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Das Mißverständnis Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74951-5

Erschienen: 10.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Der Weltbestseller von Irène Némirovsky jetzt verfilmt!

Sommer 1940: Innerhalb weniger Wochen wird Frankreich von deutschen Truppen überrannt, Paris und weite Teile des Landes werden von den Nazis okkupiert. Auch die Familie Angellier leidet unter den Folgen des Krieges und wird gezwungen, einen der verhassten deutschen Offiziere bei sich aufzunehmen. Doch obwohl sie Feinde sein müssten, entspannt sich zwischen der leidenschaftlichen Lucille Angellier und dem zurückhaltenden Bruno eine zarte Liebesgeschichte. Über 60 Jahre lag das Vermächtnis der französischen Starautorin der 30er Jahre unerkannt in einem Koffer – bis der Zufall dieses eindrucksvolle Sittengemälde aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ans Licht brachte. Der wiederentdeckte Roman Suite française ist eine literarische Sensation: Er erscheint in mehr als 40 Ländern und wird mit Tolstois Krieg und Frieden verglichen.

ÜBERSICHT ZU IRÈNE NÉMIROVSKY

Irène Némirovsky, französisch-russische Autorin, hat im Paris der 30er Jahren ihre größten Erfolge gefeiert. 1942 wurde sie verhaftet und starb wenige Wochen später in Auschwitz. Sie hinterließ großartige literarische Werke, die erst heute - mehr als 60 Jahre nach ihrem Tod - von der Fachwelt und der breiten Öffentlichkeit wieder entdeckt werden.

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Irène Némirovsky (Autorin)

Irène Némirovsky, 1903 als Tochter eines jüdischen Bankiers in Kiew geboren, floh mit ihren Eltern vor der Oktoberrevolution nach Paris und etablierte sich dort als erfolgreiche Autorin. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zog sie mit ihrer Familie in die Provinz, wurde jedoch 1942 deportiert und starb in Auschwitz.


Susanne Röckel (Übersetzerin)

Susanne Röckel wurde 1953 in Darmstadt geboren. Von September 1997 bis Juli 1998 lebte die Schriftstellerin in Shanghai und lehrte dort Deutsch an der Universität. Susanne Röckel lebt und arbeitet in München.

Aus dem Französischen von Susanne Röckel
Originaltitel: Le malentendu
Originalverlag: Denoel

Taschenbuch, Broschur, 176 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74951-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 10.08.2015

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Liebe kann man nicht erzwingen

Von: Anne-Marit Strandborg Datum: 02.06.2016

annes-hobbystube.blogspot.de/

Dies ist das erste Buch von Irène Némirovsky. Jahrzehntelang wurde es nicht als Buch gedruckt, nur in einer Zeitschrift veröffentlicht. Dabei war hier schon ihr großes Talent erkennbar.

Ives hatte als Sohn reicher Eltern eine glückliche Kindheit. Die Eltern bemühten sich, ihm früh einen Sinn für Schönheit und Philosophie einzupflanzen. Er lernte, schöne Dinge zu lieben Geld auszugeben, reiten, fechten, sich gut zu kleiden. Sein Vater lehrte ihm diskret den Umgang mit Frauen.
Mit achtzehn war Ives Waise und er ging auf Reisen. Und dann, mitten in sein schönes Leben, brach der Erste Weltkrieg hinein. Erste Begeisterung, dann Kälte, Hunger, Schützengräben, Dreck, Müdigkeit, Resignation, der Tod als ständiger Begleiter. Die Erinnerung daran ließ ihn nach dem Krieg nicht los. Dreimal verwundet und ausgezeichnet mit dem Kriegskreuz, kehrte er nach Paris zurück.
Ein bisschen Geld blieb ihm, es reichte für Zigaretten und Taxifahrten. Er hatte Glück und fand eine Stelle in einer großen internationalen Presseagentur. Er lebte genügsam, um sich das Geld zu ersparen für einen Sommerurlaub in dem Seebad, das er schon als Kind liebte.
Dort begenet er Denise, die verheiratet ist und eine kleine Tochter hat. Als ihr Mann für einige Zeit den Urlaubsort verlässt, kommen sich die beiden näher. Denise liebt Ives, aber von ihm wartet sie vergeblich auf die bestimmten drei Worte.
Merklich kühler wird das Verhältnis, als sie wieder in Paris sind. Ives muss jeden Tag ins Büro, Geld verdienen. Denise hat den ganzen Tag Zeit und Muße und kann über sich, Ives und ihr Verhältnis nachdenken. Er wird zu ihrem Lebensinhalt, sie wartet nur noch auf seinen Anruf.

Kann dieses Verhältnis von Dauer sein? Hätte die bisher verwöhnte Denise die Stärke, sich von ihrem Mann zu trennen, um an der Seite eines "armen" Mannes zu leben? Das lest selbst...

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