Die Inselgärtnerin

Roman

Taschenbuch
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Wenn das Meer glitzert und es nach Sommer riecht, ist es Zeit, sich zu verlieben ...

Sonja ist kaum über die Trennung von ihrem Mann hinweg, als sie auch noch ihren Job verliert. So hält die Gartenarchitektin nichts in der Heimat, als sie überraschend ein Strandhaus in Florida erbt. Dolphin Island ist zauberhaft: pastellfarbene Häuschen und türkisblaues Meer. Bald findet Sonja nicht nur eine neue Aufgabe – sie möchte so schöne wie umweltfreundliche Dünengärten anlegen –, sondern trifft mit Nick Winslow auch einen Mann, der sie tatsächlich zum Bleiben bewegen könnte. Doch irgendjemand will verhindern, dass Sonja Erfolg hat und auf Dolphin Island heimisch wird. Zum Glück gibt es Lebenskünstler Sam, der ihr immer wieder aus der Patsche hilft ...

»Einfach romantisch!«

Frau von heute (01. Juni 2018)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0490-9
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Neubeginn

Von: Eliza

14.09.2018

Sylvia Lotts Bücher sind für mich Pflichtprogramm, denn seit „Die Rose von Darjeeling“ hat diese Autorin sich in mein Herz geschrieben. Ihre Bücher hebe ich mir immer für ganz besondere Momente auf. Diesmal entführt uns die Autorin nach Florida, ein ganz anderes Setting als noch bei „Die Fliederinsel“. Der Roman ist insgesamt leichter und lockerer als sein Vorgänger. Ein richtiger Sommerroman, der einen die Sorgen vergessen lässt und uns in das Urlaubsparadies Florida entführt. Das Cover finde ich gut gelungen, ein Dünengarten ist zu sehen, sowie das Meer. Beides spielt in dem Roman eine Rolle. Der Klappentext verrät leider sehr viel. Irgendwie ist hier das Ende schon absehbar, zumindest wenn man es mit der Zeit gelernt hat, solche Klappentexte zwischen den Zeilen zu lesen. Dennoch ist man als Leserin gespannt, wie sich dies alles entwickelt und welche Schikanen Sonja sich nicht gefallen lassen sollte. Die Protagonistin Sonja ist ein gut angelegter Charakter. Einzig ihren Spitznamen, den sie sich im Roman zulegt, kann mich nicht überzeugen. Die Männer kommen in diesem Roman relativ schlecht weg, sie wirken meiner Meinung nach zu klischeehaft, einzige Ausnahme ist hier Sam, aber als Held muss er das wohl auch sein. Männliche Leser werden somit wahrscheinlich nicht viel Freude an diesem Roman haben, wobei ich glaube, dass sie auch nicht zur primären Zielgruppe der Autorin gehören. Der Roman wird größtenteils chronologisch erzählt, einzig die Briefe und Aufzeichnungen die Sonja im Haus ihrer Tante findet, bilden kurze Rückblicke. Ich muss gestehen, dass mir der Erzählstil der Autorin auf zwei Zeitebenen besser gefällt. Sicherlich kommt auch hier keine große Langeweile auf, denn es bleibt immer spannend und neue Aspekte kommen hinzu, dennoch bevorzuge ich den parallelen Erzählstil der Autorin, auch wenn dies „meckern“ auf sehr hohem Niveau ist. In sich ist der Roman logisch und nachvollziehbar aufgebaut inklusive Happy End, also genau das, was man von einer Sommerlektüre erwartet. Beste Unterhaltung (auf diesmal nicht ganz so hohem Niveau) ist garantiert. Eine tiefere Botschaft hat dieser Roman, den Schutz der Umwelt und besonders der Meere. Man merkt, dass dies der Autorin am Herzen liegt und diese Botschaft transportiert sie ganz hervorragend. Was Hemingway und die Musik in diesem Roman angeht (mehr wird nicht dazu verraten) trifft die Autorin voll ins Schwarze und beschert dem Leser nicht nur Kopfkino sondern auch eine wunderbare Gute-Laune-Playlist (im Anhang zu finden). Der Roman lässt sich wunderbar leicht lesen, somit die perfekte Sommer- bzw. Urlaubslektüre. Wieder ein guter Roman von Sylvia Lott, leider aber nicht ihr bestes Werk, dennoch werde ich der Autorin treu bleiben und hoffen, dass sie wieder in die „alte“ Spur zurückfindet. Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House und den blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars, sowie Sylvia Lott für die gute Unterhaltung.

