Donnie von seiner Vergangenheit eingeholt wird, tut sie dies mit einer Gewalt, wie er sie nie für möglich gehalten hätte. Und es ist diese Gewalt, die Donnie zwei Jahre später dazu treibt, seine Geschichte aufzuschreiben - seine Geschichte über das Gebot der Rache ...


Fazit:

Nachdem mich "Kill Your Friends" fasziniert, "Coma" gefesselt und "Gott bewahre" einfach nur vor Begeisterung aus den Schuhen gehauen hat, hatte ich schon so eine Ahnung, dass auch dieses Buch wieder genau einen Nerv bei mir treffen würde. Zwar tat ich mir mit dem Lesen zu Beginn ein wenig schwer, da es schon ein wenig dauert, bis man allmählich die Zusammenhänge ganz erfasst hat. Aber dennoch konnte ich das Buch nach dieser kleinen Schwierigkeit kaum noch aus der Hand legen. Und ich muss sagen, dass mich keines von Nivens Büchern bisher so nachdenklich gemacht hat wie dieses hier. Wofür wohl auch hauptsächlich Nivens einzigartiges Talent verantwortlich ist, seinen Protagonisten und somit wohl auch ein wenig dem Leser einen Spiegel vorzuhalten und somit ganz ohne viel Firlefanz klarzustellen, dass - wie hier am Beispiel von Donnie - nie etwas je so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Entsprechend meiner Begeisterung für dieses Buch ziehe ich nur eine Welt für den etwas schwierigen Einstieg in die Geschichte ab und vergebe wohl verdiente ...

Das Grauen schleicht sich durch die Vergangenheit heran

Von: Dirk Hoffmann Datum: 06.03.2015

Mamouliansgeschichten.blogspot.de

Donald R. Miller hat es gut getroffen. Als Mann der wohlhabenden Tochter noch wohlhabenderer Eltern fristet der Mittvierziger ein beschauliches Leben in der idyllischen Einöde von Saskatchewan in Kanada, indem er gelegentlich wohlwollende Filmkritiken für das Anzeigenblättchen verfasst, das seine Frau Sammy herausgibt, und auf den gemeinsamen Sohn Walt aufpasst. Doch das Familienglück gerät arg ins Wanken, als eines Tages der Labrador Herby verschwindet und Donald das ausgeweidete Tier unweit der Bushaltestelle im Schnee auffindet.
Sofort werden Donalds Erinnerungen an seine wenig glorreiche Kindheit in Schottland wachgerufen, die die dunklen Vorahnungen größeren Unglücks heraufbeschwören.

„Zum ersten Mal, seit wir hier lebten, wurde unser Glück bedroht. Und das wirklich Beunruhigende daran war, dass ich das dumpfe Gefühl hatte, als hätte ich so etwas … erwartet. Nicht genau das, was geschehen war, aber etwas in der Art. Als hätte ich unterschwellig ständig mit dem Schlimmsten gerechnet, weil ich wusste: Mein Glück war nur erschlichen, und früher oder später musste der Schwindel auffliegen. Du hast das große Los gezogen. Den Sechser im Lotto. Hast du wirklich geglaubt, das würde immer so weitergehen? Dass das Karma so etwas zulassen würde? Aber du glaubst ja nicht an Karma. Greise Nazi-Kriegsverbrecher liegen in Südamerika an ihren Swimming Pools, während anderswo Babys von Lastwagen überrollt werden. Nichts als wirre nächtliche Gedanken, allein der Übermüdung geschuldet. Eine totale Überreaktion auf den Tod eines Haustiers, das von einem Wolf gerissen wurde. Was hast du denn erwartet, als du hier raus in die Wildnis gezogen bist?“ (S. 62)

Doch die eigenen, nicht wirklich überzeugenden Beschwichtigungen werden bald in ihre Einzelteile zerlegt, als auch Sammy nach einem außerplanmäßigen Meeting nicht nach Hause kommt, und die Polizei mit einem Hubschrauber auf dem verschneiten, zwei Hektar großen Grundstück landet …
Der schottische Autor John Niven hat mit „Kill Your Friends“ eine bissige Satire auf die Musikindustrie abgeliefert, mit „Coma“ einen etwas anderen Golf(-Sport)-Thriller und schließlich mit „Gott bewahre“ eine gar blasphemische Gottesgeschichte. Mit „Das Gebot der Rache“ legt er erstmals einen überraschend konventionellen Thriller vor, der ganz ohne den typischen John-Niven-Humor auskommt, dafür aber knallhart das bislang beschauliche Leben seines Ich-Erzählers zerpflückt. Dabei kommt erst in den sukzessive eingestreuten Rückblenden ans Licht, was zu den grausamen Ereignissen geführt hat, mit denen sich der Protagonist auseinandersetzen muss – einschließlich überraschender Wendungen und einem furiosen Showdown!

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