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Der Mädchensucher Psychothriller

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48271-9

Erschienen: 22.06.2015
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Lisa Kallisto, heillos überforderte Mutter dreier Kinder, ist verzweifelt: Lucinda, eine Freundin ihrer Tochter, ist spurlos verschwunden – dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen, denn es war geplant, dass das Mädchen die Nacht bei den Kallistos verbringt. Da kurz zuvor bereits eine andere Schülerin entführt und vergewaltigt wurde, vermutet die Polizei, dass Lucinda demselben Täter in die Hände fiel. Um ihr Versagen wiedergutzumachen, begibt sich Lisa auf die verzweifelte Suche nach Lucinda. Ohne zu ahnen, welch gut gehüteten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle sie dabei auf die Spur kommt ... Der Roman erschien ursprünglich unter dem Titel "Die Schuld einer Mutter" als gebundenes Buch im Manhattan Verlag.

»Die Engländerin Paula Daly hat mit ihrem Debütroman einen fein gestrickten Psychokrimi vorgelegt.«

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de (28.07.2014)

Paula Daly (Autorin)

Paula Daly wurde in Lancashire geboren und lebt heute mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und Hund Skippy im englischen Lake District. Sie arbeitete freiberuflich als Physiotherapeutin, lebte für kurze Zeit in Frankreich, vermisste aber bald den gewohnten Trubel und kehrte nach Großbritannien zurück. Ihr Debütroman, "Der Mädchensucher" – in Deutschland zunächst unter dem Titel "Die Schuld einer Mutter" erschienen –, wurde von Presse und Lesern begeistert gefeiert. Er legte den Grundstein für Paula Dalys Karriere als Autorin brillanter psychologischer Spannungsromane.

»Die Engländerin Paula Daly hat mit ihrem Debütroman einen fein gestrickten Psychokrimi vorgelegt.«

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de (28.07.2014)

Aus dem Englischen von Eva Bonné
Originaltitel: Just What Kind of Mother Are You?
Originalverlag: Bantam Press

Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48271-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 22.06.2015

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Ein guter Psychothriller

Von: Nine im Wahn Datum: 18.04.2016

nine-im-wahn.blogspot.de

Bei diesem Buch handelte es sich mal wieder um eine Empfehlung von einem Kollegen. Er hat das Buch gelesen, als es noch "Die Schuld einer Mutter" hieß. Bei "Der Mädchensucher" handelt es sich um eine neue Auflage dieses Buches, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den alten Titel nicht doch passender gefunden hätte. Auf jeden Fall klang aber der Inhalt ganz gut, weshalb ich es auch gerne lesen wollte. Außerdem hatte ich gerade wieder richtig Lust auf einen Thriller! :D

Der Einstieg in das Buch war direkt interessant, denn es beginnt aus der Sicht eines Mannes, der sich über seine Gelüste bewusst zu werden versucht. Er beobachtet Schüler, auf ihrem Heimweg und möchte herausfinden, ob sich bei ihm etwas regt – er erkundet seine pädophile Neigung. An sich ist das absolut abartig, aber ich mag die Sichten von Tätern lesen, weil ich so weiß, was in ihnen vor sich geht, wie sie denken und auch ein wenig verstehe, wie sie so geworden sind, wie sie sind. Und gerade hier verfolgt man diesen Mann, wie er überhaupt erst zu einem Pädophilen wird. Allerdings verursacht es wirklich eine Gänsehaut!

Die Geschichte wechselt dann zu Lisa Kallisto, die einfach absolut vom Familienleben überfordert ist und einige Sachen vergisst. So beginnt das Drama... Lucinda, die Tochter von Lisas Freundin, sollte eigentlich bei ihnen übernachten, doch Lisa hat es vergessen und Lucinda nachmittags nicht von der Schule abgeholt. Und dann ist Lucinda verschwunden... Das allein wäre schon schlimm genug, doch im Ort geht ein Kinderschänder um, weshalb die Polizei direkt alles in die Suche des jungen Mädchens steckt.

Lisa gibt sich natürlich direkt die Schuld für den Verlust ihrer Freundin und ich kann sie absolut nachvollziehen. Zwar denke ich nicht, dass sie wirklich Schuld hat, da eine unglückliche Verkettung von Ereignissen zu dem Verschwinden von Lucinda gesorgt hat, aber natürlich fühlt sie sich dennoch schuldig. Und auch andere geben ihr die Schuld. Ich finde das so ungerecht, aber die Menschen suchen sich immer einen Schuldigen, an dem sie ihre Wut auslassen können.

