Das Zimmer der Wunder

Roman – Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter

Taschenbuch
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Manchmal ist das Leben selbst schon Wunder genug

Nur ein Moment, doch er kann alles verändern. Das erfährt Karrierefrau Thelma am eigenen Leib, als ihr Sohn Louis durch einen LKW von seinem Skateboard gerissen wird. Louis überlebt schwer verletzt, liegt im Koma. Vier Wochen – wenn sich sein Zustand bis dahin nicht verbessert, sehen die Ärzte wenig Hoffnung. In ihrer Verzweiflung findet Thelma in Louis‘ Zimmer eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat: Karaoke singen, einen Marathon laufen, ein Duett mit einem bekannten Rapper ... Thelma beginnt seine Wünsche für ihn zu erfüllen. Wird es ihr gelingen, dadurch seinen Überlebenswillen zu wecken?

»Feel-Good voller Emotionen.«

Elle

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
Originaltitel: La Chambre des Merveilles
Originalverlag: Editions Calmann-Lévy, Paris 2018
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10404-9
Erschienen am  12. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Zimmer der Wunder

Von: Meine Herzensbücher

22.06.2020

Es gibt vieles im Leben, das man verändern möchte. Vieles, was man ungeschehen werden lassen möchte, dennoch geht es nicht. Ein Moment, eine Sekunde, können so vieles verändern und man ist am Boden zerstört. Was wäre wenn.....stellt man sich dann immer die Frage. Könnte alles anders verlaufen, wenn man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt anders verhalten hätte, sich mehr Zeit genommen hätte? Es war mein erstes Buch von Julien Sandrel. Ich war anfangs skeptisch und nun erwartet ihr sicher, dass ich juble und mich euphorisch über das Buch äußere. Leider muss ich euch anfangs enttäuschen. Mir persönlich fiel der Einstieg in das Buch etwas schwerer. Gut, manchen möchte es anders ergehen, aber so war es leider. Ich kam mit dem Schreibstil nicht wirklich klar und dennoch war da etwas, was mich gefesselt hat. Widersprüchlich...ich weiß. Diese Gefühle nun in Worte zu fassen, ist etwas schwer. Warum ich deshalb doch 4 Sterne vergebe? Ich kann es euch sagen. Nachdem ich mich mit Thelma am Anfang abgefunden habe, teilweise ihre Handlungen verstanden habe, bei denen sie so unter Druck stand, kam eine große Wendung. Sie geht die Wunschliste ihres Sohnes durch. Wünsche, die er gerne in seinem Leben erfüllen möchte. Was ich da erlebt habe, hat mich einige Male schmunzeln lassen, denn die Wünsche sind teilweise echt phänomenal. Aber dieses Buch zeigt mehr als eine Mutter, die um ihren Sohn kämpft, die sich verändert und ein neues Leben beginnt. Es lässt einen selbst in sich gehen. Man überlegt, ob es bei einem selber nicht Momente gibt, bei denen wir unsere Familie vernachlässigen, bei denen wir uns vielleicht anders entscheiden könnten. In einigen Passagen erleben wir die Sicht aus Louis, der im Koma liegt. Wir bekommen mit, was er fühlt, wie er die Umgebung wahrnimmt. Dies hat mir öfters eine Gänsehaut beschert. Nachdem ich dann das Buch beendet habe, habe ich mich selbst gewundert, wie gebannt ich dem ganzen gefolgt bin. Es hat mir wieder bewiesen, sich nicht auf den ersten Eindruck zu verlassen, sondern weiter zu denken, sich einem Buch völlig auszuliefern. Das Leben kann so voller Hoffnung sein, es ist nie zu spät einen Neuanfang zu wagen.

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Ich habe mit Thelma gelacht, geweint, gebangt und gehofft!

Von: buecher-fanwolf

06.05.2020

Rezension: Da ich ein sehr emotionaler Mensch bin und die Geschichte sich vom Klappentext her sehr gut las, wollte ich dieses Buch unbedingt haben. Ein großes Dankeschön geht dabei an Laura Austen vom RandomHouse, welche mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. Ich habe mit Thelma gelacht, geweint, gebangt und gehofft! Julien Sandel transportiert die ganze Gefühlspalette in diesem Buch und fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Erlebnisse von Thelma, als sie Louis‘ Bucket-List abarbeitet sind herrlich. Eine solche Reise würde ich am liebsten auch machen. Zwischendurch kommt auch Louis zu Wort, der alles hört, sich aber nicht bemerkbar machen kann. Man weiß nicht, ob es stimmt, aber man wünscht sich, dass "Kranke" die Anwesenheit der Lieben mitbekommen. Durch seine ersten und oftmals auch witzigen Kommentare merkt man, dass Louis seine Mutter sehr liebt, obwohl sie sich selbst oft als schlechte Mutter bezeichnet. Das Buch ist aus der Sicht Thelma's und aus der Sicht von Louis im Koma erzählt, was mir sehr gut gefällt. Ich mag Perspektivwechsel gern, wenn sie gut gemacht sind - und das ist hier definitiv der Fall. Der Schreibstil ist schön locker und leicht. Mit dem Ende sind für mich dennoch einige Fragen offen... Fazit: Ein unglaublich emotional geschriebener Roman, mit ernstem Unterton, aber locker geschrieben, der mich sehr berührt hat! Thelma: "Ich ließ meinen Blick durch dieses Zimmer der Wunder wandern... Es hatte wie ein Gefühlsbeschleuniger auf mich gewirkt, hatte mich der Reihe nach beinah vernichtet, mein Leben auf den Kopf gestellt,... neue Energien in mir wach gerufen, mich mit vielem versöhnt, mich über mich selbst hinauswachsen lassen, verändert."

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Vita

Julien Sandrel, geboren 1980 in Südfrankreich, lebt heute mit seiner Frau und den beiden Kindern in Paris. Die Idee zu seinem Debütroman »Das Zimmer der Wunder« kam ihm, als er sich eines Tages in einer brenzligen Situation Gedanken darüber machte, was wäre, wenn seinen Kindern im Straßenverkehr etwas passieren würde. Der Roman wurde in Frankreich von der Presse gefeiert, noch vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und wird derzeit verfilmt.

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Pressestimmen

»Einfach schön.«

In Touch (08. August 2019)