Das Zimmer der Wunder

Roman – Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter

(6)
Taschenbuch
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Manchmal ist das Leben selbst schon Wunder genug

Nur ein Moment, doch er kann alles verändern. Das erfährt Karrierefrau Thelma am eigenen Leib, als ihr Sohn Louis durch einen LKW von seinem Skateboard gerissen wird. Louis überlebt schwer verletzt, liegt im Koma. Vier Wochen – wenn sich sein Zustand bis dahin nicht verbessert, sehen die Ärzte wenig Hoffnung. In ihrer Verzweiflung findet Thelma in Louis‘ Zimmer eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat: Karaoke singen, einen Marathon laufen, ein Duett mit einem bekannten Rapper ... Thelma beginnt seine Wünsche für ihn zu erfüllen. Wird es ihr gelingen, dadurch seinen Überlebenswillen zu wecken?

»Feel-Good voller Emotionen.«

Elle

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
Originaltitel: La Chambre des Merveilles
Originalverlag: Editions Calmann-Lévy, Paris 2018
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10404-9
Erschienen am  12. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein herzergreifender Roman, der mich sehr berührt hat

Von: Daniela

23.10.2019

Die Karrierefrau Thelma telefoniert gerade mit ihrem Chef, als in fast greifbarer Nähe ihr Sohn Louis (13 Jahre alt) einen Unfall hat. Thelma wollte zusammen mit Louis ihre Mutter besuchen, Louis fuhr mit seinem Skateboard vor und wird von einem LKW angefahren. Er überlebt, liegt aber im Koma und die Ärzte machen Thelma wenig Hoffnung. Thelma lässt sich gehen, findet aber dann in Louis Zimmer sein Heft der Wunder, eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat. Thelma beschließt die Träume ihres Sohnes zu erleben und diese in Ton und Bild aufzuzeichnen … Julien Sandrel schaffte es mit seinem Familienroman, dass ich bei dieser herzergreifenden Geschichte keinesfalls emotionslos bleiben konnte. Der Schreibstil von Julien Sandrel ist flüssig, fesselnd aber auch teilweise humorvoll. Die Geschichte war so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand weglegen konnte! Die Charaktere sind vortrefflich gut und authentisch gezeichnet. Thelma lebt für ihre Karriere und versucht ihre Familie unter einen Hut zu bringen. Sie ist immer für die Firma erreichbar und ist nicht gerade geduldig zu Louis in den letzten Augenblicken vor dem Unfall. Nach dem Unfall, macht sie sich deswegen Vorwürfe. Man kann ihre Verzweiflung, Ängste und der Schmerz mitfühlen. Ihre Entwicklung nach Louis Unfall kann man wunderbar beobachten. Sie entdeckt das Leben für sich und berichtet Louis davon am Krankenbett. Thelmas Mutter fand ich willensstark und liebenswert. Es freute mich, dass Thelma und ihre Mutter ihre anfangs schwierige Mutter-Tochter Beziehung überdacht haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Leser immer wieder an Louis’ Gedanken aus der Koma-Perspektive Anteil nehmen kann. Der Autor hat uns mit der Geschichte vor Augen geführt, was ein Augenblickt alles verändern kann … also lebe jeden Tag als wäre es dein letzter! „Das Zimmer der Wunder“ ist ein herzergreifender Roman voller Wunder, der mich sehr berührt hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Highlight!

Von: lisi_liest

22.10.2019

Der Monat Oktober steht für mich unter dem Stern der „Wohlfühlbücher“ , Da passt dieses Buch komplett rein! Unendliche Liebe und Begeisterung für diesen Roman! Ich hoffe ich werde meiner Begeisterung gerecht und finde die richtigen Worte. Ich bin ehrlich: Als ich Thelma am Anfang begegnet bin mochte ich sie nicht besonders. Obwohl sie einen wunderbaren Sohn hat steht doch ihr Job im Mittelpunkt. Menschen sind ihr unwichtig. Das erste was sie über ihre Mutter berichtet ist abfällig. Karriere, Karriere, Karriere – Prio eins in ihrem Leben. Dann passiert der Moment der Thelmas Leben verändert. Endlich ein erster Einblick hinter die Fassade der Frau, die einfach Lust auf mehr gemacht hat. Julien Sandrel beschreibt so realistisch Thelmas Erinnerungen an den Moment des Unglücks und die Stunden danach, das man selbst meint von der Katastrophe betroffen zu sein. Sie hat mir so unendlich Leid getan. Die Mutter beginnt die ganze Liste abzuarbeiten. Ich kann es nicht anders sagen, ihre Herangehensweise ist einmalig und berührend. Auch wenn die Bucket List der rote Faden der Geschichte ist….das eigentlich Herz der Story ist Thelmas Entwicklung. Ist sie am Anfang karrierebeseßen, verschlossen und zu sehr auf sich selbst fokussiert, entwickelt sie sich zu einem wunderbaren Menschen und einer tollen Mutter. Sie öffnet sich immer mehr, überdenkt ihr bisheriges Leben und definiert ihre neuen Ziele. Ich könnte jetzt ewig darüber schwärmen, will jedoch nicht zu viel verraten. Also lest doch einfach den Roman. Julien Sandrel beschreibt hier die Realität, wie das Leben spielen kann, wie kostbar es ist. Ich kann ihm nur MERCI BEAUCOUP für dieses wunderbare Buch sagen. Ich selbst werde meine eigene Bucket-List nochmal zur Hand nehmen, viel zu lange ist es her! Ebenfalls fande ich, ohne zu spoilern, das Ende PERFEKT und einfach passend. Klare Empfehlung meinerseits!

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Vita

Julien Sandrel, geboren 1980 in Südfrankreich, lebt heute mit seiner Frau und den beiden Kindern in Paris. Die Idee zu seinem Debütroman »Das Zimmer der Wunder« kam ihm, als er sich eines Tages in einer brenzligen Situation Gedanken darüber machte, was wäre, wenn seinen Kindern im Straßenverkehr etwas passieren würde. Der Roman wurde in Frankreich von der Presse gefeiert, noch vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und wird derzeit verfilmt.

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Pressestimmen

»Einfach schön.«

In Touch (08. August 2019)