Doch ich habe Lisa wie gesagt nie als Schuldige angesehen. Mir hat sie einfach nur leid getan, denn ich konnte mich ein Stück in sie hineinversetzen. Ich weiß manchmal auch nicht, wo mir der Kopf steht, weil ich so viel zu erledigen habe. Nur habe ich keine Kinder, die darunter leiden könnten... Na ja, wirklich leiden tun sie ja auch nicht, aber Kinder sind nun einmal zu einem großen Teil von ihren Eltern abhängig. Zum Glück wird Lisa aber von ihrem Mann Joe unterstützt. Auch wenn er ein typischer Mann ist – die Frau schmeißt den Haushalt – merkt man ihm an, wie sehr er seine Frau liebt. Ich war so begeistert von ihm als Mann und war froh, dass Lisa ihn hatte.

Paula Daly hat mit diesem Buch wirklich ein interessantes Szenario geschaffen. Ich wollte unbedingt wissen, wo Lucinda steckt und gerade die Kapitel aus der Sicht des Pädophilen waren ein absoluter Nervenkitzel. Nicht so begeistert war ich dagegen von den Kapiteln über DC Joanne, die in dem Fall ermittelt, und mit ihrer großen Oberweite kämpft. Für mich war diese Thematik in dem Buch etwas unpassend und auch unnötig – diese Szenen haben mich sogar etwas genervt. Ich wollte wissen, wie es in dem Fall weitergeht und nicht, welche persönlichen Probleme die Polizistin hat!

Das Ende hat mich dann leider auch nicht vollends zufrieden gestellt. Oh, es war wirklich spannend und echt krass, aber die Auflösung des Ganzen kam mir dann irgendwie zu überraschend und eher zufällig. Da hätte mir noch etwas mehr Pepp gefehlt und eine logische Schlussfolgerung, um zum Täter zu kommen.

[FAZIT]
Ein guter Psychothriller, der mich in vielen Punkten überzeugen konnte. Paula Daly hat einen interessanten Fall erschaffen, der mich packen konnte und die Sicht des Täters hat mich extrem gefesselt. Doch einige unnötige Szenen und das abrupte Ende haben dann doch für ein paar Punkte Abzug gesorgt. Insgesamt erhält das Buch von mir 3,5 Herzen, die ich auf 4 Herzen aufrunde.

Ein klasse Psychothriller

Von: PollyBuchstabensuppe Datum: 13.09.2015

www.pollys-buchstabensuppe.blogspot.de

Dieses Buch spielt in einer kleinen Stadt in England. Vor einiger Zeit wurde ein Mädchen vergewaltigt und verwirrt aufgefunden.
Eines Tages als die kleine Lucinda eigentlich bei ihrer Freundin übernachten sollte verschwindet sie plötzlich spurlos.
Und alle geben Lisa Kallisto, die Mutter der Freundin bei der Lucinda übernachten sollte, die Schuld.
Doch was ist wirklich passiert?
Neben der Polizistin Joanne beginnt auch Lisa zu ermittelt.
Und am Schluss ist nichts so wie es scheint ...

Mir hat dieser Psychothriller sehr gut gefallen.

Ich war gleich zu Beginn in der Geschichte drin.
Das Buch beginnt damit, dass man Lisa Kallisto und die Familie besser kennen lernt. Man hat dann auch gleich das Gefühl Lisa zu kennen und sie zu verstehen.

Die Charaktere sind sowieso alle sehr gut ausgearbeitet und man kann sie sich super vorstellen. Sie haben alle ihr Ecken und Kanten und sind wie aus dem Alltag gegriffen.

Der Fall an sich war spannend aber nichts neuen. Und auch das Ende war zwar wirklich überraschend für mich, allerdings denk ich das Leute, die viele Thriller lesen vielleicht schneller drauf kommen.
Außerdem behandelt es eine Thematik, über die ich vor kurzem schon mal etwas gelesen hab. Was verrat ich aber nicht weil ich euch sonst spoilern würde. ;)

Insgesamt war es wirklich ein super Thriller der sehr real gewirkt hat und wirklich auf die Psyche eingegangen ist.

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