Der Ruf der Stille

Die Geschichte eines Mannes, der 27 Jahre in den Wäldern verschwand

(3)
Taschenbuch
10,00 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Sehnsucht nach Stille - wie Christopher Knight 27 Jahre in der Wildnis lebte.

Im Sommer 1986 begibt sich Christopher Knight auf einen Roadtrip von Massachusetts nach Maine und verschwindet dort in den Wäldern. Fast drei Jahrzehnte lang lebt er allein in der Waldwildnis. In einem einfachen Zelt übersteht er die härtesten Winter. Er bricht in entfernte Ferienhäuser ein und versorgt sich dort mit allem, was er zum Leben brauchte - bis er eines Tages gefasst wird. Der Journalist Michael Finkel hat das außergewöhnliche Leben des Chris Knight in einer fesselnden Story dokumentiert. Das tief bewegende Porträt eines Mannes, der sich seinen Traum erfüllte: ein Leben in absoluter Stille.

»Das tief bewegende Portrait eines Mannes, der sich seinen Traum erfüllte: ein Leben in absoluter Stille.«

Lebensart (29. April 2019)

Aus dem Amerikanischen von Joannis Stefanidis
Originaltitel: The Stranger in the Woods
Originalverlag: Knopf, New York 2017
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-15974-1
Erschienen am  18. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

...der Ruf der Stille

Von: Gedankenlabor

24.07.2020

>>... Die Welt ist ein verwirrender Ort, das Leben sinnvoll und sinnlos zugleich. ...<< „Der Ruf der Stille“ von Michael Finkel ist die Geschichte von Christopher Knight, der 27 Jahre in den Wäldern verschwand. Er sagt selbst >>Ich bin nie einsam gewesen.<< und auch wenn wir die Einsamkeit als solches hier sehr genau und in all seinen Facetten betrachten können, wird doch schnell klar, dass Knight in seiner Einsamkeit das Glück fand, während er in der Gesellschaft ertrank. Dieses Buch bietet neben Knights Geschichte und wundervollen Naturbeschreibungen viel Philosophisches und einen eindringlichen und erschütternden Blick auf unsere Gesellschaft und machte mir wieder einmal mehr klar, wir furchtbar wir einfach alles immer und immer wieder in Schubladen zwängen wollen und damit den Blick auf das Wesentliche nicht nur verlieren, sondern bewusst im Keim zu ersticken versuchen. Christopher Knight ist ein ganz besonderer Mensch, wie ich finde, der nach seinem ganz persönlichen inneren Frieden strebte... das bewundere ich sehr und war emotional sehr berührt und bewegt von seiner Geschichte. >>Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf!<< (Sokrates 470-399 v.Chr.)

Lesen Sie weiter

Ganz interessant!

Von: Gedankenvielfalt

30.07.2018

Ab und an weiche ich von meinem eigentlichen Lieblingsgenres ab und brauche dann einfach mal etwas anderes, etwas neues ... Also griff ich zu diesem Buch, da der Klappentext interessant klang und es eine wahre Geschichte beinhaltet. Hierbei handelt es sich um einen "klassischen" Aussteigerroman, voller Abenteuer und dem typischen Kampf zu überleben. Der Schreibstil ist sachlich und zum Glück recht einfach gehalten. Wenig Fachwörter oder schwierige Begriffe - es war sehr angenehm zu Lesen. Viel erfährt man von dem Mann der dieses Leben geführt hatte nicht, zumindest nicht so viel von der Vergangenheit und von dem "Warum" er dieses Leben gewollt hatte... Als ich mit dem Lesen angefangen habe, habe ich gedacht ich würde hier eine "Offenbarung" erfahren warum der Mensch unbedingt ein "Outsider-Leben" führen wollte, weg vom Konsum und dem Zwang, aber leider habe ich es bis zum Ende hin nicht begreifen oder nachvollziehen können. Vielleicht war ich auch nicht offen genug dafür und konnte daher keine Antworten finden? Ich weiß es nicht, aber wirklich schlauer bin ich nicht geworden. Dafür waren die Beschreibungen wie er sein Aussteigerleben geführt hat umso interessanter. Wie er überleben konnte ohne Luxusartikel, wie er sich das Essen,Batterien etc. beschaffen hat. Das Buch hat wirklich einige interessante Ansätze gezeigt und konnte mich auch wirklich ans Buch fesseln, einfach weil die Geschichte unglaublich spannend und "andersartig" war. Leider merkt man aber auch, dass das Leben eines Aussteigers nicht so besonders aufgregend ist, daher wurden dort auch einige Erzählungen eingebaut die für mich nicht sonderlich interessant waren und zur Geschichte nicht unbedingt viel beigetragen haben... Aber man musste das Buch ja füllen - zumindest macht dies für mich ab und an den Eindruck. Besonders begeistert war ich aber von der Idee mit den Skizzen im Buchumschlag, dort ist u.a. das Lager von ihm abgebildet.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Michael Finkel ist Journalist und Autor von "True Story - Spiel um Macht", einem Thriller und gleichnamigen Kinofilm (2015). Er schreibt für National Geographic, GQ, Rolling Stone, Esquire, Vanity Fair, The Atlantic und The New York Times Magazine. Finkel lebt mit seiner Familie in Montana.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Finkel gelingt ein sensibles Portrait, das sich zu lesen lohnt.«

SWA, Der Siegerländer für das Wochenende (18. Mai 2019)