Der Glanz eines neuen Tages

Roman

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Die junge Lorna arbeitet ehrenamtlich in einem Hospiz in London. Zuletzt hat sie die exzentrische Betty gepflegt, die ihr zwei Dinge mit auf den Weg gab: den Rat, dem Leben mit Mut zu begegnen, und ihren Dackel Rudy. Und so wagt Lorna einen Neuanfang und kehrt mit Rudy zurück in ihre Heimat Longhampton, wo sie sich den Traum einer eigenen Galerie erfüllen möchte. Doch in Longhampton lauern auch die Geister der Vergangenheit: Hier zerbrach ihre Familie und auch ihre Jugendliebe, die sie nie vergessen konnte. Erst als Lorna die ältere menschenscheue Künstlerin Joyce bei sich aufnimmt, erfüllt sich das Leben beider Frauen mit neuem Glanz.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Claudia Franz
Originaltitel: Where the Light Gets in
Originalverlag: Black Swan / Transworld
Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48855-1
Erschienen am  17. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension zu "Der Glanz eines neuen Tages" von Lucy Dillon

Von: noeffis buecherkiste

02.01.2019

Nachdem Lorna Betty in einem Hospiz gepflegt hat, geht sie mit dem Rat, dem Leben mit Mut zu begegnen und dem Dackel Rudy zurück nach Longhampton, um dort eine Galerie zu übernehmen. Doch es ist nicht einfach, denn in dem kleinen Städtchen ist einst ihre Familie und ihre erste große Liebe zerbrochen. Sie genießt die neue Ruhe, doch ihre beste Freundin Tiffany zieht bei ihr ein. Als sie noch die ältere einsame Künstlerin Joyce bei sich aufnimmt, kommt neues Leben in die Herzen der Frauen. Doch bald ziehen Wolken auf... Es ist ein typischer Good-Feel-Roman mit englischem Flair. Er kommt ohne großen Dramen aus, auch wenn die Autorin gezielt einige Wendungen einstreut, damit die Story nicht ins endlose läuft. Es ist gut und schnell durchzulesen und die Protagonisten gewinnt man sehr lieb. In dem Roman geht es auch um Familienzusammenhalt und darum, dass ältere Menschen meistens keinen Platz mehr in der Gesellschaft haben oder in der Entwicklung als Hindernis gesehen wird. Die Autoren behandelt die beiden Themen mit Witz und Charme und findet für alle ein gewisses Happy End. Aber vor allem geht es darum, das Leben anzupacken und Risiken einzugehen. Das Cover an sich wirkt frisch und frühlingshaft und macht Lust auf Sonne und Blumen. Ein toller Roman für diejenigen, die die Sonne im Herzen tragen (möchten).

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Sehr in die Länge gezogener Roman über einen Neuanfang, bei dem nicht wirklich viel passiert

Von: schnäppchenjägerin

02.01.2019

Lorna hat vor einigen Jahren ihre Eltern verloren und Schwierigkeiten, die Tode, insbesondere den der Mutter, zu verarbeiten. Ihr Therapeut empfahl ihr deshalb, andere Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten, weshalb sie sich in einem Hospiz engagiert. Als die ältere Dame Betty, die für Lorna zu einer Ratgeberin geworden war, stirbt, erbt sie Dackel Rudy und findet den Mut für einen Neuanfang. Sie kehrt in ihre Heimat Longhampton zurück und übernimmt eine Galerie, die dringend einer Generalüberholung bedarf. Zusammen mit der älteren Künstlerin Joyce, die mit Terrier Bernard ein zurückgezogenes Rentendasein führte, entwickelt sie neue Ideen und legt den Anspruch ab, selbst wie ihre Mutter künstlerisch zu wirken. "Der Glanz eines neuen Tages" ist die Geschichte über einen Neuanfang und die persönliche Weiterentwicklung Lornas. Lorna ist ein sehr sozialer Mensch, die sich um andere, vor allem auch um ältere Menschen kümmert. Dabei vernachlässigt sie ihr eigenes Leben und trauert nach all den Jahren noch intensiv um ihre Eltern. Auch mit ihrer Jugendliebe Sam, der sie in Longhampton neu begegnet, hat sie nie wirklich abgeschlossen. Trotz des Umfangs des Romans mit weit über 500 Seiten, passiert im Roman und im Leben Lornas nicht wirklich viel. Interessanter erscheint ihre ältere Schwester mit ihrer eigenen Familie, die ein Geheimnis birgt. Lorna ist ein wirklich herzensguter, sympathischer Charakter, die durch den Kontakt mit den älteren Damen und dem Aufbau der Galerie persönlich reift und aus ihrem Schneckenhaus herauskommt. Weite Teile der Handlung, wie die künstlerischen Aspekte über das Stricken von Blumen oder das Malen nach Tönen empfand ich allerdings als ermüdend ausführlich beschrieben und auch die in meinen Augen unausgegorene Liebesgeschichte zwischen Lorna und Sam, die sich am Ende vergleichsweise rasant entwickelt, konnte mich nicht überzeugen. Viele verschiedene Aspekte des Romans wie die Beziehung Lornas zu ihrer Schwester Jess, zu ihrer ältesten Nichte Hattie oder auch zu ihren Eltern und ihrem Heimatort Longhampton, den sie so lange gemieden hat, bieten interessante Anreize, leider wurde davon allerdings keiner tiefgründiger beschrieben.

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Vita

Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands. Sie studierte Englische Literatur in Cambridge und lebt heute mit ihren zwei Hunden, einem alten Range Rover und viel zu vielen Büchern in einem Dorf in der Nähe von Hereford.

www.lucydillon.co.uk, www.facebook.com/LucyDillonBooks, www.twitter.com/lucy_dillon und www.instagram.com/LucyDillonBooks

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