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Das überreizte Kind Wie Eltern ihr Kind besser verstehen und zu innerer Balance führen. Mit der weltweit bewährten Methode der Selbstregulierung

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-17785-1

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Erscheint:  21.01.2019

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Dr. Stuart Shanker revolutioniert die Erziehung unserer Kinder: Seine Methode der Selbstregulierung ermöglicht Kindern aller Altersstufen – und deren Eltern – zu innerer Balance zu finden. Von klein an wirken zu viele Reize auf sie ein, spätestens ab dem Schulalter sind sie einem oft unvorstellbaren Stress ausgesetzt. Das macht unruhig, unkonzentriert, aggressiv und hyperaktiv. Erwachsene reagieren meist mit der Forderung nach Gehorsam, was den Druck nur weiter erhöht. Dr. Shankers Methode geht an die Wurzeln und bietet eine wirkliche Lösung. So kann allen Kindern – vom Kleinkind bis zum Teenager – geholfen werden.

Dr. Stuart Shanker (Autor)

Dr. Stuart Shanker ist Professor für Psychologie und Philosophie an der York University, Toronto. Er ist ein international gefragter Experte auf dem Gebiet der frühkindlichen Entwicklung sowie führender Vertreter der vielfach bewährten Methode der Selbstregulierung. Mit diesem Buch trägt Dr. Shanker sein Wissen an alle Eltern und Erzieher heran.

www.self-reg.ca


Teresa Barker (Zusammenarbeit)

Teresa Barker ist Journalistin und Autorin zahlreicher sehr erfolgreicher Bücher zu den Themen Erziehung, kindliche Entwicklung, Psychologie.

Aus dem Amerikanischen von Karin Wirth
Originaltitel: SELF-REG
Originalverlag: Penguin Press, New York 2016

In Zusammenarbeit mit Teresa Barker

Taschenbuch, Broschur, ca. 380 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-442-17785-1

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint:  21.01.2019

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Hilft auch Erwachsenen, sich selbst besser zu verstehen

Von: Vanilla Mind Datum: 01.07.2018

www.vanilla-mind.de

Ich gebe zu: Ich habe keine Kinder, ich habe das Buch für mich selbst gelesen. Selbstregulierung ist ein schweres Thema, auch für Erwachsene. Schön finde ich, dass von Anfang an erklärt wird, dass extreme Reaktionen nichts mit “böse” oder “schwer erziehbar” zu tun haben. Viel zu leicht wird abgestempelt und stigmatisiert, statt genauer nachzuforschen. Ich fand das Buch vor allem auch interessant, weil Dr. Shanker auf viele neuropsychologische Zusammenhänge eingeht. Zwar findet man in diesem Buch keine konkreten Praxis-Übungen, aber allein die ganzen Hintergründe und Zusammenhänge geben einem viel Klarheit.

Tobsuchtsanfälle ade! Wie Kinder sich selbst regulieren können

Von: Diana Wieser Datum: 16.11.2016

schreiblust-leselust.de

Es scheint, als ob die Zahl der hyperaktiven, übergewichtigen, verhaltensauffälligen Kinder zunimmt. Dr. Stuart Shankers Buch setzt sich durch sein Statement „Es gibt keine schwierigen Kinder!“ wohltuend vom Mainstream ab. Sein Hauptanliegen: Viele Probleme beruhen auf der Fehlinterpretation des kindlichen Verhaltens.

Unangepasstes Benehmen wird allzu schnell auf Mutwillen oder Charakterschwäche zurückgeführt – statt die Ursachen der Gesamtsituation zu betrachten. Es ist nicht so, dass Kinder und Jugendliche nicht hören wollen - sie können es oft nicht!
Sind sie aufgrund körperlicher, emotionaler, kognitiver oder sozialer Faktoren überreizt, übernimmt der älteste Teil des Gehirns, das Reptiliengehirn, die Kontrolle. Es schaltet in Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsmodus, dafür werden „unwichtige“ Funktionen wie rationales Denken blockiert. Haben sich die Kinder beruhigt, werden sie wieder aufnahmefähig für Argumente. Um diesen Zustand zu erreichen, liefert Dr. Shanker Tipps und Schritte zur Selbstregulierung.

Dafür zieht der Mediziner etliche Fallbeispiele heran. Vom Baby, das nicht schlafen will über den aggressiven Problemschüler bis zur Jugendlichen, die sich heimlich ritzt. Dr. Stuart Shanker ist Professor für Psychologie und Philosophie in Toronto und Gründer des MEHRIT-Centre, einem Forschungszentrum für kognitive und soziale Neurowissenschaften. Zur Veranschaulichung werden Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zitiert wie das Zusammenspiel der drei Gehirnebenen.

Das Buch wartet mit einigen Aha-Effekten auf, die fast an Schockeffekte grenzen. Ein gelangweiltes Kind ist nicht unterfordert, sondern überreizt! Sämtliche Bespaßungsversuche, die Eltern daraufhin unternehmen, bewirken das genaue Gegenteil. Es gibt wohl kaum einen Erwachsenen, der sich beim Lesen der Episoden nicht „ertappt fühlt“. Der Ratgeber wendet sich nicht nur an Eltern, sondern auch an Lehrer, Trainer und Personen, die mit Kindern zu tun haben.

Sehr beeindruckend ist das Thema Pubertät dargestellt. Die massiven Umbrüche samt „irrationaler Verhaltensweisen“, die Jugendliche in dieser Zeit durchleben, werden zuerst aus Sicht der Evolution erklärt: Warum sind wir die einzigen Lebewesen, die pubertieren? Dann aus Sicht der Neurowissenschaft: Was geht im Kopf der Halbwüchsigen vor? Warum machen Videospiele süchtig?
Dabei übt der Autor auch Kritik am heutigen Lebensstil – von medialer Reizüberflutung über das Schulsystem bis zu überzogenen, gesellschaftlichen Erwartungen.

Der Ratgeber „Das überreizte Kind“ öffnet die Augen und zeigt, wie Eltern ihre Kinder besser verstehen und zu mehr innerer Ruhe führen. Es gilt, einen neuen Standpunkt einzunehmen. Zumal sich die Strategien zur Selbstregulierung auch für viele dauergestresste Erwachsene als hilfreich erweisen können.

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