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Old School Roman

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€ 11,30 [A] | CHF 15,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67721-0

Erschienen: 10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Alten schlagen zurück

Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in die Altersarmut abzurutschen, greifen die Frauen zu einer radikalen Lösung.

John Niven (Autor)

John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre, Das Gebot der Rache, Straight White Male und Old School. John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.

20.11.2017 | 20:00 Uhr | Berlin

Buchpremiere mit John Niven

Deutsch/Englisch

Deutscher Text: Nagel (Autor, ehemals Sänger von Muff Potter)

Einlass: ab 19:30 Uhr

Karten im International, auf yorck.de und an den Vorverkaufskassen.

Eintritt: VVK:€ 14,- zzgl. Gebühren

Details zur Veranstaltung

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Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin

21.11.2017 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung mit John Niven

Deutsch/Englisch

Deutscher Text: Nagel (Autor, ehemals Sänger von Muff Potter)

Einlass: 19:00

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Mehr Infos

Nochtspeicher
Bernhard-Nocht-Straße 69a
20359 Hamburg

22.11.2017 | 20:00 Uhr | Münster

Lesung mit John Niven

Deutsch/Englisch

Deutscher Text: Nagel (Autor, ehemals Sänger von Muff Potter)

Einlass: ab 19:30 Uhr

Eintritt: VVK:€ 13,- zzgl. Gebühren / AK: € 16,-

Pension Schmidt
Tickets

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Pension Schmidt
Alter Steinweg 37
48143 Münster

23.11.2017 | 21:00 Uhr | Köln

Lesung mit John Niven

Deutsch/Englisch

Deutscher Text: Nagel (Autor, ehemals Sänger von Muff Potter)

Einlass: ab 20:00 Uhr

Eintritt: € 10,-/ € 8,- ermäßigt

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Mehr Infos

King Georg Klubbar
Sudermanstraße 2
50670 Köln

24.11.2017 | Frankfurt am Main

Lesung mit John Niven

Deutsch/Englisch

Deutscher Text: Nagel (Autor, ehemals Sänger von Muff Potter)

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Mehr Infos

Mounsonturm - Lokal
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch
Originaltitel: Sunshine Cruise Company
Originalverlag: Heineman

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67721-0

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 10.07.2017

  • Leserstimmen

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Niven vom Feinsten

Von: Sebastian | Stuffed-Shelves.de Datum: 06.09.2017

stuffed-shelves.de

Manche Autoren lassen sich einfach nicht in eine Schablone pressen – und in den allermeisten Fällen ist das auch gut so. John Niven zum Beispiel gehört eindeutig in diese Kategorie und, so viel sei vorweggenommen, mit »Old School« stellt er das ebenso gekonnt wie eindrucksvoll erneut unter Beweis

Dabei beginnt der Roman eigentlich auf eine Art und Weise, die nicht unbedingt vielversprechend ist. Ein Dialog zwischen einem Ehepaar um die 60. Lediglich die Tatsache, dass die Dame des Hauses mit selbstgemischtem Kunstblut durch die Gegend schmaddert, gibt zumindest einen dezenten Hinweis darauf, dass man es hier zumindest nicht mit einem ganz typischen Eheleben zu tun hat. Aber dann … John Niven gibt nach dem ersten Kapitel Vollgas und lässt den Leser mit »Old School« durch eine Achterbahn der Unwahrscheinlichkeiten fahren – und zwar eine verflucht schnelle. In erster Linie zielt er dabei mit Brachialgewalt auf die Lachmuskeln ab, ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt bei einem Buch so häufig laut gelacht habe. Aber unter all dem Humor hat der Roman auch durchaus ernsthafte Seiten. Letzten Endes ist die Geschichte nichts anderes als eine ziemlich abgefahrene und bitterböse Auseinandersetzung mit dem Thema Altersarmut, versteckt in einem schwarzhumorigen Roadtrip der besonderen Art, bei dem der Leser bis zum Schluss mit den alten Ladys mitfiebert und sich nichts mehr wünscht, als dass sie mit ihrem Banküberfall durchkommen mögen.

Womit wir auch direkt bei den Figuren angekommen wären. Diese sind, auch wenn es die reichlich bizarre Story vermuten lässt, sehr viel bodenständiger ausgefallen, als es den Eindruck macht. Im Grunde genommen ist das Quartett der reifen Damen sogar ziemlich realistisch ausgefallen, auch wenn sie natürlich alle ihre Ecken, Kanten und Macken haben. Etwas aus der Art schlägt da höchstens die Vertreterin der Ü-80-Mannschaft, Ethel, die tatsächlich schon sehr verschroben und skurril daherkommt – für mich aber gerade deswegen ein absolutes Highlight gewesen ist. An den Polizisten lässt »Old School« dagegen kaum ein gutes Haar, besonders Chefermittler Boscombe ist ein Trottel wie er im Buche steht und wird im Verlauf des Romans zu einem Ziel für so manchen Seitenhieb auf die Polizei als solches. Wäre er nicht so ein Arsch, könnte man hinsichtlich der Geschehnisse zwar Mitleid mit ihm haben, unter den gegebenen Umständen bleibt aber nur ein hämisches Grinsen übrig.

Stilistisch ist Niven mit »Old School« wieder ganz weit vorn dabei. Das Buch liest sich supereingängig, legt ein wahnsinniges Tempo vor und wird schon früh zu einem absoluten Pageturner. Die Pointen sitzen, der mitunter brachiale Humor haut ordentlich rein und somit flutschen die vierhundert Seiten schnell durch. Die Übersetzung von Stephan Glietsch ist stimmig und macht Spaß. Was will man also mehr.

Fazit:

»Old School« war für mich ein absoluter Höhepunkt in John Nivens bisherigem Schaffen. Hier stimmt einfach alles. Fieser Humor lässt die berechtigte Sozialkritik nicht wie einen erhobenen Zeigefinger wirken, die tollen Figuren und das hohe Maß an Tempo sorgen dafür, dass man diesen Roadtrip der besonderen Art in einem Zug inhaliert und sich am Ende denkt »Schade, war es das schon?« Absolut gelungen und eine unbedingte Leseempfehlung.

Kurzweilig und unterhaltsam, aber nicht immer ganz rund

Von: Wulf Bengsch | Mendienjournal Datum: 24.08.2017

medienjournal-blog.de/2017/08/review-old-school-john-niven-buch/

John Nivens "Old School" wirkt nicht nur auf den ersten Blick wie ein Buch gewordener Film und begeistert als unterhaltsame Krimi-Komödie durchaus, auch wenn der Humor manchmal etwas flach und die Ereignisse zunehmend überzogen sein mögen, doch ist es weit mehr die suggerierte Ernsthaftigkeit, der sich hier als störendes Element offenbart, denn Fäkalhumor und teils tieftragische Begebenheiten gehen selten gut Hand in Hand und das gilt auch in diesem Fall. Unterhaltsam ist die aberwitzige Geschichte dennoch und in ihren besten Momenten herrlich frisch und witzig inszeniert, allerdings eben nur mit leichten Abstrichen zu genießen.

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