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Wenn du weißt, was dir wichtig ist

Von: Schneeflocke2013

04.09.2018

Zitat: „Solange du dir im Klaren bist darüber, was du zu tun hast, musst du es tun.“ [S.409, Z.12f] Inhalt: Sonja steht vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens. Ihr Mann Michael geht öfter fremd und eröffnete ihr dann das er mit einer jüngeren Frau neu anfangen möchte, in ihrem Haus. Ihr Chef verkauft die Firma und kündigt ihr – versüßt mit einer Abfindung. Darauf fällt sie in ein Loch. Irgendfwo darin erinnert Sonja sich an ihre amerikanische Erbschaft. Spontan beschließt sie dahin zu fliegen, sich alles anzusehen und dann zu verkaufen. Als Sonja erstmal da ist beginnt sie sich zu erholen und das Leben neu zu sortieren. Soll dieses schöne Stück Erde wirklich verkauft werden? Meine Meinung: Auf dieses Buch habe ich schon lange gewartet. Denn die Bücher der Autorin haben mich bisher nicht nur an unbekannte Orte sondern auch in andere Zeiten geschickt. Frühere, wo Frauen nicht so viele Freiheiten besaßen wie es heute in vielen Ländern ist. Der Klappentext klang so interessant, dass ich mich fast aufs Sofa gesetzt und zu lesen begonnen habe. Nach wenigen Seiten war ich nicht nur in der Geschichte von Sonja drinnen, sondern auch wie bei den bisherigen Büchern dem Schreibstil verfallen. Wie ein paar andere Autorinnen, die ich gerne lese, hat Sylvia Lott eine Art die es einem leicht macht die Orte, Charakter, Gefühle und Hintergrundinformationen nicht nur zu erkennen, sondern auch zu sehen. In einer Sache hat mich das Buch aber wirklich überrascht. Anders als ihre bisherigen Geschichten gab es in diesem Buch keine längeren Phasen in der Vergangenheit. Zwar kleine Einblicke und ein paar Briefe, doch ansonsten findet der Inhalt in der Gegenwart statt. Gelächelt habe ich bei der Erwähnung einer Rhododendron-Züchtung an der Sonja arbeitet. Ich musste an 'die Rose von Darjeeling' denken, ein anderes Buch von Sylvia Lott in dem es auch um Züchtungen dieser Pflanzen geht. Womit ich direkt zu Sonja komme, die ich in dieser Geschichte kennen, lernen durfte. Denn es ist ihre. Die junge Frau mochte ich von Anfang an. Sie ist Gartenarchitektin und mit ihrer Arbeit nicht ganz zufrieden, denn die Art wie in der Firma die Gärten angelegt werden mag sie nicht. Doch anstatt etwas zu sagen behält sie diese Gedanken für sich. Das sie sich das Fremd gehen ihres Mannes so lange gefallen lies, war das Einzige was ich absolut nicht verstanden habe. Den hätte ich schon längst vor die Tür gesetzt. Im Grunde ist sie eine naturverbundene , tierliebende, freundliche und offene Person. Im Laufe des Buches bekommt sie ihr Selbstbewusstsein wieder, wodurch sie eine sehr große Entwicklung macht. Da fand ich die Änderung ihres Namens von Sonja zu Sunny sehr passend. Schon bei ihrer Ankunft in Florida habe ich gelesen wie sie Anfang sich zu verändern. Im positivem versteht sich. Nach den Problemen mit ihrem Nachbarn Cyrus Need wurde sie von allen Seiten herzlich aufgenommen. Diese Freundlichkeit und das Herzliche hat ihr, zusammen mit dem schönen Grundstück ihrer Tante, geholfen zu sich selbst zurück zu finden. Schnell weiß Sonja was sie möchte: das Grundstück behalten, eine Gärtnerei eröffnen, in Florida bleiben. Ich sagte weiter oben ja schon, dass ihr die Reise gut tat. Und wie so nach und nach all das durchkam konnte ich nur wohlwollend nicken. Sonja ist für Natürlichkeit und viele der Personen die in der Geschichte auftauchen sehen es genau so. Ranger, der Führungen in einem Nationalpark mag und Wilderer verabscheut. Stormy die Ketten, Fliesen und andere Dinge aus Materialien herstellt, die sie am Strand findet. Rainy und auch Sam, Jemand der sehr viel über Tiere weiß und wohl mit ihnen gearbeitet hat. Die Gärten die Sunny im Laufe des Buches anlegt und plant haben mich für sie eingenommen. Ich konnte einfach nicht anders. Die Liebe hat in dieser Geschichte auch ihrem Platz gefunden. Obwohl Sunny eigentlich darauf verzichten will nach der Enttäuschung mit Michael. Nick Winslow ist ihr erster Kunde was die Dünengärten angeht und ein durchaus attraktiver Mann. Der mir allerdings von Anfang an sehr suspekt war. Viel Geld, teure Autors, großes Haus, viele Ratsmitglieder und reiche Firmenbekannte, zu sportlich und einfach irgendwie... ja komisch. Von seinen ganzen Exfreundinnen mal abgesehen. Trotzdem entwickelt sich langsam etwas zwischen den Beiden. In Sam findet Sunny einen wirklich guten Freund, der ihr in allen Lebensbereichen zur Hand geht und ein unheimlich guter Zuhörer ist. Jemand zum Pferde stehlen der trotz eigener Fehler immer Zeit hat. Wenn die zwei sich nicht gerade im Streit Dinge an den Kopf werfen die eigentlich ungesagt sein sollten. Doch sie raufen sich immer wieder zusammen. Der Naturschutz, die Flora und Fauna, nehmen tatsächlich sehr viel Platz in der Geschichte ein. Manchmal direkt angesprochen oder im Hintergrund mit eingebaut. Das werdet ihr beim Lesen recht schnell merken. Es wird viel auf Nachhaltigkeit und Schonung geachtet. Ihr merkt. Der Roman hat mir gefallen und es fällt mir sehr schwer etwas zu finden was mir nicht gefiel. Außer vielleicht, dass es gut hätte länger sein dürfen. 5 Flocken und eine Leseempfehlung von meiner Seite.

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Vita

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine. Ihre Romane Die Inselfrauen und Die Fliederinsel standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

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Events

03. Apr 2019

Lesung

19:30 Uhr | Haren | Lesungen & Events
Die Inselgärtnerin

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Zitate

»Sommerfaktor: Ziemlich hoch.«

Hamburger Abendblatt (23. Juni 2018)

»Romantisch.«

Meins (18. April 2018)

»Wieder eine gelungene Mischung aus Fakten, Fiktion und Emotionen.«

LandGang.Mein schöner Norden (05. September 2018)

»Dass ihre Roman so gut ankommen, liegt möglicherweise gerade an dieser faszinierenden Mischung zwischen Fakt und Fiktion.«

Nordwest-Zeitung (25. Mai 2018)

»Die Weiten, die Leichtigkeit, die Lässigkeit: Sylvia Lott fängt das amerikanische Lebensgefühl gekonnt ein und überträgt es auf den Leser.«

Freies Wort (16. Juni 2018)

»Herzerwärmend und weise!«

INSIDE - Das Star Magazin

»Die perfekte Lektüre für warme Sommertage.«

Mehr Spaß (20. Juni 2018)

»Eine durchaus liebenswerte Urlaubslektüre …«

Lübecker General-Anzeiger (27. Juni 2018)

»Leichte Lektüre für heitere Stunden.«

Counter vor 9 Newsletter (24. Februar 2018)

»Die bestens recherchierte Geschichte zieht die Leserinnen auf angenehme Weise in ihren Bann.«

Brikada. Das Magazin für Frauen Online (22. Mai 2018)